DE6812834U - Steckkupplung, insbesondere fuer oelbrenner-pumpenaggregate. - Google Patents

Steckkupplung, insbesondere fuer oelbrenner-pumpenaggregate.

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DE6812834U
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plug
shaft
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coupling
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DE19686812834
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Otto Eckerle
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Description

PATENTANWALT DIPL.-ING. OTTO BERMÜHLER
8 MÜNCHEN 23, den 18.12.1968 DEGBNiELDSTRASSB IO TBLBPON 364151
iotu<he<k Münthtn 13193
Dtutaiht tank AG. MÄiK&eH 35/3116$
ihr Zeichen
BETR.: MEINE AKTE
Otto Eckerle , Maisch
Steckkupplung, insbesondere für Ölbrenner-Pujnpenaggregate.
Die Neuerung bezieht sich auf eine Steckkupplung, insbesondere für Ölbrenner-Pumpenaggregate, die zwischen zwei nicht genau fluchtenden :oaxialen Wellen vorgesehen ist und bei der ein Verbindungsstück Verwendung findet.
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Kupplungen im allgemeinen sind in mannigfachen Ausführungen üblich geworden. So bestehen z.B. bekannte Kupplungen zwischen zwei koaxialen Wellen zur Übertragung eines Drehmomentes vorwiegend aus zwei oder mehreren Teilen, die in mindestens zwei zueinander senkrecht gerichteten, radialen Freiheitsgraden die Kompensation fertigungs- und schwungmomentsbedingter l·arallel- oder Winkelversätze der beiden Wellenenden kompensieren, wie dies z.B. bei dem sogenannten Oldham-System der Fall ist. Bei der Verbindung einer Ölbrenner-Pumpe mit dem dazugehörigen Antriebsmotor, wobei die Ölbrenner-Pumpe mit einem Klemmbund in einer Bohrung des Motorlagerschildes koaxial befestigt wird, besteht die Kupplung aus einem Stück und weist nur einen einzigen radialen Freiheitsgrad auf. Diese Anordnung ist unbefriedigend und führt in der Praxis zu Störungen in der Übertragung des Drehmomentes.
Die Aufgabe der Neuerung besteht darin, eine Steckkupplung für Ölbrenner-Pumpenaggregate zu schaffen, die einmal sicher arbeitet und nicht genau fluchtende Wellen für die Kraftübertragung ungefährlich macht und die zum anderen einen geringen Platzbedarf hat, sowie in der Herstellung billig ist.
Dieses Ziel wird nach der Heuerung dadurch erreicht, daß das Verbindungsstück muffenartig ausgebildet ist und die eine Welle mit einem radialen Freiheitsgrad drehsicher übergreift, während sie selbst von der anderen Welle drehsicher über-
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griffen ist und gegenüber dieser einen zweiten, jedoch um 90° versetzten radialen Freiheitsgrad besitzt. Durch die beiden Freiheitsgrade ist auch bei dieser einfachen Kupplung der sogenannte Oldham-Effekt gegeben, so daß Schwierigkeiten in der Übertragung der Drehmomente nicht auftreten können. Daß die allseitige Beweglichkeit durch die Verringerung von Klemmkräften auch energiesparend ist, versteht sich von selbst. Da ferner alle Einzelteile der Kupplung gewissermaßen ineinander geschachtelt sind, ergeben sich außerordentlich geringe Einbaumaße, die auf Jeden Fall als vorteilhaft herauszustellen sind. Die ganze Art des Aufbaues der neuen Kupplung ist aber auch so, daß nur geringe Herstellungskosten anfallen werden.
Eine für die Praxis günstige Ausführungsform besteht nach der Neuerung darin, daß das muffenartige Verbindungsstück zwei seitliche Nocken oder Stege aufweist, die einen fyuerschlitz der Hohlwelle durchsetzen und die andere Welle mit zwei achssymmetrischen Abflachungen ausgestattet ist, die zwischen Flanken einer Schlitzöffnung des Verbindungsstückes greifen und die Flanken gegenüber dem Querschlitz um 90° winkelversetzt sind. Derartige Teile lassen sich beispielsweise wirtschaftlich im Druckgußverfahren herstellen und bedürfen nur geringfügiger und preislich nicht ins Gewicht fallender Nacharbeiten.
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In Sonderfällen wird es von Vorteil sein, wenn man die eine Wellenabflachung kurzer als die andere avisbildet. Damit lassen sich axiale Begrenzungen oder sonstige Änderungen des Übertragungsablaufes erzwingen.
Schließlich sieht die Neuerung vor, daß das aus festem oder elastischem Material bestehende Verbindungsstück einen Endflansch oder Bund aufweist. Der Endflansch schafft wiederum eine Axialbegrenzung in der einen Kichtung, während festes oder elastisches Material auf Geräuschbildung und Bruchsicherheit einen Einfluß haben wird.
In der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise veranaschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung der Einzelelemente der neuerungsgemäßen Steckkupplung und
Fig. 2 eine gegenüber der Fig. 1 geänderte Einzelheit, ebenfalls im Schaubild.
In der Fig. 1 sind die beiden Wellenenden mit 1 und 2 bezeichnet. Das Wellenende 2 ist hohl ausgebildet und ist dazu geeignet, den Schaft 5 eines aus Bund 4 und Schaft 3 besteherden Verbindungsstückes 7 aufzunehmen. Dieses Verbindungsstück 7 weist seitliche Nocken oder Leisten 5 auf,
die in ihren Ausmaßen einem Querschlitz 6 des Wellenendes 2 entsprechen. Die Teile 2, 7 sind derart aufeinander abgestimmt, daß sich ein radialer Freiheitsgrad B-B ergibt,
Das Wellenende 1 ist mit zwei achssymmetrischen Abflachungen 8 ausgestattet, wobei die Maße des Wellenendes 1 so gewählt sind, daß das Wellenende Λ in eine Schlitzöffnung 9 cLes Verbindungsstückes 7 paßt, d.h. die Teile sind so aufeinander abgestimmt, daß sich ein weiterer Freiheitsgrad A-A ergibt, der gegenüber dem ersten Freiheitsgrad B-B um 90° winkelversetzt ist. Durch die beiden Freiheitsgrade ist es selbstverständlich, daß sich keine schädlichen Klemmkräfte bei nicht genau fluchtenden Wellen 1, 2 ergeben können.
Nach Fig. 2 sind die Abflachungen 8, 8* ungleich lang ausgeführt, worauf bereits näher eingegangen wurde. Die Zeichnung läßt auch deutlich erkennen, daß die neuartige Kupplung eine kurze Baulänge aufweist und einfach herzustellen ist.
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Claims (1)

1. Steckkupplung, insbesondere für Ölbrenner-Pumpenaggregate, die zwischen zwei nicht genau fluchtenden koaxialen Wellen vorgesehen ist und bei der ein Verbindungsstück Verwendung findet, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (7) muffenartig ausgebildet ist und die eine Welle (1) mit einem radialen Freiheitsgrad (A-A) drehsicher übergreift, während es selbst von der anderen Welle (2) drehsicher übergriffen ist und gegenüber dieser einen zweiten, jedoch um 90° versetzten radialen Freiheitsgrad (B-B) besitzt.
2. Steckkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das muffenartige Verbindungsstück (7) zwei seitliche Nocken oder Stege (5) aufweist, die einen tjuerschlitz (6) der Hohlwelle (2) durchsetzen und die andere Welle (1) mit zwei achssymmetrischen Abflachungen (8) ausgestattet ist, die zwischen Flanken einer Schlitzöffnung (9) des Verbindungsstückes (7) greifen und die Flanken gegenüber dem Zerschlitz um 90° winkelversetzt sind.
5. Steckkupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Wellenabflachung (8) kurzer als die andere (8) ausgebildet ist.
Steckkupplung nach, den Ansprüchen 1 "bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß das aus festem oder elastischem Material bestehende Verbindungsstück (7) einen Endflansch oder Bund aufweist.
DE19686812834 1968-12-18 1968-12-18 Steckkupplung, insbesondere fuer oelbrenner-pumpenaggregate. Expired DE6812834U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4231032A1 (de) * 1991-11-21 1993-07-01 Skf Ind Spa Lagereinsatzhuelse zur anpassung an wellen verschiedener durchmesser

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4231032A1 (de) * 1991-11-21 1993-07-01 Skf Ind Spa Lagereinsatzhuelse zur anpassung an wellen verschiedener durchmesser
DE4231032C2 (de) * 1991-11-21 1998-05-28 Skf Ind Spa Lagereinsatzhülse zur Anpassung an Wellen verschiedener Durchmesser

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