DE68128C - Bufferbremse für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Bufferbremse für EisenbahnfahrzeugeInfo
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- DE68128C DE68128C DENDAT68128D DE68128DA DE68128C DE 68128 C DE68128 C DE 68128C DE NDAT68128 D DENDAT68128 D DE NDAT68128D DE 68128D A DE68128D A DE 68128DA DE 68128 C DE68128 C DE 68128C
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- Germany
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- wheel
- brake
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Links
- 239000000872 buffer Substances 0.000 title claims description 14
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H11/00—Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types
- B61H11/02—Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types of self-applying brakes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die Erfindung bezweckt, die Wirkung selbstthä'tiger Bremsen wesentlich zu erhöhen, was
dadurch geschieht, dafs, sobald eine Bremsung erfolgt ist, der Druck derselben gleichzeitig
durch eine Hemmvorrichtung auf das Rad aufrecht erhalten bleibt. Es ist ferner darauf
Rücksicht genommen worden, dafs, wenn die Nothwendigkeit zur Aufrechterhaltung des
Bremsdruckes geschwunden ist, dessen Auslösung dann selbstthä'tig herbeigeführt wird.
Aufserdem wurde die Einrichtung getroffen, ohne jede Kraftanwendung auf die Buffer jedes.
Wirken der Bremse mit der Hemmung bei schwachen Andrücken oder Stöfsen zu vermeiden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform dieser Bufferbremse veranschaulicht. Fig. 1
und 3 lassen die Vorrichtungen in und Fig. 2 aufser Wirkung erkennen. Die Figuren zeigen
durch α das Wagenrad, b den Bremsklotz, c den Doppelhebel, d die Achse des Doppelhebels
c, e die Zugstange, / das Sperrrad, g den Sperrhebel, h die Gelenkverbindung, i den
Druckriegel, k den Buffer, / die Feder des Druckriegels, m die Gabelverbindungsstange,
η die Feder des Sperrhebels.
Erfolgt nun ein Anstofs oder gefahrbringender Druck, so wird durch das Zurückdrängen
des Buffers der Druckriegel i mit der Gelenkschubstange h verschoben und das Rad f ein
Stück in Umdrehung versetzt. Auf der dem Zapfen von h entgegengesetzten Stelle des
Rades f ist eine Gelenkzugstange e mit dem Rade f und dem Doppelhebel c verbunden;
der Doppelhebel c ist auf einer Achse d drehbar beweglich und hängt am anderen Ende mit
dem Bremsklotz b zusammen, so dafs infolge der erwähnten Drehung des Rades^ der Bremsklotz
b an das Wagenrad α fest angezogen wird. Das Rad f vertritt hier die Stelle eines
Doppelhebels.
Um nun den geleisteten Druck der Bremse auf das Wagenrad α aufrecht zu erhalten, ist
das Rad f mit Sperrzähnen versehen, sowie ein Sperrhebel g angeordnet worden, welcher
durch eine Feder η an das Sperrrad f angedrückt wird. Der Sperrhebel g schnappt
nun bei jeder nun erfolgenden Fortschiebung des Radkranzes stets zwischen die Sperrzähne
ein und verhindert ein Nachgeben bezw. Zurückgehen der Bremse.
Um die Auslösung selbstthätig erfolgen zu lassen, ist eine Gabelzugstange m angebracht,
welche mit dem Buffer k und dem Sperrhebel g gelenkig verbunden ist; sobald nun der Buffer
zurückfedern kann, zieht er den Sperrhebel g aus dem Sperrrad f heraus und die Bremsklötze
werden durch die Federn / vom Rade abgehoben. Hätte man in der Zugstange m in Verbindung
mit Sperrhebel g keine Gabelführung, so würde der Sperrhebel g beim Eindrücken
des Buffers mit verschoben, was den Bruch irgend eines Theiles zur Folge hätte; dafs ein
Bruch nicht eintreten kann, gewahrt man aus Fig. i.
Damit bei Anstöfsen, welche durch gewöhnliches Fahren oder beim Verschiebedienst verursacht
werden, eine Bremsung nicht eintritt, ist die Stange des Buffers k nicht ganz bis an
den Druckriegel.i reichend gemacht worden, sondern man hat zwischen beiden einen freien
Abstand gelassen, welcher so grofs ist, dafs
der Buffer bei schwachen Stöfsen nicht auf den Druckriegel i trifft (Fig. 2).
Um nach Abnutzung der Bremsklötze und Gelenkbolzen die Vorrichtung wirksam zu
erhalten, ist die Zugstange e durch Gewinde und Schraubenmuttern verstellbar angeordnet.
Ebenso könnten auch die Theile h und i mit Stellvorrichtungen versehen sein, was sich ferner
auch am Sperrrad f, durch Verstellen der Gelenkbolzen in Schlitzen der Halbmessemchtung,
herstellen liefse.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Bufferbremse für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen Buffer (k) und Druckriegel (i) den Buffern ein gewisses Mafs von freiem Spiel gelassen ist und erst nach Ueberschreitung dieses Spieles die Bremse angezogen und durch eine Hemmvorrichtung im angedrückten Zustande so lange erhalten wird, bis letztere durch das Zurückschnellen der Buffer ausgelöst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68128C true DE68128C (de) |
Family
ID=341696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68128D Expired - Lifetime DE68128C (de) | Bufferbremse für Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68128C (de) |
-
0
- DE DENDAT68128D patent/DE68128C/de not_active Expired - Lifetime
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