DE682777C - Marschkompass - Google Patents
MarschkompassInfo
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- DE682777C DE682777C DEK151032D DEK0151032D DE682777C DE 682777 C DE682777 C DE 682777C DE K151032 D DEK151032 D DE K151032D DE K0151032 D DEK0151032 D DE K0151032D DE 682777 C DE682777 C DE 682777C
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- Germany
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- Expired
Links
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C17/00—Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes
- G01C17/02—Magnetic compasses
- G01C17/04—Magnetic compasses with north-seeking magnetic elements, e.g. needles
- G01C17/10—Comparing observed direction with north indication
- G01C17/12—Comparing observed direction with north indication by sighting means, e.g. for surveyors' compasses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Testing Or Calibration Of Command Recording Devices (AREA)
Description
Die Erfindung geht aus von einem Marschkompaß mit einem Magnetnadelgehäuse, dessen
obere und untere Abdeckscheibe durchsichtig sind .und eine dieser Scheiben, zwischen denen
die Magnetnadel liegt, sich rechtwinklig kreuzende Linien, ein sogenanntes Gitternetz,
aufweist.
Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß
bei einem solchen Kompaß die Gitternetzlinien
nur auf der oberen Abdeckscheibe des Kompaßgehäuses aufgebracht sind. Hieraus ergeben sich zwei besondere Vorteile. Der
eine Vorteil liegt darin, daß die sich kreuzen-'5 den Linien dann als Visierlinien dienen
können. Es muß allerdings dazukommen, daß die obere Abdeckscheibe innerhalb des Gehäuses
drehbar eingelagert ist.
Der andere Vorteil liegt darin, daß die einzelnen senkrecht oder quer verlaufenden
Linien des Gitternetzes wesentlich genauer parallel eingestellt werden können zu einem
Längengrad bzw. einem Breitengrad auf der Karte. Es wird also bewußt eine Parallaxe
eingebracht, die sonst bei genauen Einstellungen und Messungen vermieden werden
muß.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Einrichtung nach der Erfindung in zwei Abbildungen dargestellt.
Es zeigt die Abb. 1 die Draufsicht auf das Kompaßgehäuse, das seinerseits auf eine
Landkarte aufgelegt ist.
Abb. 2 zeigt die Seitenansicht der Abb. 1. Nach der Erfindung ist die obere Abdeckscheibe
ι innerhalb des Kompaßgehäuses 2 drehbar gelagert. Diese obere Abdeckscheibe 1
weist die sich, kreuzenden Linien 3, 4 auf.
Soll nun beispielsweise die Gitternetzlinie α parallel eingestellt werden zum Längengrad 5
auf der Karte 6, so geschieht dies dadurch, daß man durch entsprechende schräge Blickrichtung
7 die Linie α zur Deckung bringt mit der Linie 5 auf der Karte.
Wunde das Gitternetz auf der unteren Scheibe 8 des Kompaßgehäuses aufgebracht
sein, so wäre es lediglich möglich, dem Augenmaß nach die Linie α parallel zu legen zur
Linie 5. Die Parallelität beider Linien kann in diesem Falle aber nur einen ungefähren
Wert annehmen, weil ja in diesem Falle die Linien α und S nahezu in gleicher Ebene, d. h.
in gleicher Höhe liegen. Eben aus diesem Grunde kann man nicht durch entsprechende
Blickrichtung die Linie α mit der Linie 5 zur Deckung bringen. Erst wenn die Möglichkeit
vorhanden ist, diese beiden Linien miteinander in Deckung zu bringen, läßt sich, die
Parallelität beider Linien einwandfrei erreichen. 6«
Der Vorteil dieser Maßnahme wirkt sich insbesondere dann aus, wenn die Entfernung 9
zwischen den Linien α und 5 größer ist, d, h.
wenn die Linie α eine verhältnismäßig große Strecke weit ab liegt von der Linie 5. Beim
gezeichneten Ausführungsbeispiel liegt die Linie α verhältnismäßig nahe am Längengrad
5. Liegt sie aber, wesentlich weiter ab, so kann man trotzdem noch die Linie α "mit
dem Längengrad 5 zur Deckung bringen, und gerade dann läßt sich noch eine einwandfreie
Parallelität beider Linien erreichen.
Claims (2)
1. Marschkompaß mit durchsichtigen Abdeckscheiben, zwischen denen die Magnetnadel
eingelagert ist, wobei die eine der Abdeckscheiben senkrecht sich kreuzende Linien nach Art eines Gitternetzes
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß nur die obere Abdeckscheibe (1) als
Träger des Gitternetzes (3, 4) dient.
2. Kompaß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Abdeckscheibe
(1) im Kompaßgehäuse (2) drehbar eingelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK151032D DE682777C (de) | 1938-06-23 | 1938-06-23 | Marschkompass |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK151032D DE682777C (de) | 1938-06-23 | 1938-06-23 | Marschkompass |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE682777C true DE682777C (de) | 1939-10-21 |
Family
ID=7252275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK151032D Expired DE682777C (de) | 1938-06-23 | 1938-06-23 | Marschkompass |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE682777C (de) |
-
1938
- 1938-06-23 DE DEK151032D patent/DE682777C/de not_active Expired
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