DE683023C - Sicherung gegen Explosionsausdehnung in Bergwerken - Google Patents

Sicherung gegen Explosionsausdehnung in Bergwerken

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DE683023C
DE683023C DEM135966D DEM0135966D DE683023C DE 683023 C DE683023 C DE 683023C DE M135966 D DEM135966 D DE M135966D DE M0135966 D DEM0135966 D DE M0135966D DE 683023 C DE683023 C DE 683023C
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Germany
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mines
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against explosion
containers
dust
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F W MOLL SOEHNE
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F5/00Means or methods for preventing, binding, depositing, or removing dust; Preventing explosions or fires
    • E21F5/14Fluid barriers or rock dusters made to work by, or at the same time as, shots or explosions
    • E21F5/146Rock dusters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Bag Frames (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

  • Sicherung gegen Explosionsausdehnung in Bergwerken Man verwendet in Bergwerken gegen die Ausdehnung von Explosionen, insonderheit von Kohlenstaubexplosionen, Gesteinsstaub, der in Behältern oder sonstwie bereit gehalten wird und der von der der Explosionswelle vorlaufenden Druckwelle erfaßt und in den zu schützenden Raum eingeblasen wird. Ist dieser Gesteinsstaub in solchen Behältern zusammengefaßt, die zum Kippen gebracht werden, so besteht der Nachteil, daß der Staub in geschlossener Menge niederfällt, ehe er genügend erfaßt und verwirbelt werden konnte. Wird der Gesteinsstaub dagegen auf sogenannten Horden bereit gehalten, so besteht der Nachteil, daß er der Feuchtigkeit der Grubenluft ausgesetzt ist und klamm wird.
  • Man hat deshalb bereits den Staub in kleinen Säcken oder Beuteln untergebracht und feste Reißkörper vorgesehen, durch welche die Öffnung dieser Behälter unter Benutzung der Eigenbewegung, die sie durch die vorlaufende Druckwelle erfahren, geschieht, und man hat die Behälter zu diesem Zweck aufgehängt. Dabei wurden Reißnähte oder andere am Behälter vorgesehene Öffnungsvorrichtungen in Anwendung gebracht, jedoch wird auf diese Weise immer noch nicht verhindert, daß der Staub wenigstens zum großen Teil in geschlossener Menge niederfällt, ehe er verwirbelt wird.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die Staubbehälter zwischen zwei Körpern aufgehängt werden, die mit Anreißspitzen versehen sind, so daß sie, sobald sie in Bewegung kommen, durch die Spitzen angerissen werden, und zwar anfangs in geringem, dann aber mit der Stärke der Bewegung der Behälter in zunehmendem Ausmaße geöffnet werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in drei Figuren und ebenso vielen Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Gemäß Fig. i sind die Staubbeutel tt, die aus einem leicht zerreißbaren Stoff, etwa wasserdicht gemachtem Papier, bestehen, zwischen zwei Drähten b aufgehängt. Diese Drähte tragen nach Art des sogenannten Stacheldrahtes Spitzen, die die Beutelwandung anreißen, sobald die Beutel in schwingende Bewegungen geraten. Die Einrichtung hat den Vorzug einfachster und billigster Einbauweise.
  • Nach Fig. 2 sind zwei Flacheisen c vorgesehen, die an ihren Enden einwärts, d. h. dem Behälter zu, abgebogen sind und an dieser Stelle zu Spitzen zugeschärft sind. Die Flacheisen werden oben an der - Zimmerung vernagelt.
  • Nach Fig.3 ist die Einrichtung ähnlich derjenigen nach Fig. 2 getroffen, jedoch mit dem Unterschied, daß nicht zwei Flacheisen, sondern nur ein einziges, an den Enden ähnlich gestaltetes Eisen d verwendet wird, das so gebogen ist, daß es auf der Zimmerung e Platz findet.
  • Auch diese beiden Einrichtungen nach den Fig. 2 und 3 haben den Vorteil einfachster Einbauweise.
  • Der Gesteinsstaub verläßt den Beutel zunächst langsam, weil die Öffnung klein beginnt. Der Staub tritt dann nach :Maßgabe der Öffnungsvergrößerung in den gefährdeten Raum über.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus zerreißbaren, mit Gesteinsstaub gefüllten Behältern (Säcke, Beutel) bestehende Sicherung gegen Explosionsausdehnung in Bergwerken, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter .zwischen Anreißspitzen tragenden Körpern aufgehängt sind.
  2. 2. Sicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anreißspitzen tragenden Körper aus zwei gespannten Drähten bestehen, die die Behälter zwischen sich nehmen.
  3. 3. Sicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anreißspitzen tragenden Körper aus zwei gegenüberliegenden, den Behälter zwischen sich nehmenden Flacheisen oder Flacheisenschenkeln bestehen, deren abgebogene, einander zugekehrte Enden zu Spitzen geformt sind.
DEM135966D 1936-10-14 1936-10-14 Sicherung gegen Explosionsausdehnung in Bergwerken Expired DE683023C (de)

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