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Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilmen Die Erfindung geht aus
von einem Verfahren zum Kopieren von quer zur Laufrichtung gerasterten Linsenrasterfilmen
auf ebensolche Filme, bei dem die Filme derart gefördert werden, daß sich der Kopiefilm
und die auf ihm wiederzugebende Bildaufzeichnung während des Kopierens zueinander
bewegen.
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Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art werden Original- und Kopiefilm
mit ungleicher Geschwindigkeit bewegt, wodurch Moireerscheinungen vermieden werden.
Zu diesem Zweck wurde die Perforationsteilung des Originalfilms abweichend von der
des Kopiefilms ausgebildet, und entsprechend mußten auch die Filmschaltmittel unterschiedlich
ausgestaltet sein. -Diese Unannehmlichkeiten werden durch die Erfindung beseitigt,
indem die Relativbewegung zwischen dem Kopiefil.m und der auf ihm wiederzugebenden
Bildaufzeichnung bei stetig ablaufenden Filmen dadurch herbeigeführt wird, daß bei
Beschränkung der Belichtungsstellen entweder der Kopiefilm entgegengesetzt dem Bewegungssinn
der auf ihm wiederzugebenden Bildaufzeichnung gefördert oder die Bildaufzeichnung
in einem nicht der Ablaufgeschwindigkeit des Kopiefilms entsprechenden Maßstab auf
diesem abgebildet wird.
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Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird somit gegenüber dem Bekannten
die gleiche Aufgabe auf wesentlich einfachere Weise gelöst. Unterschiedliche Perforationsteilungen
und dementsprechend auch verschiedene Schalttrommeln sind z. B. vermieden.
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Die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist auf der Zeichnung
an mehrerenAusführungsbeispielen gezeigt, und zwar in Abb. i bei einer optischen
Kopieranordnung, bei der die beiden Filme in der gleichen Richtung ablaufen, in
Abb. a bei einer optischen Kopieranordnung, bei der die Filme in der gleichen Ebene
durch die Kopierfenster laufen, in Abb. 3 beim Kontaktkopieren und in Abb. q. bei
einer optischen Kopieranordnung, bei der die Filme entgegengesetzt ablaufen.
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In Abb. i wird eine Lichtquelle io, die vorzugsweise einen einzigen
Glühfaden besitzt, der -parallel zur Filmrasterung liegt, durch einen Kondensor
i i auf der Bildschicht 12
des Originalfilms 13 abgebildet, der
mit Querrasterung 14 versehen ist. Der Kondensor 11 hat vorzugsweise dieselbe relative
Öffnung.. wie das Objektiv 15, das zur Abbildung des=:; Originalfilms 13 auf dem
Kopiefilm i6 riizt.° der lichtempfindlichen Schicht 17 dient, der.-:': ebenfalls
reit einer Querrasterung 18 v er' sehen ist. Die Belichtung der Bildschicht 12 .des
Originalfilms 13 ist auf eine Zone beschränkt, die einer Rasterlinse entspricht.
Dies wird dadurch erreicht, daß eine Maske i9 mit einem entsprechenden Schlitz 2o
vor dem Film 13 angebracht ist. Dieser mechanische Schlitz kann auch durch ein System
ersetzt werden, wie es in Abb. 3 dargestellt ist. Der Teil des Originalfilms 13,
der beleuchtet wird, wird durch das Objektiv 15 auf dem Kopiefilm 16 abgebildet.
Auch vor dem Kopiefilm 16 ist eine Maske 21 vorgesehen, deren Schlitz 22 das auf
den Kopiefilm 16 fallende Licht ebenfalls auf eine Breite beschränkt, die einer
einzelnen Rasterlinse 18 entspricht. Die beiden Filme 13 und 16 werden durch bekannte
Einrichtungen mit der gleichen Geschwindigkeit in der gleichen Richtung bewegt,
die durch die Pfeile angedeutet ist.
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Die in Abb. i dargestellte mechanische und optische Anordnung kann
die in der Abb. 2 dargestellte Form annehmen, in der die Filme 13 und 16 in der
gleichen Ebene angeordnet sind und durch Zahntrommeln 23 und 24 be-
wegt werden,
die auf einer gemeinsamen Welle 25 sitzen. Das von dem Film 13 kommende Licht wird
durch das Objektiv 15 mit Hilfe der Prismen 26 und 27 auf den Kopiefilm 16 geworfen.
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Da die Filme in Abb. i und Abb. 2 in der gleichen Richtung ablaufen,
bewegt sich das auf dem Kopiefilm 16 wiedergegebene Bildelement des Films 13 relativ
zur Rasterung, so daß daher keine Moireerscheinungen auftreten können. Das Bild
wird strichweise in der Bewegungsrichtung aufgezeichret, und da die Filme in der
gleichen Richtung gefördert werden, ist das aufgezeichnete Bild nicht umgekehrt.
Da die Rasterungen der beiden Filme einander zugekehrt sind, wird eine Kopie erhalten,
die dem Original geometrisch ähnlich ist. Beim Kontaktkopieren werden die beiden
Filme 13 und 16 in entgegengesetzten Richtungen bewegt, wie es durch die Pfeile
der Abb. 3 angedeutet ist. Die gerasterten Seiten der Filme sind auch hier einander
zuzuwenden. Die Beleuchtung des Originalfilms 13 wird ebenfalls wieder auf eine
Zone beschränkt, die der Breite einer einzigen Rasterlinse entspricht. Zu diesem
Zweck wird in Abb.3 ein Schlitz in der Maske 28 durch ein Objektiv 29 auf der Bildschicht
12 des Originalfilms 13 abgebildet. Die Bedingung, die dieses Beleuchtungssystem
erfüllen muß, ist, daß ohne Rücksicht auf die wirkliche Breite des Beleuchtungs-''
hlitzes sein Bild auf der Schicht 12 nur der «feite einer Rasterlinse entspricht.
Bei dieser ":Anordnung bewegt sich das Bild des Original-"` AIms 13 in einer Richtung,
die der des Films 16 entgegengesetzt ist, wodurch sich ebenfalls wieder ergibt,
daß kein Moiremuster auftreten kann, und zwar aus dem gleichen Grunde, wie er im
Zusammenhang mit der Anordnung gemäß Abb. i dargelegt wurde.
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In Abb. 4 ist eine 'weitere Ausführungsform dargestellt, bei der grundsätzlich
das gleiche optische System verwendet ist, wie es in den Abb. i und 2 beschrieben
ist. Da jedoch in Abb. ¢ die Filme in entgegengesetzten Richtungen ablaufen, bewegt
sich das durch das Objektiv 15 projizierte Bild in der gleichen Richtung wie der
Kopiefilm 16. Das Abbildungsverhältnis muß nach Abb. 4. daher so gewählt werden,
daß die Bewegung des projizierten Bildes schneller oder langsamer verläuft als die
Bewegung des Kapiefilms 16, und zwar muß die Bewegungsdifferenz in dem Schlitz
30 der Breite einer Rasterlinse entsprechen. Dann wird auf dem Ko.piefilin
16 kein Maire entstehen. Bei 32 Rasterlinsen je Millimeter wird z. B. die Vergrößerung
gleich g1/32 oder 33/s2 gewählt.
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Bei der Anordnung gemäß Abb.4 wird eine Kopie erhalten, die dem Original
nicht ähnlich ist. Das kann, was jedoch nicht Gegenstand der Erfindung ist, sehr
leicht dadurch korrigiert werden, daß die Filterbänder bei der Projektion umgedreht
werden und daß in dem optischen System des Kopierapparates eine einfache Seitenreflexion
eingesetzt wird, wodurch die Seitenvertauschung der Bilder aufgehoben wird.
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Die Tatsache, daß die zuletzt beschriebene Anordnung die gleichzeitige
Ausleuchtung einer beträchtlichen Anzahl von Rasterlinsen gestattet, gibt ihr einen
ausgesprochenen Vorzug über die anderen Ausführungsformen, da weniger Kopierlicht
erforderlicht ist und außerdem das Kopieren mit wesentlich höherer Geschwindigkeit
erfolgen kann.