DE683175C - Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilmen - Google Patents

Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilmen

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DE683175C
DE683175C DEK143641D DEK0143641D DE683175C DE 683175 C DE683175 C DE 683175C DE K143641 D DEK143641 D DE K143641D DE K0143641 D DEK0143641 D DE K0143641D DE 683175 C DE683175 C DE 683175C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/14Additive processes using lenticular screens; Materials therefor; Preparing or processing such materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilmen Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zum Kopieren von quer zur Laufrichtung gerasterten Linsenrasterfilmen auf ebensolche Filme, bei dem die Filme derart gefördert werden, daß sich der Kopiefilm und die auf ihm wiederzugebende Bildaufzeichnung während des Kopierens zueinander bewegen.
  • Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art werden Original- und Kopiefilm mit ungleicher Geschwindigkeit bewegt, wodurch Moireerscheinungen vermieden werden. Zu diesem Zweck wurde die Perforationsteilung des Originalfilms abweichend von der des Kopiefilms ausgebildet, und entsprechend mußten auch die Filmschaltmittel unterschiedlich ausgestaltet sein. -Diese Unannehmlichkeiten werden durch die Erfindung beseitigt, indem die Relativbewegung zwischen dem Kopiefil.m und der auf ihm wiederzugebenden Bildaufzeichnung bei stetig ablaufenden Filmen dadurch herbeigeführt wird, daß bei Beschränkung der Belichtungsstellen entweder der Kopiefilm entgegengesetzt dem Bewegungssinn der auf ihm wiederzugebenden Bildaufzeichnung gefördert oder die Bildaufzeichnung in einem nicht der Ablaufgeschwindigkeit des Kopiefilms entsprechenden Maßstab auf diesem abgebildet wird.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird somit gegenüber dem Bekannten die gleiche Aufgabe auf wesentlich einfachere Weise gelöst. Unterschiedliche Perforationsteilungen und dementsprechend auch verschiedene Schalttrommeln sind z. B. vermieden.
  • Die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist auf der Zeichnung an mehrerenAusführungsbeispielen gezeigt, und zwar in Abb. i bei einer optischen Kopieranordnung, bei der die beiden Filme in der gleichen Richtung ablaufen, in Abb. a bei einer optischen Kopieranordnung, bei der die Filme in der gleichen Ebene durch die Kopierfenster laufen, in Abb. 3 beim Kontaktkopieren und in Abb. q. bei einer optischen Kopieranordnung, bei der die Filme entgegengesetzt ablaufen.
  • In Abb. i wird eine Lichtquelle io, die vorzugsweise einen einzigen Glühfaden besitzt, der -parallel zur Filmrasterung liegt, durch einen Kondensor i i auf der Bildschicht 12 des Originalfilms 13 abgebildet, der mit Querrasterung 14 versehen ist. Der Kondensor 11 hat vorzugsweise dieselbe relative Öffnung.. wie das Objektiv 15, das zur Abbildung des=:; Originalfilms 13 auf dem Kopiefilm i6 riizt.° der lichtempfindlichen Schicht 17 dient, der.-:': ebenfalls reit einer Querrasterung 18 v er' sehen ist. Die Belichtung der Bildschicht 12 .des Originalfilms 13 ist auf eine Zone beschränkt, die einer Rasterlinse entspricht. Dies wird dadurch erreicht, daß eine Maske i9 mit einem entsprechenden Schlitz 2o vor dem Film 13 angebracht ist. Dieser mechanische Schlitz kann auch durch ein System ersetzt werden, wie es in Abb. 3 dargestellt ist. Der Teil des Originalfilms 13, der beleuchtet wird, wird durch das Objektiv 15 auf dem Kopiefilm 16 abgebildet. Auch vor dem Kopiefilm 16 ist eine Maske 21 vorgesehen, deren Schlitz 22 das auf den Kopiefilm 16 fallende Licht ebenfalls auf eine Breite beschränkt, die einer einzelnen Rasterlinse 18 entspricht. Die beiden Filme 13 und 16 werden durch bekannte Einrichtungen mit der gleichen Geschwindigkeit in der gleichen Richtung bewegt, die durch die Pfeile angedeutet ist.
  • Die in Abb. i dargestellte mechanische und optische Anordnung kann die in der Abb. 2 dargestellte Form annehmen, in der die Filme 13 und 16 in der gleichen Ebene angeordnet sind und durch Zahntrommeln 23 und 24 be- wegt werden, die auf einer gemeinsamen Welle 25 sitzen. Das von dem Film 13 kommende Licht wird durch das Objektiv 15 mit Hilfe der Prismen 26 und 27 auf den Kopiefilm 16 geworfen.
  • Da die Filme in Abb. i und Abb. 2 in der gleichen Richtung ablaufen, bewegt sich das auf dem Kopiefilm 16 wiedergegebene Bildelement des Films 13 relativ zur Rasterung, so daß daher keine Moireerscheinungen auftreten können. Das Bild wird strichweise in der Bewegungsrichtung aufgezeichret, und da die Filme in der gleichen Richtung gefördert werden, ist das aufgezeichnete Bild nicht umgekehrt. Da die Rasterungen der beiden Filme einander zugekehrt sind, wird eine Kopie erhalten, die dem Original geometrisch ähnlich ist. Beim Kontaktkopieren werden die beiden Filme 13 und 16 in entgegengesetzten Richtungen bewegt, wie es durch die Pfeile der Abb. 3 angedeutet ist. Die gerasterten Seiten der Filme sind auch hier einander zuzuwenden. Die Beleuchtung des Originalfilms 13 wird ebenfalls wieder auf eine Zone beschränkt, die der Breite einer einzigen Rasterlinse entspricht. Zu diesem Zweck wird in Abb.3 ein Schlitz in der Maske 28 durch ein Objektiv 29 auf der Bildschicht 12 des Originalfilms 13 abgebildet. Die Bedingung, die dieses Beleuchtungssystem erfüllen muß, ist, daß ohne Rücksicht auf die wirkliche Breite des Beleuchtungs-'' hlitzes sein Bild auf der Schicht 12 nur der «feite einer Rasterlinse entspricht. Bei dieser ":Anordnung bewegt sich das Bild des Original-"` AIms 13 in einer Richtung, die der des Films 16 entgegengesetzt ist, wodurch sich ebenfalls wieder ergibt, daß kein Moiremuster auftreten kann, und zwar aus dem gleichen Grunde, wie er im Zusammenhang mit der Anordnung gemäß Abb. i dargelegt wurde.
  • In Abb. 4 ist eine 'weitere Ausführungsform dargestellt, bei der grundsätzlich das gleiche optische System verwendet ist, wie es in den Abb. i und 2 beschrieben ist. Da jedoch in Abb. ¢ die Filme in entgegengesetzten Richtungen ablaufen, bewegt sich das durch das Objektiv 15 projizierte Bild in der gleichen Richtung wie der Kopiefilm 16. Das Abbildungsverhältnis muß nach Abb. 4. daher so gewählt werden, daß die Bewegung des projizierten Bildes schneller oder langsamer verläuft als die Bewegung des Kapiefilms 16, und zwar muß die Bewegungsdifferenz in dem Schlitz 30 der Breite einer Rasterlinse entsprechen. Dann wird auf dem Ko.piefilin 16 kein Maire entstehen. Bei 32 Rasterlinsen je Millimeter wird z. B. die Vergrößerung gleich g1/32 oder 33/s2 gewählt.
  • Bei der Anordnung gemäß Abb.4 wird eine Kopie erhalten, die dem Original nicht ähnlich ist. Das kann, was jedoch nicht Gegenstand der Erfindung ist, sehr leicht dadurch korrigiert werden, daß die Filterbänder bei der Projektion umgedreht werden und daß in dem optischen System des Kopierapparates eine einfache Seitenreflexion eingesetzt wird, wodurch die Seitenvertauschung der Bilder aufgehoben wird.
  • Die Tatsache, daß die zuletzt beschriebene Anordnung die gleichzeitige Ausleuchtung einer beträchtlichen Anzahl von Rasterlinsen gestattet, gibt ihr einen ausgesprochenen Vorzug über die anderen Ausführungsformen, da weniger Kopierlicht erforderlicht ist und außerdem das Kopieren mit wesentlich höherer Geschwindigkeit erfolgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Kapieren von quer zur Laufrichtung gerasterten Linsenrasterfilmen auf ebensolche Filme, bei dem die i Filme derart gefördert werden, da.ß sich der Kopiefilm und die auf ihm wiederzugebende Bildaufzeichnung während des Kopierens zueinander bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Relativbewegung i zwischen Kopiefilm und der auf ihm wiedergegebenen Bildaufzeichnung bei stetig ablaufenden Filmen dadurch herbeigeführt wird, daß bei Beschränkung der Belichtungsstellen entweder der Kopiefilm entgegengesetzt dem Bewegungssinn der auf ihm wiederzugebenden Bildaufzeichnung gefördert oder die Bildaufzeichndng in einem nicht der Ablaufgeschwindigkeit des .Kopiefilms entsprechenden Maßstab auf diesem abgebildet wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtung der die Teilfarbenauszüge tragenden Schicht =auf eine Streifenbreite beschränkt wird, die der Breite einer Rasterlinse entspricht.
DEK143641D 1935-10-31 1936-09-13 Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilmen Expired DE683175C (de)

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DEK143641D Expired DE683175C (de) 1935-10-31 1936-09-13 Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilmen

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