DE683214C - Installationsselbstschalter - Google Patents

Installationsselbstschalter

Info

Publication number
DE683214C
DE683214C DEST55282D DEST055282D DE683214C DE 683214 C DE683214 C DE 683214C DE ST55282 D DEST55282 D DE ST55282D DE ST055282 D DEST055282 D DE ST055282D DE 683214 C DE683214 C DE 683214C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
lever
contact
toggle
movable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST55282D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stotz Kontakt GmbH
Original Assignee
Stotz Kontakt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stotz Kontakt GmbH filed Critical Stotz Kontakt GmbH
Priority to DEST55282D priority Critical patent/DE683214C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE683214C publication Critical patent/DE683214C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/22Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release
    • H01H73/30Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release reset by push-button, pull-knob or slide

Landscapes

  • Breakers (AREA)

Description

  • Installationsselbstschalter Bei Installationss.elbstschaltern zum Schutze gegen Überlastungen .und Kurzschlüsse haben sich als Gesperre Kniehebelschaltwerke bewährt. Diese bestehen aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Hebeln oder Hebelpaaren, die an einemEn.de mit dem Schaltgriff und am anderen Ende mit dem beweglichen Schaltkontakt oder der diesen tragenden Ausschaltfeder verbunden sind. Häufig ordnet man zwischen dem einen Ende der Kniehebel und dem Schaltkontakt noch einen besonderen Schalthebel, z. B. ,in Form eines drehbar gelagerten Doppelhebels, an, der die Kniehebelbewegung in die .gewünschte geradlinige oder kurvenförmige Bewegung des Schaltkontaktes umwandelt. Bei derartigen Ausführungsformen mit kniehebelartigem Schaltgestänge ist es bekannt, .den beweglichen Schaltkontakt an oder in der Nähe des Anlenkungspunktes des einen Kniehebels an dem besonderen Schalthebel vorzusehen. Eine solche Anordnung bedeutet, daß das Schaltgestänge den gleichlangen Schaltweg zurücklegen muß wie der bewegliche Schaltkontakt selbst, dessen Schaltweg mit Rücksicht auf hohe Schaltleistung bekanntlich möglichst groß ,gemacht wenden muß. Bei einer solchen Anordnung muß man also einen unerwünscht großen Schaltweg des Schaltgestänges in Kauf nehmen und benötigt zu dessen Unterbringung und Führung erheblichen Raum.
  • Bei Selbstschaltern mit Kniehebelschaltwerk befinden sich die Kniehebel während der Einschaltbewegung und in der Einschaltstellung in der Strecklage. Die Auslösung wird dadurch herbeigeführt, .daß das Auslösemittel, der Anker eines Elektromagneten oder ein Bimetallstreifen oder ,ein von diesem beeinflußter Auslösehebel, auf den Gelenkpunkt der Kniehebel einwirkt und dieses durchdrückt. .Während der Einschaltbewegung, und zwar auch noch von ,dem Augenblick der ersten Kontaktberührung an bis zur vollendet.enEinschaltung verändert naturgemäß der Gelenkpunkt der Kniehebel seine Stellung, und es kommt nun darauf an, zu erreichen, daß ,das Auslösemittel unter dem Einfluß der höchsten Auslösekraft während der gesamten Einschaltbewegung his zu deren Vollendung richtig auf dem Gelenkpunkt auftritt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe hat man verschiedene Mittel angewandt. Es ist bekannt, an einem der Kniehebel einen Sporn anzubringen oder .die Aufschlagfläche am Kniehebel oder auch an einem besonderen Stößel des Auslösemittels kurvenförmig zu gestalten. Schließlich hat man vorgeschlagen, den an einem Elektromagnetanker angebrachten Stößel während der Einschaltbewegung ebenfalls, und zwar entsprechend der Bewegung des Kniegelenkpunktes zu verschieben. Alle diese Hilfsmittel sind insofern Notbehelfe, als sie, wie beispielsweise die verschiebbare Anordnung des Stößels, den Aufbau des Gesperres verwickeln und verteuern oder, wie die Verwendung von Spornen oder kurvenförmigen Aufschlagflächen, ,die Anfertigung durch die :Notwendigkeit des Gebrauchs von Sonderwerkzeugen verteuern. Die Sporne oder kurvenförmigen Ansatzteile stellen im übrigen '.lassen dar, die zusätzlich bewegt werden müssen, also die sogenannte Eigenzeit des Selbstschalters verlängern.
  • Die Erfindung betrifft einen Installationsselbstsch:alter mit zwei beweglichen, je unter der Wirkung einer Ausschaltfederkraft stehenden Schaltkontakthebeln und mit einem Kniehebelschaltwerk, dessen eine Kniehebellasche an dem einen Schaltkontakthebel in der Nähe seines Schaltkontaktes angreift,%während das freie Ende der anderen Kniehebellasche mit dem Handgriff verbunden ist. Die geschilderten Schwierigkeiten bekannter Ausführungsformen mit Kniehebelschaltwerk werden nach der Erfindung in eigenartiger Weise beseitigt, und zwar dadurch, daß der zweite bewegliche Schaltkontakthebel durch einen an dem beweglichen Schaltgestänge angeordneten Ansatz nach Jast völliger Beendigung der Einschaltbewegungdes ersten Schaltkontakth,ebels in die Einschaltstellung gedreht wird. Man erreicht auf diese Weise, daß der einzudrükkende Gelenkpunkt der Kniehebel bereits so frühzeitig in seine Arbeitsstellung gebracht wird, daß er diese erreicht, bevor überhaupt eine erste Kontaktberührung möglich ist. Die Besonderheit des Erfindungsgegenstandes besteht demnach in einer Aufteilung ,der Schaltbewegung, und zwar in der Weise, .daß die beiden beweglich angeordneten Unterbrechun.gskontakte nacheinander in .die Einschaltstellung gebracht werden.
  • Es isf an sich ,bereits bekannt, beide Kontakte einer Unterbrechungsstelle unter der Einwirkung je einer Feder beweglich anzuordnen. Bei einer vorbekannten Ausführung erfolgte aber die Trennung der Kontakte durch das Einschieben eines aus Isolierstoff bestehenden Trennstückes, die Auseinanderbewegung der Kontakte erfolgt also gleichzeitig. Bei .einer weiteren bekannten Ausführung eines Selbstschalters mit Freiauslösung und kniehebelloser Verrastung sind zwei bewegliche Schaltkontakthebel vorgesehen, die an ihren freien Enden je einen beweglichen Schaltkontakt tragen. Eine Druckfeder sucht die beiden Kontakthebel ' auseinanderzudrehen, woran sie durch eine Verrastung zunächst gehindert ist. Beim Ansprechen dieses bekannten Schalters und Lösen der Verrastung wird zunächst einer der Schaltkontakthebel unter dein Einfluß der Druckfeder in seine Ausschaltstellung gebracht, dadurch eine weitere Verrastung für den zweiten Schaltkontakthebel gelöst und dieser nunmehr durch eine zweite Schaltfeder in seine Ausschaltstellung gebracht, wobei dieser Sch-altkontakthebel zugleich den .ersten Schaltkontakthebel in seine Einschaltstellring zurückführt. Bei dieser bekannten Anordnung liegt die den Kniehebelselbstschaltern zugrunde liebende Aufgabe überhaupt nicht vor; die bekannte Anordnung zeigt einen außerordentlich verwickelten. Aufbau und zufolge der zwischen den beiden Schaltkontakthebeln angeordneten Druckfeder die Gefahr einer Verminderung des Kontaktdruckes. Im Gegensatz hierzu wird beim Erfindungsgegenstand nach vollendeter Ausschaltbewegung zwecks Einschaltens zunächst der eine -der beiden Unterbrechungskontakte in seine Einschaltstellung und dabei gleichzeitig der Gelenkpunkt der Kniehebel in diejenige Stellung gebracht, in welcher er der wirksamsten Einwirkung des Auslösemittels ausgesetzt äst, und erst anschließend erfolgt die Schaltbewegung des zweiten Unterbrechungskontaktes. Diese ortsbewegliche Anordnungbei:der Unterbrechungskontakte hat gegenüber vorbekannten Anordnungen den Vorteil erheblicher Einfachheit im Aufbau des Schaltwerkes unter Fortfall zusätzlicher Schaltfedern und Verrastungsmittel. Der Erfindungsgegenstand besitzt noch den weiteren Vorteil, daß der Schaltweg bedeutend vergrößert wird und selbst bei erhöhten Ausschaltströmen zur wirkungsvollen Unterbrechung ausreicht, ohne daß .es notwendig wäre, besonders gelagerte und geführte Trennstücke zu verwenden. Die Anordnung des Unterbrechungskontaktes des von .den Kniehebeln gesteuerten Schalthebels in der Nähe des Anlenkpunktes der betreffenden Kniehebellasche am Schalthebel hat beim Erfindungsgegenstand nicht,den Nachteil der bekannten Anordnungen, daß der während der Schaltbewegungen vom Gestänge zurückzulegende Weg dem gesamten Ausschaltweg der Kontakte entspricht, so daß auch die Nachteile der vorbekannten Anordnungen hinsichtlich größeren IZaurnbedarfs beim Erfindungsgegenstand vermieden sind.
  • Der die Einschaltbewegung vollendende Hebel, der entweder selbst als Ausschaltfeder ausgebildet äst oder ein starrer unter der Wirkung _ einer besonderen Feder stehender Hebel sein kann, wird zweckmäßig als .ungleichariniger Doppelhebel ausgebildet, der am freien Ende des längeren Hebelgranes den Unterbrechungskontakt trägt und unter Fortfall jeglicher zwangsläufigen Verbindung finit dem übrigen beweglichen Schaltgestänge dreh-bar gelagert wird. Diese Anordnung hat nicht nur den Vorteil, daß bei vollkommenster Raumausnutzung der Schaltweg vergrößert wird, wesentlicher ist noch, daß sofort nach Lösung des Schaltgesperres eine rasche und unabhängig von der Weiterbewegung des Schaltgestänges erfolgende Ausschaltbewegung des den einen Unterbrechungskontakt tragenden Hebels erfolgen kann. Es sind also die zu bewegenden Massen des Schaltgestänges ohne Einfluß auf die Kontaktunterbrechung; es wird demnach die Eigenzeit des Selbstschalters in bedeutendem Maße herabgesetzt.
  • Der mit den Kniehebeln verbundene Schaltliebel kann zur weiteren Vereinfachung des Gesperres selbst als Stromverbindungsschiene zwischen dein Unterbrechungskontakt und einer Anschlußklemme ausgebildet werden. Er besteht z. B. aus einer Bronzefeder. Es ist aber auch ohne weiteres möglich, an Stelle einer Bronzefeder einen Bimetallstreifen zu verwenden, der als Auslösemittel dient und mittelbar oder unmittelbar beheizt wird. Eine solche Anordnung eines Selbstschalters führt zu einer weitgehenden Vereinfachung durch Fortfall sonst notwendiger Schalterteile und damit zu einer wesentlichen Verminderung des ,Raumbedarfs. Gleichwohl gestatten der große erzielbare Schaltweg, die äußerst geringe Eigenzeit des Schalters und dieSicherheit der sofortigen Lösung des Schaltschlosses selbst beim Einschalten während des Bestehens eines Kurzschlusses oder einer Überlastung die Verwendung des Selbstschalters in Hausinstallationen oder sonstigen Anlagen, in denen mit dein Auftreten hoher Kurzschlußströme gerechnet werden kann. Die Kleinheit des Selbstschalters und damit auch sein geringes Gewicht ermöglichen die Verwendung des Selbstschalters überall dort, wo diese Eigenschaften in besonderem Maße gefordert werden, also z. B. in ortsbeweglichen Anlagen, wie in Kraftfahrzeugen, Luftschiffen oder Flugzeugen.
  • Die Zeichnung läßt einAusführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes erkennen. Abb. i -neigt, wie die übrigen Abbildungen im Längsschnitt, den Schalter in der Einschattstell:ung; Abb. 2 veranschaulicht die Ausschaltstellung, @@-ä Brend die Abb. 3 eine Zwischenstellung erkennen läßt. Auf dem Sockel a ist, lose auf einem Ansatz b aufliegend, ein Schalthebel c gelagert, der an seinem freien Endeden einen l'uterbrechungskontakt d trägt. Der Hebel c ist als ungleicharmiger Hebel ausgebildet; er stellt unter der Wirkung der Ausschaltfeder e und ist entweder durch diese selbst oder durch eine besondere Verbindungsschiene in stromleitendeVerbin:dung mit oinerAnschlußklemme f gebracht. Der zweite Unterbrechungskontakt g befindet sich am freien Ende eines Schalthebels li, der an seinem zweiten Ende auf ,dein Sockel a fest eingespannt ist. Beim Ausführuligsbƒispiel erfolgt .die Einspannung durch Vermittlung des Führungsstückes i für den Druckknopf j. Der Schalthebel lt bestellt beim Ausführungsbeispiel aus einem Bilnetallstreifen, der selbst zur Stromleitung dient, also unmittelbar beheizt wird. Der Schalthebel 7i ist deshalb ohne weitere Verbindungsmittel in stromleitende Verbinclung mit der zweiten Anschl.ußkleinme 1z gebracht. Der Schalthebel 1a ist durch den kleinen Bolzen in in gelenkige Verbindung niit -dem einen Kniehebeln gebracht. Um einen Stromübergang von dem Schalthebel h auf die Kniehebel zu verhindern, ist entweder zwischen .dein Hebel n und dem freien Ende des Schalthebels h ein Isolierstück angeordnet, oder der Kniehebel st besteht selbst aus Isolierstoff. In bekannter Weise ist der Hebel 7z im Gelenkpunkt o mit dem zweiten Kniehebel p und dieser an seinem freien Ende gelenkig mit dem Druckknopf j verbunden. EiZie an dem Kniehebel ic befestigte Schraube r dient als Anschlagmittel. Mit dem Druckknopf j ist ein Ansatz s verbunden, der zur Einwirkung auf den kürzeren Arm .des Hebels c gelangen kann.
  • Die Wirkungsweise des Selbstschalters ist folgende: Tritt in der Einschaltstellung (Abb. i) ein Überstrom oder ein Kurzschluß auf, so erwärmt sich der Bimetallstreifen lt. und biegt sich nach oben durch. Er trifft dabei auf den Bolzen r und drückt nunmehr das Kniegelenk n., p durch. Nunmehr kommt die Ausschaltfeder e zur Wirkung .und im übrigen auch die nicht dargestellte, aber bekannte Feder, die den Druckknopf j in die Ausschaltstellung zu bringen sucht. Die Teile schnellen unter der Einwirkung dieser Federn in die in Abb. 2 veranschaulichte Ausschaltstellung. Die beiden Kontakte d, g haben sich weit voneinander getrennt, die Kniehebel 7i, p nehmen ihre Strecklage wieder an, der Ansatz s ist weit außer Eingriff mit .dem Hebel c gebracht worden. Dieser steht ohne irgendeine Verbindung mit dem Schaltgestänge und hat sich daher unter der Einwirkung der Feder e unter Fortfall sonstiger zu bewegender Klassen rasch in seine Ausschaltstellung bewegen können. Bei der nun erfolgenden Wiedereinschaltung bleibt zunächst der Hebel e unbeeinflußt in seiner Ausschaltstellung stehen. Das Herabdrücken des Knopfes j, der in einer Nut t des Führungsstückes i gleitet, veranlaßt zunächst nur die Bewegung des Unterbrechungskontaktes g in dessen Einschaltstellung. Dies wird erreicht (Abb. 3), kurz bevor der Führungsbolzen ii in die kleine Rast v am Ende des Schlitzes t einschnappt. In .dieser Stellung bereits befindet sich der Bolzen r und damit der Gelenkpunkt o der Kniehebel it., p in derjenigen Lage, in der er auf wirksamste Weise vom Auslösungsmittel getroffen «erden kann. Inzwischen ist, während der Unterbrechungskontaktg in seine Stellung gelangt, der Ansatz s zur Anlage auf den kürzeren Arm des Hebels c gelangt, er nimmt ihn bei der Weiterbewegung mit und dreht nunmehr den Hebel c mit dessen Unterbrechungskontakt d an den bereits im wesentlichen feststehenden Unterbrechungskontakt gheran. Dieser Augenblick ist in Abb. 3 veranschaulicht. Nur eine kurze Einwärtsbewegungdes Druckknopfes j genügt, um durch Einschnappen -des Bolzens u in die Rast v die Teile in die vollendete Einschaltstellung zu bringen und hier zu verrasten.
  • Wie die Zeichnung erkennen läßt, ist der gesamte Aufbau .des Selbstschalters ein außerordentlich einfacher. Zur Verwendung gelangen nur sehr wenig Teile, die sämtlich leicht hergestellt und in kürzester Zeit zusammengesetzt werden können. An Stelle einer thermischen Auslösung kann selbstverständlich auch eine solche durch einen Elektromagneten in Frage kommen. In .diesem Falle würde man :den Schalthebel la als Bronzefeder ausbilden, die U-förmig gestaltet ist, also einen Schlitz bildet, in den sich ein verlängerter Ansatz des drehbaren Magnetankers einlegt. Auch bei thermischer Ausschaltung kann der Hebel 1a lediglich zur Stromleitung dienen; es wird :dann oberhalb .des Hebels 1a ein Bimetallstreifen angeordnet, der hintereinander mit der Bronzefeder 1a geschaltet ist. In jedem Falle gelangt der Bolzen r lange, bevor eine Kontaktberührung möglich -ist, in diejenige Stellung, die er während des eingeschalteten Zustandes einnimmt und in der er dem wirksamsten Einfluß des Auslösemittels ausgesetzt ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Installationssel,bstschalter mit zwei beweglichen, je unter der Wirkung einer Ausschaltfederkraft stehenden Schaltkontakthebeln und mit einem Kniehebelsc.haltwerk, dessen eine Kniehebellasche an .dein einen Schaltkontakthebel in der Nähe seines Schaltkontaktes angreift, während ,das freie Ende der anderen Kniehebellasche mit dem Handgriff verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite bewegliche Schaltkontakthebel (c) durch einen andern beweglichen Schaltgestänge angeordneten Ansatz (s) nach fast völliger Beendigung der Einschaltbewegung .des ersten Schaltkontakthebels (1a) in die Einschaltstellung gedreht wird.
  2. 2. Installationsselbstschalter nach Anspruch i"da.durch gekennzeichnet, daß der die Einschaltbewegung vollendende Hebel (c) als ungleicharmiger Doppelhebel ausgebildet ist, der am freien Ende des längeren Hebelarmes den Unterbrechungskontakt (d) trägt und unter Fortfall jeglicher zwangsläufigen Verbindung mit dem übrigen beweglichen Schaltgestänge drehbar gelagert ,ist.
  3. 3. Installationsselbstschalter nach Anspruch i oder i :und 2, ,dadurch gekennzeichnet, daß .der mit -dein Kniehebelschaltwerk (7a, p) verbundene Schaltkontakthebel (1a) als Stromverbindungsschiene zwischen dem Unterbrechungskontakt (g) und einer Anschlußklemme (k) ausgebildet ist. .
  4. 4. Installationsselbstschalter nach An-, spruch i und 3, .dadurch gekennzeichnet, :daß der mit dem Kniehebelschaltwerk (-ii, p) verbundene Sdhaltkontakthebel (h) aus einem bei Überstrom .das Kniehebelschalt-,verk (ia, p) zur Auslösung bringenden Bimetallstreifen besteht.
DEST55282D 1936-09-19 1936-09-20 Installationsselbstschalter Expired DE683214C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST55282D DE683214C (de) 1936-09-19 1936-09-20 Installationsselbstschalter

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE502354X 1936-09-19
DEST55282D DE683214C (de) 1936-09-19 1936-09-20 Installationsselbstschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE683214C true DE683214C (de) 1939-11-01

Family

ID=25944784

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST55282D Expired DE683214C (de) 1936-09-19 1936-09-20 Installationsselbstschalter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE683214C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030916B (de) * 1951-03-27 1958-05-29 Georges Allard Elektrischer Kleinselbstschalter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030916B (de) * 1951-03-27 1958-05-29 Georges Allard Elektrischer Kleinselbstschalter

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3688033T2 (de) Ausschalter mit klinke.
DE68912738T2 (de) Modulschützschalter mit Hilfsauslöseblock mit einer automatischen oder unabhängigen Wiedereinschaltung.
EP1203385B1 (de) Mehrpolige schaltersicherungsanordnung für sammelschienensysteme
DE670790C (de) Thermisch wirkender Selbstschalter
DE102004040288A1 (de) Schutzschalter mit Kurzschluss- und Überlastauslöseanzeige sowie entspechendes Verfahren
DE3105774C2 (de)
DE1588258A1 (de) Mit Strombegrenzung arbeitender Stromunterbrecher
DE102014110757B4 (de) Schaltgerät
DE3851093T2 (de) Mehrpoliger Schalter.
DE2507454B1 (de) Mehrpoliger ueberstromschalter
DE69014741T2 (de) Betätigungsmechanismus für elektrischen Schalter.
DE2118175A1 (de) Leistungsschalter mit eingebauten Schmelzsicherungen
DE683214C (de) Installationsselbstschalter
DE451596C (de) Installations-Selbstschalter
DE3119165A1 (de) Selbstschalter als baueinheit aus einem leitungsschutzschalter sowie hilfs- und signalschaltern
EP0398461A2 (de) Leistungsschalter mit einer Antriebsvorrichtung und einer Verklinkungseinrichtung für einen bewegbaren Schaltkontakt
AT284244B (de) Elektrischer Selbstschalter
EP0091040A2 (de) Überstromschutzschalter
DE698284C (de) Thermisch wirkender Selbstschalter
DE537706C (de) Kniehebel-Installations-UEberstromschalter mit elektromagnetischer und thermischer Ausloesung
EP0310943B1 (de) Elektrisches Schaltgerät
DE19735413A1 (de) Auslösevorrichtung für einen Schutzschalter
DE1588146A1 (de) Druckknopfbetaetigter UEberstromschalter
EP0731979B1 (de) Schutzschalter
WO2000067275A1 (de) Schutzschalteinrichtung für mehrpolige auslösung