DE683331C - Kathodenstrahlroehre mit Bildkathode und mit magnetischer Strahlenkonzentration - Google Patents

Kathodenstrahlroehre mit Bildkathode und mit magnetischer Strahlenkonzentration

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DE683331C
DE683331C DEN38998D DEN0038998D DE683331C DE 683331 C DE683331 C DE 683331C DE N38998 D DEN38998 D DE N38998D DE N0038998 D DEN0038998 D DE N0038998D DE 683331 C DE683331 C DE 683331C
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cathode
electrons
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radiation concentration
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DEN38998D
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Dr Frederik Coeterier
Dr Marten Cornelis Teves
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Philips Intellectual Property and Standards GmbH
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Philips Patentverwaltung GmbH
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Description

  • Kathodenstrahlröhre mit Bildkathode und mit magnetischer Strahlenkonzentration Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Gerät, in dem ein von Elektronen erzeugtes Bild auf einer Bildfläche entworfen und sichtbar gemacht wird. Ein solches Bild kann z. B: durch photoelektrische Emission erhalten werden. Entwirft man von einem Gegenstand ein Lichtbild auf einer photoelektrischen Elektrode . gleichmäßiger Empfindlichkeit, so ist die von einem bestimmten Teil der Elektrode ausgesandte Elektronenzahl von der Intensität der Belichtung dieses Teils abhängig. Das von der ganzen Elektrode ausgesandte Elektronenbündel weist somit eine Intensitätsverteilung auf, die der örtlichen Belichtung der Elektrode entspricht, die somit ein von Elektronen erzeugtes Bild aussendet.
  • Bei gleichmäßiger Belichtung einer photoelektrischen Elektrode, die eine örtlich ungleichmäßige Empfindlichkeit aufweist, wird ein von Elektronen erzeugtes Bild erhalten, das eine Wiedergabe der örtlichen Empfindlichkeit der Elektrode ist.
  • Das Bild kann auch durch thermionische Emission erhalten werden. Bei gleichmäßiger Heizung der Oberfläche .einer Heizkathode ist z. B. das von den ausgesandten Elektronen erzeugte Bild einer Wiedergabe der örtlichen thermionischen Empfindlichkeit der Kathodenfläche.
  • Es ist bekannt, ein solches Bild erzeugende Elektronen unter dem Einfluß eines elektrischen Feldes nach einer Bildfläche zu führen. Die Elektronen treffen diese Bildfläche in einer Verteilung, die der Elektronenverteilung des ursprünglichen Bildes ganz entsprechen kann. Diese Elektronenverteilung des die Bildfläche treffenden Elektronenbündels stellt somit eine Abbildung des ursprünglichen, von Elektronen erzeugten Bildes dar. Gegebenenfalls kann diese Abbildung im Verhältnis zu diesem ursprünglichen Bilde vergrößert oder verkleinert und öfters verzerrt sein.
  • Nachstehend ist ein solches ursprüngliches Bild als von Elektronen erzeugtes Primärbild oder kurz Primärbild und die auf der Bildfläche entworfene Abbildung als von Elektronen erzeugtes Sekundärbild oder kurz Sekundärbild bezeichnet. -Es ist schon vorgeschlagen worden, die Elektronen auf ihrem Wege vom Primärbild nach der Bildfläche dem Einfluß eines magnetischen Feldes auszusetzen. Die Entladungsbahn wird zu diesem Zweck teilweise mit einer .öfters als magnetische Elektronenlinse bezeichneten Magnetspule umgeben, die derart angeordnet und bemessen wird, daß das magnetische Feld .eine fokussierende Wirkung auf das Elektronenbündel ausübt, so, daß eine bessere Ähnlichkeit des Sekundär bildes mit dem Primärbild erzielt wird.i@@, .4 Bei der Verwendung einer einzigen Magnex=' spule tritt eine Drehung des Sekundärbildes auf. Bei gewissen geometrischen Anordnungen der Ebene des Primärbildes, der Bildtäche und der Magnetspule tritt die Drehung nicht gegenüber dem umgekehrten Primärbild, sondern gegenüber dem Primärbild selbst auf.
  • Es ist bekannt, daß diese Verdrehung durch Benutzung zweier entgegengesetzt gerichtete magnetische Felder erzeugender Magnetspulen, vermieden werden kann.
  • Die Erfindung bezweckt, die Drehung des Sekundärbildes auf einfachere Weise zu vermeiden.
  • Das Gerät gemäß der Erfindung enthält einen ringförmigen Dauermagneten, der nur einen Teil der Bahn zwischen dem Primärbild und der Bildfläche umgibt und derart, gestaltet und angeordnet ist, daß das Sekundärbild gegen das Primärbild bzw. das umgekehrte Primärbild nicht verdreht ist.
  • Es hat sich gezeigt, daß mit einem einzigen Dauermagneten die gleiche Wirkung wie mit zwei Magnetspulen erreicht werden kann. Dies ließe sich folgendermaßen erklären: Bei einer Magnetspule haben die magnetischen Kraftlinien auf der ganzen Länge der Spulenachse die gleiche Richtung, was bei einem ringförmigen Dauermagneten nicht der Fall ist, da die von den Polen ausgehenden Kraftlinien teilweise durch die Öffnung des Magneten, aber teilweise auch außen um den Magneten herum verlaufen. Es tritt keine Bildverdrehung ein, wenn das Integral der magnetischen Feldstärke über die Achse des Magneten gleich null ist. Da das magnetische Feld in der Achse eines ringförmigen Dauermagneten seine Richtung ändert, kann die Form eines einzigen Dauermagneten derart gewählt werden, daß das erwähnte Integral ,gleich null ist.
  • Da die Verdrehung des Sekundärbildes gleichzeitig von der elektrischen Spannung zwischen den Elektroden abhängig ist, bedingen Spannungsschwankungen Veränderungen der Verdrehung, die das Sekundärbild unscharf machen können. Da in dem Gerät gemäß der Erfindung keine Verdrehung Auftritt, üben auch Spannungsschwankungen keinen Einfluß auf sie aus, so daß man sogar eine Wechselspannung zwischen den Elektroden anlegen kann.
  • Die richtige 'Form und Anordnung des ringförmigen Dauermagneten kann in jedem praktischen Fall durch Berechnung und Versuche auf einfache Weise ermittelt werden. Im allgemeinen ist zu beachten, daß die Öffnung des ringförmigen Magneten erheb-@#`lich größer als das Primärbild ist. Nachsl".@hend wird an Hand der Abbildungen bei-'sp'ielsweise ein Gerät gemäß der Erfindung ,Beschrieben, mit dem günstige Ergebnisse erreicht werden.
  • Die in der Abbildung schematisch dargegestellte Vorrichtung enthält eine entlüftete zylindrische Glasröhre i, in der senkrecht zu der Röhrenachse zwei plankonvexe Linsen und 3 untergebracht sind, die mit ihren Bachen Seiten einander zugekehrt sind. Diese Linsen sind in Ringe q. gefaßt, die an der. Röhrenwand anliegen und mit kleinen Löchern 5 versehen sind, welche die Entlüftung der Röhre erleichtern.
  • Auf dem mittleren Teil der flachen Seite der Linse z ist eine photoelektrische Elektrode 6 angebracht, die in bekannter Weise aus einer Silberhaut bestehen kann, auf der sich eine Schicht aus einem Gemisch von Silberteilchen, Cäsiumoxydteilchen und Cäsium befindet, von der .eine dünne Cäsiumhaut adsorbiert ist. Diese photoelektrische Elektrode ist mit einem nach außen geführten Stromzuführungsdraht versehen.
  • Die Linse 3 ist auf dem mittleren Teil der flachen Seite mit einer Anode 7 versehen, die aus einer Metallhaut, z. B. aus Silber, besteht, auf die eine dünne Haut aus einem Stoff aufgebracht ist, der, wenn er von Elektronen getroffen wird, fluoresziert. Dieser Stoff besteht z. B. aus fluoreszierendem Zinksilicat. Auch diese Anode ist mit einem nach außen geführten Stromzuführungsdraht versehen, so daß zwischen der Kathode 6 und der Anode ; eine Gleichstromquelle, z. B. von 5ooo Volt, eingeschaltet werden kann.
  • Der Abstand der -Linsen z und 3 und die Form der Linse ß sind derart gewählt, daß -der nicht von der Anode 7 bedeckte Randteil der Linse 3 ein Lichtbild irgendeines Gegenstandes 8 auf der photoelektrischen Kathode 6 entwirft. Die Lichtstrahlen bewirken, daß diese Kathode Elektronen aussendet, wobei die Emission jedes Teiles der Kathode von der Stärke der Belichtung dieses Teiles abhängig ist. Das Lichtbild wird somit von der Kathode in ein von Elektronen erzeugtes Bild umgewandelt.
  • Die ausgesandten Elektronen wandern unter dem Einfluß des elektrischen Feldes nach der Anode 7, auf der ein von Elektronen erzeugtes Sekundärbild erhalten wird. Die Elektronen treffen dort den auf der Anode angebrachten fluoreszierenden Stoff, wobei die Intensität der von jedem Teil der'Anode ausgesandten Fluoreszenzstrahlen wieder von der Intensität des diesen Teil treffenden Elektronenbündels abhängig ist. Das Sekundärbild wird so auf der Anode in ein Bild von Fluoreszenzstrahlen umgewandelt. Auf diese Weise erzielt man eine Umwandlung des auf der Kathode entworfenen Lichtbildes in das von den Fluoreszenzstrahlen erzeugte Bild. Da 'die Wellenlänge der das erste Bild erzeugenden Lichtstrahlen im allgemeinen von der der Fluoreszenzstrahlen verschieden ist, wirkt das Gerät als Wellenlängentransformator. Das auf die photoelektrische Kathode geworfene Bild kann beispielsweise von unsichtbaren (infraroten, ultravioletten) Strahlen erzeugt werden und kann durch Benutzung eines fluoreszierenden Stoffs, - dessen Fluoreszenzstrahlen im sichtbaren Gebiet liegen, in ein sichtbares Bild umgewandelt werden. Das Fluoreszenzbild kann durch das Röhrenende io und den nicht von der Kathode 6 bedeckten Randteil der Linse 2 hindurch beobachtet werden.
  • Um die Röhre i herum ist ein gleichachsig angeordneter ringförmiger Dauermagnet 9 angebracht, der die Entladungsbahn zwischen der Kathode 6 und der Anode 7 teilweise um= gibt. Dieser Dauermagnet dient zum Fokussieren des Elektronenbündels, wodurch ein schärferes Bild auf der Anode erhalten wird.
  • Die Gestalt und die Anordnung dieses. Magneten sind derart gewählt, daß das auf der Anode entworfene Sekundärbild gegen das Primärbild nicht verdreht ist. Diese Wirkung kann mit den folgenden Abmessungen des Geräts erreicht werden Abstand der Linsen 2 und 3 ioomm, Durchmesser dieser Linsen 4.o mm, Durchmesser der Kathode und der Anode 2o mm, Innen- bzw. Außendurchmesser des Magneten i 5o bzw. 2 i o mm, Länge dieses Magneten i oo mm. Der Magnet 9 ist derart angeordnet, daß seine Symmetrieebene mit der Ebene der flachen Seite der Linse 2 übereinstimmt. Die Höchstfeldstärke in der Achse des Magneten ist i ooo Gauß. Der Innendurchmesser des Magneten ist in diesem Fall also fast achtmal so groß als der Durchmesser der Photokathode.
  • Die photoelektrische Elektrode kann auch derart gebaut werden, daß die Lichtstrahlen auf die von der Anode abgewendete Seite der photoelektrischen Kathode geworfen werden können. In diesem Fall muß deren Bauart so sein, daß die Strahlen bis zum photoelektrischen Material weiterdringen können. Auch kann die Anode derart ausgebildet werden, daß sie für die Fluoreszenzstrahlen durchlässig ist, so daß das Fliftoreszenzbild auf der Rückseite der Anode beobachtet werden kann.
  • Das Primärbild braucht nicht immer auf photoelektrischem Wege entworfen zu werden. Es ist z. B. auch möglich, ein Sekundärbild von einem durch thermionische Elektronenemission erzeugten Primärbild zu entwerfen. Das Sekundärbild braucht auch nicht immer zum Erzeugen des Fluoreszenzbildes verwendet zu werden; vielmehr kann es für andere Zwecke angewendet, z. B. photographisch festgelegt werden; zu diesem Zwecke können die Elektronen zum unmittelbaren Auftreffen auf eine photographische Platte gebracht werden.
  • Entwirft man das Sekundärbild auf einer Hilfselektrode, die sekundäre Elektronen aussenden `kann, so kann das Sekundärbild wieder in ein verstärktes, von Elektronen erzeugtes Bild umgewandelt und von diesem Bild wiederum eine Abbildung auf einer Bildfläche entworfen werden. Bei dieser Abbildung erfüllt somit das von der Hilfselektrode emittierte Bild die Rolle eines Primärbildes.
  • Das Sekundärbild braucht nicht immer auf der Anode oder einer anderen Elektrode entworfen zu werden. Es ist auch möglich, die Einrichtung derart zu treffen, daß die Bildfläche nicht mit einer der Elektroden des Geräts zusammenfällt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kathodenstrahlröhre mit Bildkathode und mit magnetischer Strahlenkonzentration, dadurch gekennzeichnet, daß für die Strahlenkonzentration ein in der Strahlenrichtung rohrförmiger Dauermagnet, an dessen Enden sich die Magnetpole befinden, vorgesehen ist, der die Kathodenstrahlen auf eine derartige Länge und in einem solchen Abstand umgibt, daß das von diesen Strahlen erzeugte Bild oder das umgekehrte Bild praktisch keine Drehung gegen das Objekt auf der Kathode zeigt.
DEN38998D 1935-12-30 1935-12-31 Kathodenstrahlroehre mit Bildkathode und mit magnetischer Strahlenkonzentration Expired DE683331C (de)

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