DE683390C - Begehbarer Dachbelag - Google Patents

Begehbarer Dachbelag

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DE683390C
DE683390C DES117235D DES0117235D DE683390C DE 683390 C DE683390 C DE 683390C DE S117235 D DES117235 D DE S117235D DE S0117235 D DES0117235 D DE S0117235D DE 683390 C DE683390 C DE 683390C
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Germany
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cork
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roof covering
covering
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DES117235D
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OTTO SEMLER
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OTTO SEMLER
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D7/00Roof covering exclusively consisting of sealing masses applied in situ; Gravelling of flat roofs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D11/00Roof covering, as far as not restricted to features covered by only one of groups E04D1/00 - E04D9/00; Roof covering in ways not provided for by groups E04D1/00 - E04D9/00, e.g. built-up roofs, elevated load-supporting roof coverings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/16Insulating devices or arrangements in so far as the roof covering is concerned, e.g. characterised by the material or composition of the roof insulating material or its integration in the roof structure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  • Begehbarer Dachbelag Die Erfindung betrifft einen Dachbelag, der begehbar und wasserdicht ist und der vorzügliche wärmeisolierende Eigenschaften aufweist.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, Fußbodenbeläge aus einer Grobschicht aus korkhaltigem Magnesiazement herzustellen und darauf eine Feinschicht aufzubringen, die an Stelle des Korkes Holzzellstoff als Füllstoff hat. Da diese obere oder Feinschicht einen anderen Ausdehnungskoeffizienten wie die Grobschicht aufwies und die Feinschicht nicht raumbeständig war, war es nach diesen bekannten Verfahren nicht möglich, größere Flächen fugenlos unter Vermeidung der Rißbildung zu verlegen. Der Holzstoff nahm, auch wenn er in geringer Menge vorhanden war, stets Feuchtigkeit auf und gab sie in der Wärme oder bei trockenem Wetter ebenso leicht wieder ab, so daß sich diese Masse als Dachbelag nicht eigAe te. Auch war die Bindung zwischen der Grobschicht und .der Feinschicht nicht so fest und innig, wie es erforderlich gewesen wäre. Besonders nachteilig war die holzartige Oberschicht 'gegenüber der Einwirkung von Frost und Sonne, weil die eingeschlossene Feuchtigkeit beim Gefrieren bekanntlich eine Sprengwirkung von hoher Kraft ausübt.
  • Diese Nachteile sollen durch die Erfindung vermieden werden, :die einen Dachbelag aus einer Feinschicht und einer korkhaltigen Grobschicht von Magnesiazernent betrifft und sich dadurch auszeichnet, daß die Grobschicht nur Korkschrot und die Feinschicht nur Korkpulver als organischen Füllstoff enthält.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
  • Auf die Betondecke i, die in üblicher Weise hergestellt ist, wird eine dünne neutrale Magnesiurnzementmörtelmasse 2 aufgebracht. Auf diese wird eine neutrale holzzementartige Masse 3, zweckmäßig von einigen Zentimetern Stärke, fugenlos aufgebracht, die nicht wie die bekannten Holzzemente Sägespäne als Füllmittel enthält, sondern die als Füllmittel ausschließlich Korkschrot neben Magnesiumchlorid und Magnesiumoxyd als Bindemittel aufweist und die beispielsweise wie folgt hergestellt wird.
  • 12o kg kaustisch gebrannter Magnesit und doo kg Korkschrot werden innig gemischt und diese Mischung mit einer Lösung von Magnesiumchlorid von etwa 15 bis 2o° Be gut durchgemischt. Außer dem Korkschrot können auch anorganische Füllstoffe, wie Bims.-mehl, Asbest o..dgl., zugesetzt werden. Es. ist jedoch von Wichtigkeit, daß keine org:ani,-schen Stoffe, wie Holzmehl, Sägespäne, Papiermehl o. dgl., zugesetzt werden, da diese unter dem Einfluß der Atmosphärilien in .der Belagsmasse zu Raumänderungen führen, die Rißbildungen zur Folge haben.
  • Auf die Korkschrot enthaltende Grobschicht wird dann eine schwächere holzzementartige Feinschicht 4 mit Korkpulver als Füllstoff und Magnesiumchlorid und Magnesiumoxyd als Bindemittel aufgebracht. Beide Schichten werden fugenlos verlegt und in an sich bekannter Weise- auf die Betonschicht in feuchtem Zustand aufgetragen, auf der sie infolge der Aüfschwämmung fest haften, so daß eine innige Verbindung erzielt wird.
  • Auf die Feinschicht q wird in bekannter Weise mittels einer Klebemasse 5 eine überlappt verlegte Bitumenpappe 6 oder ein überlappt verlegtes Jutegewebe aufgebracht, das einen sachgemäßen Auftrag von Bitumenemulsionen oder im Handel befindlichen pastenförmigen Anstrichmitteln bekannter Art erhält. Auch können wäßrige Bitumendispersionen, die keine Zusätze von Teer, Teerölen o. dgl. enthalten, ferner Asphaltite, Naturasphaltite, geblasene und ungeblasene Erdölasphalte o. dgl. in mehrfachem Anstrich unmittelbar auf die normal trockene Feinschicht q. aufgetragen werden, wie es auch möglich ist, die normal trockene Feinschicht q. mit einem Überzug von Asphaltzement zu versehen, wobei sich Asbest als Füller am besten auswirkt.
  • Es zeigt sich, daß der fugenlose Dachbelag nach der Erfindung zahlreiche Vorteile gegenüber dem Stand der Technik aufweist. Er ist leicht und schnell überall fugenlos aufzubringen. Er reißt nicht, wie es bei holzhaltigen Mischungen der Fall ist. Das Dach ist begehbar und hält hohen Beanspruchungen stand, weil die Festigkeit der Betondecke durch die mechanischen Eigenschaften des Kork-Magnesia-Zementes nach der Erfindung noch verstärkt wird. Der Belag ist elastisch und porös, also sehr leicht, so daß keine wesentliche Verstärkung der Dachkonstruktion erforderlich ist. Der Belag besitzt außerordentlich gute wärme- und schallisolierende Eigenschaften und ist feuersicher.
  • Der Belag nach der Erfindung eignet sich daher vorzüglich zum Abdecken von Flachdächern von Gebäuden, die dem Angriff der Wärme oder Kälte stark ausgesetzt sind und in denen feuergefährliche Waren o. dgl. lagern, z. B. für Warenlager, Kaischuppen, Kraftwagenhallen, Flugzeug- und Luftschiffhallen, Ausstellungsgebäude, Wohnhäuser, Ställe, Fabriken, Werkstätten, landwirtschaftliche Wirtschaftsgebäude usw.
  • Der Dachbelag nach der Erfindung bewirkt eine Erhöhung -der Wärmefesthaltung, eine bessere Schallisolierung bei Flachdächern sowie außerdem Eine feuerhemmende Wirkung bei Holzbalkendeckung mit einer besonderen feuerhemmenden Ummantelung der Holzbalkendecke.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Begehbarer Dachbelag aus einer Feinschicht und einer korkhaltigen Grobschicht aus Magnesiazement, dadurch gekennzeichnet, daß die Grobschicht nur Korkschrot und die Feinschicht nur Korkpulver als organischen Füllstoff enthält.
DES117235D 1935-02-22 1935-02-22 Begehbarer Dachbelag Expired DE683390C (de)

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DES117235D DE683390C (de) 1935-02-22 1935-02-22 Begehbarer Dachbelag

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DES117235D DE683390C (de) 1935-02-22 1935-02-22 Begehbarer Dachbelag

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DE683390C true DE683390C (de) 1939-11-06

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DE (1) DE683390C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1240642B (de) * 1961-01-02 1967-05-18 Alexander Janczak Flachdachbelag

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1240642B (de) * 1961-01-02 1967-05-18 Alexander Janczak Flachdachbelag

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