DE683565C - Ruecken, insbesondere fuer Staffelkarteien in Buchform - Google Patents

Ruecken, insbesondere fuer Staffelkarteien in Buchform

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DE683565C
DE683565C DEH158278D DEH0158278D DE683565C DE 683565 C DE683565 C DE 683565C DE H158278 D DEH158278 D DE H158278D DE H0158278 D DEH0158278 D DE H0158278D DE 683565 C DE683565 C DE 683565C
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finger
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DEH158278D
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KOLOMAN HANDLER METALLWARENFAB
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KOLOMAN HANDLER METALLWARENFAB
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/16Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
    • B42F13/20Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges
    • B42F13/28Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two staggered sections

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Rücken, insbesondere für Staffelkarteien in Buchform Gegenstand der Erfindung ist ein Rücken, wie er insbesondere für Sichtkarteien in Buchform und ähnliche Bürobehelfe verwendet wird. Derartige Buchrücken bestehen bekanntlich aus zwei gelenkig verbundenen und vorzugsweise axial gegeneinander verstellbaren Rückenteilen, die durch einen mittels Fingerhebels betätigten Verschluß in der geschlossenen bzw. gering oder vollständig geöffneten Lage gehalten werden können, j.e nachdem, ob es sich darum handelt, die Buchkartei geschlossen zu verwahren, darin zu blättern oder sie zwecks Einlage oder Entnahme :eines Blattes zu öffnen.
  • Von guten Buchrücken dieser Art wird bekanntlich verlangt, daß sie mit einer einzigen Hand durch Betätigen eines einzigen Organs bedient werden können. Hierbei darf es aber nicht geschehen, daß das Buch ganz aufspringt, d. h. die beiden Buchrückenteile vollständig voneinander geklappt werden, wenn dies nicht gewollt ist, weil es sonst leicht geschehen könnte, daß die eine oder andere Karte der Kartei aus der Buchkartei herausfällt, was natürlich höchst unerwünscht ist. Dieses Ziel wird -bei einer bekannten Aus; führungsform z. B. dadurch erreicht, daß durch das Niederdrücken des Fingerhebels der Arretierungsvorsprung eines Sperrhakens zwar zurückgeschoben und dadurch der andere Rückenteil freigegeben wird, ein anderer Vorsprung des Hakens aber in die Bahn dieses zweiten Teiles (genauer gesagt in die Bahn des mit dem Sperrhaken zusammenwirr kenden Fensters) gebracht wird und dadurch die Bewegung des freizugebenden Rücken; teiles hemmt. Weil der zweite Vorsprung im Abstande vom ersten angeordnet ist, erfolgt die Hemmung erst nach Zurücklegen eines bestimmten Weges, d. h. die öffnung des Buchrückens durch Voneinanderschwin,-g.en der beiden scharnierartig verbundenen Teile ist nur um einen bestimmten Betrag möglich, der so bemesseü wird, daß ein ungewolltes Herausfallen einzelner Karteiblätter vermieden ist. Die Handhabung dieser bekannten Einrichtung geht so vor sich, daß der Fingerhebel ganz niedergedrückt wird, wo:rawf sich die Buchteile bis zu einem Anschlag öffnen lassen. Eine weitere öffnung der Rückenteile, z. B. zwecks Einlegeas einer neuen Karte, erfolgt durch neuerliches Niederdrücken des Fingerhebels, wodurch auch der obenerwähnte zweite Vorsprung des Sperrhakens aus der Bahn des Sperrfensters entfernt wird. Die vorliegende Erfindung löst die Aufgabe in der Weise, da.ß die zwangschlüssige Verbindung zwischen Fingerhebel und Sperrhaken beseitigt wird, in der Art, daß b einem, beliebige Zeit währenden Nied. drücken des Fingerhebels eine, lediglich küzz= zeitige Freigabe des Sperrhakens erfolgt. Da'#@. durch wird .erreicht, daß auch ein unbeabsichtigtes gänzliches öffnen der Rückenbeile unter allen Umständen. vermieden ist, indem zum gänzlichen öffnen immer eine zweimalige Betätigung des Fingerhebels vonnöten ist.
  • Weitere Kennzeichen der Erfindung seien im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben, in der ein Ausführungsbeispiel .der Erfindung schematisch veranschaulicht ist. Es zeigt die Fig. i eine schaubildliche Teilansicht des aufgeklappten Rückens; die Fig. 2 bis 4 sind schematische Teilansichten des Sperrmechanismus, wobei die Fig. 3, 4 Schnitte nach den Linien, III-IIJ bzw. IV-IV der Fig. 2 vorstellen.
  • In Fig. i bezeichnet i und 2 j e eine Hälfte des scharnierartig ausgebildeten Rückenteiles. Die beiden Hälften sind durch das Scharnier 3 (Scharnierbolzen 4) mitein: ander verbunden; das Scharnier ist in bekannter Weise so ausgebildet, daß auch eine gewisse gegenseitige Axialverstellung der Teile 1, 2 zwecks Einordnens neuer Karten möglich ist. Weitere, an den äußeren Enden des Teiles i bzw. 2 vorgesehene Scharniere 5 bzw.6 ermöglichen eine gelenkige Befestigung der Buchdeckel. Die Karteiblätter werden in :der üblichen Weise durch die ebenfalls angedeuteten Rechen 7 gehalten.
  • Die Betätigung des Verschlusses erfolgt durch Niederdrücken des Fingerhebels B. Dieser Hebel ist, wie Fig.2 erkennen läßt, um einen Bolzen 9 drehbar, der seinerseits in einem der Teile, i oder 2 sitzt; im Beispiel ist .er im Teil 2 vernietet. Eine Feder i o veranlaßt den Hebel 8 stets in der gezeichneten Lage zu verharren bzw. in diese zurückzukehren. Eine abgeschrägte. Nase i i verhindert eine zu große Verdrehung des Hebels 8, ;indem sie sich gegen die waagerechte Deckfläche 2' des Teiles 2 legt. Der Fingerhebel läuft in einen Fortsatz 12 aus, der mit einem Riegel 13 zusammenarbeitet. Dieser Riegel ist bei 14, 15 in irgendeiner Welse geführt und durch eine Feder 16 in beliebiger Weise gegen den Fortsatz 12 gedrückt. Der Riegel 13 besitzt Ausschnitte 18, die sich in entsprechender Weise mit Ausschnitten des Steges von 2 decken. Es entstehen dadurch Löcher, durch die ein Sperrhaken i9 (oder deren mehrere, vorzugsweise zwei, die im Abstand über die Buchlänge verteilt sind) hindurch,-reift. Dieser Haken ist am anderen Rückenteil i befestigt. Zur Erläuterung dex Wirkungsweise sei von der Fig.3 ausgegangen, die den Buchrücken in geschlossenem Zustande zeigt. In 'dieser Lage hält in an sich bekannter Weise er .erste Vorsprung des Sperrhakens die t@iden Teile 1, 2 geschlossen, indem er sich 'gegen den Riegel 13 legt. Zwecks öffnens des Verschlusses drückt man nun den FinK-erhebel8 nieder. Dadurch wird der Riegel 13 nach rechts verschoben und gibt den bzw. die Haken i 9 frei; das Buch öffnet sich dadurch unter dem Einfluß seines Gewichtes. Die Freigabe des Riegels währt aber nur ganz kurze Zeit, nämlich so lange, als. nötig ist, um dem bzw. den Haken den Austritt zu ermöglichen. Diese kurzzeitige Freigabe wird wie folgt erreicht: In der Bewegungsbahn des Hebelarmes 12 (Fig.2) ist eine nocken- oder körnerartige Erhebung 22 vorgesehen, die schräge Anlaufflächen aufweist; diese Flächen bewirken ein Abheben des Hebels 12 von der Rückwand entgegen der Wirkung der Feder i o in die in Fig.4 dargestellte Lage. Durch dieses Abheben wird dem Riegel 13 seine Abstützung entzogen, und dieser schnellt dadurch unter der Wirkung der Feder 16 in seine Ausgangslage, welche auch gleichzeitig die Sperr-Jage für die Haken i9 ist. Die Hebellängen sind nun derart gewählt und die Federn i o und 16 derart gehalten und bemessen, däß dieses Zurückschnellen auch zufolge zweckentsprechender räumlicher Anordnung der Erhebung 22 (Fig. 2 bis 4) erst dann eintritt, wenn die Haken 19 bereits aus ihrer Verriegelung gelöst sind, aber doch noch bevor auch der zweite Sperrvorsprung 23 des Hakens (Fig. 3) aus dem Bereich des Riegels geraten ist. Aus diesen Gründen wird der zweite Sperrvorsprung der Haken durch den Riegel 13 gefangen, und es ergibt sich die in Fig.4 dargestellte Lage, die einer halbgeöffneten Lage der beiden Rückenteile 1, 2 entspricht, wie diese z. B. dann erwünscht ist, wenn die Kartei durchgeblättert werden soll.
  • Wünscht man die Kartei vollständig zu öffnen, wie dies z. B. für das Herausnehmen oder Einlegen eines Blattes nötig ist, so drückt man abermals den Hebel 8 nieder, wodurch .sich der Vorgang wiederholt und der Haken bzw. die Haken i9 nunmehr ganz freigegeben werden. Das Schließen der Buchteile geht in der bekannten Weise vor sich.
  • Es ist ersichtlich, daß es nicht gerade nötig ist, diejenigen Organe, welche ein, Abheben des Riegels von dem Hebel bzw. umgekehrt bewirken, mit dem Fingerhebel zusammenwirken zu lassen. Allgemein handelt es sich ja im Sinne der Erfindung nur darum, nach einer kurzen Bewegung des Fingerhebels seine Verbindung mit dem Riegel zu lösen, wodurch der letztere unter dem Einfluß einer Feder wieder in seine, die Hakenbewegung sperrende Ausgangslage gerät.
  • Es ist ferner ersichtlich, daß die Lagerung' des Hebels 8 auf dem Bolzen 9 eine derartige sein muß, daß auch ein seitliches Abheben des Hebels, wie @es in Fig. q. dargestellt ist, eintreten kann., zu welchem Zwecke die Lagerung mit erheblichem Spiel vor sich gehen muß. Die Feder io, welche die Rückführung des Hebels in seine Ausgangslage bewirkt, kann zweckmäßig gleichzeitig dazu verwendet werden, um die Bewegung des Fingerhebels in einer solchen Bahn zu sichern, in der der Fortsatz 12 auch tatsächlich mit der abweisenden Erhebung 22 zur Wirkung gerät. Diese Erhebung wird entweder durch entsprechendes Ausbuchten des Stegmaterials oder durch Aufsetzen eines Nietkopfes mit entsprechend geneigten Kopfflächen erhalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rücken, insbesondere für StafEelkartelen in Buchform o. dgl., mit zwei gelenkig verbundenen und vorzugsweise axial gegeneinander verstellbaren Rückenteilen, die durch einen mittels Fingerhebels betätigten Verschluß geschlossen oder um einen geringeren Betrag baw. vollständig geöffnet werden können, gekennzeichnet durch Mittel, welche bewirken, daß bei einem beliebige Zeit-währen.-den Niederdrücken des Fingerhebels eine lediglich kurzzeitige Freigabe des Sperrhakens erfolgt.
  2. 2. Rücken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Bahn des Fingerhebels oder eines mit dem Sperrhaken zusammenwirkenden Riegels Organe, vorzugsweise in Nockenform, hineinragen, welche nach einer kurzen. Bewegung des Fingerhebels seine Verbin: dung mit dem Riegel lösen, wodurch der letztere unter dem Einfluß einer Feder in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.
  3. 3. Rücken nach Anspruch i oder 2; dadurch gekennzeichnet, daß der Fingerhebel in der Ausgangslage durch eine Feder gehalten ist, die gleichzeitig dien Hebel in einer solchen Lage hält, in welcher er bei Drehung eine Riegelverschiebung bewirken kann.
DEH158278D 1939-01-11 1939-01-12 Ruecken, insbesondere fuer Staffelkarteien in Buchform Expired DE683565C (de)

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