DE683567C - Vorrichtung zum Durchmischen von Tauchfluessigkeiten in offenen Tauchbehaeltern - Google Patents

Vorrichtung zum Durchmischen von Tauchfluessigkeiten in offenen Tauchbehaeltern

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DE683567C
DE683567C DES125527D DES0125527D DE683567C DE 683567 C DE683567 C DE 683567C DE S125527 D DES125527 D DE S125527D DE S0125527 D DES0125527 D DE S0125527D DE 683567 C DE683567 C DE 683567C
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DE
Germany
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immersion
liquid
container
liquids
vessel
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Expired
Application number
DES125527D
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English (en)
Inventor
Siegfried Saul
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Gummiwarenfabrik Pongs & Co Vo
Original Assignee
Gummiwarenfabrik Pongs & Co Vo
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C41/00Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor
    • B29C41/02Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor for making articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C41/14Dipping a core
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Durchmischen von Tauchflüssigkeiten in offenen Tauchbehältern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Durchmischen von Tauchflüssigkeiten, die an der Luft zum Gerinnen oder zur Hautbildung neigen, z. B. Latex, Gummilösungen, Leimlqüssigkeiten u. dgl., oder von Feststoffe enthaltenden Tauchflüssigkeiten, z. B. Farbflüssigkeiten in offenen Tauchbehältern.
  • Es sind schon Vorrichtungen bekannt, bei denen das Durchmischen einer in einem Behälter befindlichen Flüssigkeit mittels eines in den Flüssigkeitsbehälter eingebauten Mischrührwerks erfolgt. Durch das Rührwerk und seinen Antrieb wird aber ein großer Teil des Raumes des Flüssigkeitsbehälters in Anspruch genommen. Bisweilen ist letzterer auch oben abgedeckt, so daß der mit Flüssigkeit gefüllte Behälter nur mit Schwierigkeit oder überhaupt nicht zum Überziehen von Tauchkörpern Verwendung finden kann. Da außerdem der obere Teil der in dem Behälter stehenden Flüssigkeit von dem Rührwerk des Behälters nicht erfaßt wird, so wird bei Verwendung einer an der Luft leicht gerinnenden Flüssigkeit (z. B. Latex) die Hautbildung am Flüssigkeitsspiegel nicht verhindert. Diese bekannten Vorrichtungen sind daher z. B. zur Herstellung von aufblasbaren Hohlkörpern aus Latex nach dem Tauchverfahren unbrauchbar. Man hat versucht, diesem Übelstand dadurch zu begegnen, daß man die Tauchflüssigkeit mit Hilfe einer Pumpe, deren Saugseite mit dem Überlauf des Tauchgefäßes in Verbindung steht, in ständiger Bewegung hält. Die Pumpe ist dabei als Zentrifugalpumpe mit senkrecht gerichtetem Gehäuse ausgebildet, das oben durch zwei Rohre mit zwei einander gegenüberliegenden Überlaufstellen des Tauchbehälters und unten durch ein am Boden des Tauchbehälters in letzteren einmündendes Rohr mit dem Tauchbehälter verbunden ist. Besteht die im Tauchgefäß ruhende Tauchflüssigkeit aus einer leicht koagulierenden Flüssigkeit, so wird durch die mechanische Einwirkung des Schaufelrades der Pumpe auf die Tauchflüssigkeit diese zum Koagulieren gebracht, so daß sie dann für den beabsichtigten Zweck nicht mehr verwendbar ist. Da der Uberlauf des Tauchbehälters aus zwei schmalen t5ffnun-. gen an den beiden Stirnseiten des Tauchbehälters besteht, so wird ferner die oberste Schicht der Tauchflüssigkeit an den Ecken deS Tauchbehälters nicht mit durchmischt, viele mehr wird dort die Hautbildung begünstigt, zumal das durch das Heben des Flüssigkeitsspiegels herbeigeführte Überlaufen der Tauchflüssigkeit aus dem Tauchbehälter ziemlich träge vor sich geht. Da bei der Verwendung der bekannten Vorrichtung zum Uberziehen von Körpern mit einer Schicht der Behälterflüssigkeit nach dem Tauchverfahren infolge des dabei erfolgenden Verbrauches an Tauchflüssigkeit der Flüssigkeitsspiegel allmählich sinkt, so wird schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit das Überlaufen von Tauchflüssigkeit aus dem Tauchbehälter in die Pumpe aufhören und dadurch das Durchmischen der Tauchflüssigkeit unterbrochen. Durch das Tauchen von sehr großen Tauchkörpern kann die Tauchflüssigkeit im Tauchgefäß bis über die Überlaufrohre steigen, während beim Wiederherausziehen der Tauchkörper die Tauchfiüssigkeit entsprechend tief sinkt. Da infolgedessen die Zufuhr von Tauchflüssigkeit zur Pumpe sehr stark ansteigt oder unter Umständen ganz aufhört, so kann Luft in die Tauchfiüssigkeit gelangen. Die dadurch entstehenden Blasen ergeben dann ein poröses Tauchprodukt.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, wird erfindungsgemäß der Tauchbehälter durch zwei lotrecht angeordnete, im Abstand von der Behälteroberkante endende und jeweils als Überlaufwehr für die Tauchflüssigkeit dienende Querwände in ein mittleres, größeres, den eigentlichen Arbeitsbehälter bildendes Abteil und zwei rechts und links davon befindliche Nebenabteile unterteilt und jedes Nebenabteil nach Art eines kommunizierenden Rohres durch je einen Rohrstutzen mit je einem teilweise mit derselben Flüssigkeit wie der Tauchbehälter gefüllten Gefäß verbunden, von denen jedes durch je eine besondere Einrichtung im Gefäß wechselweise unter Über-und Unterdruck gesetzt wird. Diese besonderen Einrichtungen können z. B. aus je einem in jedem Gefäß verschiebbaren und abwechselnd auf und ab gehenden Kolben bestehen oder so beschaffen sein, daß mittels derselben jedem Gefäß abwechselnd Druckluft zugeführt und wieder aus ihm abgelassen wird. Mittels der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird daher eine wirksame Durchmischung der Tauchflüssigkeit im Tauchbehälter ohne irgendwelche Behinderung der Taucharbeit erzielt.
  • Bei Verwendung von Tauchflüssigkeiten mit -an der Luft leicht gerinnendem oder zur Hautbildung neigende Flüssig, keitsspiegel hat die oberste Schicht keine Zeit zum Gerinnen, da sie in regelbaren kurzen Zeitperioden aus dem eigentlichen Arbeitsbehälter in ihrer ganzen Ausdehnung fortgeschwemmt und in die Nebenabteile des Tauchbehälters geleitet wird.
  • Eine Blasen und Schaumbildung der Tauchflüssigkeit wird hierbei mit Sicherheit vermieden. Durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird daher das Überziehen der in die Tauchflüssigkeit zu tauchenden Tauchkörper mit einer stets gleichmäßigen und einwandfreien Schicht von Tauchflüssigkeit, und zwar ohne jede Behinderung der Taucharbeit ermöglicht.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in Abb. I in einem senkrechten Längsschnitt nach Linie A-B der Abb. 2 und in Abb. 2 im Grundriß dargestellt.
  • Die Vorrichtung besteht aus dem Tauchbehälter a der durch die beiden lotrecht angeordneten, im Abstande von der Behälteroberkante endenden und jeweils als Überlaufwehr für die Tauchflüssigkeit dienenden Querwände c in das mittlere, größere, den eigentlichen Arbeitsbehälter bildende Abteil e und die beiden rechts und links von diesem befindlichen Nebenabteile f und g unterteilt ist.
  • Jedes der Nebenabteile f, g ist nach Art eines kommunizierenden Rohres durch je einen Rohrstutzen k und z mit je einem teilweise mit derselben Flüssigkeit wie der Tauchbehälter a gefüllten zylindrischen Gefäß ii und i verbunden, in denen je ein Kolben m und n auf und ab bewegbar ist, die von den in den beiden Gefäßen h, i ruhenden Flüssigkeitssäulen durch je ein Luftkissen o und q getrennt sind. Die beiden Kolben fl1, S sind gelenkig mit den beiden Armen eines auf dem Tauchbehälter a gelagerten Balanciers r verbunden, der mittels zweier oben an ihm angelenkten, entsprechend gesteuerten Stangen s, t in dauernde schwingende Bewegung versetzt wird, wodurch die beiden Kolben in den Gefäßen h, i abwechselnd auf und ab bewegt werden.
  • Wird, wie in Abb. I dargestellt, der Kolben m in dem Gefäß h nach abwärts und infolgedessen gleichzeitig der Kolben n in dem Gefäß i nach aufwärts bewegt, so wird dadurch ein Teil der in dem Gefäß lt befindlichen Flüssigkeit in das Behälterabteil f gedrückt, -aus dem dann Flüssigkeit in den Arbeitsbehälter e übertritt. Gleichzeitig wird aber durch den Kolben n ein Teil der in dem Behälterabteil g befindlichen Flüssigkeit in das Gefäß i gesaugt und durch die aus dem Arbeitsbehälter e in das Behälterabteil g überfließende Flüssigkeit ersetzt, bis der Kolben n wieder nach unten bewegt und somit Flüssigkeit aus den Gefäßen, l, g in den Arbeitsbehälter e gedrückt wird. Dadurch wird die in dem Arbeitsbehälter befindliche Flüssigkeit zum Uberfließen in das vorher durch den Kolben rn teilweise entleerte Behälterabteil f gebracht.
  • Dieses Spiel vollzieht sich fortlaufend, so daß die in dem Arbeitsbehälter e befindliche Flüssigkeit, insbesondere ihre unter dem Flüssigkeitsspiegel unmittelbar gelegenen Schichten ständig und innig durchmischt werden. Da der eigentliche Mischvorgang sich in den Behälterabteilen f, g abspielt, können sich auf der Tauchfiüssigkeit keine Blasen und kein Schaum bilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Durchmischen von Tauchflüssigkeiten, die an der Luft zum Gerinnen oder zur Hautbildung neigen, z. B.
    Latex, Gummilösungen, Leimflüssigkeiten u. dgl., oder von Feststoffe enthaltenden Tauchflüssigkeiten, z. B. Farbfiüssigkeiten in offenen Tauchbehältern, dadurch gekennzeichnet, daß der Tauchbehälter (a) durch zwei lotrecht angeordnete, im Abstand von der Behälteroberkante endende und jeweils als Überlaufwehr für die Tauchflüssigkeit dienende Querwände (c) in ein mittleres, größeres, den eigentlichen Arbeitsbehälter bildendes Abteil (e) und zwei rechts und links davon befindliche Nebenabteile (t, g) unterteilt ist und jedes Nebenabteil (f, g) nach Art eines kommunizierenden Rohres durch je einen Rohrstutzen (k, 1) mit je einem teilweise mit derselben Flüssigkeit wie der Tauchbehälter (a) gefüllten Gefäß (h, i) verbunden ist, von denen jedes beispielsweise durch je einen in jedem Gefäß abwechselnd auf und ab gehenden Kolben (n, rn) wechselweise unter aber und Unterdruck gesetzt wird.
DES125527D 1936-12-30 1936-12-30 Vorrichtung zum Durchmischen von Tauchfluessigkeiten in offenen Tauchbehaeltern Expired DE683567C (de)

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DE (1) DE683567C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3035820A (en) * 1960-03-23 1962-05-22 Allergy Section Of The Res Fou Emulsification apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3035820A (en) * 1960-03-23 1962-05-22 Allergy Section Of The Res Fou Emulsification apparatus

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