DE683791C - Haspelartige Unterstuetzungsvorrichtung fuer die Bahnumlenkung laufender Stoffbahnen, insbesondere in Gewebespannmaschinen - Google Patents

Haspelartige Unterstuetzungsvorrichtung fuer die Bahnumlenkung laufender Stoffbahnen, insbesondere in Gewebespannmaschinen

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DE683791C
DE683791C DEJ59723D DEJ0059723D DE683791C DE 683791 C DE683791 C DE 683791C DE J59723 D DEJ59723 D DE J59723D DE J0059723 D DEJ0059723 D DE J0059723D DE 683791 C DE683791 C DE 683791C
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DE
Germany
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fabric
reel
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Expired
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DEJ59723D
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Fritz Amann
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RUDOLF JAHR FA M
Original Assignee
RUDOLF JAHR FA M
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00—Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00—Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/04—Tenters or driers for fabrics without diagonal displacement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

  • Haspelartige Unterstützungsvorrichtung für die Bahnumlenkung laufender Stoffbahnen, insbesondere in Gewebespannmaschinen Bei Gewebespannmaschinen mit mehreren zickzackförmig geführten Warengängen wird die Laufrichtung der Spannketten und des Gewebes jeweils an den Enden der Gewebegänge um 18o' verändert. Die Umführung der Spannketten erfolgt dabei im allgemeinen über Kettenräder. Das von den Spannketten gehaltene Gewebe hat infolge der in ihm vorhandenen Quer- und Längsspannungen das Bestreben, sich an den Umgängen nach innen einzuziehen. DieseEinbauchung ist für die meisten Waren nachteilig, da sie das Fadenbild verändert. Bei Maschinen, in denen Nadelleisten als Halteorgane für das Gewebe benutzt werden, besteht außerdem an den Umgängen mit nach innen gerichteten Nadelleisten die Gefahr, daß die Ware durch das Einbauchen von den Nadeln abgezogen wird. Man hat daher an den Umkehrstellen Unterstützungsvorrichtungen angeordnet, die das Einziehen des Gewebes verhindern oder beschränken sollen. Da auf einer Spannmaschine Gewebe unterschiedlicher Breite bearbeitet werden, müssen diese Vorrichtungen so ausgeführt werden, daß sie in ihrer Länge verstellbar sind, um das Gewebe auf seiner ganzen Breite zu unterstützen.
  • Eine bekannte Konstruktion benutzt zu diesem Zweck eine mehrteilige Lattenhaspel, deren mittlerer Teil zumeist feststehend ist, während die Seitenteile mehr oder weniger weit aus dem Mittelteil herausgezogen werden. Aus konstruktiven Gründen hat man sich bisher auf dreiteilige Ausführungen dieser Haspeln beschränkt, die jedoch nur für geringe Spannbreitenunterschiede geeignet sind.
  • Eine andere bekannte Konstruktion vermeidet den Mangel des zu geringen Spannbreitenunterschiedes, indem sie die Unterstützungen als ausziehbare Teleskoptrommeln ausbildet. Damit die Stoffbahn an den Umgängen in der gehörigen Weise unterstützt und gespannt wird, ist es erforderlich, daß der vom Gewebe umspan.en" Umfang der Trommel auf ihrer ganzen LI konstant und genau so groß ist wie die der von den Spannketten gehaltenen Ware, dä:' dann das Gewebe sowohl in der Mitte als auch an den von den Ketten gehaltenen Warenleisten die gleiche Spannung hat und das gleiche Fadenbild zeigt. Diese Forderung ist mit Teleskoptrommeln nicht zu erfüllen. Die Trommeln sind aus einzelnen Schüssen zusammengesetzt, die ineinander verschieblich sind und daher unterschiedliche Durchmesser besitzen. Je größer der Unterschied zwischen der größten und der kleinsten Spannbreite der Maschine ist, um so größer wird die erforderliche Anzahl der Trommelschüsse und um so größer wird auch der Durchmesserunterschied zwischen dem innersten und dem äußersten. Schuß. Im ausgezogenen Zustand der Trommel haben somit die einzelnen Trommelschüsse unterschiedlichen Umfang. Die Teleskoptrommeln wurden aus Blech angefertigt, um die Wandstärken und damit die Umfangsunterschiede gering halten zu können. Für viele Waren sind aber die im heißen Luftstrom liegenden Blechtrommeln ungeeignet, da sie durch ihre glatte, heiße Oberfläche auf der Ware Dekatiereffekte hervorbringen können. Auch die Anbringung der Trommel außerhalb der Maschine zum Zwecke guter Kühlung erscheint als ein Notbehelf.
  • Die erfindungsgemäße Unterstützungsvorrichtung vermeidet die beschriebenen Mängel, indem sie bei beliebigem Spannbreitenunterschied die Ware jeweils auf ihrer ganzen Breite unterstützt, einen beliebig großen und auf der wirksamen Länge konstanten Umfang hat und aus einem Werkstoff mit geringer Wärmekapazität, geringer Leitfähigkeit und beliebig gestalteter Oberfläche hergestellt werden kann. Gegenüber den Teleskoptrommeln, deren Ausführung bei größeren Durchmessern außerordentlich schwer, umständlich und teuer wird, besitzt die neue Vorrichtung noch den weiteren Vorzug, daß sie für jeden beliebigen Durchmesser gleich leicht und einfach und unter Verwendung von vielen gleichartigen und daher billigen, austauschbaren Einzelteilen herstellbar ist.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform ist in der Zeichnung dargestellt. Die Oberfläche der Trommel wird von straff gespannten, in axialer Richtung verlaufenden Bändern i gebildet. Der Bandwerkstoff kann je nach den Erfordernissen gewählt werden. So wird man z. B. für glatte Oberflächen Metall, für rauhe Oberflächen Textilgewebe oder einen anderen geeigneten Stoff hlen. Die Bänder werden durch zwei Sterne 2, lche fest auf der Welle 3 aufgekeilt sind, ge-#yelten und mittels der Spannschrauben q. ge-''spannt. Sie laufen über die Rollen g und 6, welche an den Kettenrädern 7 befestigt sind und mit ihnen gemeinsam je nach der erforderlichen Spannbreite auf der Achse 3 verschoben werden können. Die Spannketten 8 legen sich in passende Aussparungen g der Kettenräder.
  • Die Vorrichtung wird durch Fig. z für eine große Spannbreite, durch Fig. 2 für eine kleine Spannbreite dargestellt, während Fig.3 die Anordnung der Vorrichtung an einer Einetagenmaschine zeigt.
  • Ein besonderer Vorzug dieser Konstruktion ist darin zu sehen, daß sie die Aufgabe ohne jedes elastische Element, wie Federn o. dgl., löst. Die axial verlaufenden Bänder bestehen zweckmäßig aus einem möglichst unelastischen Werkstoff. Da die Länge der Bänder bei jeder Spannbreite unveränderlich ist, können sie beliebig straff gespannt werden, ohne daß ihre Spannung durch elastische Zwischenglieder, Aufrollvorrichtungen o. ä. beeinflußt wird.
  • Die Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschränkt sich nicht auf Gewebespannmaschinen. Sie eignet sich vielmehr in allen den Fällen, wo bahnförmige Stoffe bei Änderung ihrer Laufrichtung unterstützt werden sollen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Haspelartige Uhterstützungsvorrichtung für die Bahnumlenkung laufender Stoffbahnen, insbesondere in Gewebespannmaschinen mit mehreren Warengängen, bei der die stützende Umfläche in ihrer Länge der Breite der zu stützenden Stoffbahn anpaßbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die stützende Umfläche aus in axialer Richtung gespannten Bändern besteht, die zwischen zwei axial verschiebbaren Führungsteilen auf einem größeren Umfangsdurchmesser als an ihren Befestigungsstellen geführt sind und zwischen den Führungsteilen die der veränderlichen Bahnbreite anpaßbare stützende Umfläche bilden. ,
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Gewebe umspannte Teil ihres Umfanges genau so groß ist wie die Länge der von den Spannketten gehaltenen Ware.
DEJ59723D 1937-11-27 1937-11-27 Haspelartige Unterstuetzungsvorrichtung fuer die Bahnumlenkung laufender Stoffbahnen, insbesondere in Gewebespannmaschinen Expired DE683791C (de)

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