DE684020C - Waschanlage - Google Patents

Waschanlage

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Publication number
DE684020C
DE684020C DEH154352D DEH0154352D DE684020C DE 684020 C DE684020 C DE 684020C DE H154352 D DEH154352 D DE H154352D DE H0154352 D DEH0154352 D DE H0154352D DE 684020 C DE684020 C DE 684020C
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washing
rails
conveyor
conveyor belts
washed
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S3/00—Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles
    • B60S3/004—Conveyors for vehicle cleaning apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschanlage zum Reinigen von Waschgut, das auf Schienen läuft. Es ist nämlich bereits bekannt, neben den Schienen Waschvorrichtungen aufzustellen, die aus umlaufenden Walzen und Spritzdüsen bestehen. Bekannt sind weiter Metallwaschmaschinen, bei denen die zu reinigenden Metallteile auf endlose Förderbänder gelegt werden und auf den Förderbändern die Waschmaschine durchlaufen. Ferner ist es bekannt, Eisenbahnfahrzeuge durch Förderbänder bewegen zu lassen, indem man die Gleise auf den Förderbändern anordnet. Hierbei wird erreicht, Eisenbahnfahrzeuge durch Verschiebung auf dem Förderband quer zur Fahrtrichtung von dem einen Gleis auf ein parallel danebenliegendes anderes Gleis zu bringen. Schließlich ist es bekannt, die zu reinigenden Teile auf Wagen zu legen, die, auf Schienen laufend, durch die
so Waschmaschine gezogen werden. Hierbei handelt es sich aber nicht um Eisenbahnfahrzeuge.
Erfindungsgemäß ist in der Waschanlage mit der Gleisanlage eine an sich bekannte Fördervorrichtung (Transportband) vereinigt, so daß nicht nur in Körben verpackte Einzelteile, sondern auch die auf Schienen laufenden ganzen Fahrzeuge, Lokomotivrahmen, Drehgestelle, Radsätze o. dgl. von der Fördervorrichtung bewegbar sind. Die Waschanlage ist dadurch zum Waschen und Reinigen kleinster und größter Gegenstände geeignet. Sie eignet sich in bekannter Weise zum Waschen und Reinigen von Lokomotiven. Neu aber ist, daß die Lokomotiv- oder Fahrzeugrahmen, auf Schienen laufend, durch die Waschmaschine von der Fördervorrichtung bewegt und gleichzeitig auch kleinere Teile gewaschen und gereinigt werden können, die auf die Förderbänder gelegt werden und die Waschmaschine mit durchlaufen. Man kann also sofort hinter einem durch die Waschmaschine auf den Schienen laufenden Wagen eine Beschickung der Transportbänder vornehmen. Auch das unter dem Wagen befindliche Transportband kann mit kleineren Gegenständen belegt werden. Dadurch wird die Waschanlage auf bestmögliche Weise ausgenutzt
und eine hohe Leistung erzielt. Die Fördervorrichtung kann aus mehreren Förderbändern bestehen, deren Oberflächen oberhalb der, Schienenoberkante liegen. An den Förd bändern können in naheliegender Weise nehmer angebracht werden, an welche die -it- _ den Schienen laufenden Fahrzeuge oder Rad5 gestelle angehängt werden können, so daß dai auf Schienen laufende Waschgut und das auf ίο den Förderbändern aufgelegte Waschgut mit der gleichen Geschwindigkeit und vom gleichen Antrieb aus durch die Waschmaschine bewegt wird. Das hat den Vorteil, daß sowohl für das auf den Transportbändern liegende als auch »5 für das auf den Schienen laufende Waschgut der gleiche Waschvorgang eintritt und damit der gleiche Reinigungsgrad erreicht wird. Die Ausführung kann selbstverständlich auch so getroffen sein, daß von der gemeinsamen Antriebsao vorrichtung entweder nur die Transportbänder oder nur die zu reinigenden Fahrzeuge oder Fahrzeugteile in Bewegung gesetzt werden. Bei einer solchen Waschanlage ist es nicht mehr notwendig, sperrige Maschinenteile erst von den «5 Eisenbahnfahrzeugen abzulegen, da man die Eisenbahnfahrzeuge mit den zu reinigenden Maschinenteilen durch die Waschmaschine schicken und hierbei eine durchgreifende Reinigung der Maschinenteile vornehmen kann. Der Erfindungsgegenstand ist in beispielsweiser Ausführungsform in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht einer Waschanlage, Abb. 2 die Aufsicht auf die Waschanlage nach Abb. i,
Abb. 3 eine Vorderansicht der Anlage. Die Waschanlage ist über die Gleise i, 2 gebaut. Sie enthält Schwadenabzugsräume 3, 4, Waschräume 5, neutrale Räume 6 und einen Spülraum 7. Die neutralen Räume 6 dienen dazu, eine Trennung zwischen Waschraum und Spülraum herbeizuführen und insbesondere zu verhindern, daß Waschflüssigkeit in den Spülraum fließt. In der Waschanlage sind drei Förderbänder 8, 9,10 vorgesehen, von denen das Förderband 9 zwischen den Schienen und die Förderbänder 8,10 außerhalb der Schienen liegen. Die Förderbänder laufen über Trommeln 11,12. Der Antrieb der Trommeln erfolgt von dem Motor 13 aus. Die Oberfläche der Förderbänder liegt etwas höher als die Oberkante der Schienen, damit das auf den Förderbändern liegende Gut nicht auf den Schienen schleift. Die Trommeln 11,12 für die Förderbänder. können durchgehend unter allen drei Bändern entlang lau/en, so daß die drei Bänder gleichzeitig und gemeinsam angetrieben werden. Man kann aber die Ausführung auch so treffen, daß die für die äußeren Förderbänder vorgesehenen Antriebstrommeln getrennt von den Trommeln für das mittlere Band einkuppelbar sind. Zum
Hindurchziehen eines Fahrzeuges durch die Waschanlage werden an dem Förderband „irgendwelche Mitnehmer vorgesehen, welche an das Förderband herangefahrene Fahrzeug ssen und nach dem Hindurchgang durch Waschanlage wieder freigeben. Statt dessen kann man aber auch einen besonderen Seilzug o. dgl. vorsehen, welcher statt des Förderbandes die Hindurchbewegung von Fahrzeugen oder auf Rollen laufenden Waschgutes durch die Anlage bewirkt.
Die Behälter 14 und 15 für die Waschflüssigkeit und die Spülflüssigkeit sind in die Grube eingelassen, welche für den Umlauf 'des Bandes unterhalb der Schienen 1 und 2 vorgesehen ist. Der untere Trum der Förderbänder ist, wie Abb. ι veranschaulicht, unter den Behältern für die Wasch- und Spülflüssigkeit hindurchgeführt. Die motorisch angetriebenen Pumpen 16, 17 führen die Waschflüssigkeit im Kreislauf aus dem Behälter 14 zu dem in der Waschanlage angeordneten Düsensystem. In gleicher Weise versorgt die Pumpe 18 das Düsensystem im Spülraum 7 mit der Spülfiüssigkeit. In der Waschanlage können bewegbare Düsen vorgesehen sein, um eine möglichst gründliche Spülung des Waschgutes zu erreichen. Die oberhalb, unterhalb und seitlich liegenden Düsensysteme können ortsfest oder verschiebbar in dem Wasch- und Spülraum vorgesehen werden. Bei bewegbarer Anordnung der Düsen wird die Ausführung zweckmäßig so getroffen, daß das ganze Düsensystem von einer Stelle aus, parallel zu sich selbst, auf einem Kreisbogen oder sonstwie bewegbar ist.
Der Waschvorgang wird wie folgt durchgeführt.
Beim Waschen kleinerer Metallteile werden diese auf die Förderbänder gelegt und von der Aufgabeseite A aus durch die Waschanlage hindurchgeschickt und gewaschen. Soll ein größerer Gegenstand, z. B. wie in der Zeichnung in gestrichelten Linien angedeutet, ein Lokomotivrahmen 19 gewaschen werden, so wird dieser Rahmen, der in üblicher Weise zur Verarbeitung auf Montagerollen 20 läuft, auf den Schienen 1, 2 von der Aufgabeseite A her durch die Waschanlage hindurchgefahren. In gleicher Weise werden Radsätze 21, auf den Schienen laufend, durch die Waschanlage geführt, gewaschen und gereinigt. Der Antrieb für die Bewegung des Lokomotivrahmens bzw. der Radsätze erfolgt dabei, wie bereits erwähnt, entweder durch die an den Förderbändern an- ;eordneten Mitnehmer oder durch sonstige Mittel. B stellt die Abnahmeseite für das fertig gewaschene Gut dar. In.gleicher Weise wie der Lokomotivrahmen können Eisenbahnfahrzeuge, auf denen schwere Metallstücke aufgeladen sind, durch den Waschraum geschickt und gewaschen werden. Die auf den Fahrzeugen gewaschenen
Metallgegenstände können dann auf den gleichen Wagen der weiteren Verarbeitung zugeführt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Waschanlage zum Reinigen von Waschgut, das auf Schienen läuft, dadurch gekennzeichnet, daß in der Waschanlage mit der Gleisanlage (i, 2) eine an sich bekannte Fördervorrichtung (Transportband 8, 9, 10) vereinigt ist, so daß nicht nur in Körben verpackte einzelne Teile, sondern auch die auf Schienen laufenden ganzen Fahrzeuge, Lokomotivrahmen, Drehgestelle, Radsätze 0. dgl. von der Fördervorrichtung bewegbar sind.
  2. 2. Waschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung aus mehreren Förderbändern (8, 9, 10) besteht, deren Oberfläche oberhalb der Schienenoberkante liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH154352D 1938-01-15 1938-01-15 Waschanlage Expired DE684020C (de)

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DEH154352D DE684020C (de) 1938-01-15 1938-01-15 Waschanlage

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DEH154352D DE684020C (de) 1938-01-15 1938-01-15 Waschanlage

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DE684020C true DE684020C (de) 1939-11-21

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ID=7181888

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DEH154352D Expired DE684020C (de) 1938-01-15 1938-01-15 Waschanlage

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