DE684329C - Anordnung zur Tastung von Hochfrequenzsendern - Google Patents
Anordnung zur Tastung von HochfrequenzsendernInfo
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- DE684329C DE684329C DEL88653D DEL0088653D DE684329C DE 684329 C DE684329 C DE 684329C DE L88653 D DEL88653 D DE L88653D DE L0088653 D DEL0088653 D DE L0088653D DE 684329 C DE684329 C DE 684329C
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L27/00—Modulated-carrier systems
- H04L27/02—Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
- H04L27/04—Modulator circuits; Transmitter circuits
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Description
- Anordnung zur Tastung von Hochfrequenzsendern Bei Hochfrequenzsendern wird häufig die sogenannte Weichtastung gefordert, d. h. eine Tastart, durch welche die Telegraphiezeichen langsam an- und langsam abschwingen. Hierdurch wird die Bildung von Oberwellen und daher breiten Frequenzbändern vermieden. Die Aufgabe wurde bisher dadurch gelöst, daß durch .eine Relaiskombination der Steuer- und der Hauptsender getastet wurden, und zwar derart, daß der Steuersender beim Geben eines Zeichens etwas früher ausschwingt als der Hauptsender, während umgekehrt am Ende des Tastzeichens der Hauptsender etwas früher abgeschaltet wird als der Steuersender. Um eine geniigende Abrundung der Zeichen zu erzielen, wurden vielfach entsprechende Kettenanordnungen in den Röhrenkreisen verwendet, die einen langsamen Stromanstieg bewirken.
- Es sind schon Anordnungen bekanntgeworden, bei denen zum Zwecke der Weichtastung der Schirmgitterkreis einer Schirmgitterröhre getastet wurde. Dabei ergab sich jedoch der Nachteil, daß bei der Tastung Frequenzänderungen auftraten.
- Die vorliegende Erfindung schlägt zur Beseitigung dieses Nachteils vor, bei selbsterregten Schirmgitterröhrensendern, bei welchen das Schirmgitter getastet wird, die Gitterspannung über einen Gitterableitewiderstand zuzuführen, dessen Größe so gewählt ist, daß die Zeichenfrequenz konstant bleibt.
- Es ist an sich bereits bekannt, bei Schirmgitterröhren die Gitterspannung über einen Gitterwiderstand zuzuführen, ohne daß dabei jedoch eine Bemessung dieses Widerstandes derart vorgenommen wird, daß beim Tasten des Schirmgitters die Zeichenfrequenz konstant bleibt. Andererseits ist eine Modulationsschaltung, z. B. auch für rückgekoppelte Röhrensender, bekannt, bei der gleichzeitig mit der Zuführung,der Modulationsspannung an eine der Elektroden die Spannung einer anderem Elektrode so geändert wird, daß eine störende Frequenznebenmodullation hierdurch unterdrückt wird. Die vorliegende Erfindung stellt eine besonders zweckmäßigeAnwendung dieses allgemeinen Gedankens auf selbsterregte Schirmgitterröhrensender dar, bei denen im Schirmgitterkreis getastet wird.
- In der beiliegenden Abbildung isst ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Eine Sch.irmgitterröhre S arbeitet in an sich bekannter Weise in Dreipunktochaltung. Der Schwingungskreis ist mit K bezeichnet. In der Gitterzuführung liegt ein Kondensator C-Die Anodenspannung wird der Schirmgitterröhre über eine Hochfrequenzdrossel D,.1 zugeführt. Die Schirmgitterspannung wird erfindungsgemäß getastet. Am Schirmgitter liegt eine Hochfrequenzdrossel D,,2. Die Zuführung der Spannung an das Schirmgitter erfolgt über einen Widerstand R und .den Taster T. Der Zusammenschlußpunkt des Tasters und der Drossel D,.2 ist durch einen Kondensator C nach der Kathode hin überbrückt. Die Schirmgitterspannung wird also über den Widerstand R von der Anodenspanneng abgenommen. Es kann auch gegebenenfalls die Abnahme über ein Potentiometer erfolgen, wie das durch den gestrichelt gezeichneten Zusatzwiderstand R' dargestellt ist. Zur Erhöhung der Frequ.enzkonstanzwird gemäß der Erfindung ein Gitter= ableitewvderstand R, vorgesehen, über den die Gitterspannung G zugeführt - wird. Es ist auch hier eine Hochfrequenzdrossel D,.3 eingeschaltet: Die Tastung erfolgt, wie aus der Abbildung ersichtlich, durch Unterbrechen der Schirmgitterspannung. Der Widerstand R dient in Verbindung mit der Kapazität C zur Weichmachung des Einsatzes. Im Ruhezustand wird die Bildung von Schwingungen unterdrückt; da .das Schirmgitter keine Spannung führt. Beim Schließen des Tasters wird zunächst der Kondensator C aufgeladen, wodurch erreicht wird, daß die Spannung am Schirmgitter langsam hochgeht, was wiederum zur Folge -hat, daß die Schwingungen langsam einsetzen. Beim Öffnen des Tasters entlädt sich der Kondensator C langsam, d. h. die Schwingungen setzen langsam aus. Der Verlauf der Schwingungen-ist aus der Abb: 2 ersichtlich. Das Diagramm der Abb. 2 ist an einer Anordnung aufgenommen worden, deren Einzelteile foll-eride Dimensionen hatten. Die Röhre .S war eine Röhre der Type RENS 12o4, Der Widerstand R betrug etwa Zoo ooo Ohm, der Kondensator C o,o5,uF, der Kondensator Cg etwa ioo cm und der Widerstand Rg etwa 5o ooo Ohm.
- An Stelle von C und R kann auch eine andere beliebig gestaltete, eventuell sogar einstellbare Kette treten. Von besonderem Einfluß auf die Freqüenzkonstanz des Zeichens ist, wie schon erwähnt, der Gitterableitewiderstand R9 und der Rückkopplungsgrad. Durch geeignete Wähl der Gesamtverhältnisse wird so ein weicher Einsatz .der Schwingungen ohne Frequenzänderungen mit sehr einfachen Mitteln erreicht.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Tastung von selbsterregten Hochfrequenzsendern, bei welchen das Schirmgitter einer Schirmgitterröhre getastet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterspannung über einen Gitterableitewiderstand zugeführt wird, dessen Größe so gewählt ist, daß die Zeichenfrequenz konstant bleibt.
- 2. Anordnung nach Anspruch F"d'adurch gekennzeichnet, daß die Konstanten des Tastkreises so gewählt sind, daß die Zeichenfrequenz sich auch bei Anstieg und Abfall des getasteten Zeichens nicht ändert.
- 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstieg bzw. Abfall der Sehirmgitterspannung durch einen Kondensator bestimmt ist, der über einen Vorwiderstand oder eine Potentiometeranordnung aufgeladen wird.
- 4. Anordnung nachAnspruch i, gekennzeichnet durch eine derartige Wahl des Rückkopplungsgrades, daß ansteigender bzw. abfallender Gitterstrom und ansteigende bzw: abfallende Schirmgitterspannung sich in ihrer Einwirkung auf die Frequenz aufheben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL88653D DE684329C (de) | 1935-08-17 | 1935-08-17 | Anordnung zur Tastung von Hochfrequenzsendern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL88653D DE684329C (de) | 1935-08-17 | 1935-08-17 | Anordnung zur Tastung von Hochfrequenzsendern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE684329C true DE684329C (de) | 1939-11-25 |
Family
ID=7286621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL88653D Expired DE684329C (de) | 1935-08-17 | 1935-08-17 | Anordnung zur Tastung von Hochfrequenzsendern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE684329C (de) |
-
1935
- 1935-08-17 DE DEL88653D patent/DE684329C/de not_active Expired
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