DE684909C - Zweikammeriger Druckluftfluessigkeitsfoerderer - Google Patents

Zweikammeriger Druckluftfluessigkeitsfoerderer

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Publication number
DE684909C
DE684909C DEH156236D DEH0156236D DE684909C DE 684909 C DE684909 C DE 684909C DE H156236 D DEH156236 D DE H156236D DE H0156236 D DEH0156236 D DE H0156236D DE 684909 C DE684909 C DE 684909C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressed air
compressor
ejector
float
chamber
Prior art date
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Expired
Application number
DEH156236D
Other languages
English (en)
Inventor
Harry Bentley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Holmes W C & Co Ltd
Original Assignee
Holmes W C & Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Holmes W C & Co Ltd filed Critical Holmes W C & Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE684909C publication Critical patent/DE684909C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
    • F04F1/10Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped of multiple type, e.g. with two or more units in parallel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Zweikammeriger Druckluftflüssigkeitsförderer Die Erfindung bezieht sich auf Druckluftförderer zum Heben von Flüssigkeiten, beispielsweise Abwässern unter Verwendung zweier Kammern, in die die Flüssigkeit aufgenommen wird und aus denen sie mit Hilfe vonDruckluft abwechselnd ausgetrieben wird.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Arbeit zweier Förderkammern mit Hilfe von Schwimmern zu steuern, die mit einer Ventilvorrichtung in Verbindung stehen, durch die die Kammern abwechselnd unter Vakuum und unter Druck gesetzt werden, wobei die zur Leerung der gefüllten Kammer erforderliche Druckluft der vorher entleerten Kammer entnommen wird. Es ist ferner bereits in Verbindung mit derartigen Anlagen der Vorschlag gemacht worden, einen Drehkolben= kompressor zu verwenden, dessen Saug- und Druckseite mittels einer durch in den Kammern vorgesehene Schwimmergetriebe überwachten Umschaltventilvorrichtung abwechselnd an die verschiedenen Kammern angeschlossen werden. Derartige Umschaltvorrichtungen sind aber sehr verwickelt und geben leicht zu Betriebsstörungen VeranIassung. Ferner sind sie erheblicher Abnutzung ausgesetzt..
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Drehrichtung des umlaufenden Kompressors umgekehrt wird, derart, daß die Luftanschlüsse abwechselnd als Einlaß und als Auslaß dienen. Die Umsteuerung des Kompressors ist sehr einfach, besonders im Falle der@Verwendung eines Elektromotors zum Antrieb, und die Umsteuerung wird durch ein Schwimmergetriebe überwacht. Auf diese Weise lassen sich die Umschaltventile und die mit ihnen zusammenhängenden Übelstände . vermeiden und eine außerordentlich einfache und zuverlässige Betriebsweise verwirklichen.
  • Die Erfindung wird am besten an Harf:' der nachstehenden Beschreibung einer 1e= spielsweisen Ausführung eines Hebewerkcs' zum Heben von Abwässern verstanden wer=' den., wie es in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht ist. In diesen ist Fig. i eine mehr oder weniger schematische Darstellung der allgemeinen Anordnung, die hauptsächlich im Schnitt gehalten ist, während Fig.2 das Schaltungsschema der elektrischen Verbindungen für die Steuerung des den Kompressor antreibenden Motors darstellt.
  • Bei einer der beispielsweise für das Heben von Abwässern in Frage kommenden Ausführungsformen der Erfindung enthält die Anlage ein Paar geschlossener E j ektorgefäße i und 2. Das Abwasser tritt in das Gefäß i unter der Wirkung der Schwere durch ein Rohr 3 und in das Gefäß :2 in gleicher Weise durch ein Rohr q. ein. In jeder Einlaßleitung ist ein Schieberventil 6 angeordnet; ferner enthalten die Anschlüsse je zwei Rückschlagventile 7 und B. Vom unteren Ende jedes der Gefäße i und 2 führt eine Verbindung zu einem gemeinsamen Auslaßrohr 5 über je zwei Rückschlagventile 9 und io sowie ein Schieberventil ii. Die Schieberventile ermöglichen es, jeden der Ejektoren nötigenfalls zu isolieren.
  • Das obere Ende jedes Ejektorgefäßes ist durch einen Deckel i2 abgeschlossen, der mit einem aufwärts gerichteten rohrförmigen, ein Ventilgehäuse 1q. tragenden Fortsatz 13 versehen ist. Mit einer ein Absperrventil i5. tragenden, sich innerhalb des Gefäßes i erstreckenden Stange 16 ist ein oberer Glockenschwimmer i7 und ein unterer Schwimmer 18 verbunden. Das Ventil i5 wirkt mit einem Ventilsitz des -Gehäuses 14 derart zusammen, daß es den Austritt aus dem rohrartigen Fortsatz 13 schließt, wenn sich die Stange 16 in ihrer obersten Lage befindet. Ein Anschlag begrenzt die Abwärtsbewegung der Stange in einer Stellung, -in der da's Absperrventil i5 geöffnet ist. Die Stange i6 erstreckt sich nach oben und-bildet einen' Kolben i9, der in festen Führungen 2o gleiten kann und mit einem weiteren nach oben gerichteten Fortsatz versehen ist, der durch ein loses Gelenk mit einem Kurbelarm verbunden -ist, der auf einer sich durch das Ventilgehäuse 1q. erstreckenden Welle 22 sitzt. Diese Welle ist durch das Gehäuse nach außen geführt und trägt außerhalb des Gehäuses einen doppelarmigen Hebel ei. Auf dein einen Arm dieses Hebels sitzt ein @.egengewicht 23, .während der andere Arm mit einer senkrecht beweglichen Stange 24 verbunden ist, die einen Schaltmechanismus 25 betätigt. Jeder der beiden Ejektoren ist -.in, gleicher Weise ausgerüstet.
  • -Die den Schalter betätigende Stange 24 ist tnit zwei mit Abstand voneinander angeord-':üeten Bunden oder Anschlägen versehen, die den Schalterhebel betätigen. Die Anordnung ist derart, daß, wenn das Ejektorgefäß voll ist und die Schwimmer ihre in der Zeichnung für den Ejektor i dargestellte Höchstlage einnehmen, das Gegengewicht 23 des betreffenden Ejektors den Schalter so betätigt, daß dessen Kontakte geschlossen werden. Umgekehrt wird, wenn das Ejektorgefäß leer ist, durch das Gewicht des Schwimmers der Arm 21 gehoben, wodurch die Schalterkontakte geöffnet werden.
  • Die betreffenden Absperrventilgehäuse 1q. werden geschlossen.. Diese Gehäuse sind durch Rohre mit den gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses 26 eines umlaufenden Gleitschieberkompressors verbunden, dessen Läufer mit 27 bezeichnet ist. Der Kompressor ist im allgemeinen von üblicher Bauart, und der Läufer ist so im Gehäuse gelagert, daß eine mondsichelförmige Kammer entsteht, die symmetrisch zu den Luftanschlußrohren liegt, die zu dem betreffenden Ejektor führen. Bei dieser Anordnung liefert der Kompressor mit gleicher Leichtigkeit Druckluft in jeder Richtung je nach der Drehrichtung des Läufers. So wird bei der in Fig. i dargestellten Lage der Teile der Kompressor, wenn der Läufer 27 entgegengesetzt der Richtung des Uhrzeigers angetrieben wird, Luft aus dem Gefäß 2 ansaugen und in das Gefäß i drücken. In jeder der zu den Ejektoren führenden Verbindungsleitungen ist ein gewicht- oder ein federbelastetes Lufteinlaßventil28 vorgesehen.
  • Der Kompressor wird durch einen umkehrbaren elektrischen Motor irgendeiner geeigneten Bauart angetrieben, und die Umkehrstromkreise werden von den Ejektoren gesteuert. Fig. 2 zeigt ein Schaltungsschema der Steuerstromkreise. Der elektrische Motor enthält den Ständer 30 und den Läufer 3 i, und die betreffenden Stromkreise werden durch zwei Kontaktvorrichtungen 32 und 33 überwacht, deren Hauptschaltkontakte 34 und 35 auf Klöppelschienen 36 und 37 angeordnet sind, die durch die üblichen Magnetwicklungen betätigt werden. Wenn die betreffende Magnetwicklung erregt wird, wird die Klöppelschiene gedreht, wobei die Kontakte, wie bei 36 angedeutet, geschlossen werden. Dadurch wird,der Motor, angelassen, der dann in einer vorher bestimmten Richtung umläuft. Die Klöppelschienen 36 und 37 sind durch eine mit 38 bezeichnete Verriegelungsschiene miteinander verbunden, die in Tätigkeit gesetzt wird, wenn die Klöppelschiene betätigt und dadurch in eine Lage gebracht wird, in der sie verhindert, daß die Klöppelschiene den Schalter der anderen Kontaktvorrichtung schließt. Auf diese Weise kann immer nur eine der beiden Kontaktvorrichtungen zur Zeit geschlossen werden.
  • Die Betätigungsmagnete der Kontaktvorrichtungen werden durch die mit 39 und 40 bezeichneten Schwimmerschaltkontakte gesteuert, die zu dem Schaltmechanismus 25 der Fig. i gehören. Beim Schließen der Kontakte wird der betreffende Magnet erregt, wodurch der Schalter der Kontaktvorrichtung geschlossen und der Motor in Gang gesetzt wird.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung wird nun an Hand der Zeichnungen ohne weiteres verständlich sein. Es sei angenommen, daß, wie in Fig. i veranschaulicht, das Ejektorgefäß 2 leer sei, während das Gefäß i gerade gefüllt sei. .
  • Die Schwimmerkontakte 40, die durch den Schwimmer des Ejektors 2 gesteuert werden, sind dann offen, während die Schwimmerkontakte 39 des Ejektors i geschlossen sind. Durch das Schließen der Kontakte 39 wird die Kontaktvorrichtung 32 betätigt, wodurch der Motor in Gang gesetzt wird, so daß dessen Läufer 27 sich in dem Uhrzeigersinn entgegengesetzter Richtung dreht. Infolgedessen wird die Druckluft in das Ventilgehäuse 1q. des Ejektors i getrieben, während gleichzeitig durch den Ejektor 2 Luft abgesaugt wird. Die Druckluft im Ventilgehäuse wirkt auf die freie Oberfläche des Kolbens i9 und des Absperrventils 15 und drückt das letztere entgegen dem Auftrieb der Schwimmer 17 und 18 nach unten, so daß die Luft in das Ejektorgefäß eintritt und das Abwasser über die Rückschlagventile 9 und io und den Auslaßstutzen 5 austreibt. Wenn inzwischen weitere Abwassermengen verfügbar sind, so treten sie in das Gefäß :2 ein, aus dem die Luft ja abgesaugt ist.
  • Sobald das Ejektorgehäuse i vollständig entleert ist, sinken die Schwimmer i2 und 18, und ihr Gewicht hebt den Hebel ei, so daß dieser den Schalter betätigt und dessen Kontakt öffnet. Dadurch wird die Kontaktvorrichtung 32 enterregte und der Motorstromkreis unterbrochen, so daß der Kompressor zum Stillstand kommt. Gleichzeitig wird durch die Enterregung der Kontaktvorrichtung 32 die Sperrschiene 38 in eine Stellung zurückgeführt, die das Schließen der Kontaktvorrichtung 33 ermöglicht.
  • Wie oben auseinandergesetzt wurde, wird während des Austreibens des Abwassers aus dem Gefäß i durch das gleichzeitige Absaugen der Luft aus dem _ Gefäß :2 ermöglicht, daß das Abwasser in das letztere eintritt. Ist dies Gefäß voll, so werden die Schwimmer 17 und 18 bis in ihre oberste Lage gehoben, in der das Absperrventil 15 geschlossen ist. Auf diese Weise wird mit Sicherheit verhindert, daß etwa das Abwasser in die Luftleitung oder den Kompressor getrieben wird. Gleichzeitig wird durch Anheben der Schwimmer ermöglicht, daß der Hebel 21 unter der Einwirkung seines Gegengewichtes sich senkt und daß der Schalter betätigt und die Kontakte q0 geschlossen werden. Diese Kontakte überwachen die Kontaktvorrichtung 33, die geschlossen wird und dadurch das Anlassen des Motors in der entgegengesetztenDrehrichtung bewirkt. Der Kompressor saugt dann Luft aus dem leeren Ejektorgefäß i und drückt Luft in das volle Ejektorgefäß 2, das dadurch in der oben beschriebenen Weise entleert wird.
  • Es ist ersichtlich, daß das System in sich geschlossen ist, indem die zum Austreiben der Flüssigkeit aus dem einen Ejektor benutzte Luft wieder zum Entleeren des anderen Ejektors benutzt wird. Zum Ausgleich etwaiger Verluste sind die Einlaßventile28 vorgesehen. Diese sind durch Gewichte oder Federn belastet und werden so. eingestellt, daß, wenn der Druck in der Luftleitung nach einem vorher bestimmten Wert unter den Saugdruck des Kompressors fällt, das Ventil sich öffnet und atmosphärische Luft in der erforderlichen Menge einläßt.
  • Solange ein Zufluß von Abwasser oder einer anderen Flüssigkeit vorhanden ist, dauert das abwechselnde Entleeren der Ejektorgefäße an. Bleibt dagegen der Zufluß aus, so öffnen sich beide Schwimmerschalter, und der Motor bleibt stehen. Die Anlage wird aber bei Wiedereintritt des Zuflusses unmittelbar und automatisch wieder in Gang gesetzt.
  • Infolge der gegenseitigen Sperrung der Kontaktvorrichtungen, die die Umsteuerung des Motors überwachen, kann keine der Kontakte orrichtungen gleichzeitig geschlossen werden; dadurch wird die abwechselnde und regelmäßig aufeinanderfolgende Betätigung der Ejektoren gesichert.
  • Es ist ersichtlich, daß die Anordnung der Kompressorverbindungen in der beschriebenen Weise eine Übertragung der Druckluft aus dem entleerten Ejektor in den sich entleerenden unter nur geringer Druckerhöhung ergibt, d. h. der Kompressor ist so angeordnet, daß er die von ihm aufgenommene Luft nicht erheblich komprimiert, wodurch eine möglichst gute Wirtschaftlichkeit im Betriebe erreicht wird.
  • An der beschriebenen Einrichtung können verschiedene Änderungen getroffen werden, ohne daß dadurch das Wesen der Erfindung berührt würde. Beispielsweise läßt sich die Steuerung durch mechanischen oder Flüssigkeitsdruck statt durch Verwendung elektrischer Kontakte und Steuerstromkreise bewirken. Die Drehungsumkehr- des Kompressors kann mit Hilfe eines Getriebes oder anderer mechanischer Vorrichtungen statt durch Anwendung eines umkehrbaren Motors erreicht werden. Der Kompressor oder die Pumpe braucht nicht mit Gleitschiebern zu arbeiten. Er kann vielmehr auch von anderer Bauart sein; beispielsweise kann ein Kompressor mit umlaufendem Widerlager Verwendung finden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Zweikammeriger DruckluftflÜssigk eitsförderer mit durch Schwimmer o. dgl. betätigter Steuerung, dessen Förderkammern durch einen Drehkolbenverdichter abwechselnd unter Druck und Vakuum gesetzt werden, wobei die zum Entleeren der gefüllten Kammer benötigte Druckluft der vorher entleerten Kammer entnommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch Umkehrung der Drehrichtung des Verdichters dieLuftanschlüsse des Verdichtergehäuses abwechselnd als Ein- und Auslässe dienen.
  2. 2. Flüssigkeitsförderer nach Anspruch r, gekennzeichnet durch einen umsteuerbaren Elektromotor für den Antrieb des Verdichters sowie durch ein Paar die Drehrichtung des Motors überwachender Kontaktvorrichtungen (3a, 33), die ihrerseits durch Schwimmerschalter (3g, 40) gesteuert werden und die beispielsweise vermöge einer Verriegelungsschiene (3$) in solcher Abhängigkeit voneinander stehen, daß jeweils nur ein Kontaktschalter geschlossen werden kann.
DEH156236D 1937-06-30 1938-06-22 Zweikammeriger Druckluftfluessigkeitsfoerderer Expired DE684909C (de)

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