DE685035C - Papierwagenaufzugsvorrichtung an Schreibmaschinen mit Antrieb durch einen Elektromotor - Google Patents

Papierwagenaufzugsvorrichtung an Schreibmaschinen mit Antrieb durch einen Elektromotor

Info

Publication number
DE685035C
DE685035C DEU13477D DEU0013477D DE685035C DE 685035 C DE685035 C DE 685035C DE U13477 D DEU13477 D DE U13477D DE U0013477 D DEU0013477 D DE U0013477D DE 685035 C DE685035 C DE 685035C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
car
clutch
coupling
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU13477D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Underwood Elliott Fisher Co
Original Assignee
Underwood Elliott Fisher Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB1928636A external-priority patent/GB464887A/en
Application filed by Underwood Elliott Fisher Co filed Critical Underwood Elliott Fisher Co
Priority to DEU13477D priority Critical patent/DE685035C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE685035C publication Critical patent/DE685035C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/24Detents, brakes, or couplings for feed rollers or platens

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Papierwagenaufzugsvorrichtung an Schreibmaschinen mit Antrieb durch einen Elektromotor Die Erfindung betrifft eine Papierwagenaufzugsvorrichtung mit Antrieb durch einen Elektromotor, insbesondere eine solche Vorrichtung, bei der der Elektromotor nur während der Aufzugs- oder Rückkehrbewegung des Wagens läuft. Hierbei wird zum Erzielen dieser Bewegung eine Taste gedrückt, wodurch der :Motor einerseits mit dem Wagen mechanisch gekuppelt und andererseits angelassen wird.
  • Ein Motor, der imstande ist, den Wagen mit der geforderten hohen Geschwindigkeit in Bewegung zu setzen, hat, insbesondere bei längerem Wagenhub, die Neigung, die Geschwindigkeit des Wagens während seines Rücklaufes zu steigern. Es ist schwierig, dem Wagen eine genügend rasche, dabei jedoch sanfte und gleichmäßige Rücklaufbewegung zu erteilen, und zwar unabhängig von der Länge des Rücklaufes und ohne Beeinträchtigung durch die auf eine Beschleunigung hinwirkende Charakteristik des Motors.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Mangel dadurch behoben, daß eine zwischen dem Motor und dem Papierwagen angeordnete Kupplung derart ausgebildet ist, daß sie ein mit steigender Wagengeschwindigkeit in seiner Größe abnehmendes Drehmoment auf den Antrieb des Wagenaufzugs überträgt und beim Überschreiten einer gewissen Wagengeschwindigkeit ausgeschaltet wird: Vorzugsweise ist eine solche Kupplung als durch Fliehkraft - ausschaltbare Reibungskupplung ausgebildet, deren mit dem Wagenaufzugsantrieb verbundener Teil bewegliche Arme trägt, die durch Federn und Reibungseingriff mit dem von dem Motor angetriebenen Teil der Kupplung gehalten und durch die Fliehkraft im entgegengesetzten Sinne beeinflußt wird.
  • Eine solche Kupplung wirkt als selbsttätige Regelvorrichtung, die das erforderliche starke Drehmoment zum Ingangsetzen des Wagens überträgt, jedoch das übertragene Drehmoment im Verhältnis zur Neigung des andauernden starken Motordrehmoments, den Wagen bei langen Rücklaufhüben übermäßig zu beschleunigen, verringert. Bei Verwendung einer solchen Vorrichtung ist, wenn die gewünschte Geschwindigkeit des Wagenrücklaufes erreicht ist, die lebendige Kraft des Wagens bei Erreichung des üblichen Anschlages zum Stillsetzen des Wagens bei langen, kurzen und mittleren Rücklaufhüben des Wagens im Wesen gleich. Der Stoß des Wagens gegen diesen Anschlag kann daher auf einen bisher nicht erreichbaren Mindestwert herabgesetzt werden. Dies deswegen, weil es offensichtlich leichter ist, den aus einer gleichförmigen lebendigen Energie herrührenden Stoß zu beherrschen, als einen Stoß, der durch eine veränderliche lebendige Energie entsteht, wie dies bisher der Fall war. Hierbei wird der Motor, wie üblich, in einem unveränderlichen Zeitpunkt abgeschaltet, knapp bevor der Wagen den Anschlag erreicht.
  • Es ist ersichtlich, daß der Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besonders bei Schreibmaschinen in Erscheinung tritt, bei denen der Elektromotor nur während der Wagenaufzugsbewegung läuft und daher bei Beginn dieser Bewegung aus der Ruhestellung argelassen wird. Aber auch bei ständig laufendem Motor ist die erfindungsgemäße Kupplung von Vorteil, da auch in diesem Falle der Motor das Bestreben hat, den Wagen mit während der Aufzugsbewegung steigender Geschwindigkeit anzutreiben.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist eine Rückansicht der Schreibmaschine und zeigt die Übertragungsvorrichtung, den Motor und die neuartige Kupplungsvorrichtung.
  • Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die die Kupplungsvorrichtung umgebende Verschalung und die Motorwelle und zeigt Einzelheiten der Kupplungsarme und der zugehörigen Federn.
  • Fig. 3 zeigt im Schaubild den Motor, einen Teil des Schreibmaschinenwagens und der Steuerung für den Wagenrücklauf, die Übertragungsvorrichtung und die neuartige Kupplungsvorrichtung.
  • Fig. 4 zeigt im Schaubild und vergrößertem Maßstab die Kupplungsvorrichtung, wobei einige Teile abgebrochen und im Schnitt dargestellt sind.
  • Die dargestellte Schreibmaschine besitzt einen Maschinenrahmen io, der einen Wagenrahmen ii trägt, welcher sich in Richtung des Buchstabenvorschubes und der Rückkehrbewegung auf einer vorderen und einer hinteren Schiene bewegt, von denen die hintere Schiene 12 in Fig. i ersichtlich ist.
  • Ein Tastenhebel 13 für die Wagenrückkehr hebt das vordere Ende eines Lenkers 14 an, um ihn aus einer ortsfesten Halteplatte 15 auszuheben. Der dadurch freigegebene Lenker wird durch eine Feder 16 nach hinten gezogen und dreht dabei eine Welle 17, wodurch ein Ritzel 18 für die Wagenrückkehr nach hinten verschoben wird. Das Ritzet ist mit einem teilweise dargestellten Schwenkarm i9 gelenkig verbunden, der mit der Welle 17 verbunden ist. Das Ritzet 18 besitzt Kupplungszähne 2o, die, wenn das Ritzel nach hinten verstellt ist, mit einem Kupplungsteil 21 in Eingriff stehen, der auf einer Welle 22 aufgekeilt ist, auf der das Ritzel 18 verschiebbar gelagert ist. Die Welle 17 ist mit dem hinteren Ende des aushebbaren Lenkers 14 mittels eines auf dieser Welle befestigten Armes 14" verbunden. Ein anderer, auf der Welle 17 befestigter Arm 23 bewirkt, daß diese Welle einen Kontaktarm 24 bewegt, der mit einem ortsfesten Kontakt 25 zusammenarbeitet. Der Kontaktarm 24 und der Arm 23 sind durch den Lenker 26 verbunden.
  • Das Aufsetzen des - Kontaktarmes 24 am Kontakt 25 bewirkt das Anschließen eines im allgemeinen stillstehenden Elektromotors 27 an eine durch das Kabel 2,8 angedeutete Stromquelle. Die Rückwärtsbewegung des Ritzels 18, .bei welcher es mit dem Kupplungsglied 21 in `Eingriff kommt, wird auf diese Weise durch das Anlassen des im allgemeinen stillstehenden Motors bewirkt, worauf das Ritzel 18 durch dieses Kupplungsglied 21 gedreht wird, um den Wagenrahmen ii in Richtung der Wagenrückkehr mittels einer Zahnstange 29 anzutreiben, die am Wagen mittels der üblichen Halter 3o befestigt ist.
  • Das übliche Übersetzungsgetriebe zum Herabsetzen der Geschwindigkeit ist insgesamt mit 31 bezeichnet und liegt zwischen dem Ritzel 18 und dem Motor 27. Dieses Getriebe besteht aus einem auf der Welle 22 sitzenden Schneckenrad 32, das von einer auf einer Welle 34 aufgekeilten Schnecke 33 angetrieben wird. Eine Motorwelle 35 ist durch ein geeignetes Universalgelenk 37 mit einem frei beweglichen Verlängerungsstück 36 verbunden. Das freie Ende des Verlängerungsstückes 36 stößt an das Ende der Schneckenwelle 34, welches aus dem üblichen Gehäuse 38 für das Übersetzungsgetriebe herausragt.
  • Die neuartige, insgesamt mit 39 bezeichnete Kupplungs- und Geschwindigkeitsregelvorrichtung dient zum Kuppeln des Verlängerungsstückes 36 der Motorwelle mit der Schneckenwelle 34 und wird weiter unten beschrieben.
  • Die Zahnstange 29 für den Wagenrücklauf ist auf ihren Haltern 30 derart gelagert, daß sie gegenüber dem Wagenrahmen die übliche begrenzte Längsbewegung ausführen kann. Diese Bewegung bewirkt die Zeilenschaltung der Schreibwalze 40. Diese sitzt auf einer Achse 41, die in dem vom Wagenrahmen ii getragenen Walzenrahmen 42 gelagert ist. Die Zahnstange 29 besitzt die üblichen Zähne 43, mittels welcher sie während ihrer Längsbewegung eine Welle 44 dreht, die mittels eines oberen Armes 45 dem üblichen Zeilenschaltschieber 46 einen Zeilenschalthub nach hinten erteilt. Dieser Schieber trägt die übliche Zeilenschaltklinke 47, die mit einem gezahnten, auf der Schreibwalzenachse befestigten Zeilenschaltrad 48 zusammenarbeitet. Die Welle 44 ist in einem auf dem Wagenrahmen ii befestigten Halter 5o gelagert. Die Zahnstange 29 ist zum Führen bei ihrer Zeilenschaltbewegungmit Schlitzen 51 versehen, welche nach hinten reichende Arme 52 der Halter 30 umgreifen. Die Bewegung der Zahnstange 29 gegenüber dem Wagenrahmen ii wird durch Anscl-lagen der Enden des Schlitzes 51 an den Seitenkanten des Armes 52 begrenzt. Eine Feder 54 zieht die Zahnstange und die Zeilenschaltteile in die Ruhestellung nach Fig. 3 zurück.
  • Bei Niederdrücken des Wagenrücklauf-Tastenhebels bewirkt somit der erste Teil der nach rechts gerichteten Bewegung der Zahnstange 29 die Zeilenschaltung der- Schreibwalze 40, und wenn das linke Ende des Zahnstangenschlitzes 51 auf die Seitenkante des Armes 52 auftrifft, beginnt der gesamte Wagen seine Rücklaufbewegung nach rechts. Diese Bewegung wird durch die übliche Einrichtung beendet, welche die Welle i7 in entgegengesetzter Richtung verschwenkt, so daß das Ritzel 18 nach vorn geschoben und seine Zähne vom Kupplungsglied 21 abgezogen werden, wobei ferner der Kontaktarm 24 vom festen Kontakt 25 abgehoben und der Motor 27 stillgesetzt wird. Die entgegengesetzte Schwenkung der Welle 17 bewirkt ferner das Wiedereinklinken des Lenkers 14 über der Halteplatte 15. Die Einrichtung zum Beendigen des Rücklaufes besteht (Fig. 3) aus einem Zahn 93a, der auf einer Welle 94 versplintet und mit dem üblichen rechtsseitigen Randanschlag 95a zur seitlichen Einstellung desselben gekuppelt ist. Dieser Zahn verschwenkt, wenn er von einer Knagge 96a des Wagens getroffen wird, knapp bevor der Wagen durch den Anschlag 95a stillgesetzt wird, die Welle 94, die ihrerseits über das Gestänge 97 die Welle 17 verschwenkt, um den Motor vom Wagen abzuschalten.
  • Bei den bisherigen Ausführungen führte der Elektromotor, der bei jeder Wagenrückkehr aus der Ruhe aus angelassen wird,. den Wagen mit veränderlichen Geschwindigkeiten zurück, und zwar in Abhängigkeit vom Ausmaß des Wagenrücklaufes und des Maßes der vom Wagen aufgenommenen lebendigen Kraft. Bei längerem Rücklauf neigte die Geschwindigkeit dazu, unzulässig hohe Werte anzunehmen, in dem Maße, in dem die lebendige Kraft des Wagens und der Antriebsteile stieg, wobei der Wagen mit zu großer Kraft gegen den Anschlag für den Wagenrücklauf anstieß.
  • Diese Schwierigkeit wird durch die neuartige Kupplungsvorrichtung 39 überwunden. AmVerlängerungsstück 36 der Motorwelle ist ein Tei155 befestigt, in den das Verlängerungsstück nur zum Teil hineinreicht (Fig. i, 4). Auf diese Weise ist am freien Ende des Teiles 55 eine zentrale Bohrung freigelassen, deren Boden durch das Ende 56 des Verlängerungsstückes 36 gebildet wird. An diesem Ende 56 liegt eine Kugel 57 an, die am Ende der Schneckenwelle 34 ausgebildet ist und in die zentrale Bohrung des Teiles 55 paßt. Dieser Teil 55 besitzt einen Flansch 53, dessen Umfang zu einer kugeligen Kupplungsreibfläche 59 geformt ist (Fig. i, 4). Der Teil 55 sitzt so auf dem Verlängerungsstück 36, daß die Mittelpunkte der Kugelfläche der Reibfläche 59 und der Kugel 57 zusammenfallen. Eine Stellschraube 58 legt den Teil 55 auf dem Verlängerungsstück 36 fest.
  • Ein Armkreuz oder eine Scheibe 61 ist mittels einer Nabe 62 durch eine Stellschraube 63 auf der Schneckenwelle 34 befestigt. Die Außenfläcbe der Scheibe 61 liegt nahe dem Ende des Teiles 55 (Fig. i) und trägt Arme 65, die die Kupplungsfläche 59 eng umgeben (Fig. 2). Jeder Arm 65 ist bei 64 (Fig. 2, 4) zur Aufnahme eines Schuhes 66 ausgenommen, der aus einem Reibstoff besteht und satt auf der kugeligen Kupplungsfläche 59 aufsitzt. Jeder Arm 65 ist auf einem Zapfen 68, der von der Scheibe 61 vorragt, drehbar gelagert.
  • Die Zapfen 68 ragen ein wenig über die Arme 65 hinaus und tragen eine Verschalung 70, deren abgebogener Randteil 71 in Abstand von den Armen 65 liegt und über den Rand der Scheibe 61 reichen kann. Die Verschalung 70 und die Scheibe 61 bilden so ein Gehäuse, das die neuartige Kupplungsvorrichtung aufnimmt. Die Verschalung bildet ferner einen Anschlag für eine Druckfeder 72, mit welcher jeder der Arme 65 ausgerüstet ist, zum Zwecke, den zugehörigen Schuh 66 gegen die kugelige Kupplungsfläche 59 zu pressen. Im- Randteil 71 der Verschalung sind hierzu Zungen 73 nach innen ausgestanzt, die die Federn abstützen und festhalten. Das andere Ende jeder Feder 72 wird von einer Ausnehmung 74 im äußeren Ende der Arme aufgenommen. Die Arme sind mit Einbuchtungen 67 (Fig. 2) versehen, um Platz für die Federn zu schaffen. Die Verschalung besitzt ferner leicht zugänglich eine Vorrichtung zum Einstellen des Druckes der Feder 72. Zu diesem Zweck ist die Verschalung an den Tragzapfen 68 mittels Schrauben 75 befestigt, die in die Enden dieser Zapfen 68 eingeschraubt sind und Schlitze 76 der Verschalung durchsetzen, so daß letztere nach Lockerung der Schrauben 75 verdreht werden kann, wodurch die Federn 72 mehr oder weniger zusammengedrückt werden und ihr Druck somit eingestellt wird. Eine mittlere Öffnung der Verschalung 7o liegt in Abstand von der Nabe des`Teiles 55.
  • Der Elektromotor ist durch Schrauben 78 an einem Halter 79 befestigt, der mittels Schrauben 8o an der Rückseite des Maschinenrahmens io angebracht ist. Das Gehäuse 38 des Übersetzungsgetriebes ist mit einem Flansch 81 mittels Schrauben 82 an der Rückseite des Maschinenrahmens befestigt. Um das Ritzel 18 mit der Zahnstange 29 ordentlich in Eingriff bringen zu können, ist das Gehäuse 38 nach oben und unten verstellbar und zu diesem Zwecke greift eine der Schrauben 82 durch einen lotrechten Schlitz 83 im Gehäuseflansch 81 hindurch. Die andere Schraube ist von einer exzentrischen Buchse 84 umgeben, die in ein Loch des Flansches 81 paßt. Diese Schraube hat eine solche Lage, daß durch Verdrehen dieser Buchse 84 das Gehäuse nach oben und unten verstellt werden kann, welche Bewegung vom lotrechten Schlitz 83 zugelassen wird. Nach erfolgter Verstellung werden die Schrauben 82 festgezogen. Um die Zahnstange 29 gegen aufwärts gerichtete Kräfte abzustützen, liegt ein Finger 86 (Fig. i), der vom Gehäuse 38 getragen wird, an der oberen Kante der Zahnstange an. Zum Ausgleich der Verstellbewegung des Gehäuses nach oben und unten sitzt der Finger 86 gleichfalls verstellbar an diesem Gehäuse. Zu diesem Zweck hat er die in Fig. 3 ersichtliche Form, so daß er durch Schrauben 87 festgelegt werden kann. Eine dieser Schrauben reicht durch eine exzentrische Buchse 88, deren Stellung so gewählt sein kann, daß bei deren Drehung der Finger 86 nach oben oder unten, und zwar um die andere Schraube 69 geschwenkt wird.
  • Die die elektrische Schaltung für den Motor bildenden Teile können von einem haubenartigen Teil 89 aufgenommen sein, der mit dem Halter 79 für den Motor zusammenhängt (Fig. 3). Eine Isolierplatte go wird von Zapfen g1 getragen, die an der Rückwand der Haube mittels Schrauben 92 befestigt sind. Diese Zapfen halten die Isolierplatte go in solcher Stellung, daß die darauf sitzenden Schalterteile 2q., 25 die Lage nach Fig. 3 einnehmen.
  • Einer der vom Motor kommenden Leiter 93 ist unmittelbar mit einem der Leiter des Kabels 28 verbunden.. Der andere Leiter 93 ist am Kontaktarm 24 und der andere Leiter des Kabels 28 ist an einem Leiterplättchen 95 angeschlossen, das den Schalterkontakt 25 trägt und an der Isolierplatte go mittels eines Zapfens g1 und einer Isolierbuchse 96 befestigt ist. Die Isolierplatte go besitzt einen Schlitz 85, in dem das hintere Ende des Schalterlenkers 26 verschiebbar geführt ist.
  • Die neuartige Kupplungs- und Geschwindigkeitsregelvorrichtung arbeitet wie folgt. Die Federn 72 drücken die Schuhe 66 gegen die kugelige Kupplungsfläche 59 mit solcher Kraft, daß beim Drücken des Wagenrücklauf-Tastenhebels 13 die Reibungsverbindung zwischen den Schuhen 66 und der Kupplungsfläche 59 das Motordrehmoment zum Antrieb der Zahnstange 29 zur Zeilenschaltbewegung und ebenso zum Beginn des Wagenrücklaufes überträgt. Mit wachsender lebendiger Kraft des Wagens steigt die Geschwindigkeit des Motors und dabei haben die Arme 65, die an ihren freien. Enden zufolge ihrer aus Fig. 2 ersichtlichen Form unter Gewichtswirkung stehen, das Bestreben, sich entgegen der Wirkung der Federn 72 auswärts zu drehen. Hierdurch entsteht das Bestreben, die Reibungsverbindung zwischen den Schuhen 66 und der Kupplungsfläche 59 zu schwächen, und bei einer bestimmten Geschwindigkeit der Wagenbewegung tritt zwischen den Schuhen und der Kupplungsfläche ein gewisser Schlupf auf, der das Überschreiten einer bestimmten Höchstgeschwindigkeit des Wagens verhindert. Es ist ersichtlich, daß - die Federn 72 für diese Höchstgeschwindigkeit bemessen sind und daß ferner ihr Druck durch Verdrehen der Verschalung 7o, 71 in einer oder der anderen Richtung eingestellt werden kann.
  • Die neuartige Kupplung überträgt somit vom Motor auf die Schneckenwelle 3q. ein starkes Drehmoment bei Beginn des Rücklaufes und die Übertragung ist durch den Druck der Federn 72 begrenzt, die bei Beginn der Drehung der Teile ihre volle Kraft auf die Schuhe 66 ausüben. In dem Maße, in dem die Geschwindigkeit der Teile auf das Maß steigt, bei dem der Wagen sich mit der gewünschten Höchstgeschwindigkeit bewegt, wird die Kraft der Federn 72 teilweise durch die Fliehkraftwirkung der Arme 65 überwunden. Die gewünschte Höcbstgeschwindigkeit des Wagens kann nie überschritten werden, da jedem Geschwindigkeitsüberschuß durch die gesteigerte Fliehkraftwirkung der Arme 65 entgegengewirkt wird, die ihrerseits dem Federdruck entgegenwirken, um die Reibungsverbindung zu schwächen und dadurch selbsttätig eine solche Steigerung zu unterbinden. Sollte die Reibungsverbindung so weit geschwächt werden, daß die Wagengeschwindigkeit unter den gewünschten Höchstwert fällt, so wird die Fliehkraftwirkung der Arme 65 herabgesetzt und demgemäß die Reibungsverbindung verstärkt, so daß sie die Wagengeschwindigkeit auf dem gewünschten Höchstwert hält. Die Wagengeschwindigkeit wird, nachdem der Wagen seine Höchstgeschwindigkeit erreicht hat, durch die wechselseitige Ausgleichswirkung der Federkraft und Fliehkraft gleicbförmig gehalten. Ferner wird der Wagen rasch auf seine Höchstgeschwindigkeit gebracht, da das volle Anlaßdrehmoment des Motors durch die Kupplung übertragen werden kann, wobei die Federn 72 bei Beginn des Wagenrücklaufes im Wesen ihre volle Kraft ausüben, wie bereits bemerkt.
  • Die Federn können derart bemessen und eingestellt sein, daß in der Kupplung im Wesen kein Schlupf auftritt, während der Wagen aus der Ruhestellung zur Höchstgeschwindigkeit gelangt.
  • Infolge der kugeligen Ausbildung der Kupplungsfläche 59 wirkt die neuartige Kupplung auch als Universalkupplung und das Verlängerungsstück 36 der Motorwelle braucht somit nicht genau mit der Schneckenwelle 34 in Deckung zu liegen. Das frei bewegliche Verlängerungsstück 36 erleichtert die Einstellung des Gehäuses 38 nach oben oder unten zum Erzielen eines richtigen Eingriffes zwischen dem Ritzel 18 mit der Zahnstange 29. Der Schnittpunkt der Achse der Schneckenwelle 34 und der mehr oder weniger abweichenden Achse der mit ihr gekuppelten Welle kann leicht in den Mittelpunkt der Kugelfläche der Kupplungsfläche verlegt werden, indem die am Ende der Schneckenwelle befindliche Kugel 57 an das Ende des Verlängerungsstückes 36 angesetzt wird. Es könnte auch die Motorwelle 35 selbst mit der Schneckenwelle 34 durch die neuartige Kupplungsvorrichtung 39 gekuppelt sein, in welchem Falle das Verlängerungsstück 36 weggelassen und der Schnittpunkt der Achsen der Wellen 34 und 35 im Mittelpunkt der Kugelfläche der Kupplungsfläche 59 liegen würde. Die Kupplungsfläche 59 kann anders als kugelig geformt sein, falls die gekuppelten Wellen im Wesen in Deckung liegen.
  • Der Wagen kann vom Motor in einem geeigneten Augenblick abgeschaltet werden, bevor der Wagen auf den üblichen Anhalteteil 98 des Anschlages 93a auftrifft, so daß der Wagen bereits eine verringerte lebendige Kraft aufweist, wenn er gegen diesen Anschlagteil anschlägt. Ein wichtiger Vorteil der Kupplung 39 besteht darin, daß in diesem Augenblick der Abschaltung des Wagens die Wagengeschwindigkeit unabhängig vom Ausmaß des Rücklaufes gleich ist. Dieser Augenblick der Abschaltung kann gegenüber dem Augenblick des Anschlagens für alle Hublängen derselbe sein und kann daher genau eingestellt werden, so daß die Wirksamkeit der Herabsetzung der lebendigen Kraft zwecks möglichster Verringerung des Aufschlagens des Wagens auf den Anhalteteil des Anschlages beträchtlich erhöht und bei Rücklaufhüben des Wagens jeglicher Länge erhalten wird. Eine nachteilige Änderung des Anschlagens je nach der Länge des Rücklaufhubes des Wagens, wie dies bisher der Fall war, tritt nicht auf.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Papierwagenaufzugsvorrichtung an Schreibmaschinen mit Antrieb durch einen Elektromotor, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen dem Elektromotor (27) und dem Papierwagen (ii) angeordnete Kupplung (39) derart ausgebildet ist, daß sie ein mit steigender Wagengeschwindigkeit in seiner Größe abnehmendes Drehmoment auf den Antrieb des Wagenaufzuges überträgt und beim Überschreiten einer gewissen Wagengeschwindigkeit ausgeschaltet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (39) als durch Fliehkraft ausschaltbare Reibungskupplung ausgebildet ist, deren mit dem Wagenaufzugsantrieb verbundener Teil (70, 71) bewegliche Arme (65) trägt, die durch Federn (72) in Reibungseingriff mit dem von dem Motor angetriebenen Teil (55, 53, 59) der Kupplung gehalten und durch die Fliehkraft im entgegengesetzten Sinne beeinflußt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen (68) der beweglichen Arme (65) in dem mit dem Wagenaufzugsantrieb verbundenen Teil (70, 71) konzentrisch zur Drehachse der Kupplung zum Regeln der Spannung der Federn (72) verstellbar sind. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibfläche (59) des von dem Motor angetriebenen Teiles der Kupplung, an der die Reibungsbeläge (66) der beweglichen Arme (65) anliegen, kugelig ausgebildet ist, so daß die Kupplung (39) gleichzeitig nach Art eines Universalgelenkes zum Ausgleich kleiner Abweichungen in der axialen Ausrichtung der beiden durch die Kupplung (39) verbundenen Wellen (36, 3q.) dienen kann.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden Wellen (3q.) am Ende mit einer Kugel (57) versehen ist, die in eine Hülse am Ende der anderen Welle (36) eingreift.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse durch die Innenseite des von dem Motor (27) angetriebenen Reibungsteiles (55, 53, 59) gebildet wird.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Wagenaufzugsantrieb verbundene Teil (70, 71) der.Kupplung als Gehäuse ausgebildet ist, das die Fliehkraftkupplung (39) einschließt und deren Arme (65) trägt. B. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehkraftkupplung (39) zwischen dem Antriebsmotor (27) und der Schnecke (33) des Wagenaufzugsantriebes angeordnet ist.
DEU13477D 1936-07-11 1936-07-21 Papierwagenaufzugsvorrichtung an Schreibmaschinen mit Antrieb durch einen Elektromotor Expired DE685035C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEU13477D DE685035C (de) 1936-07-11 1936-07-21 Papierwagenaufzugsvorrichtung an Schreibmaschinen mit Antrieb durch einen Elektromotor

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1928636A GB464887A (en) 1936-07-11 1936-07-11 Improvements in or relating to carriage returning mechanism for typewriters
DEU13477D DE685035C (de) 1936-07-11 1936-07-21 Papierwagenaufzugsvorrichtung an Schreibmaschinen mit Antrieb durch einen Elektromotor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE685035C true DE685035C (de) 1939-12-11

Family

ID=26001126

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU13477D Expired DE685035C (de) 1936-07-11 1936-07-21 Papierwagenaufzugsvorrichtung an Schreibmaschinen mit Antrieb durch einen Elektromotor

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE685035C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1800761C3 (de) Vorrichtung zum Zerhacken endloser Glasfaserstränge
DE634350C (de) Naehmaschine mit Vorschubkesseln
DE4446856A1 (de) Nähmaschinen-Antriebsvorrichtung
DE642029C (de) Kettenbaumbremse
DE69800403T2 (de) Motorangetriebenes Schraubwerkzeug
CH342445A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Nieten von kleinen Nietschäften
AT54834B (de) Maschine zur Bearbeitung von Schuhwerk mit veränderlicher Geschwindigkeit während aufeinanderfolgender Arbeitsvorgänge.
AT88153B (de) Presse.
DE702304C (de) Reibraederwechselgetriebe
DE724361C (de) Antrieb fuer Reibradspindelpressen
DE2156703C2 (de) Antrieb für spanabhebende Werkzeugmaschinen, insbesondere Schälmaschinen
DE83491C (de)
DE2207972C3 (de) Einrichtung zum spaltengerechten Einstellen eines Typenträgers
DE201255C (de)
DE516631C (de) Kraftfahrzeugbremseinrichtung mit einer von der Antriebsmaschine zu drehenden Schraubenspindel mit Rechts- und Linksgewinde
DE232884C (de)
AT35616B (de) Schuhwerkklopfmaschine.
DE252557C (de)
EP3383751B1 (de) System zum zuführen eines etikettenstapels
AT47746B (de) Maschine zum Eintreiben von Nägeln in Schuhwerkabsätze.
DE1403392C (de) Drehschlagkupplung fur einen motorisch angetriebenen Schrauber
DE173033C (de)
DE176136C (de)
DE417684C (de) Exzentergetriebe fuer die Haemmer von Nietmaschinen o. dgl.
DE249623C (de)