DE685885C - Fuelleinrichtung fuer Fuellfederhalter mit einem in der Mantelhuelse befestigten Schlauchsack - Google Patents
Fuelleinrichtung fuer Fuellfederhalter mit einem in der Mantelhuelse befestigten SchlauchsackInfo
- Publication number
- DE685885C DE685885C DEQ2191D DEQ0002191D DE685885C DE 685885 C DE685885 C DE 685885C DE Q2191 D DEQ2191 D DE Q2191D DE Q0002191 D DEQ0002191 D DE Q0002191D DE 685885 C DE685885 C DE 685885C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bag
- piston
- hose bag
- hose
- filling device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 5
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000000744 eyelid Anatomy 0.000 description 1
- 239000004519 grease Substances 0.000 description 1
- 239000007769 metal material Substances 0.000 description 1
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 1
- 230000003252 repetitive effect Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K5/00—Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
- B43K5/02—Ink reservoirs
- B43K5/06—Ink reservoirs with movable pistons for withdrawing ink from an ink-receptacle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tubes (AREA)
Description
- Fülleinrichtung für Füllfederhalter mit einem in der Mantelhülse befestigten Schlauchsack Die Erfindung betrifft eine Fülleinrichtung für Füllfederhalter mit einem in der Mantelhülse befestigten Schlauchsack aus elastischem Werkstoff. Der nach hinten offene Schlauchsack schließt mit seinem am hinteren Schaftende des Halters eingespannten Mantelrand den durch den Halterschaft gebildeten Tintenraum dicht ab.
- Es ist bekannt, in einem derart angeordneten Schlauchsack einen Kolben mit nach hinten herausragender Stange zu führen, mittels der der Kolben nach vorn bewegt wird. Dabei wird die Wandung des Schlauchsackes in Längsrichtung gedehnt, so daß dieser eine Vergrößerung erfährt, während beim Loslassen der Stange der Kolben unter der Wirkung der Dehnungsspannung der Schlauchsackwandung in seine Ausgangslage zurückkehrt und der Schlauchsack wieder seine ursprüngliche Größe annimmt. Da die Dehnung der Schlauchsackwandung naturgemäß bei dem verhältnismäßig kleinen Schlauchsack sehr begrenzt ist, ist der für die Füllung wirksame Vergrößerungshub des kolbengefüllten Schlauchsackes klein, so daß zur vollständigen Füllung des Tintenraumes .eine große Zahl von Hüben erforderlich ist. Die fortgesetzte Dehnungsbeanspruchung ermüdet den Werkstoff des Schlauchsackes schnell, zumal bei der Dehnung die Poren des von der Tinte berührten Werkstoffes erweitert werden. Durch die sich stetig wiederholende Dehnung wird ferner der Schlauchsack auch an der Einspannstelle stark beansprucht.
- Durch die Erfindung sollen diese Nachteile vermieden werden, und zwar dadurch, daß der im Schlauchsack geführte Kolben scheibünförmig gestaltet ist und mit seinem Rand didht;ander Innenwandung des Schlauchsackes ,anliegt, wobei. sehne längs axiale Bewegung derart begrenzt ist, daß er in der tiefsten Stellung den Schlauchsack ohne Dehnuhgsspannung in axialer Richtung zylindrisch gestreckt erhält, während er beim 'Herausziehen durch das vor ihm im Schlauchsack entstehende Vakuum, ein Zusammenfalten des Schlauchsackes und damit ein Evakuieren des Tintenraumes bewirkt. Die Inanspruchnahme des Werkstoffes auf Dehnung und die damit verbundenen Nachteile fallen .also hierbei fort, da der Werkstoff lediglich auf Biegung beansprucht wird. Der Kolbenhub ist außerdem nicht abhängig von der Dehnungsfähigkeit:: des Werkstoffes.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsb@ospiel gemäß der Erfindung dargestellt; 'es.. zeigen Fig. i einen Füllfederhalter mit der Fülleinrichtung, teils im Schnitt, teils in Ansicht in Ruhestellung, und Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Halber nach Fig. i im Zustande der Füllung bei nach hinten zurückgezogenem Kolben.
- Der am vorderen Ende in der herkömmlichen Weise ausgebildete Halter besitzt in seinem durch den Halterschaft a gebildeten Tintenraum b einen Schlauchsack c, der durch die Klemmteile d und f gehalten wird, die gleichzeitig den Tintenraum nach außen abdichten.
- In dem hinteren Klemmteil f wird die Kolbenstange g geführt, die den im Schlauchsack befindlichen Scheibenkolben h- trägt. Eine Feder i zwischen dem hinteren Klemmteil f und dem Kolben k drückt den Kolben k stetig nach vorn in eine Stellung, die den Schlauchsacke ohne jede Spannung gestreckt erhält. Der Kolben k wird in dieser Stellung unter der Wirkung der Feder! durch Anschlag seiner Betätigungshandhabe k an dem hinteren Klemmteil/ gehalten. Eine Kappe L dient zum Abschluß der Handhabe h bei Nichtgebrauch .der Fülleinrichtung.
- Der Schlauchsack c ist über die durch den Kolben h bestrichene Länge gleichmäßig zylindrisch gestaltet, so daß der Rand des Kolbens h sich dicht an die Innenwandung des Schlauchsackes anzulegen vermag. Wird der Kolbenft vermittels seiner Handhabe k nach rückwärts gezogen (Fig.2), dann evakuiert der Kolben h den Schlauchsack derart, daß er sich flach zusammenlegen kann. Unter der Wirkung der Feder! wird der Kolben h ';,-,wieder in die in Fig. i gezeichnete Lage ge-.bracht.
- :.das Zusammenlegen des. Schlauchzu erleichtern, kann die Wandung des Schlauchsackes ungleichmäßig dick sein, jedoch so, daß der innere Querschnitt über die ganze wirksame Länge des Kolbenweges gleich dem Kolbenumfang bleibt.
- Es ist zweckmäßig, einen Kolben aus metallischem Werkstoff mit abgerundetem und poliertem Rand und einen Schlauchsack aus Gummi zu verwenden. Man kann jedoch auch eine Kolbenliderung vorsehen, die mit Fett o. dgl. getränkt ist, um die gleitende Reibung zu verbessern und damit gleichzeitig auch die Abdichtung; ebenso kann die Innenivandung des Schlauchsackes mit Fett o. dgl. behandelt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fülleinrichtung für Füllfederhalter mit einem in der Mantelhülse befestigten Schlauchsack aus elastischem Werkstoff und einem im Schlauchsack geführten Kolben mit nach hinten herausragender Stange, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (h) scheibenförmig gestaltet ist und mit seinem Rand dicht an der Innenwandung des Schlauchsackes (c) anliegt und seine längs axiale Bewegung derart begrenzt ist, daß er in der tiefsten Stellung den Schlauchsack ohne Dehnungsspannung in axialer Richtung zylindrisch gestreckt erhält, während er beim Herausziehen durch das vor ihm im Schlauchsack entstehende Vakuum ein Zusammenfalten des Schlauchsackes und damit ein Evakuieren des Tintenraumes (b) bewirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEQ2191D DE685885C (de) | 1938-02-16 | 1938-02-16 | Fuelleinrichtung fuer Fuellfederhalter mit einem in der Mantelhuelse befestigten Schlauchsack |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEQ2191D DE685885C (de) | 1938-02-16 | 1938-02-16 | Fuelleinrichtung fuer Fuellfederhalter mit einem in der Mantelhuelse befestigten Schlauchsack |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE685885C true DE685885C (de) | 1939-12-27 |
Family
ID=7394885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEQ2191D Expired DE685885C (de) | 1938-02-16 | 1938-02-16 | Fuelleinrichtung fuer Fuellfederhalter mit einem in der Mantelhuelse befestigten Schlauchsack |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE685885C (de) |
-
1938
- 1938-02-16 DE DEQ2191D patent/DE685885C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| WO2018041566A1 (de) | Vorrichtung zum auftragen einer abtragbaren masse | |
| DE1530833B1 (de) | Auf Luftfeder und Teleskop-Kolbenstossdaempfer gebildetes Federbein,insbesondere fuer Kraftfahrzeugfederungen | |
| DE685885C (de) | Fuelleinrichtung fuer Fuellfederhalter mit einem in der Mantelhuelse befestigten Schlauchsack | |
| DE571431C (de) | Fuellfederhalter | |
| DE84901C (de) | ||
| AT144834B (de) | Füllfederhalter. | |
| DE563313C (de) | Vorrichtung zur Herstellung einer Innenverdickung am mit Innengewinde zu versehendenoffenen Ende von Abschlusskappen fuer Sauerstoffflaschen o. dgl. | |
| DE638176C (de) | Kolben fuer Fuellfederhalter | |
| DE829106C (de) | Sport-Stossgeraet | |
| DE2730669C3 (de) | Stift zum Auftragen von Klebstoff | |
| AT145821B (de) | Gliedhalter. | |
| DE171045C (de) | ||
| DE370016C (de) | Zigarettenstopfdose | |
| DE1926134U (de) | Farbroller. | |
| DE3113265C2 (de) | Radiergummihalter mit Klemmzange | |
| DE732214C (de) | Druckfuellbleistift | |
| DE362410C (de) | Werkzeug zum Einbringen von Tuellen in duenne elastische Schlaeuche | |
| DE652113C (de) | Fuellfederhalter mit einem durch eine Kolbenstange verschiebbaren Kolben aufnehmenden elastischen Dichtungsbeutel | |
| DE881988C (de) | Ballspritze | |
| DE2113162C3 (de) | Befestigungsvorrichtung für eine an Ihrem Zuführrohr gehaltene Reinigungsvorrichtung, die in Behälter einsetzbar Ist | |
| DE430230C (de) | Fluessigkeitszerstaeuber | |
| DE698259C (de) | Fuellfederhalter mit einem im Halterschaft eingespannten Schlauchsack | |
| AT331138B (de) | Fullhorn, insbesondere fur wurstfullmaschinen | |
| AT153351B (de) | Füllfederhalter. | |
| DE652272C (de) | Luftpumpe fuer Zerstaeuber |