DE685928C - Vorrichtung zum Heben und Senken der Oberwalzen an Saegegattern - Google Patents

Vorrichtung zum Heben und Senken der Oberwalzen an Saegegattern

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DE685928C
DE685928C DEH152936D DEH0152936D DE685928C DE 685928 C DE685928 C DE 685928C DE H152936 D DEH152936 D DE H152936D DE H0152936 D DEH0152936 D DE H0152936D DE 685928 C DE685928 C DE 685928C
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DE
Germany
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roller
trunk
movement
disk
upper roller
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DEH152936D
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English (en)
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Alfred Bloth
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ALFRED BLOTH
F W HOFMANN GmbH
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ALFRED BLOTH
F W HOFMANN GmbH
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B3/00—Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
    • B27B3/02—Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks with vertically-reciprocating saw frame
    • B27B3/14—Arrangements for raising or lowering the feed rollers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
29. DEZEMBER 1939
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Jlft 685928 KLASSE 38 a GRUPPE
H1529-36 XII/38 a
Alfred Bloth in Breslau
ist als Erfinder genannt worden.
F. W. Hofmann G.m.b.H. und Alfred Bloth in Breslau
Vorrichtung zum Heben und Senken der Oberwalzen an Sägegattern
Patentiert im Deutschen Reiche vom ii. September 1937 ab Patenterteilung bekanntgemacht am 7. Dezember 1939
Bei Sägegattern ordnet man zum Heben und Senken der Oberwalzen in der Arbeitsbahn des Werkstückes Schwinghebel an, die von dem Werkstück bewegt werden und die Bewegungsmittel für die Walzenbewegung steuern. Gegen die Zweckmäßigkeit dieser Einrichtung ist, soweit sie für die vordere Qberwalze bestimmt ist, nichts einzuwenden. Dagegen hat die Einrichtung, wenn sie zum .Steuern der hinteren Oberwalze verwendet wird, Nachteile. Da nämlich der hintere Schwinghebel gegen die Rückseite der Sägen vorragt, müssen die vordere und hintere Oberwalze, damit der Schwinghebel in der Grenzstellung nicht in die Bewegungsbahn des auf und ab gehenden Sägenpaketes und der dieses zusammenhaltenden Registerschrauben gerät, verhältnismäßig weit voneinander abstehen. Dann besteht aber bei schwachen Stämmen die Gefahr, daß der Stamm beim Schneiden leicht in Schwingungen gerät. Ferner können die von den Sägen abgeschnittenen Schwartenenden bei dem bekanntlich wiederholt vorkommenden Schleudern der hinteren Schwinghebel unbeabsichtigt in Wirksamkeit treten lassen, was zu einem nicht zeitgerechten Anhub der hinteren Oberwalze zu Gatterbrüchen führen kann.
Es lag daher die Aufgabe vor, nur einen einzigen Schwinghebel, und zwar in an sich bekannter Weise vor dem Gatter und damit außerhalb des Bereiches der Sägen, anzuordnen und von diesem zur jeweils gegebenen Zeit sowohl die Bewegung der vorderen wie auch diejenige der hinteren Oberwalze abzuleiten. Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, auf dem Schwinghebel eine vom Werkstück zu bestreichende und dadurch in Drehung geratende Stachel-
walze anzuordnen, deren Drehung nicht nur die Bewegungsmittel der vorderen Oberwalze, sondern auch diejenige der hinteren Oberwalze steuert. Vii': S Eine Ausführungsform der neuen Vor1-', richtung zeigt die Zeichnung, und zwar stellen' dar: Λ. Fig. ι einen Schnitt durch die Vorrichtung in der Bewegungsrichtung des Werkstückes
ίο nach der Linie A-A der Fig. 2,
Fig. 2 einen dazu senkrechten Schnitt nach der Linie B-B der Fig. ι und die
Fig. 3 und 4 Schnitte durch die Vorrichtung nach den Linien C-C und D-D der Fig. 2, während die schematischen
Fig. 5 bis 14 dazu dienen sollen, die Wirkung der Vorrichtung zu erläutern.
Zur Vereinfachung sind in den Figuren vom Gatter nur die unteren Walzen 1, 2, die oberen Walzen 3, 4 und die Sägen.5 gezeichnet.
Vor dem Gatter ruht in den Lagern 6 die gegen axiale Verschiebung gesicherte, drehbare Achse 7. Auf dieser sitzen im Abstand voneinander fest zwei doppelarmigeHebel8,9, von welchen derjenige 9' kastenförmig ausgebildet ist. In den oberen Armen dieser Hebel 8, 9 ist parallel zur Achse 7 eine Welle 10 drehbar gelagert. Im Kastenraum des Schwinghebels 9 ist ein Kettentrieb 11, 12, 13 untergebracht. Das Kettenrad 12 ist durch einen Keil 14 mit einer auf der Achse 7 lose sitzenden und auf ihr sowie in der Nabe des Kettenrades 12 axial verschiebbaren Buchse verbunden. Das Kettenrad 13 sitzt fest auf der Achse 7. Zum besseren Verständnis ist der Kettentrieb 11-13 auch in Fig. 1, wiewohl im Schnitt nach der ~L\nie.A-A der Fig. 2 nicht sichtbar, schematisch angedeutet.
Im Kettenrad 12 ist zwischen der Nabe und dem Kranz ein Gewicht 16 eingegossen, welches das Kettenrad 12 in die gezeichnete Lage zu drehen sucht. Zwischen den oberen Armen der beiden Hebel 8, 9 sind auf der Welle 10 mehrere je durch Zwischenringe 17 vonein-
'' ander getrennte, gezahnte Stahlscheiben 18 befestigt, die in ihrer Gemeinschaft eine Art Stachelwalze bilden. Die unteren Arme der beiden Hebel 8, 9 tragen Gewichte 19, die bestrebt sind, die Hebel und die mit ihnen verbundenen Teile in die in Fig. 1 und 2 gezeichnete Ruhelage zu drehen, in der die Welle 10 lotrecht oberhalb der Achse 7 liegt. Wenn die Stachelwalze rS umläuft, wird die Drehung durch den Kettentrieb 11 bis 13 auf die um die Achse 7 frei drehbare Buchse 15 übertragen. Auf der Buchse 15 sind nebeneinander befestigt einmal zum Steuern der vorderen oberen Walze 3 eine Nockenscheibe 20 und seitlich neben ihr eine Scheibe 21 (Zylinderscheibe) mit zylindrischer Mantelfläche, außerdem zum seitlichen Hinundherbewegen der Buchse 15 mit den auf ihr sitzenden Teilen eine durch Vermittlung eines i.noch zu erwähnenden Stiftes 22 hin und her 6g : .bewegliche Steuerscheibe 23 mit zwei umlaufenden Rillen 24, 25 und einer diese verbindenden Qüerrille 4 eine zweite, anders geformte Nockenscheibe 27 und seitlich neben ihr wieder eine Scheibe 28 (Zylinderscheibe) mit zylindrischer Umfläche. Auf der Achse 7 sitzt außerhalb des Lagers 6 fest die eine Hälfte 29 einer Kupplung und vor dieser Kupplungshälfte lose die Gegenkupplungshälfte 30, die auf der Achse 7 verschiebbar ist, an einer etwaigen Drehung derselben aber durch einen in einer Nut des Lagers 6 gleitenden Keil 31 gehindert ist. Zwischen der Kupplungshälfte 30 und dem benachbarten Ende der Buchse 15 wird die Achse 7 von einer Schraubenfeder 32 umgriffen, welche bei der in Fig. 2 gezeichneten Ruhestellung der Teile locker ist. Andererseits ist zwischen die Innenwand der Nabe des kastenförmigen Hebels 9 und das benachbarte andere Ende der Buchse 15 eine die Achse 7 umgreifende Schraubenfeder 33 eingebaut, die in der gezeichneten Ruhelage der Teile bereits eine ge- * wisse Spannung besitzt und bestrebt ist, die Buchse 15 mit den auf ihr befindlichen Teilen 9" nach rechts (Fig. 2) zu verschieben.
Zur Steuerung der vorderen oberen Walze 3 dient, wie erwähnt, die Nockenscheibe 20 und die seitlich neben ihr auf der Buchse 15 sitzende Zylinderscheibe 21. Die Nockenscheibe 20 besitzt (Fig. 3) einen zylindrischen Teil a-b kleineren Durchmessers und einen zylindrischen Teil c-d größeren Durchmessers. Der größere zylindrische Teil c-d besitzt den gleichen Durchmesser wie die seitlich neben der Nockenseheibe 20 befindliche Zylinderscheibe 21. Die Nockenscheibe 20 vermittelt bei ihrer Drehung die Auf- und Abwärtsbewegung eines um die Achse 34 schwingenden Hebels 35, der seinerseits mittels einer an seinem freien Ende angelenkten Stange 36 eine die vordere obere Walze 3 in Gang setzende mechanische, pneumatische, elektrische, zweckmäßig aber hydraulische Bewegungsvorrichtung bedient. Der Hebel 35 n« trägt eine Rolle 37, die sich unter dem Gewicht aller Teile auf den Umfang der Nockenscheibe 20 aufsetzt. Jenseits der Drehachse 34 besitzt der Hebel 35 einen Handgriff 38, mit dem der Hebel unabhängig von seiner Steuerung durch die Nockenscheibe 20 ausgeschwungen werden kann; es läßt sich demnach notfalls die vordere obere Walze 3 auch von Hand bewegen.
Auch die zur Steuerung der oberen hinteren Walze 4 dienende Nockenscheibe 27 (Fig. 4) besitzt einen zylindrischen Teil e-f
(585028
kleineren Durchmessers und einen zylindrischen Teil g-h- größeren Durchmessers. Abweichend von der entsprechenden Einrichtung (Fig. 3) zur Steuerung der oberen vorderen Walze 3 erstreckt sich hier aber der zylindrische Teil g-h größeren Durchmessers auf einen geringen Zentrumswinkel als der zylindrische Teil e-f kleineren Durchmessers. Auch besitzt hier die seitlich neben der Nokkenscheibe 27 auf der Buchse 15 befestigte Zylinderscheibe 28 den gleichen kleineren Durchmesser wie der Nockenscheibenteil e-f. Auch hier sitzt auf dem Umfang der Nockenscheibe 27 die Rolle 39 eines die Stange 40 zur Bedienung der Bewegungsmittel für die Bewegung der hinteren oberen Walze 4 betätigenden Hebels 41 auf, der zur Handverstellung der Walze 4 ebenfalls einen Handgriff 42 trägt.
Für die Steuerung der vorderen oberen Walze 3 gilt, daß beim Senken der Rolle 37 und damit der Stange 36 die Bewegungsvorrichtung für die obere Walze 3 so verstellt wird, daß diese in die Höhe zu gehen beginnt. Sie bleibt dann, am oberen Hubende angelangt, so lange stehen, als die Rolle 37 sich in der Tieflage befindet. Geht die Rolle 37 wieder hoch, dann setzt auch wieder der Niedergang der Walze 3 ein. Umgekehrt wird beim Senken der Rolle 39 und damit der Stange 40 die Bewegungsvorrichtung für die hintere obere Walze 4 so verstellt, daß diese zu sinken beginnt. Sobald sie am unteren Hubende angelangt ist, bleibt sie so lange stehen, bis die Rolle 39 und mit ihr die Stange 40 wieder hochgehen.
Die auf der Achse 7 sitzenden Teile 20, 21, 23, 27 und 28 sowie die Steuerhebel 35, 41 mit den Rollen 37, 39 werden vorteilhaft in ein in Fig. 2 gestrichelten Linien angedeutetes Gehäuse 43 eingebaut, aus dem nur die Handgriffe 38, 42 sowie die Steuerstangen 36, 40 nach außen treten. An einer Innenwand des Gehäuses ist der obenerwähnte, zur Bedienung der Steuerscheibe 23 dienende Stift 22 befestigt.
Zum Verständnis der Wirkungsweise des Gatters sei auf die Fig. 5 bis 14 verwiesen, die einerseits die in Betracht kommenden Teile der Vorrichtung und des Gatters schematisch in verschiedenen aufeinanderfolgenden Stellungen und andererseits auch die zu jeder der Stellungen gehörende Stellung der Nockenscheiben 20 und 27 bzw. der Zylinderscheiben 21 und 28 veranschaulichen.
Im Ruhezustand des Gatters nehmen die Teile die in Fig. 1 bis 4 gezeichnete Stellung ein. Die Hebel 8, 9 stehen aufrecht (Stellung I der Fig. 1), so daß sich die Welle 10 lotrecht oberhalb der Achse 7 befindet. Die vordere obere Walze 3 befindet sich am oberen, die hintere obere Walze 4 am unteren Hubende. Die Feder 33 (Fig. 2) ist gespannt, diejenige 32 locker. Die die Bewegung der vorderen oberen Walze 3 steuernde Nockenscheibe 20 befindet sich in der Dreheinstellung gemäß Fig. 3, die die Bewegung der hinteren oberen Walze 4 steuernde Nokkenscheibe in der Dreheinstellung gemäß Fig. 4.
Wenn ein Stamm in der Pfeilrichtung a der Fig. 1 dem Gatter zugeschoben wird, so trifft das vordere Stammende auf die Stachelwalze 18 und schwenkt dadurch die beiden Hebel 8, 9 gemeinsam in der Richtung gegen das Gatter hin nach unten. Dadurch wird entsprechend die Achse 7 und mit ihr die Kupplungshälfte 29 gedreht. Deren Zähne treten hierbei aus den Zähnen der gegen Drehung gesicherten Kupplungshälfte 30 aus, wobei diese auf der Achse 7 im Lager 6 in der Richtung gegen die Zylinderscheibe 28 hin verschoben und die Feder 32 gespannt wird. Diese drückt demnach die Buchse 15 mit den auf ihr sitzenden Teilen nach links (Fig. 2), so daß sich die rechte Flanke der Rille 24 der Steuerscheibe 23 an den im Gehäuse 43 befestigten Stift 22 anlegt. Am Anfang der Schwenkbewegung der beiden Hebel 8, 9, und zwar bis das vordere Stammende etwa in die in Fig. 1 in gestrichelten Linien gezeichnete Stellung gelangt ist, bewirkt erfahrungsgemäß der Stamm noch keine zu einer Bewegung der Walzen 3 bzw. 4 führende Drehung der Stachelwalze 18. Erst wenn beim weiteren Vorwärtsgang des Stammes das vordere Stammende durch Angriff an der Stachelwalze 18 die beiden Hebel 8, 9 etwa in die Stellung II der Fig. 1 bringt und später der Stamm über die unter der Wirkung der 100 ■ Gewichte 19 an der Unterseite des Stammes fest anliegende Stachelwalze 18 hinwegstreicht, dreht sich auch die Stachelwalze 18 im Sinne des Pfeiles b von Fig. 1 und wird diese Drehung vom Kettentrieb 11 bis 13 auf die Buchse 15 und die auf ihr sitzenden Teile übertragen.
In der Stellung des Stammes entsprechend Fig. 5 nehmen die Nockenteile 20 und 27 die in dieser Figur gezeichneten Dreheinstel- no lungen ein, und wenn der Stamm bis in die Stellung der Fig. 6 gelangt ist, hat eben die Kante d der Nockenscheibe 20 die Rolle 37 in die Höchststellung angehoben und damit mittels der Steuerstange 36 (Fig. 3) des Steuerhebeis 35 die Bewegungsvorrichtung der vorderen oberen Walze 3 so verstellt, daß diese zu sinken beginnt. Die hintere obere Walze 4 verharrt dagegen weiter in der Tiefstellung.
Beim weiteren Vorschub des Stammes setzt sich dann die Walze 3 auf den Stamm auf (Fig. 7) und wird an diesen angepreßt. An
dieser Walzenstellung ändert sich zunächst nichts, da sich unter der Rolle 37 der zylindrische Teil d-c der Nockenscheibe 20 vorbeidreht, wodurch die Rolle 37 und damit die die Bewegungsvorrichtung der Walze 3 betätigende Steuerstange 36 in der bisherigen Lage erhalten werden. Es bleibt also bei der weiteren Fortbewegung des Stammes die Walze 3 auf dem Stamm liegen.
Auf seinem weiteren Fortgang durchsetzt der Stamm die Gattersägen 5 und kommt in •die Stellung der Fig. 8. An der Stellung der Walze 3 hat sich inzwischen nichts geändert, da die Rolle 37 noch immer auf dem erhöhten
• 5 Teil d-c der Nockenscheibe 20 läuft und sich daher in der Hochlage befindet. Dagegen hat nunmehr die Kante h der Nockenscheibe 27 die Rolle 39 (Fig. 4) angehoben, wodurch die hintere obere Walze 4 sich zu heben beginnt. Am oberen Hubende verbleibt sie so lange, bis der erhöhte Teil h-g sich unter der Rolle 39 ganz vorbeigedreht hat, was der FaIl ist, wenn der Stamm auf dem Wege über die Stellung der Fig. 9 sich am oberen Scheitel der hinteren unteren Walze 2 vorbeibewegte. Nun gibt die Kante g der Nockenscheibe-27 die Rolle 39 wieder frei, so daß diese wieder niedersinkt, was den Niedergang der Walze 4 einleitet. Auch diese setzt sich nunmehr auf den Stamm auf und wird an diesen angepreßt (Fig. 11).
Es haben nun die beiden Nockenscheiben 20 und 27 sich aus der Stellung der Fig. 5 um einen Zentrumswinkel von nicht ganz 3600 gedreht. An der Drehung der beiden Nockenscheiben hat aber auch die Steuerscheibe 23 (Fig. 2) teilgenommen, wobei kurz nach dem Aufsetzen der Walze 4 auf den Stamm infolge Drehung der Steuerscheibe 23 ihre Ouerrille 26 vor den am Gehäuse 43 befestigten Stift 22 gelangt. Nun kann die gespannte Feder wirken und unter Überwindung der Kraft der Feder 33 die Buchse 15 mit den auf ihr sitzenden TeilenSO, 21, 23, 27 und 28 in der Richtung gegen den Hebel 9 hin verschieben, wobei der Stift 22 durch die Ouerrille 26 in die Rille 25 der Steuerscheibe 23 übertritt und zugleich die Feder 33 unter Druck gesetzt wird. Infolge der Seitenverschiebung der Buchse 15 gelangen nunmehr aber die neben den Nockenscheiben 20 und 27 befindlichen Zylinderscheiben 21 und 28 unter die Rollen 37 und 39 (Fig. 12), so daß sich an der Stellung dieser Rollen und damit auch an derjenigen der beiden Walzen 3 und 4 so lange nichts ändert, als der Stamm noch über die Stachelwalze 18 streicht.
Fig. 13 veranschaulicht die Stellung der Teile in dem Augenblick, in welchem das hintere Ende des das Gatter durchlaufenden Stammes die Stachelwalze 18 eben verlassen hat. Nun gehen die beiden Hebel 8, 9 unter der Wirkung ihrer Gewichte 19 (Fig. 1, 2) wieder in die lotrechte Ausgangslage der Fig. ι zurück (Fig. 14), und die Stachelwalze 18 wird von dem Stamm nicht mehr beeinflußt. Beim Zurückschwingen der beiden Hebel 8, 9 dreht sich mit der Achse 7 auch die Kupplungshälfte 29 wieder zurück. Außerdem bringt das Gewicht 16 des Kettenrades 12 dieses und damit auch die Buchse 15 wieder in die Ausgangslage. Während dieser Rückdrehung wirkt die gespannte Feder 33 und, wenn im Laufe der Rückdrehung die Querrille 26 der Steuerscheibe 23 am Stift 22 sich vorbeidreht, drückt die Feder 33 die Steuerscheibe23 und damit die übrigen Teile der Buchse 15 zusammen mit dieser wieder in die in Fig. 1 gezeichnete Ausgangsiage. Dadurch gelangen die Rollen 37 und 39 wieder auf den Umfang der Nockenscheiben 20 und 27, so daß die vordere obere Walze 3 wieder hochgeht und die hintere obere Walze 4, sobald das hintere Stammende unter ihr vorbeiging, wieder in die Tieflage sinkt. Man erkennt, daß es auf die Länge des Stammes und damit auch auf die jeweilige Dreheinstellung, in welcher die Nockenscheiben 20 und 27 bzw. die Zylinderscheiben 21 und 28 beim Abgleiten des hinteren Stammendes von der Stachelwalze 18 sich befinden, nicht ankommt, weil diese Steuerteile 20, 21, 27 und 28 sofort beim Wiederaufrichten der Hebel 8, 9 selbsttätig in die Ausgangslage der Fig. ι zurückgebracht werden.
Sämtliche Bewegungsvorgänge vollziehen sich, wie man sieht, bei der Stammbewegung vollkommen selbsttätig. Die in der Ruhelage am oberen Hübende sich befindende obere Walze 3 senkt sich auf den vorbeigehenden Stamm und bleibt so lange auf diesem liegen, bis der Stamm sich unter ihr vorbeibewegt hat; dann geht die vordere obere Walze selbsttätig wieder an das obere Hubende zurück. Die hintere obere Walze 4, die sich in der Ruhestellung in der Tief stellung befand, geht vor dem vorderen Stammende rechtzeitig hoch und setzt sich sodann auf den vorbeigehenden Stamm auf. Sobald sich das hintere Ende· des Stammes an ihr vorbeibewegt hat, sinkt die Walze selbsttätig wieder in die Tieflage zurück.
Es ist ein besonderer Vorteil des mit der neuen Vorrichtung ausgestatteten Gatters, daß sofort nach dem Vorbeigang des hinteren Stammendes an der Stachelwalze 18 (Fig. 13) und Wiederaufrichten der Hebel 8, 9 das Gatter für einen neuen Stamm arbeitsbereit ist, und demnach der neue Stamm3 ohne daß die Bedienungsperson irgendeinen Handgriff vorzunehmen hat, an das hintere Ende des das Gatter verlassenden Stammes herange-
schoben werden kann. Es kann also Stamm auf Stamm dem Gatter zugeschoben werden, so daß ein durchaus ununterbrochener Betrieb möglich ist. Der neue Stamm setzt dann wieder in der besprochenen Weise die Walzen 3 und 4 in Bewegung, ohne daß hier-von der das Gatter verlassende Stamm irgendwie beeinflußt wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Heben und Senken der Oberwalzen an Sägegattern mit in der Arbeitsbahn des Werkstücks angeordneten und von diesem bewegten Schwinghebeln, welche die Bewegungsmittel für die Walzenbewegung steuern, dadurch gekennzeichnet, daß an einem einzigen in bekannter Weise in der Arbeitsbahn des Werkstücks vor dem Gatter außerhalb des Bereiches der Sägen angeordneten Schwinghebel (8, 9) eine vom Werkstück zu bestreichende und dadurch in Drehung geratende Stachelwalze (18) angeordnet ist, deren Drehbewegung sowohl die Bewegungsmittel der vorderen oberen Walze (3) wie auch diejenigen der hinteren oberen Walze (4) steuert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEH152936D 1937-09-11 1937-09-11 Vorrichtung zum Heben und Senken der Oberwalzen an Saegegattern Expired DE685928C (de)

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