DE686001C - Verfahren zur Herstellung von Zellstoff - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zellstoff

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DE686001C
DE686001C DEK147461D DEK0147461D DE686001C DE 686001 C DE686001 C DE 686001C DE K147461 D DEK147461 D DE K147461D DE K0147461 D DEK0147461 D DE K0147461D DE 686001 C DE686001 C DE 686001C
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DE
Germany
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cooker
pulp
production
lye
pressure
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Expired
Application number
DEK147461D
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English (en)
Inventor
Dr Gustav Adolf Kienitz
Paul Knichalik
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GUSTAV ADOLF KIENITZ DR
Original Assignee
GUSTAV ADOLF KIENITZ DR
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C3/00Pulping cellulose-containing materials
    • D21C3/22Other features of pulping processes

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  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Zellstoff Im Patent 663 793 ist ein Verfahren zur Herstellung von Zellstoff aus Holz, insbesondere aus harzreichen Hölzern, beschrieben, bei dem die Kochlauge eine Mehrzahl von hintereinandergeschalteten Behältern durchströmt, wobei im Fertigkocher das am weitesten aufgeschlossene Fasergut mit der Frischlauge und das frische Fasergut im Anfangskocher mit der am stärksten verunreinigten Lauge behandelt wird. Dabei wird der Druck der Lauge vom Fertigkocher zum Anfangskocher mittels zwischengeschalteter Pumpen gesteigert. Auf diese Weise ist es möglich, die Zellstoffasern schonend zu behandeln und demzufolge eine Erhöhung der Ausbeute zu erzielen und die Güte der Cellulose erheblich zu verbessern.
  • Es hat .sich nun ergeben, daß dieses Verfahren insbesondere ,auch zur Herstellung von Zellstoff aus Halmgewächsen, wie Stroh, Gras und Schilf, verwendet werden kann. Das Aufschließen'dieser Halmgewächse verursacht bekanntlich mehr Schwierigkeiten, als eine gleichartige Behandlung von zerkleinertem Holz; denn die zerkleinerten Halmgewächse lagern sich im Kocher zu einer dichten und festen Masse zusammen, durch welche die Lauge schwer durchdringen kann. Es bilden sich daher in der Masse vielfach Nester, die nicht genügend aufgeschlossen werden und den Zellstoff verunreinigen.
  • Wenn man nun gemäß dem vorstehend angegebenen Verfahren das frische Fasergut im Anfangskocher mit der am stärksten verunreinigten,,also ammenigstenwirksamenLauge, unter dem höchsten Druck behandelt, so erreicht man durch die Anwendung des hohen Druckes, daß die Lauge in die stark zerkleinerten und sehr dicht lagernden Halmteile gut eindringt und daß alle Teile von der Lauge getroffen werden und eine N esterbildung verhindert wird. Man kann dabei einen verhältnismäßig hohen Druck anwenden, weil die Zellstoffaser durch die wenig wirksame Lauge noch nicht sehr stark angegriffen wird.
  • Andererseits. wird, wie im Patent 663 793 angegeben, die Frischlauge dem Fertigkocher unter niedrigstem Druck zugeführt, um hier das Gut möglichst schonend zu behandeln und dabei doch eine vollständige Aufschließung zu erzielen. Die Stufenzahl der Kochurig, die Kocherdrücke und die Temperaturen werden dabei der Art des Rohstoffes angepaßt. Dabei läßt sich genau so, wie im obenenvähnten Patent angegeben, eine erhebliche Verminderung der Abwässer herbeiführen, da die Waschwässer fast restlos zur Erzeugung der Frischlauge verwendet werden können.
  • Um eine möglichst gleichmäßige Durchdringung des Fasergutes im Kocher zu erzielen, können in diesem noch taschenförmige durchlochte Einhängekörper angebracht werden, die man zweckmäßig beweglich aufhängt, so. daß diese Einhängekörper beim Füllen und Entleeren des Körpers nachgeben können. Der Laugengang durch die Kocherfüllung wird dadurch erleichtert, weil die Lauge durch die zahlreichen Öffnungen in das Innere der unten offenen Hohlkörper eintreten kann, wodurch der Widerstand im Kocher wesentlich verringert wird.
  • Die in die Auswaschbehälter eingehängten Taschen 2o (vgl. die Zeichnung i sind Hohlkörper, die unten offen sind; sie bestehen beispielsweise aus durchlochtem siebartigem Blech und sind an Drähten a i beweglich aufgehängt. Diese Taschen können in verschieden hohen Lagen in den Kocher eingehängt werden.

Claims (1)

  1. PATEIN' TANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Zellstoff nach Patent 663793, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangsmaterial Halmgewächse, wie Stroh, Gras und Schilf, verwendet werden. z. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kochern - und Auswaschbehältern taschenartige Hohlkörper, deren Wandung siebartig durchlöchert ist und die unten offen sind, leicht beweglich eingehängt sind.
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