DE686005C - Einrichtung zur Projektion von stereoskopischen Bildern - Google Patents

Einrichtung zur Projektion von stereoskopischen Bildern

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DE686005C
DE686005C DEP71558D DEP0071558D DE686005C DE 686005 C DE686005 C DE 686005C DE P71558 D DEP71558 D DE P71558D DE P0071558 D DEP0071558 D DE P0071558D DE 686005 C DE686005 C DE 686005C
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projection
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projection screen
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DEP71558D
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WALTER PAUSTIAN
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WALTER PAUSTIAN
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography
    • G03B35/18Stereoscopic photography by simultaneous viewing
    • G03B35/24Stereoscopic photography by simultaneous viewing using apertured or refractive resolving means on screens or between screen and eye

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Projektion von stereoskopischen Bildern Es ist bekannt, bei der Projektion von Kinofilmen als Vorrichtung zum Lenken der Projektions- und der Reflexionsstrahlen vor den Projektionsschirm einen Linsenraster zu stellen. Bei den bekannten Vorschlägen dieser Art liegt die Ebene des Linsenrasters, der aus einer Anzahl von parallel zueinander verlaufenden Zylinderlinsen besteht, parallel zur Ebene des Projektionsschirmes. Unter solchen Bedingungen ergeben sich @eimva!ndfreie stereoskopische Sichtbereiche nur in einer Ebene, die parallel. liegt zur Ebene des Projektionsschirmes und die die Projektionsobjelztive schneidet. Ein Zuschauer, dessen Augen wesentlich von dieser Ebene entfernt liegen, sieht kein einwandfreies Bild mehr von " der Projektion. Es wird ihm vielmehr das Projektionsbild aus einer Reihe von einzelnen Streifen zusammengesetzt erscheinen, von denen immer ein "Streifen richtige Stereoskopie und der folgende Pseudoskopie zeigt. Um daher unter Verwendung solcher bekannter, Mittel allen Zuschauern richtige Stereoskopie der projizierten Bilder zu vermitteln, müßten sämtliche Zuschauerplätze sowie die Projektionsobjektive in der Ebene untergebracht werden, die parallel zu dem Projektionsschirm liegt. Für ein Lichtspieltheater jedoch ist es unbedingt erforderlich, daß die Ebene, auf welcher die Zuschauerplätze stehen, die Ebene, in der der Projektionsschirm liegt, schneidet.
  • Weiterhin ist es bekannt, bei der Projektion von Stereobildern zwischen dem Projektionsschirm und dem Zuschauerraum einen Raster anzuordnen, dessen Rasterteile nach einem Punkt hin konvergieren, und zwar handelte e s sich hier um einentsprechend gestaltetes Schlitzgitter aus undurchsichtigen Teilen. Dadurch ergeben sich zwar flächenmäßige Sichtzonen in einer die Projektionsebene schneidenden Ebene, jedoch mußte dieses Gitter bewegt werden, damit die undurchsichtigen Rasterteile nicht wahrnehmbar waren, und außerdem kam infolge dieser Teile das Projektionslicht nicht voll zur Wirkung.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein Raster zu schaffen, das wohl flächenmäßige Sichtzonen in einer Ebene ergibt, welche die Ebene, in der der Projektionsschirm liegt, schneidet, jedoch frei ist von den einem Schlitzgitter mit konvergierenden Gitterteilen anhaftenden Nachteilen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Raster" dessen Rasterteile nach einem Punkt hin konvergieren, entweder aus kegeligen Konvexlinsen oder aus konkaven, kegeligen Hohlspiegeln besteht.
  • Zwei Ausführungsbeispiele sind zeichnerisch wiedergegeben. Es zeigt: Abb. z einen Raster aus Konvexlinsen in der Ansicht von vorn, Abb.2 im Schnitt von der Seite gesehen die Aufstellung eines Rasters nach Abb. r zum Projektionsschirm sowie die Ebene, in welcher die Sichtbereiche :entstehen, und Abb.3 ebenfalls im Schnitt von der Seite gesehen die Anordnung eines Spiegelrasters. Wie aus Abb. z zu .ersehen ist, besteht der erfindungsgemäße Raster aus einer Anzahl von kegelförmigen Konvexlinsen. Die Spitzen der Kegel, von denen die Rasterelemente einen Teil darstellen, laufen in einem PunktA zusammen, während die Radien der Grundflachen dieser Kegel so gewählt sind, daß " eine in der Rasterebene liegend gedachte, zu. der mittleren Ebene, in der die Augen der.; Zuschauer liegen, parallel laufende G@-.-rade B C von den Mittellinien d der Raste@-...-linsen in gleiche Stücke zerlegt wird.
  • Abb. z zeigt, daß der Punkt A, in dem dii#x' gedachten Kegelspitzen der Rasterelemente zusammenlaufen, auf der Schnittgeraden liegt, die die Ebene, in der der Projektionsschirm F F liegt; mit der Ebene A G bildet, welche die mittlere Ebene darstellt, in welcher die Augen der Zuschauer liegen. An sich ist diese Anordnung von Schlitzgittern her bekannt.
  • Wird unter solchen Bedingungen von der Ebene A G aus, etwa durch den Projektor H, ein Bild durch den Raster Di D auf den Projektionsschirrn F F geworfen, so ergeben sich auf der Ebene A G eine Anzahl von nach dem Punkt A konvergierenden Bereichen dreieckförmiger Gestalt, in welchen das ganze Projektionsbild ohne Rasterung zu sehen ist. Außerhalb dieser Bereiche ist das Projektionsbild entweder gar nicht zu sehen oder es weist eine Rasterung auf, die um so größer ist, je weiter der Beobachtungspunkt von einem solchen Bereich entfernt ist. Die Ab- ' stände dieser Bereiche stehen in Beziehung zu dem Verhältnis, in welchem der Abstand des Rasters zum Projektionsschirm zu den Abständen der Mittellinien der Rasterlinsen innerhalb einer in der Rasterebene liegenden, zur Augenebene parallel laufenden Geraden (B C in Abb. i) steht. In diesen Lücken können bekanntlich durch eine weitere Projektion solche Sichtbereiche geschaffen werden, in denen Bilder zu sehen ;sind, die zu dem ersten Bild stereoskopisch aufgenommen worden sind. Es entstehen dann in der Ebene A Gentsprechende Sichthereiche, die die Gestalt von Dreieckenhaben. Der Scheitelpunkt des kleinsten Winkels jedes dieser Dreiecke fällt mit dem Konvergenzpunkt A des Rasters zusammen. je weiter man diesen Konvergenzpunkt A zurückverlegt, um so mehr nähern sich natürlich die Basiswinkel dieser Dreiecke einem rechten Winkel, so daß bei entsprechend genügend weiter Zurückverlegung dieses Punktes in einem großen Teil der Ebene A G angenähert gleich breite stereoskopische Sichtbereiche entstehen.
  • Die genügend weite Zurückverlegung des Konvergenzpunktes wird aber in der Praxis durch die gegebenen Maße des zur Verfügung stehenden Raumes im allgemeinen ,auf Schwierigkeiten stoßen. , In solchen Fällen ist es vorteilhafter, statt des durchsichtigen Linsenrasters einen Spiegel zu verwenden, der die gleiche optische Wirkung 'ausübt wie der erfindungsgemäße Linsenraster. Die spiegelnde Fläche erhält daher erfindungsgemäß konkave, ,Fläche Krümmungen in der Art, daß die @,:1Vlittellinien dieser Einbuchtungen nach einem Nunkt konvergieren, der genau wie bei dem erfindungsgemäßen Linsenraster auf der Schnittgeraden liegt, die die Projektionsschirmebene mit der mittleren Sichtebene bildet. Abb.3 zeigt in schematischer Darstellung von der Seite gesehen die Anordnung eines solchen erfindungsgemäßen Spiegelrasters. D D ist der gerasterte Spiegel, F1 F1 ist das virtuelle Bild des Projektionsschirmes, welches die -Zuschauer von der Ebene A G aus sehen. Die übrigen Bezeichnungen sind die gleichen wie in Abb. z.
  • Der Spiegelraster bietet gegenüber dem Linsenraster neben der Möglichkeit, den Konvergenzpunkt sehr weit zurückzuverlegen, noch den Vorteil, daß der Spiegelraster aus Metall bestehen kann und daher leichter herstellbar und vor allem widerstandsfähiger gegen Beanspruchungen ist als ein Linsenraster. Außerdem kann der Spiegelraster ohne weiteres aus einzelnen Teilen bestehen, die erst an Ort und Stelle zusammengesetzt werden, während das gleiche bei einem Linsenraster auf Schwierigkeiten stößt. " Anstatt die Projektionsobjektive direkt in die mittlere Sichtebene A G zu verlegen, kann man dieselben natürlich auch an einer anderen Stelle des Raumes unterbringen und ,die Projektionsstrahlen durch Spiegel in der Weise beeinflussen, daß sie .eine Richtung annehmen, als läge das Objektiv innerhalb der Sichtebene.
  • Zur Projektion kann auch in an sich bekannter Weise ein Linsenrasterfilm benutzt werden. Hierbei. muß jedoch der Raster auf dem Film dem Raster vor dem Projektionsschirm ähnlich sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Projektion von stereoskopischen Bildern, insbesondere kinematographischen Filmbildern, mit einem zwischen Projektionsschirm und Zuschauerraum angeordneten Raster mit nach einem Punkt konvergierenden Rasterteilen, dadurch gekennzeichnet, daß :der Raster entweder: aus kegeligen Konvexlinsen oder aus konkaven, kegeligen Hohlspiegeln besteht. a. Linsenrasterfilm für die Projektionseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß der Raster aus kegeligen, nach einem Punkt konvergierenden Linsen besteht.
DEP71558D 1935-07-19 1935-07-19 Einrichtung zur Projektion von stereoskopischen Bildern Expired DE686005C (de)

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DE686005C true DE686005C (de) 1940-01-02

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DEP71558D Expired DE686005C (de) 1935-07-19 1935-07-19 Einrichtung zur Projektion von stereoskopischen Bildern

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DE (1) DE686005C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE866138C (de) * 1950-01-31 1953-02-09 Carl Josef Kappelhoefer Verfahren zur kinematografischen Wiedergabe von stereoskopischen Bildfilmen mit nebeneinanderliegenden Bildpaaren
DE1122733B (de) * 1956-07-04 1962-01-25 Christian Dilk Verfahren zur Erzeugung plastisch wirkender Bilder

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE866138C (de) * 1950-01-31 1953-02-09 Carl Josef Kappelhoefer Verfahren zur kinematografischen Wiedergabe von stereoskopischen Bildfilmen mit nebeneinanderliegenden Bildpaaren
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