DE686471C - Lichtrelais - Google Patents

Lichtrelais

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DE686471C
DE686471C DE1937C0052605 DEC0052605D DE686471C DE 686471 C DE686471 C DE 686471C DE 1937C0052605 DE1937C0052605 DE 1937C0052605 DE C0052605 D DEC0052605 D DE C0052605D DE 686471 C DE686471 C DE 686471C
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DE
Germany
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membrane
plates
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reaction chamber
mercury
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Application number
DE1937C0052605
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English (en)
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Constantin Chilowsky
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/48Photometry, e.g. photographic exposure meter using chemical effects
    • G01J1/54Photometry, e.g. photographic exposure meter using chemical effects by observing photo-reactions between gases

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Lichtrelais Zusatz zum Patent 671 910 In dem Patent 67I 910 sind ein Verfahren und Vorrichtungen zur Verwendung der photochemischen Reaktion eines durch Elektrolyse einer Flüssigkeit erzeugten lichtempfindlichen Gemisches zur Herstellung eines Lichtrelais vorgeschlagen worden.
  • Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß ein die Reaktionskammer, den Elektrolyten und gegebenenfalls weitere Flüssigkeiten oder Gase enthaltendes, völlig gasdicht abgeschlossenes Gefäßsystem verwendet wird und daß die durch Belichtung des gesamten, durch Elektrolyse mit einem wenigstens während einzelner Wirkungsperioden konstanten Strom erzeugten Gasvolumens je nach der Belichtungsstärke in Verbindung mit den hierbei auftretenden Druck- und/oder Volumänderungen sich einstellenden Gleichgewichtszustände ausgenutzt werden, um mechanische oder elektrische Vorgänge zu steuern.
  • Die vorliegende Erfindung richtet sich nun auf eine Reihe von Anordnungen, deren Wirkungsweise auf jenem Verfahren des Hauptpatents beruht, und die es gestatten, Geräte mit außerordentlich kleinem Raumbedarf mit außerordentlich einfachem und widerstandsfähigem Aufbau herzustellen. Es sprechen außerdem diese Geräte bedeutend rascher an als die in dem Hauptpatent beschriebenen Vorrichtungen derselben Art.
  • Die Erfindung richtet sich ferner auf eine Reihe von Ausführungsformen, die es erlauben, technische Apparate herzustellen, deren Wirkungsweise auf dem in dem Hauptpatent vorgeschlagenen Verfahren beruht und die eine Reihe von Merkmalen vereinigen, welche zur Verbesserung ihrer Wirliungsweise dienen.
  • Das Hauptmerkmal der meisten Anordt nungen gemäß der Erfindung besteht darin daß die Reaktionskammer, welche in For. fi eines parallel zu einer Glasmembran belgien biger Art abgeflachten Gefäßes ist, in baulicher Hinsicht mit der Membran ein einheitliches Ganzes bildet.
  • Die Anordnung beschränkt sich also auf eine Reihe von Platten, die ein einheitliches Blocksystem bilden, und auf ein mit Quecksilber gefülltes U-Rohr, das an eine in einer dieser Platten vorgesehene Öffnung angeschlossen ist. Das U-Rohr kann im übrigen auch im gleichen Blocksystem untergebracht werden und gegebenenfalls, wie weiter unten gezeigt werden soll, aus einer oder zwei Platten gebildet werden, die mit den anderen Platten ein Ganzes bilden.
  • Zur Erläuterung sollen nachstehend an Hand der Zeichnungen verschiedene Ausführungsformen der Erfindung beschrieben werden.
  • Fig. I zeigt einen Schnitt durch einen Teil der Anordnung mit der Reaktionskammer, der Membran und den Rohransätzen, welche diesen Teil des Apparates einerseits mit dem das Quecksilber enthaltenden U-Rohr sowie andrerseits mit dem elektrischen Kreis verbinden.
  • Fig. 1 a zeigt eine abweichende Ausführungsform.
  • Fig. 2 ist eine Draufsicht auf den auf Fig. I gezeigten Teil des Apparates.
  • Fig. 3 zeigt in Draufsicht, wie das U-Rohr, welches das Quecksilber aufnimmt, als Hohlraum zwischen zwei Platten gebildet wird, die mit den anderen, den übrigen Teil der Anordnung bildenden Platten vereinigt sind.
  • Fig. 4 ist ein Schnitt gemäß Fig. 3.
  • Fig. 5 zeigt im Schnitt eine Ausführungsforra des Hauptteils der Vorrichttmg.
  • Fig. 6 zeigt in Draufsicht einen Teil der Vorrichtung, in dem der Druck der Gase unmittelbar auf das Quecksilber wirkt.
  • Fig. 7 ist ein Schnitt durch die Vorrichtung gemäß Fig. 6.
  • Fig. 8 und g zeigen eine Vorrichtung, die im wesentlichen von Platten und von einer Membran gebildet wird und bei welcher alle übrigen Organe aus jenen Platten geformt sind.
  • Betrachtet man zunächst Fig. I und 2, so sieht man bei I und 2 zwei verhältnismäßig dicke Glasscheiben, zwischen denen eine dünne, ebenfalls aus Glas gebildete Scheibe 3 angeordnet ist, welche die elastische Membran bildet. Eine solche Ausführungsform ist im übrigen in dem Hauptpatent beschrieben, und es soll daher nicht auf ihre bauliche Anordnung eingegangen werden. Die Scheiben I und 2 weisen innen leichte Krümmungen auf, die es der Glasmembran 3 erlauben, sich unter den Druckänderungen ein wenig zu verschiegemäß der Erfindung wird eine Glasplatte liter -scheibe 4, die entsprechend profiliert ist (z. B. auf Fig. I leicht gewölbt), heiß mit der Glasplatte 1 verschmolzen oder an sie angelegt, wodurch ein oder mehrere Hohlräume zwischen den profilierten Teilen gebildet werden. Nachdem die beiden Scheiben I und 4 sowie die Scheibe 2 und 3 in geeigneter Weise aufeinandergelegt sind, werden sie an ihrem Umfang, gegebenenfalls in einem einzigen Arbeitsgang, miteinander verschmolzen.
  • Die Reaktionskammer wird von dem zwischen den Scheiben 1 und 4 liegenden Hohlraum 8 gebildet; die beiden Elektroden, welche für die Elektrolyse im Innern dieses Gefäßes sorgen, können beispielsweise von zwei Platiniridiumrohren 6 und 7 gebildet werden, die radial eingeführt werden, indem sie beispielsweise durch geeignete Einschnitte hindurchführen, die in Platten I und 4 angebracht sind und welche dicht am Rande des Plattensystems eingeschmolzen sind, wobei diese Rohre auch zur Füllung des Gefäßes 8 mit den Flüssigkeiten und Gasen dienen können. Es ist nun leicht einzusehen, daß die Flüssigkeit, welche sich in dem Gefäß 8 befindet, unter der Einwirkung der Kapillarkräfte den schmalen, ringförmigen TeilS" am Umfang3"eilmehmen wird, während die durch die Elektrolyse erzeugten Gase, ebenfalls unter der Einwirkung der Kapillarkräfte, den mittleren Teil von größerer Höhe unter Bildung einer Art Gasblase 8' einnehmen werden. Diese Gasblase wird vollständig von der umliegenden Flüssigkeit umspült und weist die Gestalt der Gasblase einer Wasserwaage auf. Bei einer solchen Anordnung wird die größtmögliche Berührungsfläche zwischen der Flüssigkeit und den Gasen erhalten, wobei die Flüssigkeit, welche den ringförmigen, die Gasblase 8' umgebenden Teil einnimmt, sich leicht unter der Einwirkung der sich an den Elektroden 6 und 7 entwickelnden Gasblasen in Umlauf setzen wird. Man erhält also eine Vorrichtung, bei der dank der Annäherung der Wände der Austausch zwischen Gas und Flüssigkeit und demnach auch die Absorption der unter der Einwirkung des Lichtes erhaltenen Gase durch die Flüssigkeit auf den größtmöglichen Wert gebracht werden, so daß die Wirkungsweise der Vorrichtung erheblich beschleunigt wird. Außerdem wird jegliche Explosionsgefahr unter dem Einfluß einer plötzlichen I, ichtwirkung vermieden, wenn man die in dem Hauptpatent dargelegten allgemeinen Betrachtungen berücksichtigt. Die Platte I wird von einer Offnungg durchbohrt, welche das Innere des Raumes 8 mit der zwischen der Platte 1 und der biegsamen Membran 3 gebildeten Kammer in Verbindung setzt.
  • Um jedoch die mechanische Sicherheit des Apparates gegen Explosionsgefahr noch weiter zu erllöhen, werden, wie auf Fig. 1 a gezeigt, die aufeinandergelegten Scheiben 1 und 4 mit dem größten Teil ihrer Oberfläche bis auf den Teil zur Gewinnung der Kammer 8 miteinander verschmolzen.
  • Es ist ferner zur Erhöhung der Sicherheit vorgesehen, die Verbindung zwischen diesem Gefäßraum 8 und dem zwischen der Platte I und der biegsamen Membran 3 gebildeten Ranin durch einen der engen Kanäle 4' herzustellen, der am inneren Rand der Verschmelzung der Platte I und 4 mündet. Auf diese Weise wird die Übertragung plötzlicher vorübergehender Überdrucke auf die Membran durch diesen mit Flüssigkeit gefüllten und einen sehr kleinen Durchmesser aufweisenden Kanal gebremst.
  • Ferner wird der zwischen der Membran 3 und der Platte 2 liegende Raum im allgemeinen mit einem inerten Gas gefüllt, beispielsweise mit Wasserstoff, und mit dem Rohr in Verbindung gesetzt, in welchem sich die Quecksilbersäule verschiebt.
  • Dieses Rohr ist auf Fig. 1 und 2 nicht dargestellt. Die Verbindung mit dem Rohr kann auch, wie bereits im Hauptpatent angegeben, durch einen Rohransatz I0, beispielsweise aus Glas oder einem unangreifbaren Metall, wie Platin, gebildet und am Umfang des Plattensystems eingeschmolzen werden, oder diese Verbindung kann durch einen Rohrstutzen II hergestellt werden, der in der Mitte der zu diesem Zweck durchbohrten Glasplatte 2 angeschmolzen ist. Es ist leicht zu erkennen, daß man auf diese Weise ein Gerät mit sehr kleinen Abmessungen und äußerst einfacher und widerstandsfähiger Bauart erhält.
  • Es sei betont, daß man sich natürlich damit begnügen kann, die Scheiben oder Platten I, 3 und 4 zusammenzuschmelzen, während die Scheibe 2 gegebenenfalls am Umfang der Membran 3 durch einen geeigneten dichten Kitt angeklebt wird.
  • In Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine Glasscheibe 20 dargestellt, auf deren Oberfläche eine Hohlkehle 21 ausgebildet ist, welche die Quecksilbersäule aufnimmt. Diese Kehle kann alle beliebigen geeigneten Formen haben und beispielsweise U-förmig ausgebildet sein.
  • Oben am linken Schenkel dieser Kehle weist die Platte 20 eine Bohrung 22 auf (vgl.
  • Fig. 4), welche das Innere der Hohlkehle mit dem übrigen Teil der Anordnung verbindet.
  • Der rechte Schenkel steht mit einer Ausgleichskammer 23 in Verbindung, die gegebenenfalls durch eine Vertiefung der Glasplatte gebildet wird und dazu dient, die Druckänderungen herabzusetzen, welche durch die Verschiebungen der Quecksilblersäule entstehen.
  • Bei 24 und 25 sieht man zwei Stöpsel aus porösem Stoff, die gegebenenfalls auch durch starke Einschnürungen der Ouerschnitte des Kanals ersetzt werden können und dazu dienen, das Eindringen des Quecksilbers bei 22 und bei 23 zu verhindern. Bei 26, 27, 28 und 29 sind Kontakte vorgesehen, die in das Glas eingebettet sind und dazu dienen, die elektrischen Verbindungen mittels der Ouecksilbersäule herzustellen. Die Scheibe 20 wird auf dem größten Teil ihrer Oberfläche mit einer zweiten Scheibe 30 (vgl. Fig. 4) derart verschmolzen, daß das Gefäß oder der Raum gebildet wird, in welchem sich die Quecksilbersäule verschiebt, und die Drähte 26, 27, 28 und 29 werden zwischen den beiden Platten eingeschmolzen. Die Einführung des Quecksilbers kann quer durch einen oder mehrere Durchlässe erfolgen, die beispielsweise von den Kontakten gebildet werden, welche in Form von Metallrohren hergestellt und nachher eingeschmolzen werden können.
  • Man kann den Apparat auch durch ein Rohr 3I füllen, dessen Ende darauf hermetisch verschlossen wird. Es sei jedoch bemerkt, daß die Scheibe 30 auch kleinere Abmessungen als die Scheibe 20 aufweisen kann und einfach von einer dünnen Platte oder Lamelle gebildet werden kann, die lediglich die hohlen Teile der Platte 20 abschließt.
  • Auf Fig.5 ist eine abgeänderte Vorrichtung der auf Fig. I gezeigten Art dargestellt, wobei die Platte 2 durch ein Plattensystem 20 bis 30 ersetzt ist und das ganze System am Umfang zusammengeschmolzen wird.
  • Bei den vorstehend beschriebenen Vorrichtungen werden die Bewegungen der biegsamen Membran mittels eines inerten Gases auf das Quecksilber übertragen. Erfindungsgemäß wird jedoch auch vorgesehen, die biegsame Membran direkt auf die Quecksilbermasse einwirken zu lassen, die zwischen der biegsamen Membran und einer dicken, festen Platte untergebracht ist, in welcher ein mit Quecksilber gefüllter Hohlraum gebildet ist. Eine derartige Ausführungsform ist auf den Fig. 6 und 7 dargestellt.
  • Auf diesen Figuren zeigt eine Platte 33 einen mit Quecksilber gefüllten Hohlraum, der in Form eines kreisförmigen Feldes 34 und eines Kanals 35 ausgebildet ist, welch letzterer auf Wunsch in einen mit Gas gefüllten Hohlraum 55 auslaufen kann, den man übrigens ebenfalls durch eine Vertiefung in der Masse der Platte 33 bilden kann. In diesem Kanal 35 werden die erforderlichen Kontakte 56 und 57 angeordnet. Die biegsame Membran 3 steht in unmittelbarer Berührung mit der Oberfläche des den Hohlraum 34 füllenden Quecksilbers (vgl. Fig. 7).
  • Infolge des Widerstandes der Kapillarkräfte des Quecksilbers füllt dieses den Hohlraum vollständig aus und hat nicht das Bestreben, zwischen die Platten 3 und 33 zu fließen.
  • Durch die leichten Bewegungen der Membrand, welche einen Druck auf das Quecksilber unter mehr oder minder starker Kompression desselben ausüben, wird das Quecksilber mehr oder weniger in den Kanal 35 getrieben, so daß es die Kontakte 56 und 57 verbindet oder öffnet.
  • Wenn man zwei entsprechende Platten 33 zu beiden Seiten der biegsamen Membran 3 anordnet, kann man erreichen, daß mit den Bewegungen der Membran das Quecksilber im einen Gefäß steigt und im andern sinkt.
  • Man braucht nur eines dieser Gefäße oder eine dieser Kammern mit einer Membranvorrichtung in Verbindung zu setzen, um das Spiel des Schließens und Öffnens der Kontakte zu erhalten.
  • Erfindungsgemäß wird nicht nur die Herstellung von Anordnungen vorgesehen, die einfach durch Nebeneinandersetzen mehrerer Glasplatten oder -scheiben gebildet werden, sondern auch die Herstellung von Geräten, die durch Nebeneinanderlegen von lediglich zwei Platten gebildet werden, zwischen denen eine Membran angeordnet ist und bei denen alle Hohlräume und Kammern im wesentlichen in derselben Ebene gebildet werden.
  • Eine solche Ausführungsform ist in Fig. 8 und 9 dargestellt.
  • In diesen Figuren sieht man bei 46 und 47 zwei nebeneinandergesetzte Glasplatten, in denen je zur Hälfte die beiden Teile 42 und 43 der Reaktionskammer 44 gebildet werden.
  • Die Membran I ist-zwischen den beiden Platten angeordnet. Der zwischen der Platte 46 und der Membran I liegende Raum kommuniziert mit der Reaktionskammer 44, während der zwischen der Membran I und der Platte 47 liegende Raum über einen Durchlaß 49 mit einem U-förmigen Kanal 50 kommuniziert (vgl. Fig. 9), der durch die Platte 47 gebildet wird und die bewegliche Quecksilbersäule sowie die Kontakte, b c aufnimmt. Eine Vorrichtung dieser Art, die von zwei profilierten, untereinander verschmolzenen Platten und einer zwischen diesen beiden Platten eingesetzten Membran gebildet wird, stellt eine noch größere bauliche Vereinfachung dar, welche die Herstellung von einfachen, wenig Raum beanspruchenden Apparaten gestattet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens zur Verwendung der photochemischen Reaktion eines durch Elektrolyse einer Flüssigkeit erzeugten lichtempfindlichen Gemisches zur Herstellung eines Lichtrelais gemäß Patent 671 910 mit einer Reaktionskammer, einer diese Kammer von dem übrigen Teil des Apparates trennenden und Druckänderungen übertragenden biegsamen Membran sowie mit einer unter dem Einfluß der von der Membran übertragenen Druckänderungen verschiebbaren Quecksilbermenge, die elektrische Kontakte schließt oder öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionskammer (8) in einem Gefäß von abgeflachter Form als Hohlraum zwischen zwei entsprechend profilierten und aufeinandergelegten Glasplatten gebildet wird und eine dieser Platten (I) mit einer weiteren Platte einen Hohlraum bildet und in diesem zwischen diesen beiden Platten die biegsame Membran (3) angeordnet ist und daß alle Platten (2, 3, I, 4) einen flachen zusammenhängenden Block bilden. z. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das System von Platten an seinem Umfang miteinander verschmolzen ist.
    3. Anordnung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionskammer (8) sich nach den Rändern verjüngt und einen mittleren Teil (s') von größerer Höhe aufweist, so daß die Gase im zentralen Teil eine Art Blase bilden.
    4. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit die die Reaktionskammer bildenden Glasplatten nicht nur am Rande, sondern auch auf dem größten Teil ihrer Oberfläche miteinander verschmolzen sind und nur in ihrer Mitte einen Hohlraum von verhältnismäßig kleiner Flächenausdehnung als Reaktionskammer freilassen.
    5. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion kammer durch eine Bohrung (g) in der Platte (1) mit dem zwischen dieser Platte und der Membran gebildeten Hohlraum in Verbindung steht.
    6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung als sehr enger Kanal (4') ausgebildet ist, um die Übertragung plötzlicher Druckänderungen in der Reaktionskammer auf die Membran abzubremsen.
    7. Anordnung nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Kanal (21) zur Aufnahme des die Schaltung herbei führenden verschiebbaren Quecksilbers mit den zugehörigen Kontakten als Hohlraum zwischen zwei aufeinandergelegten, entsprechend profilierten und miteinander verschmolzenen oder zusammengeklebten Glasplatten (20, 30) gebildet wird.
    8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Glasplatten (20, 30) zur Bildung des Quecksilberkanals (2I) mit dem Blocksystem nach Anspruch I zu einem einheitlichen Block verschmolzen sind.
    9. Anordnung nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsame Membran (3) statt unter Vermittlung eines inerten Gases unmittelbar auf eine Quecksilbermenge einwirkt, die in dem Hohlraum (34) zwischen der Membran und einer profilierten Glasplatte (33) untergebracht ist und mittels eines Kanals (35) mit einem Ausgleichsraum in Verbindung steht und in diesem Kanal beim Auf- und Absteigen die Kontaktverbindungen (56, 57) öffnet oder schließt (Fig. 6 und 7).
    10. Abgeänderte Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Kammern oder Räume der Anordnung im wesentlichen in derselben Ebene liegen (Fig. 8 und 9) und diese Räume lediglich aus zwei nebeneinandergesetzten, entsprechend profilierten und untereinander verschmolzenen Platten (46, 47) gebildet sind und eine dünne Glasmembran zwischen diesen beiden Platten (46, 47) derart eingesetzt ist, daß der auf der einen Seite dieser Membran (I) befindliche Raum mit der Reaktionskammer (44) in Verbindung steht, während der auf der anderen Seite der Membran liegende Raum über einen Kanal (49) mit einem Ausgleichsraum (50) in Verbindung steht, der die Ouecksilbersäule und die Kontakte aufnimmt.
DE1937C0052605 1936-03-14 1937-03-16 Lichtrelais Expired DE686471C (de)

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