DE687029C - Bohrstangenmagazin fuer Waagerecht-Feinbohrwerke - Google Patents

Bohrstangenmagazin fuer Waagerecht-Feinbohrwerke

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Publication number
DE687029C
DE687029C DE1937A0084410 DEA0084410D DE687029C DE 687029 C DE687029 C DE 687029C DE 1937A0084410 DE1937A0084410 DE 1937A0084410 DE A0084410 D DEA0084410 D DE A0084410D DE 687029 C DE687029 C DE 687029C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boring
magazine
workpiece
boring bar
mills
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Expired
Application number
DE1937A0084410
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Nesper
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Audi AG
Auto Union AG
Original Assignee
Audi AG
Auto Union AG
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Publication date
Application filed by Audi AG, Auto Union AG filed Critical Audi AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE687029C publication Critical patent/DE687029C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B39/00General-purpose boring or drilling machines or devices; Sets of boring and/or drilling machines
    • B23B39/16Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons
    • B23B39/20Setting work or tool carrier along a circular index line; Turret head drilling machines
    • B23B39/205Turret head drilling machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

Bei Werkzeugmaschinen, insbesondere Waagerecht-Feinbohrwerken, ist es üblich, die verschiedenen Arbeitsstufen hintereinander auszuführen, ohne daß das Werkstück aus der Maschine oder der Vorrichtung ausgespannt wird. Deshalb ist es notwendig, an Stelle der Werkstücke die Werkzeuge zu wechseln, wobei die empfindlichen Werkzeuge und ihre Lagerflächen leicht beschädigt werden können. Man hat daher bereits vorgeschlagen, die Werkzeuge, beispielsweise Bohrstangen, außer Gebrauch in einem Wechselmagazin abzulegen, das aus einer Tragvorrichtung mit Tragplatten besteht, die auf beiden Seiten in verschiebbaren Konsolen auf der Werkzeugmaschine gelagert sind. Die Werkzeuge-werden aus diesem Magazin durch Schieber o. dgl. in das Werkstück eingeführt und dann auf der einen Seite mit der An
triebswelle des Spindelstockes kraftschlüssig verbunden, wonach Schieber und gegebenenfalls auch das Werkzeugmagazin beiseite geschoben werden. Ist der Bearbeitungsvorgang beendet, so zieht der Schieber das 'Werkzeug wieder aus den Lagern der Vorrichtung bzw. dem Werkstück in das Magazin _ zurück, und eine weitere Werkzeuggruppe kann durch Drehen des Magazins in das Vorrichtungslager eingeführt werden. Die Werkzeuge werden während dieses Vorganges dauernd in. irgendeiner Weise gehalten, so daß sie durch Herunterfallen o. dgl. nicht beschädigt werden können.
Es hat sich nun herausgestellt, daß für nicht zu s'chwere Bohrstangen eine mehrfache Lagerung der letzteren sich erübrigt, wenn dieselben an einer Seite eingespannt werden. Gemäß der Erfindung wird daher das Bohr-
stangenmagazin für Waagerecht-Feinbohrwerke mit festen Spindelstöcken und die Vorschubbewegung ausführenden Werkstückschlitten so ausgebildet, daß das die Bohrstangen in der Außerbetriebsteilung frei fliegend mittels an sich bekannter Patronenspannvorrichtungen haltende Magazin achsverschieblich von einem am Spindelstock parallel zur Bohrspindel angeordneten Rundbolzen getragen wird, wobei die zum Arbeiten bestimmte Bohrstange nach der Ver-■■ Schiebung des Magazins mit der Spannvorrichtung der Bohrspindel gekuppelt, die zugehörige Patronenspannvorrichtung gelöst und der Werkstückschlitten mit beiderseits des Werkstückes in bekannter Weise angeordneten Lünettenlagern über die Bohrstange geschoben wird. Die Patronenspannvorrichtungen weisen dabei auf der Bohrspindelseite einen Haltering auf, der in der Spannstellung einem Bund auf den Bohrstangen als Anlage dient.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι die Ansicht eines Bohrstangenmagazins für Waagerecht-Bohrwerke, '
Abb. 2 und 3 Teilschnitte durch das Magazin und ■ . .' .
Abb. 4 einen Teilschnitt durch das Magazin mit Patronenspannvorrichtung.
Auf dem in an sich bekannter Weise ausgebildeten Wagerecht:Feinbohrwerk 1 mit Bettplatte 2, Spindelstock 3 mit Bohrspindel 4 und Spannvorrichtung 5 für das eine Ende der Bohrstange 6 ist eine Vorrichtung 7 mit Lagern 8 für die Bohrstange 6 und ein verschieb- und verstellbarer Werkstückschlitten 9 für das Werkstück 10 angebracht. Das Wechselmagazin 11 für die Bohrstange 6 besteht aus einer schmalen Trommel, in der die Werkzeuge auf einer Seite eingespannt gehalten werden. Das Magazin ist dabei auf einem durch einen Hebel 12 axial versehiebbaren Bolzen 13 auswechselbar angebracht und weist an seinem Umfange Handgriffe 14 auf. Die Patronenspännvorrichtungen 15 für das Werkzeug bestehen im wesentlichen aus einer Zange 16 und einem Haltering 17. Die Zange 16 wird durch Verschwenken eines Hebels 18, der die Zange durch die Gewindegänge 19 aus der Spannvorrichtung 15 etwas hinausführt, geöffnet. Das Lösen des Halteringes 17 vom Bund 20 der Bohrstange erfolgt durch seitliches Verschieben des Magazins. Für das genaue Einstellen des Magazins zum Antriebsstock 3 sind in bekannter Weise ein oder mehrere Indexbolzen 21 vorgesehen, die beispielsweise in Aussparungen 22 des Magazins eingreifen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Wie bereits eingangs ausgeführt wurde, sind die Werkzeuge, im vorliegenden Falle Bohrstangen 6, mit ihrem einen Ende in dem Wechselmagazin 11 eingespannt. Soll ein Werkzeug bzw. eine Werkzeuggruppe aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung geführt werden, so wird das Magazin so lange verschwenkt, bis das Werkzeug mit dem Futter der Antriebswelle und den Lagern der Vorrichtung genau fluchtet. Darauf wird das Ende des Werkzeuges durch seitliches Verschieben des Magazins 11 in die Spannvorrichtung S .der Bohrspindel geschoben und dort festgeklemmt, wobei die Indexbolzen 21 die Lage des Magazins zum Antriebsstock genau festlegen. Hierauf wird die Vorrichtung 7 mit dem Werkstück 10 über die Bohrstange 6 geführt, bis diese auf beiden Seiten in den Lünettenlagern 8 ruht. Darauf wird durch Verschwenken des Hebels 18 die Zange gelöst und durch seitliches Verschieben der Haltering 17 von dem Bund 20 fortgeführt. Die Bohrstange 6 ist nunmehr lediglich in den Lünettenlagern 8 der Vorrichtung bzw. für sie angebrachten Lagern gehalten und im übrigen mit der Bohrspindel 4 des Antriebsstockes kraftschlüssig verbunden. Die Bearbeitung des Werkstückes 10 erfolgt in der Weise, daß dasselbe an den in Umlauf versetzten Bohrstangen in irgendeiner Weise vorbeigeführt wird. Ist der Bearbeitungsvorgang beendet, so wird das Werkstück mit der Vorrichtung von den Bohrstangen wieder fortgeführt. Durch Verschieben des Magazins 11 legt sich der Haltering 17 wieder auf den Bund 20 der Bohrstange 6, worauf die Zange 16 durch Verschwenken des Hebels 18 die Bohrstange 6 an der anderen Seite des Magazins wieder einspannt, worauf nach Lösen der Spannvorrichtung 5 der Antriebswelle das Magazin 11 mit den eingespannten Werkzeugen 6 verschoben und verschwenkt werden kann. Je nach Anzahl der einzelnen Werkstücke wiederholt sich dieser Vorgang.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Bohrstangerimagäzin für Waagerecht-Feinbohrwerke mit festen Spindelstöcken no und die Vorschubbewegung ausführenden Werkstückschlitten, dadurch gekennzeichnet, daß das die Bohrstangen in der Äußerbetriebstellung frei fliegend mittels Patronenspännvorrichtungen (15 bis 19) haltende Magazin (il) achsverschieblich von einem am Spindelstock parallel zur Bohrspindel angeordnetenRundbolzen(i3) getragen wird, wobei die zum Arbeiten bestimmte Bohrstange nach der Verschiebung des. Magazins (11) mit der Spannvorrichtung (5) der Bohrspindel (4) ge-
    kuppelt, die zugehörige Patronenspannvorrichtung (15 bis 19) gelöst und der Werkstückschlitten (7) mit beiderseits des Werkstücks angeordneten Lünettenlagern (S) über die Bohrstange geschoben wird.
  2. 2. Bohrstangenmagazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronenspannvorrichtungen auf der Bohrspindelseite einen Haltering (17) aufweisen, der in der Spannstellung einem Bund (20) auf den Bohrstangen als Anlage dient.
    Hierzu 1 Blatt.Zeichnungen
DE1937A0084410 1937-10-07 1937-10-07 Bohrstangenmagazin fuer Waagerecht-Feinbohrwerke Expired DE687029C (de)

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