DE687100C - Fluessigkeitsspaltfilter, insbesondere fuer Betriebsstoffe von Brennkraftmaschinen - Google Patents
Fluessigkeitsspaltfilter, insbesondere fuer Betriebsstoffe von BrennkraftmaschinenInfo
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
- B01D29/44—Edge filtering elements, i.e. using contiguous impervious surfaces
- B01D29/46—Edge filtering elements, i.e. using contiguous impervious surfaces of flat, stacked bodies
-
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- B01D25/34—Removal of the filter cakes by moving, e.g. rotating, the filter elements
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Description
Die Erfindung betrifft ein Flüssigkeitsspaltfilter mit abwechselnd aufeinandergeschichteten
Schlammabstreif- und Filterringen und mit Abstandshaltern zwischen den Filterringen.
Bei den bisher bekannten Filtern dieser Art sind die Schlammabstreifringe mit Stegen
versehen, und die Abstandhalter müssen daher zwischen äußeren Ansätzen der Filterringe
angeordnet werden. Fernerhin sind die Filterspalten durch auf ein längeres Stück
nebeneinanderlaufende Flächen der Filter- und Schlammabstreifringe gebildet. Diese
Flächenspalten haben den Nachteil, daß sich die Unreinigkeiten auch auf den Schlammabstreifringen
ablagern, von denen sie auch bei Bewegung der Schlammabstreifer nicht mit Sicherheit entfernt werden.
Es ist auch bereits ein Flüssigkeitsspaltfilter aus aufeinanderg'eschichteten, durchlochten
Scheiben bekannt, bei welchen die Filterspalten durch die Innen- und Außenkanten
dieser Scheiben gebildet werden und daher bei Drehungen der Scheiben gegeneinander
die Unreinigkeiten wirklich entfernt werden.
Die Erfindung hat eine Verbesserung dieser Filter mit Kantenspalten zum Gegenstand
und verfolgt den Zweck, die Reinigungsbewegung auch bei unter Druck stehendem Filter
und ohne Unterbrechung des Flüssigkeitsstromes zu ermöglichen. Dies ist bei dem bekannten Kantenspaltfilter nicht möglich,
weil dort nämlich die durchlochten Scheiben ohne Abstandhalter unmittelbar aufeinandergeschichtet
sind. Daher wird die Scheibendrehung gehemmt, wenn die Leitung, in der das Filter Hegt, unter Druck steht. Die Scheiben
sind auch durchweg nicht ringförmig ausgestaltet, sondern weisen abwechselnd einwärts
und auswärts gezogene Teile auf, so daß jede Scheibe teilweise als Schlamment-
68710Ö
ferner dient. Daher wird bei der Reinigungsdrehung der Durchgangsquerschnitt im Filter
geändert.
Gemäß der Erfindung sind mit den Stegen der Filterringe sich deckende Abstandshalter
in dem Innenraum der ringförmigen Schlammabstreifer angeordnet, deren Außendurchmesser
angenähert gleich dem Innendurchmesser der Filterringe ist.
Durch die Abstandshalter wird bei einem Kantenspaltfilter erreicht, daß die Reinigungsbewegung leicht auch von statten geht, wenn
das Filter unter Druck steht, und die ringförmige Ausgestaltung der Schlamraabstreifer
mit einem dem Innendurchmesser der Filterringe angenähert gleichen Außendurchmesser
bedingt ein Gleichbleiben des Durchgangsquerschnittes während der Reinigungsdrehung.
Das Flüssigkeitsfilter nach der Erfindung ist daher besonders für Betriebsstoffe (Schmier-
und Treiböl) von Brennkraftmaschinen geeignet, weil bei diesen das Filter unter hohem
Druck (oder Unterdruck) steht und die Reinigungsbewegung selbsttätig bei gewissen
Steuervorgängen der Maschine, also bei laufender Maschine verursacht wird, so daß keine
Unterbrechung oder Drosselung des Betriebsstoffflusses eintreten darf.
Die Anordnung; der Abstandshalter im Innenraum der Schlammentferner bietet auch
den Vorteil einer gedrängten Bauweise.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. ι ist ein axialer Schnitt durch das Filter.
Fig. 2 ist die schaubildliche Ansicht einiger Filterteile in voneinander entfernter Stellung.
Fig. 3 ist ein Querschnitt.
Fig. 4 ist in größerem Maßstabe ein axialer Teilschnitt durch einige aufeinandergeschichtete
Teile.
In Fig. ι bedeutet die strichpunktierte
Linie 1 das Filtergehäuse, das oben durch den *5 Deckel 2 abgeschlossen wird, welcher den
Mittelbolzen 3 trägt. Dieser Bolzen dient dazu, den in Fig. 1 in seiner Gesamtheit mit
4 bezeichneten Filterstapel zu tragen und ihn mit dem Deckel 2 zu verbinden. Dieser Stapel, durch welchen die Flüssigkeit
von außen nach innen hindurchtritt, besteht gemäß Fig. 2 aus Filterringen 5 mit Innenstegen und einer mittleren Öffnung 6 in
Form eines Kreisabschnittes, durch welche der Bolzen 3 hindurchläuft, der entsprechenden
Querschnitt aufweist. Auf dem Bolzen 3 sind fernerhin sternförmige Abstandshalter 7
angeordnet, die sich mit den Stegen des Filterringes 5 decken. Ringförmige Schlammabstreifer
8 umschließen die Abstandshalter 7. Die Schlammabstreifer 8 sind mit Ansätzen
12 und diese mit Einschnitten 13 versehen, in welche die Stangen 14 eingreifen, welche
den Käfig des Stapels bilden. Diese Stangen 14 sind in Öffnungen eines Ringes 15 eingeführt,
welcher am Deckel 2 angebracht ist. Der Stapel der Teile 5, 7, 8 wird gegen den Deckel 2 durch einen Abschlußring 16 angedrückt.
Wie des näheren aus Fig. 2 bis 4 hervorgeht, ist der Innendurchmesser der Filterringe
5 angenähert gleich dem äußeren Durchmesser der Schlamrnabstreifer 8. Infolge dieser Anordnung bestimmen die gegenüberliegenden
Kanten 10 und 9 des Außenrandes der Abstreifer 8 und des Innenrandes der
Filterringe 5 die Weite der Filterspalte 11. Es sind also keine Flächenspalten zwischen
Schlammabstreifern und Filterringen vorhanden, die sich leicht verstopfen. Daher kann
der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Kanten 9 und 10 erheblich verringert bzw. der
Widerstand des Filters gegen den Strom der Flüssigkeit erheblich herabgesetzt werden. Es
ist also bei gleichem Flüssigkeitsdruck möglieh, ohne Verstopfungsgefahr die Filterwirkung
erheblich heraufzusetzen.
Die Weite der Filterspalten kann dadurch geregelt werden, daß das Verhältnis zwischen
der Stärke der Schlammabstreif er und der Abstandshalter entsprechend verändert wird.
Eine weitere Regelung ist durch Verringerung des Außendurchmessers der' Schlammabstreifer
8 in bezug auf den Innendurchmesser der Filterringe S möglich. S5
Die durch die Flüssigkeit mitgerissenen Unreinigkeiten werden durch die sich gegenüberliegenden
Kanten 9 und 10 aufgehalten, bleiben an diesen aber nicht liegen, sondern
fallen durch ihr eigenes Gewicht entweder 1°° unmittelbar auf den Boden des Filtergehäuses
oder lagern sich auf den Ringen 5 ab. Von diesen können sie leicht dadurch entfernt werden,
daß der Bolzen 3 und die Ringe 5 in bezug auf die Schlammabstreifer 8 gedreht werden. Die Dreheinrichtung für den Bolzen
3 Hegt in dem Gehäuse 18. Sie kann von
beliebiger Bauart sein und ist deshalb in ihren Einzelheiten nicht dargestellt.
Infolge dieser Drehung und der Wirkung no
des durch das Filter gehenden Flüssigkeitsstromes werden die Unreinigkeiten an die
radialen Ansätze 12 der Abstreifer gebracht, welche sie aus dem Stapel herausschieben und
sie somit auf den Boden des Filtergehäuses fallen lassen.
Da die Abstandshalter 7 dicker als die Schlammabstreifer 8 sind, ist bei der erwähnten
Drehung nur die durch das Gewicht der Schlammabstreifer 8 verursachte Reibung zwischen diesen und den Ringen 5 zu überwinden,
die gering und vom Flüssigkeits-
druck unabhängig ist, so daß die Drehung auch dann leicht ausgeführt werden kann,
wenn in der Leitung mit dem Filter ein erheblicher Druck herrscht.
In Anbetracht der Ringform der Schlammabstreifer 8 und der Scheiben 5 ist die lichte
Weite für den Flüssigkeitsdurchgang im Filter in jeder Relativstellung zwischen Schlammabstreifern
8 und Filterringen 5 die gleiche.
Daher kann die Drehung auch stattfinden, während die Einrichtung, beispielsweise die
Brennkraftmaschine, die mit der zu filternden Flüssigkeit betrieben wird, weiterarbeitet;
denn es tritt keine Unterbrechung oder Dros-
!5 ■ seiung des Flüssigkeitsstromes bei der Drehung
ein.
Bei dem beschriebenen Filter ist noch wesentlich, daß die Schlammabstreifer 8, weil
sie nicht mit speichenartigen Stegen auf dem Bolzen 3 geführt, sondern ringförmig aufgebildet
sind, bei der Drehung eine leichte Kippbewegung ausführen, so daß die Ansätze teils am unteren, teils am oberen Filterring kratzen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Flüssigkeitsspaltfilter, insbesondere für Betriebsstoffe von Brennkraftmaschinen, mit abwechselnd aufeinandergeschichteten Filter- und Schlammabstreifringen, deren Innen- und Außenkanten die Filterspalten bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die sich mit den Stegen der Filterringe (5) deckenden Abstandshalter (7) in dem Innenraum der ringförmigen Schlammabstreifer (8) angeordnet sind, deren Außendurchmesser annähernd gleich dem Innendurchmesser der Filterringe ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT486397X | 1937-05-14 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE687100C true DE687100C (de) | 1940-01-22 |
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ID=11267780
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|---|---|---|---|
| DE1937S0127402 Expired DE687100C (de) | 1937-05-14 | 1937-06-01 | Fluessigkeitsspaltfilter, insbesondere fuer Betriebsstoffe von Brennkraftmaschinen |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE687100C (de) |
| FR (1) | FR828262A (de) |
| GB (1) | GB486397A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1021333B (de) * | 1953-05-11 | 1957-12-27 | Auto-Klean Strainers Limited, Hounslow, Middlesex (Großbritannien) | Spaltfilter für Flüssigkeiten |
Families Citing this family (7)
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|---|---|---|---|---|
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- 1937-11-02 GB GB30022/37A patent/GB486397A/en not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1021333B (de) * | 1953-05-11 | 1957-12-27 | Auto-Klean Strainers Limited, Hounslow, Middlesex (Großbritannien) | Spaltfilter für Flüssigkeiten |
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