DE687123C - Richtungsanzeiger fuer mit Tretkurbeln versehene Fahrzeuge - Google Patents

Richtungsanzeiger fuer mit Tretkurbeln versehene Fahrzeuge

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Publication number
DE687123C
DE687123C DE1937SC113492 DESC113492D DE687123C DE 687123 C DE687123 C DE 687123C DE 1937SC113492 DE1937SC113492 DE 1937SC113492 DE SC113492 D DESC113492 D DE SC113492D DE 687123 C DE687123 C DE 687123C
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DE
Germany
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arm
footrest
cranks
wise
housing
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Expired
Application number
DE1937SC113492
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English (en)
Inventor
Johann Schuck
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Individual
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Publication date
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Publication of DE687123C publication Critical patent/DE687123C/de
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/05—Direction indicators
    • B62J6/055—Electrical means, e.g. lamps
    • B62J6/056—Electrical means, e.g. lamps characterised by control means
    • B62J6/057—Automatic activation, e.g. by sensors
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/05—Direction indicators
    • B62J6/052—Mechanical means, e.g. rotating arms
    • B62J6/054—Mechanical means, e.g. rotating arms operated manually

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Richtungsanzeiger für mit Tretkurbeln versehene Fahrzeuge Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Richtungsanzeiger für mit Tretkurbeln versehene Fahrzeuge, z. B. Fahrräder, Kraftfahrräder u..dgl., der zu jener Gattung von Richtungsanzeigern gehört, die einen in einem Gehäuse untergebrachten, durch Federwirlcung seitlich in die Gebrauchsstellung herausschiebbaren Weiserarm haben.
  • Das Neue und Eigenartige des Richtungsanzeigers nach der Erfindung besteht darin, daß das Umschlußgehäuse für den verschiebbaren Weiserarm der Länge der Fußauflageteile des Tretkurbelgehäuses angepaßt und mit Seitenschildern derart versehen ist, daß es geschützt unter den Fußauflageteilen anbringbar ist, und zwar so, daß das zum Auslösen der Federsperre für den Weiserarm dienende Mittel, z. B. ein Hebel, seitlich in Reichweite des Fußes liegt. Gegenüber den bekannten Richtungsanzeigern, bei denen das Gehäuse für den Weiserarm nicht an auf oder nieder bewegten Fahrzeugteilen, sondern relativ ortsfest angeordnet ist, hat die erfindungsgemäße Anordnung den Vorteil, daß sie zum Fahrzeugkörper winkende Bewegungen vollziehen kann, welche bekanntlich im Straßenverkehr wesentlich stärker auffallen als in der Gebrauchslage feststehende Richtungsweiserarme.
  • Es ist zwar auch bekannt, Verkehrszeichen in Form von Rückstrahlern an bzw. unter den Fußtritten von Fahrrädern anzubringen. Dadurch können ebenfalls Winkbewegungen, aber keine Richtungsahzeigezeichen hervorgerufen werden. Die Rückstrahler sind ferner starken Beschmutzungen ausgesetzt, weil sie, wenn sie nicht wirksam zu sein brauchen, durch keine Gehäuseabdeckung geschützt sind. Schließlich werden sie in ihrer Wirksamkeit nicht selten auch durch Schräglage des auf der Fußauflage ruhenden beschuhten Fußes und durch über das Schuhwerk hinabreichende Beinkleider oder Röcke behindert. Diese Nachteile hat der Richtungsanzeiger nicht, dessen Hauptvorteil darin liegt, daß der Weiserarm, solange er außer. Gebrauch ist, verhältnismäßig gut unter der Fußauflage geschützt liegt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Richtungsanzeigers ist in den Fig. z und :2 veranschaulicht. Darin zeigt Fig. i die Seitenansicht einer Fußauflage einer Fahrradkurbel, wobei der unter der Fußauflage angebrachte Richtungsweiser längs geschnitten dargestellt ist, und Fig. 2 eine Stirnansicht zu Fig. i.
  • Mit i ist die Tretkurbel, mit 2 der Befestigungszapfen der zugehörigen Fußauflage, mit 3 die Achse des Fußauflagegestellesr mit 4., 4a sind die beiden Seitenschilder dieses Gestelles, mit 5, 5a die auf die zwischen den Seitenschildern 4, 4a gelagerten Tragbolzen 6 geschobenen Fußauflagekloben aus Weichgummi bezeichnet. 7 ist eine in den Verlängerungen 4b, 4a dei- Seitenschilder 4,4a gelagerte, im vorliegenden Falle zylindrisch ausgeführte Schutzhülle für den Weiserarm 8, 9, io, ii. Der Weiserarm, welcher in an sich bekannter Weise waagerecht verschiebbar in der Schutzhülle 7 angeordnet ist, besteht aus einem Rohrstück i J aus durchsichtigem Baustoff, z. B. rot gefärbtem Celluloid, welches von einer mit mehreren sich bis in die Nähe der Enden hinziehenden Fensteröffnungen 8a versehenen Rohrhülle 8 umgeben ist, deren einwärtiges Ende auf den Ansatz ioa eines aus Isolierstoff, z. B. Kunstharz, Holz, Hartgummi o. dgl. bestehenden Kolbens io aufgeschraubt ist, während das andere Ende mit einem radial nach innen vorspringenden Ringansatz 8b versehen ist. Eine rote Scheibe iia, welche sich gegen den Ringansatz 8b legt, schließt die Öffnung des auswärtigen Endes des Celluloidzylinders i i ab.
  • In der Schutzhülle 7 wird der Weiserarm 8, 1 o, i i durch einen Mutterring 9 gesichert, welcher in ein Gewinde der Schutzhülle 7 eingeschraubt ist. Damit eine Drehung des Weiserarms in der Schutzhülle 7 verhindert wird, kann z. B. eine Längsrippe 8c auf dem Rohrkörper 8 und eine dem Rippenprofil entsprechende Nut 9a im Mutterring 9 vorgesehen sein.
  • Die Verschiebung des Weiserarms 8, io, ii aus der Schutzhülle 7 in die in Fig. i punktiert dargestellte Gebrauchslage geschieht durch eine Schraubenfeder 12, welche sich einerseits gegen die einwärtige Deckelfläche 7a, andererseits gegen den Kolben io stützt. Die Feder hat das Bestreben, den Weiserarm in die Gebrauchsstellung vorzuschieben.
  • An diesem Bestreben wird der Weiserarm in seiner Ruhelage durch einen bei 13 an der Schutzhülle 7 angelenkten Winkelhebel 14, i4a gehindert.
  • Der mit einer Riegelnase ausgestattete, ungefähr waagerecht liegende Hebelarm 14 steht unter der Wirkung einer Flachfeder 15, die ihn für gewöhnlich in der Sperrlage festhält, in der die Nase hinter die außenliegende Fläche des Kolbens io oder hinter eine in diesen eingelassene Rast Job greift.
  • Wird aber auf den Hebel i4a, der das Gestell des zugehörigen Fußtrittes überragt, in Richtung des Pfeiles 16 mit dem auf der Fußauflage ruhenden Fuß ein Schiebedruck ausgeübt, so wird der Eingriff der Teile Job, 14 freigegeben, und die Feder 12 wirft dabei den Weiserarm 8, io, ii aus der Schutzhülle 7 heraus, bis der Kolben io Anlage am Mutterring 9 findet. In der so hergestellten Gebrauchslage wirkt der Weiserarm 8, io, i J richtungsgebend.
  • Aus der Gebrauchslage wird der Weiserarm in seine Ruhelage dadurch zurückgeführt, daß auf ihn mit dem Fuß ein seitlicher Schiebedruck nach innen äusgeübt wird.
  • In dem Weiserarm i i, der durch einen roten Lackanstrich auffällig gemacht ist, ist eine elektrische Glühbirne 17 z. B. am Kolbenkörper io angeordnet. Der eine Pol kann durch die metallische Masse der Schutzhülle 7 oder des Weiserarmes 8, der andere Pol durch ein genügend langes Kabel 18 hergestellt werden, welches mit der elektrischen Stromquelle bzw. der Birne 17 verbunden wird. Die Verbindung mit der Masse geschieht etwa durch eine am Kolbenkörper io befestigte Feder 2z, die beim Vorschieben des Weiserarmes in die Gebrauchslage in metallische Berührung mit den Mutterring 9 gelangt. Das Kabel 18 endet in einem Stirnkontakt 18a, gegen den die mittlere Platte des Lampenfußes drückt.
  • Der elektrische Strom kann entweder von einem zweckmäßig zylindrischen Trockenelement oder aus der Dynamo entnömmen werden, welche die Fahrzeugbeleuchtung besorgt.
  • Im ersten Falle kann das Element ig entweder in der hohlen Fußtrittachse 3 oder in einer Schutzhülle 2o untergebracht werden, die unterhalb eines der beiden Paare der Gummiauflageklötze 5, 5a angeordnet ist und von deren Bolzen 6'an der Einschnürungsstelle 6a durch ein Brillenstück 2i getragen wird. Die Schutzhülle 2o, die außenseits durch einen Schraubdeckel verschließbar ist, stützt sich dabei gegen einen oder zwei Anschläge der Seitenschilder des Fußauflagegestelles. Wird der Maschinenbeleüchtungsstrom zum Birnenlicht benutzt, so können auf der Kurbelachse oder auch auf der Fußtrittachse zwei Schleifringe isoliert voneinander und von ihrem Träger angebracht und der Strom kann dann durch Schleiffedern und Drähte an die Birne bzw. den Kolben herangeführt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Richtungsanzeiger für mit Tretkurbeln versehene Fahrzeuge, bestehend aus einem in einem Gehäuse untergebrachten, durch Federwirkung seitlich herausschiebbaren Weiserarm, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (7) der Länge des Fußauflageteils des Tretkurbelgestelles angepaßt und mit Seitenschildern (4, 4a) derart versehen ist, daß es geschützt unter den Fußauflageteilen anbringbar ist, und zwar so, daß der zum Auslösen der Federsperre (i3, 14, 15) für den Weiserarm (8) dienende Hebel (14a) seitlich in Reichweite des Fußes liegt.
  2. 2. Richtungsanzeiger nach Anspruch i mit einer im Weiserarm angeordneten, von einer Trockenbatterie gespeisten Lampe, die sich bei der Bewegung des Weiserarms selbsttätig ein- und ausschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Batterie eine Schutzhülle (2o) vorgesehen ist, die an einem der Bolzen der Fußauflageteile zu befestigen ist.
DE1937SC113492 1937-08-06 1937-08-06 Richtungsanzeiger fuer mit Tretkurbeln versehene Fahrzeuge Expired DE687123C (de)

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