DE687184C - Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen, vom Feuchtigkeitsgehalt unabhaengigen Abmessen von Stoffen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen, vom Feuchtigkeitsgehalt unabhaengigen Abmessen von Stoffen

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DE687184C
DE687184C DE1936V0033101 DEV0033101D DE687184C DE 687184 C DE687184 C DE 687184C DE 1936V0033101 DE1936V0033101 DE 1936V0033101 DE V0033101 D DEV0033101 D DE V0033101D DE 687184 C DE687184 C DE 687184C
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Joseph Voegele AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C7/00Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
    • B28C7/04Supplying or proportioning the ingredients
    • B28C7/0404Proportioning
    • B28C7/0409Proportioning taking regard of the moisture content of the solid ingredients; Moisture indicators
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
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Description

Seit Jahren wird für die Herstellung von Beton gewichtsmäßige Abmessung der Mischungsteile gefordert. Die raummäßige Abmessung genügt nicht, denn es ist bekannt, daß die Stoffe je nach dem Feuchtigkeitsgehalt verschiedenes Raumgewicht aufweisen. Nur die gewichtsmäßige Abmessung gewährleistet den geringsten Zementverbrauch. Eine genaue gewichtsmäßige Abmessung genügt
>o jedoch nur dann für die Herstellung eines hochwertigen Betongemisches, wenn das im Stoff enthaltene Wasser bei der Bemessung der Wasserzugabe berücksichtigt wird. Bei ununterbrochener gewichtsmäßiger Abmessung wird also der bei der raummäßigen Abmessung gemachte Fehler in der Mengenbestimmung erheblich verringert, aber nicht beseitigt.
Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, in regelmäßigen Zeitabständen die Stofffeuchtigkeit durch Trockenversuche zu bestimmen und darnach die Wasserzugabe zu regeln. Doch auch dieses Verfahren kann nicht restlos befriedigen, denn in den meist mehr oder weniger langen Zwischenzeiten können Änderungen und damit Ungenauigkeiten in der Wasserzumessung eintreten. Die vorliegende Erfindung beseitigt diese, Nachteile. Ferner ist schon vorgeschlagen worden, was aber nicht zum Stande der Technik gehört, den unter dem Auslauf eines Gutbehälters angeordneten Waagebalken so auszubilden, daß seine eine Seite eine das abzumessende Gut ununterbrochen fördernde Vorrichtung und seine andere Seite ein Gewicht trägt. Mit dieser Vorrichtung ist die Zulaufmenge des Gutes selbsttätig regelbar, so daß die Fördervorrichtung in der Zeiteinheit die gewünschte Gewichtsmenge fördert.
Abb. ι zeigt die einfachere Ausführungsform der Abmeßanlage. Sie besteht aus dem Vorratsbehälter 1, unter dem ein Förderband 2 vorgesehen ist. Das Band bildet den einen Balken einer im Punkt 3 gelagerten Waage, deren anderer Balken aus dem Gewicht 4 und seinem Hebelarm 5 besteht. Der Ausschlag des Bandes wird durch den Zeiger 6 gemessen, der zwischen dem Doppelkontakt 7 spielt. Mit dem Kontakt ist ein Antrieb 8 verbunden, der den Auslaufschieber 9 öffnet und schließt. Pendelungen werden durch die einstellbare Dämpfung 10 verbindert. Wird das Gewicht 4- auf einen bestimmten Betrag eingestellt, so berührt das zunächst unbelastete Band 2 den oberen Kontakt Ja, wodurch der Schieber 9 so lange geöffnet wird, bis die auf dem Band liegende Stoffmenge die Gewichtseinstellung etwas überschreitet. Der Zeiger 6 berührt den Kontakt yb, der Schieber wird etwas geschlossen usw., bis je nach Dämpfungseinsteilung der Gleichgewichtszustand erreicht ist.
In Abb. 2 zeigt Kurve a, wie das Einheits-
gewicht eines bestimmten Stoffes — in diesem Falle Sand ο bis 7 mm —- in Abhängigkeit von der Feuchtigkeit schwankt. Da der in Ruhe befindliche Schieber 9 (Abb. 1) die Höhe des vom Band 2 geförderten Stoffstreifens bestimmt, also am Anfang des Bandes zunächst eine nur raummäßigeAbmessung vornimmt, drückt sich eine Erhöhung des Feuchtigkeitsgehaltes durch Gewichtsverringe-Mi rung des auf dem Band befindlichen Stoffstreifens aus. Der Zeiger 6 berührt Kontakt 7a und öffnet den Schieber so lange, bis die raummäßige Abmessung durch den Schieber auch bei der veränderten Feuchtigkeit das ursprünglich eingestellte Gewicht ergibt. Das Meßverfahren nach Abb. 1 beruht also auf Raumabmessung mit feuchtigkeitsabhängiger Gewichtskontrolle.
Wie bereits dargelegt, ist es jedoch für hochwertigen Beton erforderlich, die Abmessung der Mischungsanteile feuchtigkeitsunabhängig vorzunehmen. Während die Vorrichtung nach Abb. 1 eine gleichbleibende Gewichtsmenge, bestehend aus Sand -j- Feuchtigkeit, abmißt, wobei also sowohl die Sand- als auch die Feuchtigkeitsmenge mit dem prozentualen Feuchtigkeitsgehalt des Sandes schwanken, bestimmt die Vorrichtung nach Abb. 3 eine veränderliche Gewichtsmenge, bestehend aus gleichbleibender Sandmenge und veränderlicher Feuchtigkeitsmenge. Das bedeutet also·, daß die Vorrichtung nach Abb. 3 auf ein um den jeweiligen Feuchtigkeitsgehalt höheres Gewicht regelt. Dieses j eweilige Mehrgewicht zeigt Kurve b Abb. 2. Diese Regelung wird selbsttätig durch eine mechanische und elektrische Kopplung des Auslauf Schiebers 9 mit dem Doppelkontakt 7 erreicht. Angenommen, daß das Band 2 Sand mit o°/o Feuchtigkeit fördert, so stellt sich der Schieber auf eine entsprechende Stellung ein. Durch Versuche können ferner die sich ergebenden Schieberstellungen für i°/o, 2°/0) 3°/o usw. ermittelt werden. Wird nun der Kontakt 7 beweglich angeordnet und mit dem Schieber etwa über ein Kurvengelenk 11 gekoppelt, so kann der Schieber so gesteuert werden, daß seine Bewegungen der Kurve c entsprechen. Die Kurve c stellt das Gewichtsverhältnis der trockenen Einheitsmenge zuzüglich der jeweiligen prozentualen Feuchtigkeit (Kurve b) zu der diese prozentuale Feuchtigkeit enthaltenden Einheitsmenge (Kurve a) dar. Der Kontakt 7 regelt den Schieber (elektrische Kopplung) infolge eines durch das Kurvengelenk (mechanische Kopplung) bestimmten Vorlaufes auf ein demMehr an Wasser entsprechendes Mehrgewicht nach Kurve c und gewährleistet so, daß das Band 2 unabhängig vom Feuchtigkeitsgehalt stets die gleiche tatsächliche Stoffmenge liefert.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum ununterbrochenen, vom jeweiligen Feuchtigkeitsgehalt unabhängigen gewichtsmäßigen Abmessen von Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaufquerschnitt des Vorratsbehälters selbsttätig nach einer Kurve geändert wird, die das Verhältnis
Raumgewicht trociien + °/0 Feuchtigkeit Raumgewichtfeucht
darstellt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Veränderung des Auslaufquerschnittes zur Abmessung von weiteren Stoffen oder Flüssigkeiten in gleichem oder verändertem Verhältnis benutzt wird.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2 mit einem unter einem Auslauf angeordneten Waagebalken, dadurch gekennzeichnet, daß dessen eine Seite eine das abzu- 8g messende Gut ununterbrochen fördernde Vorrichtung aufnimmt, während die andere Seite des Balkens ein verschiebbares Gewicht -trägt, wobei ein \'on der Waage betätigter Regelkontakt einen gegenüber dem Absperrschieber des Auslaufes veränderlichen Vorlauf besitzt, der dem prozentualen Feuchtigkeitsgehalt des abzumessenden Gutes proportional ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das auf den Förderer des Waagebalkens auflaufende Gut selbsttätig- mit an sich bekannten Mitteln seinen Zulauf so· regelt, daß der Förderer in der Zeiteinheit die eingestellte Gewichtsmenge fördert.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelkontakt mit dem Absperrschieber sowohl elektrisch als auch mechanisch gekoppelt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1936V0033101 1936-09-08 1936-09-08 Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen, vom Feuchtigkeitsgehalt unabhaengigen Abmessen von Stoffen Expired DE687184C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE851922C (de) * 1942-03-10 1952-10-09 Hans Mann Wasserzumess- und Aufgabevorrichtung fuer Mischmaschinen
EP0431378A3 (en) * 1989-12-02 1991-12-27 Elba-Werk Maschinen-Gesellschaft Mbh & Co. Method for measuring moisture content of bulk materials in the batch production of building material compositions

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE851922C (de) * 1942-03-10 1952-10-09 Hans Mann Wasserzumess- und Aufgabevorrichtung fuer Mischmaschinen
EP0431378A3 (en) * 1989-12-02 1991-12-27 Elba-Werk Maschinen-Gesellschaft Mbh & Co. Method for measuring moisture content of bulk materials in the batch production of building material compositions

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