DE687204C - An- und abklappbares Schutzgitter fuer Fenster, inscher Lokomotiven - Google Patents

An- und abklappbares Schutzgitter fuer Fenster, inscher Lokomotiven

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DE687204C
DE687204C DE1938E0051226 DEE0051226D DE687204C DE 687204 C DE687204 C DE 687204C DE 1938E0051226 DE1938E0051226 DE 1938E0051226 DE E0051226 D DEE0051226 D DE E0051226D DE 687204 C DE687204 C DE 687204C
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DE
Germany
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foldable
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window
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Expired
Application number
DE1938E0051226
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English (en)
Inventor
Paul Mudrack
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BRIKETFABRIKEN AKT GES
EINTRACHT BRAUNKOHLENWERKE
PAUL MUDRACK
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BRIKETFABRIKEN AKT GES
EINTRACHT BRAUNKOHLENWERKE
PAUL MUDRACK
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D25/00—Window arrangements peculiar to rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein an- und abklappbares Schutzgitter für Fenster, insbesondere für Fenster von Anschlagtüren elektrischer Lokomotiven im Braunkohlenbergbau.
Es ist allgemein üblich, Fensteröffnungen zu vergittern, um ein allzu weites Hinauslehnen aus dem Fenster zu verhindern. In vielen Fällen ist es erforderlich, das Schutzgitter in einem bestimmten Abstand von der Wandung anzubringen, um ein Hinauslehnen um einen gewissen Betrag zu ermöglichen. Dies ist insbesondere bei elektrischen Lokomotiven wichtig, bei denen sich der Fahrer so weit aus dem Fenster lehnen muß, daß er einen guten Überblick über die Strecke hat. Bei Fenstern, die in einer Wandung angeordnet sind, macht eine derartige Vergitterung keine Schwierigkeiten. Ist das Fenster jedoch, wie bei elektrischen Lokomotiven häufig, an einer Anschlagtür angebracht, so sah man bisher von einer Vergitterung ab, da eine solche in der bei anderen Fenstern üblichen Weise nicht angebracht werden konnte, ohne entweder, wenn die Tür nach außen aufschlägt, das Öffnen der Tür zu behindern oder, wenn die Tür nach innen aufschlägt, so weit in die Einstiegöffnung hineinzuragen, daß das Ein- und Aussteigen behindert wurde. Da man also aus diesen Gründen die Fenster von Anschlagtüren nicht vergitterte, ergab sich für den Fahrer die Gefahr, daß er sich zu weit aus dem Fenster lehnte und durch nahe der Fahrbahn stehende Pfosten oder sonstige Gegenstände schwer verletzt wurde. Dies war insbesondere bei Bahnen der Fall, bei denen nicht viel Platz seitlich des Schienenweges zur Verfügung steht, beispielsweise bei Bahnen, die im Braunkohlenbergbau verkehren, da hier Pfosten u. dgl. nahe dem Zugprofil aufgestellt werden müssen.
Es sind an- und abklappbare Schutzgitter bekannt. Bei den bekannten Ausführungsformen ist das Gitter jedoch, als Ganzes um eine Achse schwenkbar und kann von einem in einer Wandung angeordneten Fenster ab- oder an dieses angeklappt werden, um beispielsweise das Reinigen der Fensterscheibe zu ermöglichen. Auf der anderen Seite des bekannten Schutzgitters sind Befestigungsmittel angeordnet, um das Gitter in angeklappter Stellung zu halten. Ein derartiges Schutzgitter eignet sich für den angestrebten Zweck nicht, da man nicht bei jedem Öffnen der Tür das Gitter anklappen und durch die 1.5 Befestigungsmittel festhalten kann, ebensowenig wie man nach jedem Schließen der Tür die Befestigungsmittel lösen und das Fenster dann abklappen kann. Außerdem wird durch die Verschwenkbarkeit um eine Achse nicht der vergitterte freie Raum geschaffen, den der Fahrer zum Hinauslehnen für das Beobachten der Strecke braucht.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die in waagerechter Richtung verlaufenden Stäbe des Gitters mit abgekröpften Enden in Lagern schwenkbar sind, so daß das Gitter in der einen Schwenkstellung an das Fenster angeklappt und in der anderen Schwenkstellung von diesem abgeklappt ist. Man kann das Anklappen und Abklappen, des Gitters willkürlich vornehmen. Besonders zweckmäßig ist es, die Anordnung so zu treffen, daß das Gitter mit einem durch die Türbewegungen, beeinflußten Gestänge oder Seilzug in Verbindung steht, so daß es beim Öffnen der Tür selbsttätig an das Fenster angeklappt und beim Schließen der Tür von diesem abgeklappt wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι die Ansicht einer Anschlagtür mit vergittertem Fenster,
Abb. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. ι bei geschlossener,
Abb. 3 bei geöffneter Tür und Abb. 4 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt nach Linie C-D der Abb. 1.
Beiderseits des Fensters b sind außen an der Tür Flacheisen c befestigt, die Lager k tragen, in denen drei gekröpfte, untereinander durch senkrechte Stangen verbundene, in waagerechter Richtung verlaufende Rundeisenstäbe α gelagert sind. Am einen Ende der obersten Stange« ist, wie insbesondere Abb. 4 erkennen läßt, ein Hebelarm e angebracht, an dem ein Seilzug^ angreift. Das Seil wird über die an der Tür befestigte Leit-: rolle/ durch die Tür hindurch über eine zweite, gleichfalls an der Tür befestigte Leitrolle g" geführt und endet in einer Befestigungsöse h, die an der Wandung der Lokomotive dicht neben der Tür angebracht ist. Ist die Tür geschlossen, so wird der Seilzug gespannt, so daß über den Hebelarme die Gitterstäbe« in die in Abb. 2 gezeigte Stellung gehoben werden. In dieser Stellung kann sich der Lokomotivführer so weit aus dem Fenster lehnen, wie dies aus betrieblichen Gründen erforderlich ist, während ein weiteres Hinauslehnen vermieden wird. Wird die Tür dagegen geöffnet, so bewegt sich die Rolle g in 'die Stellung g' (Abb. 4). Die Zugkraft im Seilzug läßt nach, und das Gitter klappt in die an Abb. 3 gezeigte Stellung, in der es das Ein- und Aussteigen nicht behindert.
Statt des Seilzuges kann auch ein Gestänge Verwendung finden. Ebenso ist es ohne weiteres und ohne Schwierigkeiten möglieh, ein Schutzgitter für nach außen aufschlagende Türen in der gezeigten Weise auszubilden, indem sich die innen angeordneten Teile g, Ii an der Außenwand befinden. Schließlich ist es auch möglich, das Gitter so auszubilden, daß es bei entspanntem Seil oder Gestänge in der in Abb. 2 gezeigten Stellung, bei gespanntem Seilzug oder Gestänge dagegen in der in Abb. 3 gezeigten liegt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. An- und abklappbares Schutzgitter für Fenster, insbesondere für Fenster von Anschlagtüren elektrischer Lokomotiven im Braunkohlenbergbau, dadurch gekennzeichnet, daß die in waagerechter Richtung verlaufenden Stäbe (a) des Gitters mit abgekröpften Enden in Lagern (k) schwenkbar sind, so daß das Gitter in der einen Schwenkstellung an das Fenster (&) angeklappt und in der anderen Schwenkstellung von diesem abgeklappt ist.
2. Schutzgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter mit einem durch die Türbewegungen beeinflußten Gestänge oder Seilzug (d) in Verbindung steht, so daß es beim Öffnen der Tür selbsttätig an das Fenster (b) angeklappt und beim Schließen der Tür von diesem abgeklappt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
BERLIN. GEDRUCKT IN DER
DE1938E0051226 1938-06-05 1938-06-05 An- und abklappbares Schutzgitter fuer Fenster, inscher Lokomotiven Expired DE687204C (de)

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DE687204C true DE687204C (de) 1940-01-25

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