DE687233C - Verfahren zur Herstellung von Halbzeug (z. B. Blec mit Auflagen aus Edelmetall - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Halbzeug (z. B. Blec mit Auflagen aus Edelmetall

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DE687233C
DE687233C DE1936K0144035 DEK0144035D DE687233C DE 687233 C DE687233 C DE 687233C DE 1936K0144035 DE1936K0144035 DE 1936K0144035 DE K0144035 D DEK0144035 D DE K0144035D DE 687233 C DE687233 C DE 687233C
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DE1936K0144035
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Inventor
Dipl-Ing Georg Durst
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FR KAMMERERER AKT GES
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FR KAMMERERER AKT GES
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H11/00—Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
    • H01H11/04—Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts
    • H01H11/041—Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts by bonding of a contact marking face to a contact body portion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Switches (AREA)

Description

Es ist bekannt, für elektrische Geräte bestimmte Kontakte, die aus dem eigentlichen Kontaktteil (Kontaktpol) und einem Kontaktträger (ζ. Β. Feder)' bestehen, durch Abschneiden von Verbundmetall herzustellen, das auf einer unendlen Unterlage einen Streifen von Edelmetall trägt, aus dem der Kontaktpol gebildet wird. Die Kontakte werden dabei durch Stanzen, Prägen, Biegen usw. in der üblichen oder einem besonderen Zweck angepaßten Form hergestellt. Der Kontaktpol bildet dabei eine durch Drücken gebildete, nach der Rückseite zu hohle Erhöhung auf dem Kontaktträger. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, den zur Bildung des Kontaktpoles dienenden Teil des Verbundmetallbandes durch Stauchen oder Prägen zu . verdicken, um eine stärkere Edelmetallanhäufung am eigentlichen Kontaktpol, d. h. an der Stelle der größten Beanspruchung, zu erhalten, ohne die Stärke der Edelmetallauflage im ganzen vergrößern zu müssen.
Die meisten auf diese Weise hergestellten Kontakte weisen außerhalb der eigentlichen Kontaktstellen Edelmetall in solchen Mengen auf, die für den Preis der Kontakte und angesichts der Notwendigkeit der Einsparung von Edelmetallen nicht unbeträchtlich sind. Das liegt daran, daß es aus Herstellungsgründen und mit Rücksicht auf die Paßgenauigkeit bei den bekannten Verfahren nicht möglich ist, die Edelmetallstreifen mit geringerer Breite als etwa 2 bis 3 mm auszuführen. Insbesondere können schmale, stumpf angeschweißte Randstreifen nur in der Weise gebildet werden, daß die Edelmetallstreifen zunächst eine wesentlich größere Breite erhalten und dann beschnitten werden. Das ist notwendig, weil einerseits zu schmale Randstreifen beim Auswalzen sich verziehen würden und sich andererseits an den Rändern Walzrisse bilden, die beseitigt werden müssen. Dieser Weg ist also mit sehr großen Verlusten und dementsprechend hohen Kosten verbunden. Zweck der Erfindung ist, ein Verfahren anzugeben, das zur Herstellung solcher Kontakte verwendete Halbzeug in Form von z. B. Blechen, Bändern, Drähten, Stäben, Rohren
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aus Verbundmetall mit Edelmetallauflage durch Strecken (z. B, Walzen, Ziehen) eines Verbundmetallblockes in solcher Weise herzustellen, daß der Verbrauch an Edelmetall auf das geringste Maß herabgesetzt wird und die Edelmetallauflagen nur möglichst kleine Ausmaße erhalten und an die genau richtige Stelle kommen. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung unter Verwendung einer nachträglich chemisch entfernbaren Schutzschicht eines mitverschweißten Metalls dadurch gelöst, daß zum Zwecke,, sehr schmale und/oder dünne Auflagen auf dem Grundmetall nur in der notwendigen Breite und/oder Dicke und an der genau richtigen Stelle nach dem Entfernen der Schutzschicht zu erhalten, diese so angebracht wird, daß sie den Querschnitt des Verbundmetallblocks zu einem leicht durch Strecken bearbeitbaren ergänzt. Es ist bereits bekannt, bei der Bearbeitung von Verbundmetall Schutzmetallschichten aufzuschweißen, die nach der Bearbeitung chemisch entfernt werden. Diese abätzbaren Schutzschichten dienten aber bisher ausnahmslos zwei Zwecken. Entweder sollte durch sie ein dünnes Arbeitsstück bearbeitungsfähig gemacht werden, indem es durch die Schutz-■ metallschicht verstärkt und damit leichter walz-, preß-, zieh- oder biegbar oder auch lötfähiger wird. Oder die Schutzmetallschicht sollte einen mechanischen Schutz einer dünnen Edelmetallschicht bei der Bearbeitung gegen schädliche Beinflussung durch Hitze, Abreiben usw. bieten.
Im Gegensatz dazu wird die Schutzschicht bei dem Verfahren gemäß der Erfindung zu einem ganz anderen und gänzlich neuen Zweck angewendet. Sie ermöglicht in einfacher und wirtschaftlicher Weise die Herstellung von Halbzeug mit sehr schmalen und dünnen Edelmetallauflagen, die auf andere Weise nur sehr unwirtschaftlich und umständlich durchgeführt werden könnte. Die Schutzschicht dient nicht dazu, den Gegenstand durch Verstärkung überhaupt erst bearbeitbar zu machen oder die Edelmetallauflage mechanisch zu schützen, sondern sie ist ein Mittel zur Querschnittsgestaltung in dem Sinne, daß mit ihrer Hilfe sehr schmale und dünne Auflagen von vornherein nur in der notwendigen Breite und Dicke und an der genau richtigen Stelle erzeugt werden.
Als Schutzmetall kommt ein solches in Betracht, das sich ohne Schädigung des unedlen und des edlen Metalls chemisch, z. B. durch Beizen oder durch galvanische Behandlung, entfernen läßt. Ein solches Metall ist in den meisten Fällen, besonders wenn es sich lim Unterlagsrnetalle aus Kupferlegierungen handelt, Eisen, von dem zweckmäßig solche Sorten gewählt werden können, die walztech-■nisch mit den übrigen Bestandteilen des Mehrschichtenmetalls übereinstimmen. Die Erfindung umfaßt weiter nach diesem Verfahren hergestelltes Halbzeug und aus diesem Halbzeug hergestellte Kontakte.
Durch die Erfindung wird es möglich, das für die Herstellung von Kontakten benutzte Verbundmetallhalbzeug mit sehr schmalen Edelmetallauflagen herzustellen, diese Auflagen als erhabene volle Streifen auf der Oberfläche der Unterlage anzuordnen und auch sehr schmale Edelmetallrandstreifen unmittelbar in der gewünschten Breite an Bleichen oder Bändern zu erzeugen. Die gemäß dem Verfahren vorbereiteten Verbundmetallblöcke können dabei ohne besondere Vorsichtsmaßregeln ausgewalzt werden, ohne daß die schmalen Edelmetallstreifen Kantenrisse erhalten oder sich schräg verlagern.
Aus dem Halbzeug mit erhabenen Edelmetallrippen können auch Kontakte mit gewölbten Kontaktpolen hergestellt werden. Die erhabenen Edelmetallrippen können nämlich als Führungen für das Preß- und Schnittwerkzeug dienen, so daß die richtige Stellung des Bandes im Werkzeug jederzeit eingehalten werden kann und Gewähr dafür gegeben' ist, daß der höchste Punkt der Pol wölbung mit der Mitte der Edelmetallrippe zusammenfällt.
In der Zeichnung iit eine Anzahl von Ausführungsbeispielen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen die Fig. la, 2a, 3a, 4a, 5a und 6a jede den Querschnitt eines gemäß der Erfindung vorbereiteten Verbundmetallblockes,- wobei α das unedle Unterlagsmetall, b das Edelmetall und c das Schutzmetall bedeutet. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5a sitzt die Auflage b des Edelmetalls nicht unmittelbar auf dem Unterlagmetall a, sondern es ist noch eine Zwischenschicht d eines Metalls eingeschaltet, das in seinen Eigenschaften hinsichtlich Bearbeitungsfähigkeit und Härte eine Mittelstellung zwischen den beiden anderen Metallen einnimmt.
In Fig. 6a ist ein Schnitt dargestellt, bei dem- das Schutzmetall c eine Mitteleinlage im Unterlagsmetall α bildet und zwei Edelmetallauflagen b1 und b2 bedeckt. Durch die no Anordnung der Streifen bv b2 und c symmetrisch zur Mitte wird ein besonderer Schutz gegen säbelförmiges Krümmen und Verlagerungen beim Walzen erreicht.
Die Fig. ib, 2b, 3b, 4b, 5b und 6b zeigen die Querschnitte der ausgewalzten Bänder. Die Fig. ic, 2c, 3c, 4c, 5c und 6e stellen die Bandquerschnitte nach der chemischen Entfernung der Schutzmetallschicht dar. Bei der Ausführung nach Fig. 6c ist das Band noch in zwei getrennte Bänder O1, b± und a2, 52 geteilt. Schließlich zeigen die Fig. id, 2d und
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Sd fertige Kontaktformen. In Fig. 3d ist eine Draufsicht auf das Band gegeben, dessen Querschnitt Fig. 3c zeigt. Aus der Fig. 3d ist ersichtlich, wie durch schräges Ausschneiden der Kontakte aus dem Verbundmetallband a, b Kontakte k erhalten werden können, deren Edelmetallstreifen b schräg zur Kontaktlängsachse verläuft. Werden zwei derartige Kontakte k gemäß Fig. 3 e und 3 f miteinander verwendet, dann erhält man ein Kreuzkontaktfederpaar, durch das in sehr einfacher Weise eine sog. Punktberührung der Kontaktstreifen b verwirklicht wird.
Schließlich ist in den Fig. 7a, 7b und 7c noch ein Rohrkörper gemäß der Erfindung im Querschnitt in den verschiedenen Stufen der Herstellung gezeigt, der auf dem Unterlagsmetall α zwei Längsrippen O1, b2 aus Edelmetall trägt, die während des Ziehvorganges durch ein Schutzmetall c geschützt sind, das die Rippen überdeckt und den Querschnitt abrundet.
Es ist klar, daß die gemäß der Erfindung hergestellten Bleche, Bänder, Drähte, Stäbe, Rohre nach dem Wegbeizen des Schutzmetalles noch mechanisch, z. B. durch Glattziehen oder Walzen des Edelmetalls, nachbearbeitet werden können. Ebenso ist es. möglich, auf die in dieser Weise hergestellten Kontakte das schon vorgeschlagene Verfahren anzuwenden, um das Edelmetall durch Stauchen, Prägen oder Pressen an der Stelle des Kontaktpoles noch stärker anzuhäufen und zu verdicken. Allerdings haben die gemäß dem vorliegenden Verfahren hergestellten Kontakte bereits dicke und volle Kontaktpole. Schließlich sei darauf hingewiesen, daß das Schutz-metall unter Umständen auch erst an den fertigen Kontakten entfernt werden kann, was dann von Vorteil sein kann, wenn sich der Kontakt mit dem Schutzmetall besser durch z. B. Pressen, Biegen in seine endgültige Form überführen läßt.

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    ι . Verfahren zur Herstellung von Halbzeug (z. B. Blechen, Bändern, Drähten, Rohren) aus Verbundmetall mit Auflagen aus Edelmetall durch Strecken (z. B. Walzen, Ziehen) eines Verbundmetallblocks unter Verwendung einer nachträglich chemisch entfernbaren Schutzschicht eines mitverschweißten Metalls, insbesondere zur Herstellung von Kontakten für elektrische Geräte, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke, sehr schmale und/oder dünne Auflagen auf dem Grundmetall nur in der notwendigen Breite und/oder Dicke und an der genau richtigen Stelle nach dem Entfernen der Schutzschicht (c) zu erhalten, diese so angebracht wird, daß sie den Querschnitt des Verbundmetallblocks zu einem leicht durch Strecken bearbeitbaren ergänzt.
  2. 2. Nach dem Verfahren nach Anspruch 1 durch Strecken eines Verbundmetallblockes hergestelltes Halbzeug (z. B. Bleche, Bänder, Drähte, Stäbe, Rohre) aus Verbundmetall mit Auflagen aus Edelmetall, insbesondere zur Herstellung von Kontakten für elektrische Geräte, dadurch gekennzeichnet, daß es auf der Oberfläche der unedlen Unterlage(ß) erhabene Streifen (b) aus Edelmetall aufweist, die durch eine ehemisch entfernbare Schutzmetallschicht (c) bedeckt sind.
  3. 3. Halbzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unedle Unterlage (a) in ihrer Mitte einen eingelegten Längsstreifen des Schutzmetalls (c) hat und dieser zwei symmetrisch zur Mitte laufende, aus der unedlen Unterlage herausragende Edelmetallstreifen (^1 und b2) bedeckt.
  4. 4. Nach dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestelltes Halbzeug, dadurch gekennzeichnet, daß ein Streifen (a) des unedlen Metalls, ein Streifen (c) des Schutzmetalls und ein zwischen ihnen liegender Streifen (b) des Edelmetalls an den Längsseiten stumpf aneinanderstoßen.
  5. 5. Nach dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestelltes Halbzeug, dadurch gekennzeichnet, daß der Edelmetallstreifen (b) dünner als die Banddicke des unedlen Metalls (a) ist und das Schutzmetall (c) die Dicke ausgleicht.
  6. 6. Aus Verbundmetallhalbzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 5 hergestellter '°° Kontakt für elektrische Geräte.
  7. 7. Aus Verbundmetall nach einem der Ansprüche 2 bis 5 hergestellter Kontakt für elektrische Geräte, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt (k) schräg aus dem Band (α) herausgeschnitten ist, so daß der Edelmetallstreifen (b) schräg zur Kontaktlängsachse verläuft.
  8. 8. Verfahren zur Herstellung von Kontakten aus Bändern nach dem Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erhabene Edelmetallstreifen (b, bu b2) als Führung für Werkzeuge bei der Weiterbearbeitung benutzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1936K0144035 1936-10-08 1936-10-08 Verfahren zur Herstellung von Halbzeug (z. B. Blec mit Auflagen aus Edelmetall Expired DE687233C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE902661C (de) * 1941-10-07 1954-01-25 Rau Fa G Verfahren zur Herstellung von Kontaktbimetall und Gewinnung von zur elektrischen Kontaktgebung dienenden Gegenstaenden hieraus
DE926745C (de) * 1952-03-28 1955-04-25 Metals & Controls Corp Verfahren zum Herstellen von elektrischen Kontakten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE902661C (de) * 1941-10-07 1954-01-25 Rau Fa G Verfahren zur Herstellung von Kontaktbimetall und Gewinnung von zur elektrischen Kontaktgebung dienenden Gegenstaenden hieraus
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