DE687253C - Vorrichtung zur Verhinderung des Festbremsens der enenfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zur Verhinderung des Festbremsens der enenfahrzeugenInfo
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- DE687253C DE687253C DE1938K0149232 DEK0149232D DE687253C DE 687253 C DE687253 C DE 687253C DE 1938K0149232 DE1938K0149232 DE 1938K0149232 DE K0149232 D DEK0149232 D DE K0149232D DE 687253 C DE687253 C DE 687253C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
- B60T8/32—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration
- B60T8/321—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration deceleration
- B60T8/3235—Systems specially adapted for rail vehicles
- B60T8/3245—Systems specially adapted for rail vehicles responsive to the speed difference between wheels and rail, or between two wheels or two axles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verhinderung· des Festbremsens der Räder
von mit Reibungsbremsen ausgerüsteten Schienenfahrzeugen durch elektrische Kupplung
von mit jeder Achse eines Drehgestells bzw. mit den Endachsen des Fahrzeuges umlaufenden
Stromerzeugern, die bei einer Drehzahldifferenz der antreibenden Achsen einen Strom liefern, durch den mittels elektrischer
Schalter Magnetventile beinflußt werden, die den Bremszylinderdruck bis zur Aufhebung
der Drehzahldifferenz herabmindern.
Es sind bereits derartige Vorrichtungen entwickelt worden, bei denen als Stromerzeuger
entweder Gleich- oder Wechselstrommaschinen zur Anwendung kommen. Da es jedoch unmöglich
ist, die Charakteristik zweier Maschinen in ihrem ganzen Verlauf zur Übereinstimmung
zu bringen, entsteht hierbei der Nachteil, daß die Magnetventile zur Herabminderung
des Bremszylinderdruckes bei verschiedenen Drehzahlunterschieden der die Stromerzeuger treibenden Achsen ansprechen,
je nachdem welcher der beiden Stromerzeuger gerade langsamer läuft. Die Ungleichheit
der Charakteristiken läßt sich auch nicht durch wenig empfindliche Magnetventile ausgleichen,
da dann in dem ungefähr waagerecht liegenden Teil der Charakteristik selbst bei großer Verschiedenheit der Umdrehungszahlen
der Bremsachsen keine Beeinflussung der Magnetventile erfolgt, während hochempfindliche
Magnetventile durch die auch bei Gleichlauf der Bremsachsen im Bereich niedriger Geschwindigkeiten auftretenden
unterschiedlichen Ströme zum ungewollten Ansprechen der Vorrichtung veranlaßt werden.
Werden gemäß der Erfindung aber Drehstromerzeuger auf den Bremsachsen angeordnet,
von denen der eine eine Asynchronmasehine, der andere eine Synchronmaschine darstellt, so entfallen die geschilderten Nach-'
teile. Bekanntlich ist die Leistung einer Synchronmaschine in der Hauptsache von
dem Produkt ihrer Maschinenkonstanten und der Drehzahl abhängig:
Bei der mit der Synchronmaschine !elektrisch gekuppelten Asynchronmaschine ist, abgesehen
von dem hier zu vernachlässigenden Spannungsabfall der Zwischenleitungen und
dem. Einfluß der Streuung, die abgegebene ίο Leistung
N-K-U1-
-n«
-K-(H1 M2) ,
d. h. die abgegebene Leistung ist abhängig von dem Drehzahlunterschied der Bremsachsen.
»Somit werden auch die auf einen bestimmten Wert eingestellten Magnetventile immer bei dem gleichen Drehzahlunterschied
ansprechen.
Da ferner die Belastung von zwei Achsen eines Wagens bzw. eines Drehgestells beim
Bremsen stets voneinander verschieden ist, ist ein gleichzeitiges Schlüpfen dieser Achsen,
welches, die Vorrichtung unwirksam machen würde, unwahrscheinlich.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung schaubildlich wiedergegeben.
Auf den gebremsten Achsen 1 und 2 eines Fahrzeuges oder eines Drehgestells eines
solchen ist je eine Drehstrommaschine 10 und 11 angeordnet, deren Läufer mit der
Drehzahl der betreffenden Achse oder nach Maßgabe der zwischen der Achse und dem
Läufer etwa eingeschalteten Übersetzung umläuft. Der eine, dieser Stromerzeuger
ist als Synchronmaschine, der andere als Asynchronmaschine ausgebildet. Die Erregung
des Synchron-Drehstromerzeugers erfolgt durch Gleichstrom von einer im Fahrzeug ohnehin mitgeführten Batterie 12 (Beleuchtungszusatzbatterie
oder Batterie für die Erregung der elektromagnetischen Schienenbremse).
Die drei Anschlußklemmen am Stator der Synchronmaschine 10 sind mit den
Statorklemmen der Asynchronmaschine 11 verbunden. Die drei vom Läufer der Asynchronmaschine
11 bzw. von deren Schleifringbürsten ausgehenden Leitungen führen zu
einem Drehstrommagneten 3, der einen Kontakt 4 zu betätigen vermag. Der Kontakt 4
liegt in einem Stromkreis, der vom einen Pol der Batterie 12 ausgeht und zum anderen
Pol der Batterie zurückkehrt. In diesem Stromkreis sind zwei elektromagnetisch gesteuerte
Ventile 5 und 6 angeordnet. Das Ventil 6 beherrscht die Verbindung zwischen dem Bremsluftbehälter 9 und dem Bremszylinder 7,
und das Ventil 5 beherrscht die Verbindung zwischen dem Bremszylinder 7 und der freien
Luft.
Bei Ausführung einer Bremsung ist das Ventil 6 offen, im Falle des Zustandekommens
des Stromschlusses über den Kontakt 4 infolge einer Drehzahldifferenz der beiden
Achsen 1 und 2 wird das Ventil 6 geschlossen und das Ventil 5 geöffnet, der Bremszylinder 7
also entlüftet. Diese Entlüftung ist nur eine vorübergehende und hält nur so lange an,
als zwischen den gebremsten Achsen 1 und 2 Drehzahlunterschiede bestehen, d.h. so lange,
als eine Achse infolge der Bremswirkung schlüpft. Normalerweise laufen die Räder
der Bremsachsen und somit die Läufer der Drehstromerzeuger mit gleicher Drehzahl. Das
Drehfeld der Synchronmaschine läuft mit derselben Drehzahl um wie der Läufer der
Asynchronmaschine. Der Elektromagnet 3 bekommt keinen Erregerstrom.
Kommt infolge der Bremswirkung die Achse-i zum Schlüpfen, während die Achse 2
trotz der Bremswirkung mit einer Drehzahl weiterläuft, die höher ist als die der Achse 1,
so läuft das Drehfeld der Maschine 11 langsamer als deren Läuferfeld, und es kommt
zur Erregung des Elektromagneten 3. Schlüpft die Achse 2, während Achse 1 weiterläuft,
so bleibt das Feld des Läufers der Maschine 11 hinter dem Drehfeld ihres Stators
zurück, und es kommt ebenfalls zur Erregung go des Elektromagneten 3, also zur Entlüftung
des Bremszylinders 7, bis beide Achsen wieder mit gleicher Drehzahl laufen, wodurch die
Erregung des Elektromagneten 3 aufhört und der Bremszylinder wieder mit Druckluft gefüllt
wird bzw. der in ihm herrschende Druck erhalten bleibt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zur Verhinderung des Festbremsens der Räder von mit Reibungsbremsen ausgerüsteten Schienenfahrzeugen durch elektrische Kupplung von mit jeder Achse eines Drehgestells bzw. mit den Endachsen des Fahrzeuges umlaufenden Stromerzeugern, die bei einer Drehzahldifferenz der antreibenden Achsen einen Strom liefern, durch den mittels elektrischer Schalter Magnetventile beeinflußt no werden, die den Bremszylinderdruck bis zur Aufhebung der Drehzahldifferenz herabmindern, dadurch gekennzeichnet, daß von einer Achse eine Synchron-, von der anderen Achse eine Asynchronmaschine angetrieben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938K0149232 DE687253C (de) | 1938-01-20 | 1938-01-20 | Vorrichtung zur Verhinderung des Festbremsens der enenfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938K0149232 DE687253C (de) | 1938-01-20 | 1938-01-20 | Vorrichtung zur Verhinderung des Festbremsens der enenfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE687253C true DE687253C (de) | 1940-01-26 |
Family
ID=7251861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938K0149232 Expired DE687253C (de) | 1938-01-20 | 1938-01-20 | Vorrichtung zur Verhinderung des Festbremsens der enenfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE687253C (de) |
-
1938
- 1938-01-20 DE DE1938K0149232 patent/DE687253C/de not_active Expired
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