DE687265C - Sekundaerelektronen-Vervielfaeltiger - Google Patents

Sekundaerelektronen-Vervielfaeltiger

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DE687265C
DE687265C DE1937S0128420 DES0128420D DE687265C DE 687265 C DE687265 C DE 687265C DE 1937S0128420 DE1937S0128420 DE 1937S0128420 DE S0128420 D DES0128420 D DE S0128420D DE 687265 C DE687265 C DE 687265C
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DE
Germany
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electrodes
electrons
impact
acceleration
multiplier according
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937S0128420
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English (en)
Inventor
Andre Briot
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Societe Francaise Radio Electrique
Original Assignee
Societe Francaise Radio Electrique
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/64Turbine tubes, i.e. tubes with H-field crossing the E-field and functioning with reversed cyclotron action
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/76Dynamic electron-multiplier tubes, e.g. Farnsworth multiplier tube, multipactor

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  • Particle Accelerators (AREA)

Description

  • Sekundärelektronen-Vervielfältiger Die Erfindung bezieht sich auf einen Sekundärelektronen-Vervielfacher in axialsymmetrischem Aufbau mit einer mit der Achse zusammenfallenden Primärelektronenquelle, der außerdem eine oder mehrere durchlässige Prallelektroden und eine Sammelelektrode besitzt. Bei einer bekannten An-. ordnung dieser Art ist die von den Elektronen zurückgelegte Bahn auf einen kurzen Kurvenbogen beschränkt. Gemäß der Erfindung wird daher der Vervielfacher in der Weise ausgebildet, daß zwei mit Hoehfrequenzspannung erregte Beschleunigungselektroden ein senkrecht zu dem Magnetfeld gerichtetes elektrisches Wechselfeld erzeugen, das im Verein mit dem Magnetfeld den Elektronen eine Bewegung auf einer ebenen Spirale um die Symmetrieachse erteilt, und daß die durchlässigen Prallelektroden quer zu dem Spiralweg der Elektronen angeordnet sind, so daß die Primär- bzw. Sekundärelektronen sie mehrere Male durchlaufen und an ihnen eine mehrmalige Sekundärelektronenernission hervorrufen.
  • Das Gerät gemäß der Erfindung kann mit Elektronen thermischen oder photoelektrischen Ursprungs arbeiten. In beiden Fällen ist die die primären Elektronen erzeugende Kathode im wesentlichen in dem Symmetriezentrum des Systems angeordnet. Sie ist im Inneren der Beschlewnigungselektroden angeordnet, die mit Hochfrequenz gespeist werden und vorzugsweise in Form eines kreisförmigen, flachen und hohlen Gehäuses ausgebildet sind, das nach einem seiner Durchmesser geschnitten ist. Handelt es sich um eine photoelektrische Kathode, so wird diese senkrecht zum Spalt angeordnet, so daß sie senkrecht von der Außenseite der Röhre aus durch diesen Spalt beleuchtet werden bann. Die Beschleunigungselektroden werden aus unmagnetischem Metall hergestellt. Sie tverden einer Potentialdifferenz von hoher Frequenz mit geeignetem Wert unterworfen, die durch einenHechfrequenzschwingungserzeuger geliefert wird.
  • Diese ganze Anordnung wird in einem entleerten Kolben untergebracht und einem konstanten, senkrecht zur Systemachse gerichteten Magnetfeld ausgesetzt. Dieses Magnetfeld kann z: B. durch einen Elektromagnet erzeugt werden.
  • Unter diesen Verhältnissen beschreiben bekanntlich bei geeigneter Regelung der Frequenz des Hochfrequenzschwingungserzeugers die von der Kathode ausgesandten Elektronen im Inneren der beiden Beschleunigungselektroden und um die Symmetrieachse des Systems spiralförmige Bahnen. Die geeignete Hochfrequenz ist diejenige, die einer Schwingungsperiode entspricht, die gleich ist der für den vollen Umlauf eines. Elektrons erforderlichen Zeit.
  • Es ist bekannt, daß unter diesen Umständen, wie L a r m o r gezeigt hat, die Winkelgeschwindigkeit eines Elektrons, das nur der Ablenkwirkung eines Magnetfeldes unterworfen ist, unabhängig ist von seiner linearen Geschwindigkeit. Die für einer, vollen Umlauf eines Elektrons- erforderliche Zeit ist gegeben durch die Gleichung wobei H das Magnetfeld, n das konstante Verhältnis zwischen der Ladung und der Masse des Elektrons, d. h. gleich 1,776 # ro' (Elektromagnetische Einheiten), ist.
  • Wie ersichtlich, ist demnach bei einem gegebenen Feld. H .die Dauer t eines vollständigen Umlaufs konstant.
  • Es sind schon unter der Bezeichnung Cyclotrons ähnliche Systeme verwendet worden, um die Zerlegung der Elemente zu verfolgen oder auch eine Radioaktivität beliebiger Körper durch ein ausreichend starkes Ionenbombardement zu erzielen (vgl. z. B. die Abhandlung von John J. Livingood in »Revue Electronics« Nov. z935).
  • Bei diesen letzten Anwendungen war indessen die Röhre mit einem Gas (schwerer Wasserstoff) unter vermindertem Druck gefüllt, und Gegenstand der Anordnung war, durch aufeinanderfolgende Impulse positiver Ionen sehr hohe Ausgangsgeschwindigkeiten zu erteilen, die Millionen Volt betragen können.
  • Der den Gegenstand der Erfindung bildende Elektronen-Vervielfacher arbeitet im Gegensatz dazu in einem hohen Vakuum, d. h. ohne Ionisation, und die von der Kathode ausgesandten Elektronen werden unmittelbar verwendet. Unter dem Einfluß der beiden angewendeten Felder werden diese Elektronen einfach nach einer Spiralbahn beschleunigt, bis sie eine Geschwindigkeit angenommen haben, die ausreicht, um infolge ihres Stoßes auf geeignete, in ihre Bahn eingefügte Elektroden eine beträchtliche Sekundäremission zu erzeugen.
  • Die dabei zu erzielenden Elektronengeschwindigkeiten liegen weit unter Millionen Volt, die bei den Cyclotrons auftreten. Sie betragen nur einige hundert Volt. Bei einer Sekundärelektrode gegebener Art, z. B. aus einer Legierung von Kupfer und Beryllium, hat nämlich das Verhältnis des Sekundärstromes zum Primärstrom in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit v der Primärelektronen den in Fig. z dargestellten Verlauf. Diese Kurve beisitzt ein Maximum, in dessen Nähe zweckmäßig gearbeitet wird und das im allgemeinen durch eine Geschwindigkeit von einigen hundert Volt erzeugt wird. Da andererseits bei einer solchen Vorrichtung die Geschwindigkeit v eines im Abstand r vom Mittelpunkt befindlichen Elektrons durch die Gleichung gegeben ist ist ersichtlich, daß an einem beliebigen Punkt der Vorrichtung, wo man ein Beschleunigungsgitter anordnen will, sehr leicht eine gewünschte Geschwindigkeit v erzielt werden kann, indem man einfach auf den Wert des Magnetfeldes H einwirkt.
  • Ein Elektronen-Vervielfacher gemäß der Erfindung wird demnach das Aussehen der schematisch und im Schnitt in Fig. 2 und 3 dargestellten Vorrichtung haben. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die als Ausführungsbeispiele dargestellten Anordnungen beschränkt.
  • A ist in den Figuren der Kolben der Röhre, der vorzugsweise eine zylindrische Form besitzt und um die Symmetrieachse X-X des Systems angeordnet ist. In ihrem Mittelpunkt befindet sich bei C die Kathode, die von einem Elektronen aussendenden Heizfaden oder, wie schon erwähnt, durch einen photoelektrischen Stoff gebildet sein kann. Bei Ei und E@ befinden sich die beiden Beschleunigungseiektroden, die die Form eines flachen, kreisförmigen Gehäuses haben, das durch den Spalt ab in zwei Teile geteilt ist, und die durch eine bestimmte Spannung von hoher Frequenz HF gespeist werden. In Fig. 2 istP die Sammelelektrode, die auf einem geeigneten positiven Potential gehalten wird, und r ist ein in einer der Beschleunigungselektroden, z. B. El, vorgesehener Ausschnitt für den Austritt .der Elektronen nach der Anode. Bei D ist eine Ablenkelektrode dargestellt, die ebenfalls auf ein positives Potential gebracht sein kann und den Austritt der Elektronen erleichtert. Bei H ist in der nach der Achse Y-Y gezeichneten Fig. 3 die Richtung des konstanten, parallel zur Achse X-X verlaufenden Magnetfeldes ersichtlich.
  • Alle diese Teile entsprechen idenjenigen der bekannten Anordnungen.
  • Im Gegensatz dazu werden im folgenden die Elektroden ga, gin näher beschrieben, die der Sitz der Sekun.däremmission sind und das wesentliche Element des Elektronen-Vervielfachers bilden. Diese Elektroden, die in den Fig. 2 und 3 symmetrisch in der Anzahl von zwei dargestellt sind, die aber in beliebiger Anzahl vorhanden sein können, werden im wesentlichen durch ein feinmaschiges Gitter gzzz aus einem Stoff gebildet, der einer ziemlich starken Sekundäremmission fähig ist, z. B. aus der obenerwähnten Legierung von Kupfer und Beryllium. Diese Gitter sind im Inneren der Beschleunigungselektroden El, E2 auf der Spiralbahn der durch die Kathode erzeugten Primärelektronen angeordnet. Sie können, wie dargestellt, in durch die Achse gehenden Ebenen angeordnet sein, d. h. im wesentlichen senkrecht zur Bewegung der Elektronen. Sie könnten jedoch zweckmäßig auch derart schräg angeordnet sein, daß ihre Sekundäremission gesteigert wird durch Ausnutzung der bekannten Eigenschaft, daß die Sekundäremission mit dem Einfallswinkel des Primärelektronenstrahles wächst. Diese Gitter werden auf dem Potential Null gehalten, d. h. auf dem Potential der Kathode. Aus den unten dargelegten Gründen beanspruchen diese Gitter nicht den ganzen Querschnitt der hohlen Elektroden Ei, E, nach dem Radius r, sondern sie bleiben zwischen zwei Werten des letzten, die in Fig. 3 mit r1 und r. bezeichnet sind.
  • Wie ersichtlich, ist hinter jedem der Prallgitter gm in der Bewegungsrichtung der Elektronen ein Gitter ga angeordnet, das positiv polarisiert ist und die Rolle eines Beschleunigungsgitters spielt. Dieses Gitter besitzt sehr weite Maschen und ist in geringer Entfernung (einige mm) von dem Gitter gm angeordnet. Seine Rolle ist die folgende: Wie bekannt, verläßt die größte Anzahl der von einem Gitter wie gm ausgesendeten Sekundärelektronen dieses Gitter mit einer geringen Geschwindigkeit (nur einige Volt). Bei Abwesenheit eines Beschleunigungsgitters würden diese nur der Richtwirkung des magnetischen. Feldes ausgesetzten Sekundärelektronen kleine Kreise in der Nähe ihres Austrittspunktes beschreiben. Das Beschleunigungsgitter ga, das auf ein ausreichendes positives Potential gebracht ist, zwingt diese, die Drehung in ,derselben Kreisbahn fortzusetzen wie die einfallenden Primärelektronen. Um andererseits jede Störwirkung dieser Deschleunigungsgitter ga zu vermeiden, sind sie seitlich von einer rohrförmigen Verlängerung t umgeben, die an den Rändern des Prallgitters gm angeschweißt ist und einen elektrostatischen Schirm bildet, der die auf einer näher als das Prallgitter am Mittelpunkt gelegenen Kreisbahn umlaufenden Elektronen daran hindert, vorzeitig durch das Beschleunigungsgitter zu laufen.
  • Die Sekundärelektronen mit großer Geschwindigkeit werden hingegen auf peripherische Kreisbahnen gezogen, was nicht nachteilig ist.
  • Die einen Schnitt nach der Linie Z-Z der Fig. 2 darstellende Fig. q. (in größerem Maßstab) zeigt schematisch, wie die Prallgitter gm und ihre Rohrschirme t und die Beschleunigungsgitter ga mit Hilfe von zwei Isolatoren 1 gm und I ga von den Beschleunigungselektroden El oder E2 getragen werden können.
  • Wie erwähnt, liegt ein wesentliches Merkmal der Erfindung darin, daß sie die Möglichkeit zur Anwendung von wohldefinierten und regelbaren Stoßgeschwindigkeiten der Elektronen auf den Prallgittern bietet, die durch die Größen von y1, r2 und H bestimmt sind.
  • Die Prallgitter gm erstrecken sich zu diesem Zweck nur zwischen zwei Halbmessern r1 und y2. Es ist demnach möglich, auf diese Gitter nur Elektronen fallen zu lassen, deren Geschwindigkeiten zwischen bestimmten Grenzen liegen, deren Bereich von der Differenz r.--1 abhängt, d. h. von der Breite des Gitters, die man derart wählen wird, daß das Maximum von der Kurve nach Fig. r erfaßt wird. Die extremen Geschwindigkeiten. werden so z. B. zwischen den Werten v1 und v. erfaßt. Unter diesen Umständen werden die Elektronen mit einer Geschwindigkeit, die kleiner als v1 oder größer als v2 ist, nicht auf die Prallgitter fallen, sondern nur diejenigen, die zu einem Maximum der Sekundäremission führen.
  • Ein weiteres wichtiges Merkmal der Erfindung liegt darin, daß sie es ermöglicht, bei gegebenen Prallgittern und bei dem vorher gewählten Bereich der Stoßgeschwindigkeiten die Anzahl der aufeinanderfolgenden Stöße der Elektronen auf ein gegebenes Gitter lediglich durch Einwirkung auf die Spannung IIF zu regeln. Diese Vorteile werden an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
  • Bei Verwendung von Gittern aus einer Kupfer- und Beryllegierung kann man z. B. zwischen Geschwindigkeiten vi = 250 Volt und v2 = iooo Volt (ungefähr) ein Verhältnis größer als 3 einhalten. Die Breite des zu verwendenden Gitters ist dann gegeben durch die Formel Der Abstand, in welchem dieses Gitter vom Mittelpunkt angeordnet werden muß, ist demnach A und r hängen demnach von @ ab.
  • Vom Standpunkt des Raumpedarfes hat man ein Interesse, A und y zu vermindern, d. h. H zu erhöhen. Durch die Erhöhung von H wird jedoch die Wellenlänge der Schwingung HF herabgesetzt, denn die Schwingungsperiode T" ist durch die Beziehung gegeben Man ist daher gezwungen, vorzugsweise ziemlich kurze Wellenlängen HF (in der Größenordnung z. B. von einigen m) und schwache Magnetfelder (in der Größenordnung von ioo Gauß oder sogar weniger) zu verwenden. Nachdem der Spannungsbereich v2-vl, ferner das Magnetfeld H und die Wellenlänge HF gewählt ist, bleibt als einzige zu bestimmende Veränderliche die Hochfrequenzspannung V, und von dieser Spannung hängt die Stoßzahl n ab, der das Gitter unterworfen wird. Diese Zahl ist nämlich gegeben durch die Beziehung Es besteht daher ein Interesse, zur Erhöhung von rot eine ziemlich geringe Spannung HF zu verwenden.
  • Bei dem oben beschriebenen und in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Elektronen durch eine außerhalb der Beschleunigungselektroden angeordnete Anode P aufgefangen. Obwohl diese Anordnung zur Zeit als die beste erscheint, ist darauf hinzuweisen, daß man eine andere geeignete Ausgangsanordnung verwenden könnte, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Fig: 5 zeigt z. B. eine andere Anordnung (System Farnsworth). Hierbei wird'die Sammelanode in Form eines im Innern einer der Beschleunigungselektroden E2 angeordneten Ringes Azt ausgebildet. Um das Auffangen -der Elektronen durch diesen Ring zu erleichtern, wird in diesem Bereich mit Hilfe einer elektrostatischen Linse L eine Raumladung erzeugt. Die Anode An wird schließlich unter Zwischenschaltung der Anodenspannungsquelle mit der Mitte der Induktion S des Schwingungserzeugers HF verbunden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sekundärelektronen-Vervielfacher in axialsymmetrischem Aufbau mit einer mit der Achse zusammenfallenden Primärelektronenquelle, einem parallel zur Symmetrieachse verlaufenden konstanten Magnetfeld, einer oder mehreren durchlässigen Prallelektroden und einer Sammelelektrode (Anode), gekennzeichnet durch zwei mit Hochfrequenzspannung erregte Beschleunigungselektroden, die ein senkrecht zu dem Magnetfeld gerichtetes elektrisches Wechselfeld erzeugen, das im Verein mit dem Magnetfeld den Elektronen eine Bewegung auf einer ebenen Spirale um die Symmetrieachse erteilt, und weiter dadurch gekennzeichnet, daß die durchlässigen Prallelektroden quer zu dem Spiralweg der Elektronen angeordnet sind, so däß die Primär- bzw. Sekundärelektronen sie mehrere Male durchlaufen und an ihnen eine mehrmalige Sekundärelektronenemissiön hervorrufen.
  2. 2. Vervielfacher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschleunigungselektroden durch die beiden Hälften eines zylindrischen, flachen Gehäuses aus unmagnetischem Stoff gebildet werden, das nach einem seiner Durchmesser aufgeschnitten und gemäß der Symmetrieachse der Röhre angeordnet ist.
  3. 3. Vervielfacher nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode eine thermoelektrische Kathode ist.
  4. 4. Vervielfacher nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode eine photoelektrische Kathode und so angeordnet ist, daß sie durch den Spalt beleuchtet werden kann, der die Beschleunigungselektroden trennt.
  5. 5. Vervielfacher nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Gitter ausgebildeten Prallelektroden im Innern der Beschleunigungselektroden angeordnet sind und in radialer Richtung nur einen Teil des Querschnittes der letzteren einnehmen.
  6. 6. Vervielfacher nach Anspruch i, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallelektroden in bezug auf die Einfalls= richtung des Elektronenstrahles schräg angeordnet sind.
  7. 7. Vervielfacher nach Anspruch r, a und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallelektroden auf dasselbe Potential gebracht sind wie die Kathode. B. Vervielfacher nach Anspruch r, z, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallelektroden mit Beschleunigungsgittern für die Sekundärelektronen versehen sind, die in bezug auf die Prallelektroden positiv polarisiert und im Sinne der Elektronenbewegung hinter diesen - angeordnet sind. 9. Vervielfacher nach Anspruch i, z, 5, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die sekundären Prallgitter rohrförmige Erweiterungen besitzen, die sich seitlich bis über die Beschleunigungsgitter erstrecken. to. Vervielfacher nach Anspruch z, z und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelanode in Form einer Platte ausgebildet ist, die außerhalb der Beschleunigungselektroden angeordnet ist, während in dem zylindrischen Teil dieser letzteren eine entsprechende Öffnung vorgesehen ist und eine Ablenkplatte das Auffangen der Elektronen erleichtert. i i. Vervielfacher nach Anspruch r, a und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelanode ringförmig äusgebildet und im Innern der Beschleunigungselektroden angeordnet ist und eine elektrostatisch konzentrierende Linse im Sinne der Elektronenbewegung vor ihr liegt. 1a. Betriebsverfahren für einen Vervielfacher nach Anspruch r, a und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetfeld derart geregelt ist, daß die mittlere Geschwindigkeit der Elektronen bei ihrem Auftreffen auf die Prallelektroden im wesentlichen dem Maximum der Sekundäremission dieser Elektroden entspricht. 13. Betriebsverfahren für einen Vervielfacher nach Anspruch r, a, 5 und Verfahren nach Anspruch 1a, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl aufeinanderfolgender Stöße der Elektronen und folglich das Vervielfachungsvermögen der Röhre durch Einwirkung auf die den Beschleunigungselektroden zugeführte Hochfrequenzspannung geregelt wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1230924B (de) * 1963-02-25 1966-12-22 Telefunken Patent Sekundaerelektronenvervielfacher mit Photokathode
US3693004A (en) * 1970-07-01 1972-09-19 Monsanto Co Reflex type electron multiplier

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1230924B (de) * 1963-02-25 1966-12-22 Telefunken Patent Sekundaerelektronenvervielfacher mit Photokathode
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