DE687385C - Ascheimer mit einem eine Schaufel tragenden Deckel - Google Patents

Ascheimer mit einem eine Schaufel tragenden Deckel

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DE687385C
DE687385C DE1939L0097704 DEL0097704D DE687385C DE 687385 C DE687385 C DE 687385C DE 1939L0097704 DE1939L0097704 DE 1939L0097704 DE L0097704 D DEL0097704 D DE L0097704D DE 687385 C DE687385 C DE 687385C
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DE
Germany
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bucket
shovel
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ash bin
ash
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DE1939L0097704
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Inventor
Karl Lenck
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • B65F1/16Lids or covers
    • B65F1/1607Lids or covers with filling openings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65F1/1623Lids or covers with means for assisting the opening or closing thereof, e.g. springs
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    • B65F1/163Pedal-operated lids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Ascheimer mit einem eine Schaufel tragenden Deckel Die Erfindung betrifft einen Ascheimer mit einem eine Schaufel tragenden Deckel. Bei den bekannten Ascheimern dieser Art ist die Schaufel auf der - Außenseite des auf dem Eimer aufliegenden Deckels derart angebracht, daß sie die Verlängerung der waagerechten Deckelfläche bildet und senkrecht zur Mittelachse des Eimers vor diesem herausragt. Diese seitlich vorstehende Schaufel wird in das Feuerloch oder in den Aschenfall des Ofens hineingeschoben, und alsdann muß die auf die Schaufel aufgebrachte Asche mit einer Kratze in den Eimer hineingezogen werden. Abgesehen davon, daß es für eine Hausfrau geradezu unmöglich ist, den schweren Eimer so in der Schwebe zu halten, daß seine Deckelschaufel den Boden des Feuerloches oder des Aschenfalles bestreicht und dadurch die Asche entnimmt, wird durch das Hineinziehen der Asche von Hand in den Eimer die Asche ausdrücklich zerteilt und zerstäubt, und der Aschenstaub dringt aus der Schaufelöffnung frei heraus.
  • Gemäß der Erfindung ist die Schaufel an der Innenseite des Deckels in etwa senkrechter Richtung zu diesem befestigt, so daß sie nach dem Auflegen des Deckels auf den Eimer in dessen verschlossenem Innenraum liegt. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß nach dem etwa waagerechten Einführen der Schaufel in den etwas schräg gehaltenen Eimer dieser unverzüglich nach außen hin allseitig verschlossen wird und alsdann das Abgleiten der Asche von der Schaufel innerhalb des mit dem Deckel absolut staubdicht verschlossenen Eimers erfolgt, so daß auch das geringste Entweichen von Staub aus dem Eimer ganz ausgeschlossen ist. Insbesondere braucht die auf der Schaufel liegende Asche überhaupt nicht von Hand irgendwie bewegt, geschweige denn, wie bei der bekannten Vorrichtung, mit einer Kratze in den sogar offenen Eimer hineingezogen und geschüttet zu werden. Vielmehr wird die Asche mit der an der Innenseite des Deckels sitzenden Schaufel innerhalb des Aschenfalles oder Feuerloches Untergriffen und von da ab überhaupt nicht mehr bewegt, bis sie innerhalb des verschlossenen Eimers liegt. Alsdann erfolgt die Bewegung durch die plötzlich senkrechte Einstellung des Eimers und der Schaufel blitzschnell; der Aschenhaufen fällt gewissermaßen als ungeteilter Ballen ab, und die Asche wird nicht fein verteilt und möglichst wenig zum Zerstäuben gebracht, so daß sich die Asche innerhalb des verschlossenen Eimers zudem verhältnismäßig schnell beruhigt. Nach wenigen Minuten kann der Deckel mit der Schaufel vom Eimer abgenommen werden, ohne daß auch nur die geringste Staubentwicklung eintritt. Die genau senkrechte Eins-ellung der Schaufel während des Entladens läßt die Asche sehr schnell und dadurch restlos von der Schaufel abgleiten. Man kann diese Schaufel verhältnismäßig groß bemessen und ihr etwa die Form eines an der freien Stirnseite offenen Aschenkastens geben. Dann ladet die Schaufel mit einem einzigen Vorgang schon die Menge Asche, die der Füllung des üblichen Aschenleastens entspricht, der durch die Benutzung der Erfindung überhaupt überflüssig wird. Es ist deshalb nur eine einzige Entladung z. B. eines Kachelofens erforderlich. Während des Beladens der Schaufel innerhalb des Aschenfalles stellt sich der an der Schaufel befestigte Eimerdeckel vor der Öffnung des Aschenfalles senkrecht auf und verhindert auch dann jegliche Staubentwicklung nach außen, wenn die in den Aschenfall eingeführte Schaufel zum volleren Beladen mehrmals ruckweise vorwärts und rückwärts gezogen und gestoßen wird. Die Schaufel kann auch als Kehricht-und :Müllschaufel verwendet werden. wobei die Entladung auch des feinen Kalk- und Mörtelstaubes in den Eimer hinein unbedingt staubfrei erfolgt.
  • Es ist zweckmäßig, dem Ascheimer eine möglichst schlanke und hohe Form zu geben, damit die Schaufel in dem oberen Eimerteil genügend Raum hat, ohne in die bereits eingefüllte Asche hineinstoßen zu müssen. Jedoch ist auch dieses Hineinstoßen ohne weiteres und insbesondere ohne die geringste Staubentwicklung möglich. Ein Ascheimer, der in gewöhnlicher Weise verhältnismäßig breit und niedrig ausgebildet ist, kann mit einem nach oben hin seine Verlängerung bildenden kegeligen oder zylindrischen, gegebenenfalls abnehmbaren Aufsatz versehen sein. Die Schaufel kann an dem Eimerdeckel ausschwingbar gelagert sein, damit, auch dann der Deckel staubdicht auf der Eirnermündung überall fest aufliegen kann, wenn der Eimer zu weit mit Asche gefüllt ist und die Hausfrau die neu beladene Schaufel nicht genau in Richtung der Eimerlängsachse, sondern schräg in den Eimer eingeführt hat. Gegebenenfalls kann oben im Eimer ein Zwischenboden mit einer die Schaufel umgreifenden Klappe angeordnet sein, die nach dem Einschütten der Asche neben der entleerten Schaufel sich waagerecht einstellt und sie umgreift, so daß die Schaufel schon kurz nach der Entladung wieder herausgezogen werden kann, ohne daß der innerhalb des Eimers entwickelte Staub nach außen dringt.
  • Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar Fig. i einen von der Hausfrau mit der linken Hand schräg festgehaltenen Eimer, während seine am Deckel befestigte Schaufel in den Aschenfall eines Kachelofens eingeführt ist, in schaubildlicher Ansicht, Fig.2 die am Deckel befestigte beladene Schaufel während ihrer Einführung in den entsprechend schräg gehaltenen. Eimer in schaubildlicher Ansicht, Fig.3 und q. einen zylindrischen hohen Eimer mit der am Deckel befestigten Schaufel im Längsschnitt bzw. in Draufsicht, Fig.5 die am Deckel befestigte Schaufel während ihrer Benutzung als Kehrichtschaufel in schaubildlicher Ansicht, Fig. G einen unten zylindrisch und oben kegelig verjüngt ausgebildeten Ascheimer im Längsschnitt, Fig. 7 einen gewöhnlichen, breit und niedrig ausgebildeten Ascheimer mit einem abnehmbaren, aus einem schmaleren Zylinder bestehenden Aufsatz im Längsschnitt, Fig. ä einen Ascheimer, mit dessen Deckel die Schaufel ausschwingbar verbunden ist, im Längsschnitt und Fig. g und zo einen Ascheimer, in welchem neben der am Deckel befestigten Schaufel ein Zwischenboden mit Staubklappe angeordnet ist, im - Längsschnitt bzw. im Schnitt nach A-B der Fig. g.
  • Der Ascheimer r ist in an sich bekannter Weise mit dem Deckel 2 versehen.
  • Gemäß der Erfindung ist an dem Deckel 2 eine Schaufel q. befestigt, so daß man den Deckel an seinem dazu schräg eingestellten Griff 3 erfassen und die Schaufel q. in gewohnter Weise benutzen kann (Fig. r, 2, 5). Der möglichst schlank ausgebildete Ascheimer wird dann zweckmäßig nicht mehr mittels eines schwenkbaren Tragbügels getragen, sondern mittels des oben schräg, fest oder schwenkbar angebrachten Griffes 5, so daß sich der verhältnismäßig hohe Eimer während des Tragens schräg einstellt und dadurch beim Tragen trotz seiner Höhe auch für kleine Personen nicht unbequem ist. Wie Fig.6 zeigt, kann der unten zylindrische Eimer 6 mit einem nach oben hin sich verjüngenden Aufsatz 7 versehen sein; die schlanke und oben nicht breite Form des Ascheimers hat zugleich den Vorteil, daß er sich bequemer ausschütten läßt und die Staubentwicklung wegen der kleinerenEimermündung geringer und von der den Eimer ausschüttenden Person weiter entfernt ist. Ein gewöhnlicher niedriger und breiter Ascheimer 8 (Fig. 7) kann mit einem Aufsatz 9 versehen werden, dessen Rand io den Eimer 8 dicht abschließt und der den zylindrischen Aufsatz i i trägt. Statt eines abdichtenden umgebördelten Randes io kann der Aufsatz 9 auf seiner unteren Seite mit einem breiten Abdichtungsring aus Asbest o. dgl. versehen sein, so daß er auf verschieden große gewöhnliche Ascheimer paßt. Die Schaufel kann ausschwingbar z. B. mittels eines Scharniers 12 (Fig. 8) am Deckel :2 befestigt sein. Neben der Schaufel q. kann oben im Eimer ein Zwischenboden 13 (Fig. 9, io) vorgesehen sein, der die Schaufel 4 auf ihrer geschlossenen Seite hinter,-reift. Der Schaufelöffnung ist die waagerechte Achse 14 vorgelagert, auf der eine Staubklappe sich dreht, deren rechteckiger Teil i 5 in die entleerte Schaufel eingreift und deren segmentförmiger Teil 16 sich zwischen der Achse 14 und der Eimerwandung waagerecht einstellt, sobald die in den Eimer eingeführte Schaufel entladen ist. Die Klappe 16 kann durch ein Gewicht, eine Feder o. dgl. in die waagerechte Lage hineingezogen werden, in der sie auf dem Anschlag i8 des Eimers aufliegt. Beim Einführen der gefüllten Schaufel drückt diese die Klappe 15, 16 vorübergehend in die senkrechte Ofenlage hinein. Die Einstellung der Staubklappe kann gegebenenfalls mit Hilfe des Achsenknopfes 17 erfolgen. Die Schaufel 4. kann mittels Schrauben o. dgl. abnehmbar am Deckel befestigt sein, damit der Eimer gegebenenfalls vorübergehend auch ohne die Schaufel benutzt werden und die Schaufel gegen eine größere odür kleinere oder andersgeformte ausgewechselt werden kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ascheimer mit einem eine Schaufel tragenden Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufel an der Innenseite des Deckels in etwa senkrechter Richtung zu diesem befestigt ist, so daß sie nach dem Auflegen des Deckels auf den" Eimer in dessen verschlossenem Innenraum liegt.
  2. 2. Ascheimer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Eimer zur Unterbringung der am Deckel befestigten Schaufel oberhalb der Eimerfüllung möglichst schlank und hoch oder nach oben sich kegelig verjüngend ausgebildet ist.
  3. 3. Ascheimer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verhältnismäßig hohe Eimer (i, 6-7) oben mit einem schräg zu seiner Längsachse angeordneten Traggriff (5) versehen ist, durch den er sich beim Tragen schräg einstellt und der zugleich zum Erfassen des Eimers-beim Schrägstellen dient.
  4. 4.. Ascheimer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schaufel (4) tragende Deckel (2) einen in Richtung der geschlossenen Seite der Schaufel nach oben schräg ausladenden Griff (3) trägt.
  5. 5. Ascheimer nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf einen gewöhnlichen Ascheimer (8) aufzulegender Aufsatz (9) eine zur Aufnahme der Deckelschaufel dienende zylindrische oder kegelige Eimerverlängerung (i i ) bildet.
  6. 6. Ascheimer nach den Ansprüchen T bis 5, - dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufel (4.) mit dem Deckel (2)° gelenkig verbunden ist.
  7. 7. Ascheimer nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der am Deckel (2) befestigten Schaufel (4) eine Unterteilungswand (13) und vor der Schaufel auf der Achse (14) eine Klappe drehbar gelagert ist, die mit ihrem der Schaufel zugewandten Teile (15) in die Schaufel hineingreift und mit ihrem hinter der Achse (14) liegenden Teile (16) den übrigen Eimerraum abschließt.
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