DE687467C - Hochfrequenzseekabel mit luftraumisolierten konzentrischen Leitungen oder abgeschirmten verdrillten Doppel- bzw. Sternviererleitungen und in Abstaenden eingeschalteten, in wasserdichten und druckfesten Behaeltern untergebrachten Vakuumverstaerkerroehren - Google Patents

Hochfrequenzseekabel mit luftraumisolierten konzentrischen Leitungen oder abgeschirmten verdrillten Doppel- bzw. Sternviererleitungen und in Abstaenden eingeschalteten, in wasserdichten und druckfesten Behaeltern untergebrachten Vakuumverstaerkerroehren

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DE687467C
DE687467C DE1935S0119035 DES0119035D DE687467C DE 687467 C DE687467 C DE 687467C DE 1935S0119035 DE1935S0119035 DE 1935S0119035 DE S0119035 D DES0119035 D DE S0119035D DE 687467 C DE687467 C DE 687467C
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amplifier
amplifier tubes
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Expired
Application number
DE1935S0119035
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Inventor
Ernst Fischer
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04B—TRANSMISSION
    • H04B3/00—Line transmission systems
    • H04B3/02—Details
    • H04B3/36—Repeater circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Hochfrequenzseekabel mit luftraumisolierten konzentrischen Leitungen oder abgeschirmten verdrillten Doppel-bzw. Stemviererleitungen und inAbständen eingeschalteten, in wasserdichten und druckfesten Behältern untergebrachten Vakuumverstärkerröhren Es ist bekanntgeworden, in transozeanische Fernsprechkabel Zwischenverstärker einzuschalten, die in wasserdichten und druckfesten Behältern untergebracht werden. Diese wasserdichten Behälter nehmen alle Verstärkerteile, wie Vakuumröhren, Übertrager usw., auf und werden auf den Meeresgrund gelegt. Gegebenenfalls werden für jede Röhrenstelle zwei oder drei Röhren vorgesehen, die sich beim Durchbrennen der jeweils in Betrieb befindlichen Röhre automatisch an Stelle der unbrauchbaren Röhre einschalten. Bei diesen Tiefseekabelzwischenverstärkern war aber vorgesehen, den Verstärkerbehälter in gewissen Zeitabständen an die Wasseroberfläche zu heben, um die Verstärkerröhren, deren Lebensdauer begrenzt ist, erneuern zu können. Die Energieversorgung der Verstärker soll hierbei entweder mittels besonderer in den Behältern untergebrachten Stromquellen oder über die Kabelleitungen von den Enden her erfolgen. Nach einem weiteren bekannten Vorschlag soll eine spätere Auswechslung der Verstärkerröhren dadurch vermieden werden, daß man Röhren kleiner Leistung und damit großer Lebensdauer verwendet, dafür aber die Verstärker in verhältnismäßig kurzen Abständen in das Kabel einbaut, und zwar vorzugsweise in druckfesten Kabelmuffen im Zuge des Kabels. Die druckfeste Verstärkermuffe besteht hierbei aus einem Stahlzylinder mit verjüngten Endteilen und einem hierüber angeordneten Bleimantel, wobei die Muffe mit dem gegebenenfalls vorgesehenen Rückleiter bzw. Außenleiter des konzentrischen Kabels verbunden wird. In diesem Falle bildet also die Muffenwandung die Fortsetzung des Rückleiters, so daß die Verstärkerelemente in einem zwischen dem Innen- und Außenleiter vorhandenen Raum liegen. Diese bekannten Vorschläge über die Einschaltung von Zwischenverstärkern in Tiefseekabel bringen nicht nur den Vorteil, daß die Überbrückung der verhältnismäßig großen Entfernungen mit einem verbilligten Kabel ermöglicht wird, sondern den weiteren Vorteil, daß ein wesentlich breiterer Frequenzbereich übertragen werden kann und somit mit Hilfe der Trägerfrequenzmodulation gleichzeitig mehrere Gespräche übertragen werden können.
  • Um den übertragbaren Frequenzbereich bei langen Tiefseekabeln wesentlich zu erweitern, ist es ferner bekanntgeworden, das Kabel als luftraumisoliertes konzentrisches Hochfrequenzk abel mit einem unter dem Bleimantel angeordneten Tiefseedruckschutzorgan auszubilden. Derartige Hochfrequenzkabel erlauben die Übertragung von Frequenzen bis zu einer oder mehreren Millionen Hertz.
  • Die Erfindung betrifft _ Hochfrequenzseekabel mit nur wenigen (etwa bis vier, vorzugsweise aber nur einer einzigen) Übertragungsleitungen, die als konzentrische oder als abgeschirmte verdrillte Doppel- bzw. Sternviererleitungen mit Luftraumisolation für die Übertragung von Höchfrequenzströirren bis zu einer oder mehreren Millionen Hertz ausgebildet und bemessen sind, in Verbindung mit in bestimmten Abständen eingeschalteten, -in wasserdichten und druckfesten Behältern untergebrachten Vakuumverstärkerröhren. Die Erfindung verfolgt den Zweck, die Verstärkerröhren und die sonstigen Zubehörelemente in den Verstärkerbehältern so unterzubringen, daß hierdurch die elektrischen Übertragungseigenschaften des Kabels selbst nicht verschlechtert und Nebensprechstörungen vermieden werden. Erfindungsgemäß wird deshalb bei derartigen Hochfrequenzseekabcln jede Hochfrequenzleitung als Ganzes, d. h. einschließlich Außenleiter bzw. Schirm;- von beiden Enden her im wesentlichen unverändert zu ihrer Stoßstelle in den Behälter hineingeführt und dort mittels kurzer Anschlußleitungen die außerhalb der Hochfrequenzleitung angeordnete in ihrem Aufbau den Formen des Behälters und der Hochfrequenzleitung angepaßte Zwischenverstärkeranordnüng eingeschaltet.
  • Während es bei den bisher bekanntgewordenen konzentrischen Seekabeln üblich war, den Außenleiter über die Muffe hinwegzuführen oder die Muffe selbst als Außenleiter zu verwenden, wird demnach nunmehr die konzentrischeHochfrequenzleitung einschließlich Außenleiter im wesentlichen unverändert durch den Behälter hindurchgeführt. Für den Fall der Verwendung einer verdrillten Doppel- oder Sternviererleitung als Übertragungsleitung wird auch der die Übertragungsleitung umgebende Schirm in dieser Weise :durch ,den Behälter hindurchgeführt. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung liegen also die Verstärkerröhren und sonstigen Zusatzelemente außerhalb der Übertragungs-Leitung; d. h. bei einer konzentrischen Doppelleitung außerhalb des Rückleiters bzw. Außenleiters und bei einer symmetrischen Doppelleitung außerhalb des Schirmes.
  • Fs liegt im Rahmen der Erfindung, den Durchmesser der Hochfrequenzleitung innerhalb dps Behälters zu vermindern, damit die Hochfrequenzleitung möglichst wenig Raum beansprucht. Die Verstärkerröhren werden gleichmäßig um die Übertragungsleitung herum gruppiert und so angeordnet, daß ihre Längsachsen parallel zur Leitungsachse verlaufen. Ferner empfiehlt es sich, den Verstärkerröhren eine für ihre Unterbringung in den Behältern günstige Form zu geben. Bei einer muffenartigen Ausbildung der Behälter wird man vorteilhaft den in Längsrichtung angeordneten Röhren eine langgestreckte Form mit kleinem Durchmesser geben. Die Verstärkerröhren können jedoch auch quer zur Kabelachse angeordnet werden, um die Übertragungsleitung und die sonstigen Schaltleitungen zu beiden Seiten der Röhren vorbeiführen zu können. Zur Vermeidung von Nebensprechstörungen empfiehlt es sich, die Verstärkerröhren und die sonstigen Schalt- bzw. Übertragungselemente elektrostatisch oder elektromagnetisch abzuschirmen, insbesondere aber die zu den Röhren und zu den sonstigen Zusatzelementen führenden Verbindungsleitungen.
  • Die Fig. i veranschaulicht zunächst in rein schematischer Darstellung die Schaltung der Verstärker. Der Übersichtlichkeit halber ist in der Figur von sämtlichen Verstärkerröhren lediglich eine einzige dargestellt. Die ankommende Leitung io ist mit der abgehenden Leitung ii über den Eingangsübertrager 12, den Dreh- oder Hubschalter 13, die Verstärkerröhre 1q., den Dreh- oder Hubschalter 13' und den Ausgangsübertrager 15 verbunden. Die in der Leitung io ankommenden Ströme werden also durch die Verstärkerröhre 1q. verstärkt zur Leitung i i weitergegeben.. Um die Energieversorgung .der Verstärkerröhre über die Kabelleitung hin zu ermöglichen, sind die Übertrager 12 und 15 durch die komplexen Widerstände 16 und 16' überbrückt, die in der Figur als Spulen dargestellt sind und nur für die Energieströme, nicht aber für die Übertragungsströme durchlässig sind. Um zu vermeiden, daß die Energieströme in die Übertrager gelangen; sind die Sperrketten 17 und 17' vorgesehen, die in der Figur als Kondensatoren dargestellt sind. Die Einschaltung einer Ersatzröhre erfolgt mittels der Dreh- oder Hubschalter 13 und 13', die durch die Elektromagnete 18 und 18` betätigt werden. Die Schalter 13 und 13' sowie die Magnete 18 und 18' sind zweckmäßig zu einer baulichen Einheit vereinigt. Die Betätigung der Schalter 13 und 13' erfolgt beispielsweise durch Stromstöße bestimmter Frequenz bzw. durch modulierte Tonfrequenzströme vom Kabelende aus. Zu diesem Zweck sind die Magnetkreise 18 und 18' durch die Kondensatoren ig und ig' auf die Umschaltefrequenz abgestimmt. Vorzugsweise ist dieser Ab-Stimmungskreis in jedem Verstärkerbehälter auf eine andere Frequenz abgestimmt, so daß jeder Verstärker für sich vom Kabelende aus mittels einer bestimmten Steuerfrequenz bedient werden kann. Es können auch besondere Kontrollorgane vorgesehen werden, um feststellen zu können, welche Verstärkerröhre jeweils eingeschaltet ist. Die Einschaltung der Röhren kann gegebenenfalls von beiden Kabelenden aus erfolgen. Vor dem Eingangsübertrager 12 ist ein als komplexer Widerstand bzw. Netzwerk ausgebildeter Entzerrer 2o angeordnet, durch den eine Entzerrung der infolge verschiedener Dämpfung und verschiedener Laufzeit der Ströme in Abhängigkeit von der Frequenz entstehenden Stromverzerrungen erreicht wird. Der Widerstand 21 dient zur Erzeugung der gewünschten Höhe der Anodenspannung. Um mit möglichst niedriger Anodenspannung arbeiten zu können, werden als Verstärkerröhren vorteilhaft Raumladegitterröhren verwendet.
  • Im Anschluß an die beschriebene Schaltung zeigen die Fig. 2 und 3 die erfindungsgemäß vorgesehene Anordnung der Hochfrequenzleitungen sowie die Unterbringung der Verstärkerröhren und der sonstigen Schaltelemente innerhalb einer druckfesten und vorzugsweise biegsamen Muffe. Die Fig. 3 zeigt die Muffe im Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2. In Übereinstimmung mit der Fig. i ist das ankommende Kabel mit io, das abgehende Kabel mit i i bezeichnet. Das Kabel ist als konzentrisches Kabel ausgebildet, dessen Innenleiter 2z innerhalb des Außenleiters a3 .durch in bestimmten Abständen angeordnete Distanzscheiben 2q. luftraumisoliert angeordnet ist. Die konzentrischen Leitungen i o und i i, die innerhalb der Muffe einen verjüngten Durchmesser haben, sind erfindungsgemäß durch die Muffe hindurchgeführt und mittels der Schaltleitungen 25 an die einzuschaltenden Elemente angeschlossen. Die Übertrager 1:2 und 15 sind als Ringspulen ausgebildet, durch deren innere Bohrung die Leitung als Ganzes hindurchgeführt ist. Die Übertrager 12 und 15 sowie die Spulen 16 und 16' können jedoch auch außerhalb der Leitungen angeordnet werden. Die übrigen Schaltelemente, wie der zu einer Einheit vereinigte Dreh- bzw. Hubschalter 13, i3', 18, i8', die Verstärkerröhre 1q. einschließlich der Reserveröhren, die Kondensatoren 17, i7', ig, ig', die Elemente des Entzerrers 2o und der Widerstand 21, sind um die Leitungen io und i i in möglichst gleichmäßiger Gruppierung angeordnet. Jede einzelne Verstär kerröhre ist vorzugsweise in eine druckfeste Kapsel 26 eingeschlossen. Es können aber auch mehrere Verstärkerröhren in einer gemeinsamen druckfesten Kapsel untergebracht werden. Zur Ableitung der Wärme ist zwischen der Röhre und der Metallkapsel wärmeleitendes Material27 in Form gewellter Metallfolien o. dgl. angeordnet. Ebenso können die Metallkapseln 26 mit der metallischen Muffenwandung wärmeleitend verbunden sein. Die wasserdichte und druckfeste Verstärkermuffe wird im wesentlichen durch die wasserdichte, zweckmäßig aus Blei bestehende Muffe 28 gebildet, unter der zur Erhöhung der Druckfestigkeit ein biegsamer Druckschutzmantel 29 angeordnet ist. Die Muffe 28 ist durch Lötung, Schweißung usw. mit dem Bleimantel des Kabels wasserdicht verbunden. Die äußeren Kabelschutzschichten und die Kabelbewehrung sind in üblicher Weise über die Muffe Einweggeführt, so d@aß auf eine diesbezügliche Darstellung verzichtet werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hochfrequenzseekabel mit luftraumisolierten konzentrischen Leitungen oder abgeschirmten verdrillten Doppel- bzw. Sternviererleitungen und in Abständen eingeschalteten, in wasserdichten und druckfesten Behältern untergebrachten Vakuumverstärkerröhren, dadurch gekennzeichnet, däß jede Hochfrequenzleitung als Ganzes, d. h. mit Außenleiter bzw. Schirm, von beiden Enden her im wesentlichen unverändert bis zu ihrer Stoßstelle in den Behälter hineingeführt ist und daß dort mittels kurzer Anschlu.ßleitungen die außerhalb derHochfrequenzleitung angeordnete, in ihrem Aufbau den Formen des Behälters und ,der Hochfrequenzleitung angepaßte Zwischenverstärkeranordnung eingeschaltet ist.
  2. 2. Hochfrequenzseekabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkerröhren mit ihren Längsachsen zur zugehörigen Hochfrequenzleitung parallel liegend angeordnet sind.
  3. 3. Hochfrequenzseekabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkerröhren quer zur Kabelachse angeordnet und die Hochfrequenzleitung sowie die Schaltleitungen zu beiden Seiten der Röhren vorbeigeführt sind. Hochfrequenzseekabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den Verstärkerröhren und den sonstigen Zusatzelementen führenden Verbindungsleitungen einschließlich Verstärkerröhren und Zusatzelemente elektrostatisch oder elektromagnetisch abgeschirmt sind.
DE1935S0119035 1935-07-14 1935-07-14 Hochfrequenzseekabel mit luftraumisolierten konzentrischen Leitungen oder abgeschirmten verdrillten Doppel- bzw. Sternviererleitungen und in Abstaenden eingeschalteten, in wasserdichten und druckfesten Behaeltern untergebrachten Vakuumverstaerkerroehren Expired DE687467C (de)

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