DE687477C - Vorrichtung zur Erzeugung kuenstlicher Atmung - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung kuenstlicher Atmung

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DE687477C
DE687477C DE1937A0083355 DEA0083355D DE687477C DE 687477 C DE687477 C DE 687477C DE 1937A0083355 DE1937A0083355 DE 1937A0083355 DE A0083355 D DEA0083355 D DE A0083355D DE 687477 C DE687477 C DE 687477C
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DE
Germany
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air cushions
chest
mask
belt
artificial respiration
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DE1937A0083355
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English (en)
Inventor
Anders Christian Niel Andersen
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ANDERS CHRISTIAN NIELS ANDERSE
Original Assignee
ANDERS CHRISTIAN NIELS ANDERSE
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    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H31/00Artificial respiration by a force applied to the chest; Heart stimulation, e.g. heart massage
    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung künstlicher Atmung Zur Erzeugung künstlicher Atmung wird eine rhythmische Zusammendrückung und Ausweitung des Brustkorbs des Patienten angewendet.
  • Es ist hierbei bekannt, den Patienten in die Rückenlage zu legen und einen um dessen Brustkorb straff sitzenden, von Federn zusammengezogenen Gürtel anzuwenden. Letzterer wird durch Einführung von Sauerstoff oder sog. Karbogenium, einer Mischung von Sauerstoff und Kohlensäure, in einen Zylinder mit einem Stempel rhythmisch entschlafft, welch letzterer sich durch den Gasdruck gegen den Widerstand der Federn verschiebt, während gleichzeitig ein unter dem Rücken angebrachtes Luftkissen gefüllt wird, wodurch eine Einatmung stattfinden kann.
  • Der angewendete Sauerstoff kann gleichzeitig als Inhalationsgas verwendet werden.
  • Es hat sich jedoch durch Versuche gezeigt, daß mit der erwähnten Vorrichtung eine zu kleine Lungenventilation erreicht wird uiid daß die Anbringung eines Luftkissens unter dem Rücken des Patienten unzureichend ist.
  • Die Entspannung des durch Federspannung gestrafften Brustgürtels erfordert ferner die Anwendung eines Wippventils, und der Federn druck, der aufgehoben werden soll, damit eine Dekompression des Brustkorbs stattfinden kann, wird nicht meßbar sein, da es sich bei der allmählichen Entspannung der Federn nicht um eine konstante Größe handelt. Der Druclc, den die Federn gegen den Brustliasten des Patienten ausüben, ist ganz unbestimmt.
  • Es ist auch schon bekannt, um den Brustkorb des vorzugsweise in Bauchlage liegenden Patienten einen lose sitzenden Gürtel anzubringen, auf dem sich elastische Luftkissen befinden, die gegen die Seiten des Brustkorbs anliegen und die durch Füllung mit dem unter Druck aus einer Flasche ausströmenden Inhalationsgas eine meßbare Kompression hervorbringen. Die Luftkissen des Gürtels werden in rhythmischer Bewegung gefüllt und entleert von dem unter Druck befindlichen Inhalationsgas, und deren Füllung gelangt jeweils durch eine Maske zur Einatmung.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der vorerwähnten Art. Nach der Erfindung sind zusätzlich zwei Luftkissen unter den Armen des in Bauchlage liegenden Patienten angeordnet, die ebenfalls sich mit der Druckgas quelle und der Atemmaske wechselweise in Verbindung bringen lassen.
  • Wenn man durch die zwei Luftkissen eine Armhebung des Patienten in Verbindung mit der Einatmung vornimmt, wird man Ventilationsgrößen von I300 bis I700 cm3 erreichen können.
  • Die zwei Luftkissen, die als Armheber dienen, stehen durch besondere Leitungen und Hähne oder Ventile in an und für sich bekannter Weise mit der Druckflasche für das Inhalationsgas oder einer Flasche mit komprimierter Luft in Verbindung.
  • Gleichzeitig hat das die erwähnten Hähne oder Ventile tragende Ventilgehäuse eine Handhabe, durch deren Drehung nach der einen Seite gleichzeitig die Verbindung zwischen der Flasche für das Inhalationsgas und den Luftkissen des Brustgürtels und zwischen den Armhebern und frelier Luft hergestellt wird und zwischen den Luftkissen des Gürtels und einer das Gesicht des Patienten bedeckenden Maske sowie zwischen den Armhebern und der Druckgasfiasche geschlossen wird, während das Entgegengesetzte bewirkt wird, wenn die Handhabe nach der entgegengesetzten Seite gedreht wird.
  • Zur Füllung der Armheber, die aus elastischer Kautschukbehältern mit Leinenüberzug bestehen und evtl. mit einem steifen, planen Bodenstück versehen sind, wird somit Inhalationsgas aus derselben Flasche angewendet, die zur Füllung der Kautschukkissen des Brustgürtels, also zum Zusammendrücken des Brustkorbs für Ausatmung, dient.
  • Von den Kautschukbehältern gehen Träger oder Riemen aus, die über die Arme oder Schultern des Patienten geführt werden Die neue Vorrichtung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt, indem Fig. I die Vorrichtung schematisch in Ansicht gesehen zeigt und Fig. 2 die Hähne schematisch im Schnitt nach der Linie A-A in Fig. I zeigt. a ist der bekannte, mit Luftkissen c und Riemen b versehene Gürtel, der lose um den Brustkasten des vorzugsweise in Bauchlage liegenden Patienten gelegt wird. m ist eine an und für sich bekannte Gesichtsmaske mit einem Uberdruckventil n. Die Luftkissen c stehen durch die zweigeteilte Leitung d mit Manometer o in Verbindung mit einem mit vier Hähnen oder Ventilen versehenen Ventilgehäuse e, dessen Ventile oder Hähne g und lt durch Leitungen i und j mit der Druckgasflasche k bzw. der Gesichtsmasken verbunden sind. t sind Kautschukluftkissen mit Leinenüberzug und Riemen oder Trägern v und mit steifen Bodenstücken w, die Unterstützungsplatten für die Luftkissen bilden.
  • Je ein Luftkissen t wird unter jedem Arm der anscheinend leblosen, in Bauchlage liegenden Person, die behandelt werden soll, angebracht, indem die Träger v über die Arme oder Schultern derselben geführt werden.
  • Die Hähne g und h, die, wie gezeichnet und erwähnt, die Leitung i von der Druckgasflasche k mit den Leitungen d zu den Brustluftkissen bzw. die Leitungen d mit der Leitung j zur Gesichtsmaske in verbinden, sind zusammengebaut mit den Hähnen q und 21.
  • Die Hahnpaareg und q sowie lt und t werden mit derselben Handhabe p paarweise gleichzeitig geöffnet bzw. geschlossen.
  • Der Hahn verbindet eine Leitung oder Abzweigungi von der Druckgasnasche k mit Leitungen s zu den zwei Armhebernt, während der Hahn q die Armheberleitungen s mit freier Luft verbindet.
  • Durch Drehung der Handhabe z. B. nach links werden die zwei Hähne g und q geöffnet, während gleichzeitig die zwei Hähne lot und u geschlossen werden.
  • Das Umgekehrte findet statt, wenn die Handhabe nach der entgegengesetzten Seite gedreht wird, indem die Hähne lt und tt dann geöffnet und die Hähne g und q gleichzeitig verschlossen werden.
  • Wenn die Handhabe nach rechts gedreht wird, wird das Inhalationsgas, das in den Kissen c des Gürtels a gewesen ist, in die Maske in gehen und zur Einatmung dienen.
  • Gleichzeitig ist der untenliegende Hahn geöffnet, und das Inhalationsgas strömt von der Flasche k durch die Leitungen y und s zu den Armhebern t, die gefüllt werden und die mit punktierten Linien gezeigten Stellungen einnehmen. Sie nehmen dann eine Höhe von etwa 35 cm ein und heben die Arme der anscheinend leblosen Person in entsprechende Höhe und bewirken vermehrte Einatmung durch die Maske.
  • Wenn die Handhabe nach der entgegengesetzten Seite (in der gezeichneten Ausführungsform nach links) gedreht wird, werden die Hähne h der Maske und Fl der Armheber v erschlossen, während sich die Hähne g und q gleichzeitig für die Verbindung zwischen der Flasche k und den Luftkissen c des Brustgürtels und zwischen den Armhebern t und der freien Luft öffnen.
  • Das Inhalationsgas geht infolgedessen von der Flasche k in den Gürtel hinein und drückt den Brustkorb zusammen, während gleichzeitig das Druckgas, das in den Armhebern t gewesen ist, wie die Pfeilex zeigen, durch den Hahn q in die freie Luft entweicht.
  • Dadurch sinken die Kissen t zu der mit voll ausgezogenen Linien gezeigten Stellung zusammen, und die Arme der behandelten Person sinken nieder, während gleichzeitig damit Ausatmung stattfindet. Anstatt der Benutzung einer gemeinsamen Inhalationsgasflasche zur wechselweisen Füllung der Brustluftkissen und Armheber kann eine Flasche mit gewöhnlicher komprimierter Luft, die in Verbindung mit den Armhebern gesetzt wird. angewdndet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung künstlicher Atmung durch rhythmisches Zusammen drücken des Brlistkorbes mittels eines um den Körper gelegten Gürtels und gegen die Seiten des Brustkastens angeordneter, im Takt der Bewegungen durch das unter Druck befindliche Inhalationsgas gefüllter und wieder entleerter Luftkissen, deren Füllung jeweils durch eine Maske zur Einatmung gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zwei Luftkissen unter den Armen des in Bauchlage liegenden Patienten angeordnet sind, die ebenfalls sich mit der Druckgasquelle und der Atemmaske wechselweise in Verbindung bringen lassen.
DE1937A0083355 1936-08-08 1937-06-20 Vorrichtung zur Erzeugung kuenstlicher Atmung Expired DE687477C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK687477X 1936-08-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE687477C true DE687477C (de) 1940-01-30

Family

ID=8152259

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1937A0083355 Expired DE687477C (de) 1936-08-08 1937-06-20 Vorrichtung zur Erzeugung kuenstlicher Atmung

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