DE687485C - Verfahren zum Ausbessern von Kraftfahrzeugreifen - Google Patents

Verfahren zum Ausbessern von Kraftfahrzeugreifen

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DE687485C
DE687485C DE1938S0131872 DES0131872D DE687485C DE 687485 C DE687485 C DE 687485C DE 1938S0131872 DE1938S0131872 DE 1938S0131872 DE S0131872 D DES0131872 D DE S0131872D DE 687485 C DE687485 C DE 687485C
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Germany
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automobile tires
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DE1938S0131872
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Inventor
Karl Sander
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/52Unvulcanised treads, e.g. on used tyres; Retreading
    • B29D30/54Retreading

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

Bisher mußten Gummiluftreifen jeder Größe an die Herstellerfirma eingesandt werden, wenn der in die Wulsten eingebettete Stahldraht oder die Stahlseileinlage gebrochen war. Dabei waren Ausbesserungen, ziemlich aussichtslos. In den meisten Fällen mußte der unbrauchbare Reifen durch einen neuen ersetzt werden, obwohl vielfach die Lauffläche des Reifens noch als einwandfrei bezeichnet werden konnte. In besonderen Fällen wurde bisweilen der Wulst, in dem sich die gebrochene Stahldrahteinlage befand, ungefähr 20 bis 30 cm längs diesen von außen aufgeschnitten und die Bruchstelle durch einen gebogenen Stahldraht überbrückt. Nach der Einvulkanisation war die Ausbesserungsstelle, da verdickt, ziemlich auffällig zu sehen. Außerdem ist der Ausb.esserungsstahldraht doch nicht so anzubringen, daß die ursprüngliche Festigkeit wie bei fabrikneuen Reifen erreicht wird.
Alle Nachteile bei solchen sich notwendig erweisenden Stahldrahtausbesserungen werden durch das neue; der Erfindung zugrunde liegende Verfahren vermieden; der ausgebesserte Reifen erhält die Festigkeit und Biegefähigkeit fabrikneuer Reifen.
In der Zeichnung ist das Verfahren beispielsweise veranschaulicht, soweit es zum Verständnis notwendig erscheint. In Abb. 1 ist ein halber Querschnitt eines fabrikneuen Reifens schematisch dargestellt. Mit 1 ist die Lauffläche bezeichnet, mit 2 die Cordgewebeeinlage, mit 3 der Stahlseilring im Wulst 4. Das Cordgewebe 2 umfaßt den Stahlring 3; das eine Ende des Gewebes ist bis zu ungefähr ein Viertel Umfang des Reifenquerschnittes wieder rückgeführt. Abb. 2 zeigt den Querschnitt des Wulstes eines ausgebesserten Reifens mit gleicher Bezifferung.
Bei auftretenden Brüchen der Stahlseileinlage wird gemäß der Erfindung der Reifen von innen, ungefähr 5 bis 8 cm vom Wulst beginnend, schräg durch Gummi und Cordgewebe bis zur Stahlseileinlage derart aufgeschnitten, daß die gebrochene Einlage entfernt werden kann. Die Schnittrichtung wird durch die gestrichelte Linie α in Abb. 1 angedeutet. Der Schnittlappen nach dem Wulst zu wird umgelegt, die gebrochene Stahldrahteinlage herausgenommen und eine neue eingelegt. Darauf wird ein Streifen Cordgewebe derart in den. Schnitt gelegt, daß er das ursprüngliche Cordgewebe 2 bei der Stahldrahteinlage unterfaßt, halbwegs in der Schnittbreite aber das andere Ende des zerschnittenen Cordgewebes überfaßt (5 in Abb. 2). Das Ganze wird dann ein vulkanisiert. Durch diese Anordnung und das Verfahren ist die ursprüngliche 'Querschnittsfestigkeit des innenliegenden, aber zerschnittenen Cordgewebes wieder erreicht. Ferner wird dem Wulst keine Form veränderung aufgezwungen, wie dies bei Ausbesserungsschnitten von außen zwangsläufig der Fall sein muß. Drittens wird die glatte Innenfläche durch die Ausbesserung nicht gestört.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Ausbessern von Kraftfahrzeugreifen mit gebrochener Stahlseileinlage, dadurch gekennzeichnet, daß die alte Einlage durch einen von innen geführten Schrägschnitt entfernt und durch eine neue ersetzt, worauf das zerschnittene Gewebe durch einen Streifen gleicher Art teils unter-, teils überfaßt und einvulkanisiert wird. 8q
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1938S0131872 1938-04-30 1938-04-30 Verfahren zum Ausbessern von Kraftfahrzeugreifen Expired DE687485C (de)

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