DE68760C - Verfahren und Vorrichtungen zum Tunnelbau in nicht felsigem Boden unter gleichzeitiger Herstellung einer bleibenden, den Gebirgsdruck aufnehmenden Beton-Auskleidung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtungen zum Tunnelbau in nicht felsigem Boden unter gleichzeitiger Herstellung einer bleibenden, den Gebirgsdruck aufnehmenden Beton-AuskleidungInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
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Description
KAISERLICHES PATENTAMT
KLASSE S: Bergbau.
Die in leicht gebundenem Sande oder in Schotter auszuführenden Tunnelarbeiten sind
wegen des bergmännischen Einbaues der Tunnelröhre äufserst schwierig und nur mit
grofsem Kostenaufwande herzustellen. Ist überdies der zu durchsetzende Boden stark mit
"Wasser durchzogen, so wachsen die Schwierigkeiten
noch in bedeutendem Mafse. Bei den gebräuchlichen Arbeitsverfahren sind in sandigem
und schottrigem Boden Verbrüche und Nachsetzungen der Oberfläche oft kaum zu vermeiden, so dafs einem unter Baulichkeiten oder
Kanälen durchzuführenden Tunnelbau häufig derart erhebliche technische Schwierigkeiten
entgegenstehen, dafs in manchen Fällen angesichts der obwaltenden Gefahren und der
unverhaltnifsmäfsig grofsen aufzuwendenden Kosten von dem Baue.abgestanden wird.
Durch das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Verfahren werden die erwähnten Gefahren beseitigt und nach Angabe
des Erfinders ein weit billigerer und rascherer Tunnelbau in sandigem, schottrigen und
schwimmenden Boden ermöglicht, als er mit den bis jetzt angewendeten Mitteln zu erreichen ist.
Das Wesen des neuen Verfahrens läfst sich damit kennzeichnen, dafs im Mafse des
maschinell geleisteten Vortriebes der Tunnelro'hre ein aus Eisen und Holz oder ganz aus
Eisen construirtef Mantel nachrückt, zwischen welchem und dem Gebirge eine die. künftige
Ausmauerung bildende Betonschicht eingeführt und mechanisch verdichtet wird, welche durch
hinter dem vorrückenden Mantel einzulegende, eiserne Ringe eine versteifende Ausfütterung
erhält, die nach vollständiger Erhärtung des Betonringes entfernt wird.
Auf beiliegender Zeichnung sind die zur Ausführung dieses Verfahrens dienenden Vor-'
richtungen schematisch dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι den Längenschnitt eines Tunneltheiles
in schwimmendem Gebirge,
Fig. 2 das rotirende Ausschachtungskreuz,
Fig. 3 Querschnitt und Theilansicht eines Armes desselben in gröfserem Mafsstabe und die
Fig. 4 einen Theil des Mantels mit den Gleitwalzen.
Eine vollständige Arbeitsanlage zur Durchführung des neuartigen Verfahrens besteht aus
den Ausschachtvorrichtungen, dem nachrückenden, fast auf der ganzen Länge ringsum
mit Walzen versehenen Mantel, den Mitteln zur Abfuhr des ausgeschachteten Materiales,
den Anordnungen zur Einbringung des Betons in den nach und nach entstehenden Hohlraum
zwischen dem Gebirge und dem Mantel, den Mitteln zur Verdichtung dieses Betons, den
Mitteln zur Vor- und Rückwärtsbewegung des Mantels in der Richtung der Tunnelachse, dem
Motor zur Ausschachtung und im gegebenen Falle den Einrichtungen zum Betriebe vermittelst
Druckluft.
Der verschiebliche Mantel M besitzt bis zu der an seinem Vorderende angeordneten Betonstampfvorrichtung
J die Gestalt einer Röhre von der Weite und der Form des zukünftigen
freien Tunnelquerschnittes und von einer Länge, welche in Hinblick auf das je nach der Bodenbeschaffenheit
zu gewärtigende Mafs des Arbeits-. vorschrittes mindestens genügt, dafs der an der
Vorderseite des Mantels eingebrachte Beton bis zum Vorrücken des Mantelendes an diese Stelle
genügend erhärtet ist, um sich während der Zeit des Einbaues der provisorischen Ausfütteruiigsringe·
auf eine gewisse Länge frei zu tragen. Die Manlehvandung mufs genügende
Stärke besitzen, um mit Sicherheit dem Druck des Gebirges widerstehen zu können, und besteht,
falls sie bei kleinem Querschnitte und leichtem Drucke nicht aus Eisen und Holz construirt ist, vortheilhaft aus durch innere
Ringe m versteiften, in der Achsenrichtung liegenden Winkeleisen, T-Eisen, oder für grofse
Lichtprofile oder sehr starken Druck aus einer entsprechend widerstandsfähigen Verbindung von
Eisenplatten und Trägern.
Die in der Mittellinie des Mantels M gelagerte
und von einem Motor irgend welcher Art — am besten elektromotorisch —· in Drehung versetzte
Arbeitswelle A bohrt sich in der Richtung der Tunnelachse in das Gebirge ein, wobei die
an ihr befestigten Arme α mit den von ihnen getragenen pflugscharartig oder wie in Fig. 3
angedeutet geformten Arbeits.werkzeugen s vorrücken und das Material vor Ort im Profile des
unausgemauerten Tunnelprofiles ausschachten.
Die Arme α der Ausschachtvorrichtung be- ■
stehen vorteilhaft aus T-Eisen (Fig. 3), an deren Steg die wirkenden Werkzeuge s befestigt sind. Die Flantschen der T-Eisen werden
mit Schraubenlöchern versehen, so dafs bei Arbeiten in schwimmendem Gebirge, bei
denen des Wasserandranges und der zu befürchtenden Verbrüche wegen eine Schutzwand
vor Ort nothwendig erscheint, ein Eisenblechschild F an ihnen rasch befestigt werden kann.
Wie Fig. 2 zeigt, können die Arme α noch
durch Diagonalstreben a' versteift werden; an
diesen können wie an den Armen α und an dem Ringe des Ausschachtkreuzes auswechselbare
Werkzeuge s befestigt sein.
Der leichteren . Anbringbarkeit des Schutzschildes F wegen, stellt man die Arme a von
für schwimmendes Gebirge bestimmten Ausschachtmaschinen senkrecht zur Arbeitswelle A,
Fig. i. .: .
Sonst empfiehlt es sich, sie derart anzuordnen, dafs sie gegen die Welle A mehr oder
weniger geneigt werden können. Hierdurch ist die Möglichkeit geboten, das auszuschachtende
Profil zu vergröfsern oder zu verkleinern und auf diese Weise je nach den örtlich wechselnden
Druckverhaltnissen die Stärke der Ausmauerungs-Betonschicht wechseln zu lassen..
Soll das Profil nicht kreisrund, sondern elliptisch oder eiförmig werden, so müssen
entsprechende Excenterführungen für die Arme a vorgesehen sein, durch welche ihre freien Enden,
dem beabsichtigten Profilumrii's entsprechend, von der Arbeitswelle bei ihrer Umdrehung
entfernt bezw.' derselben wieder genähert werden. Auch mufs dann der Mantel M statt
des kreistonnenförmigen einen dem künftigen Tunnelprofil entsprechenden Querschnitt erhalten.
Dem im Gebirge vorrückenden Ausschachter
rückt der Mantel M unter der Einwirkung von Schrauben oder hydraulischem oder Prefsluft-'
druck nach. Der Vorschub des Mantels wird durch die an seinem Umfange angebrachten
Walzen yv erleichtert. Diese lagern passend mit ihren Zapfen in den Stegen von auf dem
Mantelumfange befestigten Winkeleisen wx.
In Fig. ι sind Vorschubvorrichtungen so-/
wohl für Schraubenbetrieb als für Betrieb mit Prefsluft schematisch angedeutet.
Im ersteren Falle trägt die in den fertigen Tunnel hinausragende Welle A eine Schraube r,
welche in der gleichzeitig als Mutter dienenden Hülse t gelagert ist. Letztere ist vermittelst
Schrauben sowohl in der' Höhen- als in der Breitenrichtung verstellbar, so dafs durch
passende Einstellung der Lagerhülse t sowohl Neigungs- als Richtungsverhältnisse des auszuschachtenden
Tunnels bestimmt werden können.. Die Lagerhülse t wird in der fertigen Tunnelröhre
durch an den Stegen des provisorischen Tunneleinbaues abgestützte Arme tl festgehalten,
mit welchen sie nach .stattgefundener Vorschraubung der Welle A um ein' bestimmtes
Mafs immer wieder dem vorgerückten Mantel M nachgerückt und nach vorwärts überstellt wird.
Die im Mantel befindlichen Lager derWeIIeA,
deren eines die Nabe der mit dem Mantel fest verbundenen Abschlufsscheibe P und deren
zweites in Fig. 1 vom Kreuze I der Betonstampfvorrichtung
getragen wird, werden beim Vorschrauben der Welle A von den auf dieser befestigten Scheiben ti u1 vorwärts gedrückt,
wodurch sowohl der Mantel als auch die Arbeitsmaschine in gleichem Verhältnisse vorschreiten.
. . .
Wird der' Mantel M durch Prefsluft- oder
hydraulischen Druck vorbewegt, welche in Rohren ρ gegen den Umfang der Abschlufsscheibe
gedrückt wird, so werden Ric.htungs- und Neigungsverhältnisse der Tunnelröhre dadurch
regulirt, dafs man entweder überall gleich grofse oder örtlich verschieden grofse
Kräfte auf den Umfang der Abschlufsscheibe P wirken läfst. Hierzu können in den Rohren ρ
angeordnete, ungleich belastete Ventile dienen.
Im Falle der Anwendung von Prefsluft- oder hydraulischem Druck wird die Welle A durch
den vorrückenden Mantel in der Weise nach* vorwärts getrieben, dafs die vorgeprefste Abschlufsscheibe
P die Welle mit nach vorwärts prefst. Die für Schraubenbewegung nöthigen
vorangeführten Anordnungen r t tl werden dann
natürlich aufser Gebrauch gesetzt.
Wie- aus Fig. i- entnommen werden kann,
erscheint der äufsere Umfang der Tunnelröhre während der Ausschachtung gegen Verbruch
bis vor Ort geschützt. Sollten jedoch auch vor Ort Verbrüche zu befürchten sein, so wird
die Schutzwand F an den Armen α befestigt. Diese besitzt die Form einer Ringscheibe mit
einer von der Welle A durchsetzten Oeffnung, durch welche das von der Ausschachtungsmaschine gelöste Material in den Innenraum
des Mantels herausrollt bczw. bei schwimmendem Gebirge herausfliefst, während das ganze
übrige Profil gegen Verbruch geschützt bleibt. Das in den Einbaumantcl M durch die OelT-nung
ο gelangende Material wird vermittelst Schläuche oder Paternosterwerke in den
fertigen Tunnel geleitet und von dort mittelst Hülfsbahnen ins Freie gefördert.
Nach Mafsgabe des Ausschachtungsfortschrittesund des stets gleichen Schritt mit diesem haltenden
Nachrückens des Einbaumantels M wird durch das Rohr L, in welchem sich ein Kolben
befindet, auf den Prefsluft- oder hydraulischer Druck wirkt, Beton eingeprefst. Dieser gelangt
in die vorn rings um den Mantel gelegte Röhre K, um in den ringförmigen Hohlraum
zwischen Gebirge und äufserem Mantelumfang eingeprefst zu werden und den bleibenden
Einbau — die Ausmauerung —des Tunnels zu'
bilden.
Zur Verdichtung des derart eingeprefsten Betons dient eine am Mantelende vor Ort
angeordnete Vorrichtung, welche im Wesen aus einer ringförmigen, den Beton stampfenden
Scheibe besteht.
Wie ersichtlich, ist am Mantelende vor Ort ein ringförmiger Kasten J angeordnet, dessen.
Innenumfang den äufseren Umfang des Mantels M um die Stärke der Walzen w übertrifft. In
diesem aufsen ebenfalls mit Walzen ausgestatteten Kasten ist der eiserne Stampfring i unter dem
Einflüsse wechselnd angezogener und losgelassener, über geeignet angeordnete Leitrollen
laufender Drahtseile i1 und starker Federn i2
vor- und rückwärts beweglich. Die in Entfernungen von etwa 60 bis 90 cm am Stampfringe
i befestigten Drahtseile sind aufserhalb des Einbaumantels wieder über Laufrollen geleitet
und dann zu einem einzigen Seile vereinigt, dessen wechselndesAnziehcn und schnelles
Nachlassen ein wechselndes Anheben des Stampfringes von dem eingeprefsten. Beton und ein
kräftiges Aufprallen auf denselben zur Folge hat. Diese Seilbewegung kann auf verschiedene
bekannte Weisen hervorgebracht werden.
Durch den gewissermafsen als waagrechte Ramme wirkenden Stampfring i wird demnach
der Beton verdichtet und dergestalt die feste Ausmauerung des Tunnels gleich vor Ort hergestellt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der Rohrkasten/ nach innen aufgeschlitzt, so dafs
die etwa von der Stampfscheibe i beim Abziehen derselben vom Beton mitgerissenen
Betontheilchen durch die Oeffnungen i3 in den Innenraum des Einbaumantels fallen, um mit
dem ausgeschachteten Material hinausgefördert zu werden.
Damit der erhärtende Beton sich nicht zwischen die Walzen w einlege und ihre Drehung verhindere,
ist der Mantel M nicht nur einer vorrückenden, sondern auch einer geringen, zurückgcrichtctcn
Bewegung fähig. Bei Anwendung von Prefsluft zu seiner Nach- oder Zurückrückung
wird dies durch Druckwechsel vermittelnde Ventile in den Leitungen ρ und durch
die Scheiben P und /, Fig. 1, erreicht, so dafs dem Mantel während der Zeit, in welcher der
Beton innere Bindung gewinnt, erforderlichenfalls eine wechselnde, vor- und rückwärts
gerichtete Bewegung ertheilt werden kann, welche so lange andauern mufs, bis der genügend
erhärtete Beton durch die vor- und rückrollenden Walzen w eine bleibend glatte
Laibungsfläche erhalten hat. .
Bei Anwendung der Schraube r behufs Vortrieb des Mantels geschieht die Rückwärtsbewegung
desselben durch die in der umgekehrten Richtung anzuordnende Drehung der
Welle A.
Der knapp vor Ort noch weiche Beton ist am Mantelbeginn, um die Abschlufsscheibe P
herum, bereits'genug erhärtet, um bei Vorschiebung des Mantels M auf geringe Breite,
etwa 10 bis 30 cm, dem Drucke des Gebirges so lange selbstständig Widerstand leisten zu
können, bis durch schnell einzufügende Ringe die innere Laibung eine Ausfütterung von
T-Eisen, I-Eisen oder U-Eisen von der durch die Verschiebung des Mantels freigelegten
Breite erhalten hat. Behufs . schnellerer Einfügbarkeit dieser Ringe bestehen dieselben aus
mehreren der Tunnellaibung entsprechend gekrümmten Theilen, welche an ihren Stöfsen
durch Laschen und Bolzen mit einander fest vereinigt werden.'
Die derart hinter dem vorrückenden Einbaumantel M nach und nach hergestellte Ausfütterung
dient zur vorübergehenden Versteifung der wasserdichten Betonausmauerung und wird
nach Mafsgabe der vollständigen Erhärtung des Betons wieder abgenommen, um wieder verwendet
zu werden.
Für den Fall, dafs wegen gröfseren Wasserandranges Prefsluft eingeleitet werden müfste,
lassen sich die Prefsluftkammern, insoweit sie nicht im Einbaumantel M selbst befindlich sind,
durch mit Mannlöchern-versehene' Blechwände,
welche an den Stegen der Ausfütterungsringe
in der fertigen, wasser- und luftdichten Tunnelröhre befestigt werden, als Vorkammern jedem
möglichen Bedarfe entsprechend leicht herstellen. Diese Wände werden im Mafse des Baufortschrittes
immer wieder nach vorwärts überstellt, so dafs die Prefsluftvorkammern den Einbaumantel
stets nachrücken.
Wie aus dem Vorhergehenden ersichtlich, ist bei Benutzung des beschriebenen Verfahrens
zur Herstellung von Tunneln in lehmigem, sandigen, schottrigen und schwimmenden Boden die Gefahr von Verbrüchen oder Senkungen
möglichst ausgeschlossen. Durch die vollständige Ersparung des provisorischen Holzeinbaues
und durch die ermöglichte Anwendung von Maschinen zum Betriebe wird sich die Arbeit
auch rascher und wohlfeiler herstellen lassen, als es mit den bisher angewendeten Mitteln
möglich gewesen wäre.
Claims (2)
1. Verfahren zum Tunnelbau in nicht felsigem Boden unter gleichzeitiger Herstellung einer
bleibenden, den Gebirgsdruck aufnehmenden Betonauskleidung, gekennzeichnet durch
das vor Ort ■ stattfindende Einpressen von nachträglich mechanisch zu verdichtendem
Beton in den Hohlraum zwischen dem ausgeschachteten Tunnelprofil und dem
Umfang eines tonncnförmigen, als Bogengerüst dienenden Mantels von um die Auskleidungsstärke
allenthalben geringerem Profil als die Ausschachtung, welcher Mantel die Betonmasse vorübergehend abstützt und im
Mafse ihrer Erhärtung mit den Ausschachtungs-, den Betonzuführungs- und den Betonverdichtungsvorrichtungen vorgerückt
wird.
2. Als Mittel zur Ausführung des unter i. gekennzeichneten Verfahrens:
a) · ein durch Druck in der Richtung der Tunnelachse verschiebbarer Einbaumantel M, dessen ä'ufserer Umfang
. mit Kränzen von Walzen f zum Zwecke der Erleichterung des Vorschubes
versehen ist, und welcher die Arbeitsmaschine, die Betonzuleitung und die Betoneinstampfungsvorrichtung
enthält; :
b) eine Ausschachtungsvorrichtung, bestehend
aus Armen a, an denen die Arbeitsschaufeln ä auswechselbar befestigt
sind, welche Arme an einer im Mittelpunkte des Einbaumantels M drehbar angeordneten Welle A fest
oder verstellbar angeordnet und mit Löchern behufs rascher Befestigung eines die Verbrüche hintanhaltenden
Schutzschildes F. versehen sind, das aber auch an dem festen Kreuze des
vorderen Lagers befestigt werden kann;
c) ein den Einbaumantel vorn umgebendes,
nach aufsen geschlitztes Rohr K, durch welches der in der Zuleitung L
eingeprefste Beton in den Hohlraum zwischen dem ausgeschachteten Gebirge
und dem Einbaumantel hineingelangt, und eine Betonverdichtungsvorrichtung, bestehend aus einem an dem Einbaumantel
vor Ort befestigten röhrenförmigen Kasten 7, dessen dem Beton zugekehrte, bewegliche, ringförmige
Wand i unter dem Einflüsse abwechselnd angezogener und losgelassener
Seile /'"und Federn P die Betonschicht stampft, wodurch die Ausmauerung
des Tunnels, sowie.die Wasser- und. Luftdichtheit desselben sofort vor Ort
bewerkstelligt wird;
d) die Anordnung des Betoneinstampfkastens in der Weise, dafs die ihn
umgebenden Walzenkränze am Ausschachtungsprofile anliegen, so dafs der Betoneinstampfkasten dem möglichen
Verbruche der ausgeschachteten Tunnelröhre so lange entgegenwirkt,
bis dieselbe bei weiterem Vortriebe des Einbaürnantels M mit Beton verkleidet wird. ; .
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE68760C true DE68760C (de) |
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| DENDAT68760D Expired - Lifetime DE68760C (de) | Verfahren und Vorrichtungen zum Tunnelbau in nicht felsigem Boden unter gleichzeitiger Herstellung einer bleibenden, den Gebirgsdruck aufnehmenden Beton-Auskleidung |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68760C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3309142A (en) * | 1963-05-31 | 1967-03-14 | Robbins & Assoc James S | Cutterhead assembly for a shield-type tunneling machine |
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- DE DENDAT68760D patent/DE68760C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3309142A (en) * | 1963-05-31 | 1967-03-14 | Robbins & Assoc James S | Cutterhead assembly for a shield-type tunneling machine |
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