DE687667C - Vorrichtung zum Herstellen von fuenfseitig geschlossenen Hohlformsteinen - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von fuenfseitig geschlossenen Hohlformsteinen

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DE687667C
DE687667C DE1935SC106795 DESC106795D DE687667C DE 687667 C DE687667 C DE 687667C DE 1935SC106795 DE1935SC106795 DE 1935SC106795 DE SC106795 D DESC106795 D DE SC106795D DE 687667 C DE687667 C DE 687667C
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stone
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DE1935SC106795
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/48Producing shaped prefabricated articles from the material by removing material from solid section preforms for forming hollow articles, e.g. by punching or boring

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von fünfseitig geschlossenen Hohlformsteinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von fünfseitig geschlossenen Hohlförmsteinen und zeigt gleichzeitig den mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung hergestellten Stein. Es sind bereits Vorrichtungen bekanntgeworden, bei -denen unter Anwendung von Ausstechwerkzeugen aus zunächst vollen Steinen sog. Hohlformsteine hergestellt werden. Die hierbei hergestellten Steine haben den Nachteil, daß sie sich nicht unterteilen lassen. Andererseits kennt man auch auf vier Seiten geschlossene Hohlsteine, die im Strangpreßverfahren hergestellt und dabei gleichzeitig mit Teilungsfugen versehen sind. Diese Steine lassen sich nicht für alle Zwecke anwenden, da sie an den Stirnseiten offen sind. Insbesondere lassen sie sich bei Eck- und Endverbänden schlecht verbauen. Sie ergeben keine genügende Isolierung und Abdichtung.
  • Durch die Erfindung werden die Nachteile der bekannten Einrichtungen und Steinformen restlos beseitigt, indem eine Vorrichtung zur Herstellung von fünfseitig geschlossenen Hohlformsteinen unter Anwendung von Ausstechwerkzeugengeschaffen wird, .die sich dadurch kennzeichnet, @daß das Ausstechwerkzeug zwecks Bildung von Teilungsfugen an den beiden Seitenwandungen und im Boden mit gegen den Boden und gegen die Seitenwandengen gerichteten Schneidkanten versehen ist. Um den Stein zu bilden, wird das Ausstechwerkzeug, welches gegebenenfalls auch ein Preßwerkzeug sein kann, in .die in einem geeigneten Formkasten enthaltene Masse eingedrückt, wobei sich selbsttätig die Teilungsfugen und Höhlungen bilden. Mit einem weiteren Werkzeug läßt sich dann schließlich die überschüssige Masse ausheben, so daß ein fünfseitig geschlossener Hohlstein mit Stegen oder Querrippen entsteht, welcher auf der Innenseite der Seitenwandungen und im Boden den Ste-gebenen entsprechende Teilungsfugen aufweist.
  • Der Erfindungsgedanke, der noch andere konkrete Ausführungsmöglichkeiten zuläßt, ist in derbeiliegenden Zeichnung gekennzeichnet, ttnd zwar zeigen Fig. i eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. a eine Draufsicht, Fig.3 einen Schnitt durch den Hohlstein und Fig. 4 eine Draufsicht auf Fig. 3.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Querträger i, der mit seitlichen Handgriffen a ausgestattet ist. An dem Träger i sitzen nach unten reichende Ausstechformen 3 und q, die in ihren Abmessungen der Ouerschnittsforrn der Höhlungen im zu bildenden Stein entsprechen. Zwischen den Ausstechiverkzeugen 3 und 4 sind Spalten 5 vorgesehen, die im Stein einen Steg belassen.
  • Die Ausstechformen 4 besitzen seitliche Schneidkanten 6 und nach unten gerichtete Schneidkanten 7, .die über die Umrißformen der Ausstechform hinausreichen.
  • In Fig. 3 und 4 .ist der mit der Vorrichtung hergestellte Hohlstein wiedergegeben. Er besitzt in seinem Innern Höhlungen 8, welche den Formen 4 entsprechen, und eine Höhlung 9, -welche der Form 3 entspricht. Zwischen den Höhlungen 8 und 9 sind den Spalten 5 entsprechende Stege io.gebildet. Durch die Schneidkanten 6 sind im Stein seitliche Teilungsfugen i i und im Boden Teilungsfugen 12 entsprechend .den Schneidkanten 7 vorhanden.
  • Die Herstellung Lies Steines mit der Vorrichtung erfolgt in der Weise, -daß ein geeigneter Formkasten mit Masse gefüllt wird. In die Masse wird das Werkzeug gemäß -Fig. i und 2 eingedrückt, und zwar -so weit, daß noch im Stein ein Boden stehenbleibt. Vorzugsweise vor dem Herausziehen des Ausstechwerkzeuges aus der Masse können .die abgeteilten Stücke aus den Höhlungen 8 und 9 mittels eines geeigneten Werkzeuges bequem ausgehoben werden. Es entsteht auf diese Weise der .in Fig. 3 und 4 dargestellte Stein, welcher infolge der Anordnung der Teilungsfugen beliebig in einzelne kleine Steinformate, wie beispielsweise %_, 2/s Steine oder 1/17,1/.-oder 3/4-Steine, unterteilt werden kann. Es sind die beliebigsten Ausführungsmöglichkeiten sowohl der Vorrichtung als auch für den Ste'm gegeben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Herstellen von fünfseitig geschlossenen Hohlformsteinen unter Anwendung von Ausstechwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausstechwerkzeug zwecks Bildung von Teilungsfugen an den beiden Seitenwandungen und im Boden reit gegen den Boden und gegen die Seitenwandungen gerichteten Schneidkanten versehen ist.
  2. 2. Mit der Vorrichtung nach Anspruch i hergestellter fünfseitig abgeschlossener Hohlstein mit Stegen oder Querrippen, dadurch gekennzeichnet, daß ,der Stein auf :der Innenseite der Seitenwandungen und im Boden den Stegebenen entsprechende Teilungsfugen aufweist.
DE1935SC106795 1934-11-21 1935-04-11 Vorrichtung zum Herstellen von fuenfseitig geschlossenen Hohlformsteinen Expired DE687667C (de)

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