DE687709C - peldraht-Zwirnmaschinen - Google Patents

peldraht-Zwirnmaschinen

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Publication number
DE687709C
DE687709C DE1937B0177580 DEB0177580D DE687709C DE 687709 C DE687709 C DE 687709C DE 1937B0177580 DE1937B0177580 DE 1937B0177580 DE B0177580 D DEB0177580 D DE B0177580D DE 687709 C DE687709 C DE 687709C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
take
swivel arm
drive roller
rollers
thread
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937B0177580
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Bochmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Barmag AG
Original Assignee
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Barmag Barmer Maschinenfabrik AG filed Critical Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE687709C publication Critical patent/DE687709C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H49/00Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
    • B65H49/18Methods or apparatus in which packages rotate
    • B65H49/20Package-supporting devices
    • B65H49/24Rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Fadenabzug- und Fadenaufwickelvorrichtung für Doppeldraht-Zwirnmaschinen Die Erfindung betrifft eine Fadenabzug-und Fadenaufwickelvorrichtung für Doppeldraht-Zwirnmaschinen, bei welcher der Abzug des Fadens durch Abzugwalzen erfolgt und der Antrieb der Aufwickelspule durch .eine Treibwalze, die mit den Abzugwalzen gleichzeitig stillsetzbar ist. Bei den bekannten Ausführungen dieser Art besteht der Nachteil, daß die Stillsetzung der Abzugwalzen äußerst umständlich ist und vor allen Dingen nur von geübten Fachkräften durchgeführt werden kann. In den meisten Fällen ist es nämlich erforderlich, die Abzugwalze zuerst stillzusetzen und dann die Aufwickelspule mit der Handvon derTreibwalze abzuheben. Erfolgen diese Handgriffe nicht zu gleicher Zeit, so bilden sich im auflaufenden Faden Kringel, bzw. der um die Abzugwalzen mehrmals herumgeführte Faden verschlingt sich ineinander, so daß eine Unterbrechung des Fadens erforderlich wird, was eine Knotstelle zur Folge hat. Diese Vorrichtungen sind also nicht nur in der Bedienung äußerst umständlich, sondern es treten auch Nachteile auf, die für den fertigen Faden untragbar sind.
  • Es sind aber auch Vorrichtungen bekanntgeworden, welche eine gleichzeitige Stillsetzung der Fadenabzugwalzen und der Treibwalze gestatten. Diese Einrichtungen sind aber sowohl im Aufbau als auch in der Bedienung äußerst umständlich. Hierbei sind die Abzugwalzen und die Treibwalze in gesonderten, am Maschinengestell angebrachten Lagerböckchen gelagert, wogegen die Außeribetriebsetzung durch eine besondere Kupplungseinrichtung erfolgt. Es. sind nun weiter noch Fadenabzugvorrichtungen an gewöhnlichen Spulmaschinen bekanntgeworden, bei welchen die durch eine Treibwalze angetriebene Aufwickelspule zwecks Stillsetzung von der Treibwalze abgehoben bzw. die Treibwalze selbst von ihrem Antriebsmittel entfernt wird. Auch ist es bei den allgemein bekannten Zwirnmaschinen nicht neu, die vom Antriebsrad abhebbar anzuordnen. Diese Einrichtungen haben jedoch mit dem vorliegenden Gegenstand nichts zu tun, da es sich dort einmal um die Stillsetzung der Abzugwalzen, das andere Mal um die Stillsetzung der Aufwickelspule handelt. Bei der vorliegenden Erfindung dagegen handelt es sich um Doppeldraht-Zwirnmaschinen, bei welchen der Abzug .des Fadens durch Abzugwalzen und der Antrieb der Aufwickelspule durch eine Treibwalze erfolgen.
  • Die vorerwähnten Nachteile bei Doppeldraht-Zwirnmaschinen zu beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Dieselbe besteht darin, daß die Abzu.gwalzen, die Treibwalze, die verbindenden Antriebsglieder und die auf der Treibwelle ruhende Aufwickelspule in einem gemeinsamen Schwenkarm gelagert und zusammen über ein im Schwenkarm gelagertes Zahnrad und ein außerhalb des Schwenkarmes gelagertes Zahnrad, die beide durch Anheben des Schwenkarmes außer Eingriff gebracht werden, angetrieben sind. Hierbei ist es zweckmäßig, zur Entlastung der ineinandergreifenden Zahnräder den Schwenkarm in eingerückter Stellung mittels einer Stellschraube abzustützen.
  • Diese Ausführung hat den Vorteil, daß die Bedienung der Doppeldraht-Zwirnmaschine eine wesentliche Vereinfachung erfährt und von jedem durchgeführt werden kann, zumal ein Abheben der Aufwickelspule von der Treibwalze nicht mehr erforderlich ist. Außerdem ist beim Erfindungsgegenstand keine besondere Kupplung erforderlich, welche auszurücken ist, und es sind auch alle weiteren umständlichen Teile zur Lagerung der Treibwalze und derA.bzugwalzen vermieden, indem diese in dem gemeinsamen Schwenkarm untergebracht sind. Bei einer derartigen Einrichtung kann jede Aufmerksamkeit unterbleiben bzw. ist eine Geschicklichkeit der Bedienungsperson nicht erforderlich. Durch Anheben deg Schwenkarmes erfolgt die bei Doppeldraht-Zwirnmaschinen erforderliche gleichzeitige Stillsetzung sowohl der Abzugwalzen als auch der Treibwalze, so daß eine Kringelbildung im Faden oder ein Verschlingen desselben mit Sicherheit vermieden werden. Die vorliegende Erfindung sichert also die Herstellung eines einwandfreien und knotenfreien Fadens. Im übrigen ist die vorstehend beschriebene Einrichtung infolge ihrer besonderen Ausbildung in der Unterbringung der einzelnen Bauteile in dem gemeinsamen Schwenkarm in der Ausführung äußerst einfach. Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dar, und zwar zeigt Fig. i die Abzugvorrichtung zusammen mit einer Doppeldraht-Zzwirnspindel in Seitenansicht und Fig. 2 die Vorderansicht dar Fig. i, jedoch ohne Zwirnspindel.
  • Der Faden i kommt von der Doppeldraht-Zwirnspinde12durch ei ieFadenfülireröse 3 und wird von denAbzuglvalzen4 und 5 abgezogen. Von hier aus gelangt derselbe über die Treibwalze 6 zur Aufwickelspule 7. Der Antrieb der Treibwalze 6 erfolgt von einem auf einer durchgehenden Welle 8 angeordneten Zahnrad 9, welches in ein Zahnrad io der Treibwalze eingreift. Auf der anderen Seite trägt die Treibwalze ein Kettenrad i i, von wo aus mittels Kette 12 der Antrieb der Abzugwalzen 4 und 5 erfolgt. Treibwalze und Abzugwalzen sind in einem gemeinsamen Schwenkarm 13 gelagert, in welchem auch gleichzeitig die Geradeführungen 1.4 für die Lagerung der Wickelspule angeordnet sind. Der Arm 13 ist um einen Bolzen i 5 drehbar gelagert. Seitlich am Schwenkarm 13 ist ein Winkelhebel 16 vorgesehen, welcher um den Punkt 17 drehbar ist. Am Maschinengestell befindet sich außerdem eine Stellschraube 18, auf welcher sich der Schwenkarm in eingerückter Stellung abstützt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende Die Abzu.gwalzen 4 und 5 und die Treibwalze 6 erhalten ihren Antrieb von dem Zahnrad 9. Beim Anheben des Schwenkarmes 13 werden die Zahnräder 9 und io außer Eingriff gebracht, so daß eine gleichzeitige Stillsetzung sowohl der Treibwalze als auch der Abzugwalzen erfolgt. Durch das Anheben des Schwenkarmes wird gleichzeitig der Winkelhebel 16 mit angehoben, welcher infolge seines Eigengewichtes mit einer am unteren Ende vorgesehenen Ausklinkung i9 sich auf ein durch die Maschine laufendes Profileisen 20 abstützt und so den Schwenkarm in ausgerückter Stellung festhält. Zum Wiedereinriicken wird der Winkelhebel 16 angehoben, wodurch sich der Schwenkarm selbsttätig wieder senkt,bis derselbe auf dieStellschraube 18 zu liegen kommt. Die Stellschraube 18 ist so eingestellt, daß beim Aufliegen des Schwenkarmes dieZahnräder 9 und io in Eingriff sind, ohne daß jedoch das Zahnrad 9 das Gewicht des Schwenkarmes zu tragen hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fadenabzug- und Fadenaufwickelvorrichtung fürDoppeldraht-Zwirnmaschinen, bei welcher der Abzug des Fadens durch A.bzugwalzen erfolgt und der Antrieb der Aufwickelspule durch eine Treibwalze, die mit den Abzugwalzen gleichzeitig stillsetzbar .ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugwalzen (q. und 5), die Treibwalze (6), die verbindenden Antriebsglieder (i i und 12) und die auf der Treibwalze ruhende Aufwickelspule (7) in einem gemeinsamen Schwenkarm (13) gelagert und zusammen überein imSchwenkarm gelagertes Zahnrad (io) und ein außerhalb des Schwenkarmes gelagertes Zahnrad (9), die beide durch Anheben des Schwenkarmes außer Eingriff gebracht werden, angetrieben sind. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (13) in eingerückter Stellung zur Entlastung der ineinandergreifendenZahnräder (9 und io) sich auf einer Stellschraube (18) abstützt.
DE1937B0177580 1937-03-04 1937-03-04 peldraht-Zwirnmaschinen Expired DE687709C (de)

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