DE687764C - Druckwerk fuer Tabelliermaschinen o. dgl. - Google Patents

Druckwerk fuer Tabelliermaschinen o. dgl.

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DE687764C
DE687764C DE1937T0048515 DET0048515D DE687764C DE 687764 C DE687764 C DE 687764C DE 1937T0048515 DE1937T0048515 DE 1937T0048515 DE T0048515 D DET0048515 D DE T0048515D DE 687764 C DE687764 C DE 687764C
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Germany
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DE1937T0048515
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Inventor
Gustav Tauschek
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Description

  • Druckwerk für Tabelliermaschinen o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Druckwerk an Tabelliermaschinen, Rechenmaschinen u. dgl., bei welchem die einzelnen Elemente des Druckwerkes an beliebigen Stellen gegenüber der Druckunterlage eingesetzt werden können, wobei an jedem Element die Mittel zur Auswahl der Typen angeordnet sind. Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, daß auch die Mittel zur Steuerung des Abdruckes auf dem einsetzbaren Teil vorgesehen sind.
  • Die durch die bekannte Anordnung geschaffene Möglichkeit, mit - verhältnismäßig wenigen Druckelementen eine große Mannigfaltigkeit in der Anordnung bzw. Einteilung der zu druckenden Angaben zu erzielen, wird durch die Erfindung noch in der Richtung verbessert, daß die Mittel zum Abdrucken der Typen der wechselnden Anordnung der Druckelemente angepaßt werelen, so daß von beliebigen Gruppen der Druckelemente nach Wahl ein Abdruck herbeigeführt werden kann, ohne Rücksicht auf diejenigen Elementgruppen, welche keinen Abdruck veranlassen sollen. Würde man zur Herbeiführung eines Abdruckes die Papierwalze gegen die Druckelemente bewegen, so würde nur ein gleichzeitiger Abdruck aller Gruppen von Druckelementen möglich sein. Die Verwendung von Druckhämmern, die unabhängig von den Druckelementen (Typenträgern) sind, für jede Stelle des Druckwerkes in der bisher üblichen Weise zur unterschiedlichen Beherrschung der Druckvorgänge würde den Vorteil, mit wenigen Druckelementen eine große Mannigfaltigkeit der Formulareinteilung zu erreichen, im wesentlichen wieder aufheben.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i ein Druckwerk in Schnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 eine beispielsweise Anwendung mehrerer Druckwerke, Fig. 4. eine Seitenansicht zu Fig. 3.
  • Wie Fig. i zeigt, sind die Typen auf Typenrädern i angeordnet, die an Hebel 2 mittels Zapfen 3 o. dgl. drehbar gelagert sind. jedes Typenrad i wird durch eine Feder .., welche das Rad im Gegenuhrzeigersinn zu drehen versucht, in der Ausgangslage gehalten. In letzterer liegt ein am Rad sitzender Stift 5 am Hebel 2 an. Das Typenrad trägt auf der einen Hälfte seines Umfanges io Typen (o bis g), auf der anderen ist es mit einer entsprechenden Verzahnung 6 versehen, in welche eine Schaltklinke 7 und eine Feststellklinke 8 eingreifen.
  • Die Feststellklinke 8 ist am Hebel 2 gelagert, während die Schaltklinke 7 am Ende eines Armes 9 angelenkt ist, der seinerseits am Hebel 2 gelagert ist. Zwei Federn io und i i halten die Klinke 7 bzw. 8 in Ausgangslage.
  • Am Hebel 2 ist ferner noch ein doppelarmiger Hebel 12 gelagert, welcher als Endanschlag für das Typenrad dient. Ein Halsen 34 des Hebels 12 wirkt mit einer Anschlagschiene 35 zusammen, welche die Bewegung der Hebel 12 in der einen Richtung begrenzt, während sie in der anderen Richtung dem Zuge von Federn 39 nachgeben können. Das eine Ende des Hebels 12 liegt gegen einen zylindrischen Teil des Typenrades an, der eine Ausnehmung hat, in welcher das Ende des Hebels 12 einzugreifen vermag. Ist dies der Fall und liegt die Nase 34 an der Schiene 35 an, dann befindet sich eine Leerstelle neben der Nulltype vor der Schreibwalze 38. Mit einem seitlichen Ansatz 36 greift jeder Hebel 12 über einen Ansatz des rechts von ihm liegenden Hebels 12 (in Fig. i in Richtung von links nach rechts gesehen).
  • Die einzelnen Hebel 2 sind in Schlitzen 13 einer Platte 14 drehbar gelagert, wobei eine Feder 15 die Hebel 2 mit ihrem unteren Ende gegen einen -Haltebügel 16 zieht, welcher durch den Kern eines Topfmagneten 17 nach unten geschwenkt werden kann.
  • Dem unteren Teil der Hebel 2 gegenüber liegt ferner noch eine Rückstellschiene 18, die durch einen Magneten ig entgegen der Wirkung der Feder 20 gegen die Hebel 2 gedrückt werden kann.
  • Die Hebel 2 sind noch durch eine Kammplatte 2 i geführt, die mit den an der Platt 14 befestigten Seitenwänden 22 verbunden ist. An dieser Kammplatte 21 ist noch eine Anschlagschiene 23 für die Halteklinken 8 sowie eine Kammplatte 24 befestigt, in welcher Doppelhebel 25 geführt werden. Diese Doppelliebe125 dienen dazu, die Bewegung der Anker der Schaltmagnete 26 auf die Schaltklinken 7 zu übertragen. An jeder Klinke 7 sitzen Stifte 27, die von den Doppelhebeln ersaßt werden. Diese sind uni Stangen 28 drehbar, welche in den Seitenwänden befestigt sind. Federn 2g ziehen die Doppelhebel 25 gegen eine Anschlagschiene 30.
  • Die Schaltmagnete 26 sind auf einer Platte 14 gestaffelt angebracht. Für jedes Typenrad ist ein Schaltmagnet vorgesehen.
  • Zwischen den Seitenwänden 22 liegt noch eine Klemmenleiste 40, an welche die verschiedenen Magnete angeschlossen sinfi. Mit Ausnahme der Vorderseite, an der clie Typenräder liegen, sind alle Seiten durch ein Gehäuse 31 abgedeckt, welches einen Lappen 3 2 besitzt, durch den es an einer Befestigungsschiene befestigt «erden kann, die im Gestell des Druckwerkes angeordnet ist.
  • Das Druckwerk arbeitet folgendermaßen: Zuerst wird durch Erregen der Schaltmagnete 26 durch Stromstoßreihen jede Schaltklinke; so oft auf und ab bewegt, als die zu druckende Zahl Einheiten hat. Die Halteldinke 8 hält dabei das Typenrad in der jeweils erreichten Lage fest. Sobald sich (las Typenrad aus seiner Ausgangslage bewegt, wird der Hebel 12, dessen Ende bisher in einer Ausnehmung 33 des Typenrades lag, etwas im Gegenuhr-, zeigersinne gedreht, und das hakenförmige Ende 34 des Hebels 12 wird von der Schiene 35 entfernt. Da der seitliche Fortsatz 36 des Hebels 12 sich über den Hebel 12 der nächsten niederen Zahlenstelle legt, so werden durch das Verstellen des Typenrades einer höheren Zahlenstelle jeweils alle Hebel 12 der niedrigeren Zahlenstellen so weit mitgenominen, daß deren Typenräder die Nulltype in die Drucklage bringen.
  • Sobald die Typenräder i eingestellt sind, wird der Magnet 17 kurz erregt, dieser rückt den Sperrbügel 16 aus und läßt diejenigen Hebel 2, deren Haken 34 aus dem. Bereich der Schiene 35 gerückt sind, ihre Typenräder i gegen das Farbband 37 und die Schreibunterlage 38 schlagen.
  • Nunmehr wird der Magnet ig erregt, welcher die Schiene i8 gegen die Hebel 2 drückt und diese so weit zurückschwenkt, daß die unteren Enden der Feststellklinken 8 gegen die Schienen 23 stoßen. Die Klinken 8 werden dadurch ausgerückt und nehmen dabei auch die Klinken 7 mit, so daß die Typenräder unter Wirkung ihrer Feder 4. in die Ausgangslage zurückkehren. Dadurch kehrt auch der Hebel 12 unter Wirkung der Feder 39 wieder in die Ausgangslage zurück. Nach Aberregung des Magneten ig zieht die Feder 2o die Schiene 18 wieder zurück, und die Hebel 2 legen sich gegen den Sperrbügel 16. wobei die Feststellklinken 8 sich wieder von der Schiene 23 entfernen und zusammen mit den Schaltklinken 7 wieder in die Verzahnung 6 des Typenrades eingreifen.
  • Die Anordnung aller mit dem Typenrad i in Verbindung stehenden wichtigen Teile auf einem gemeinsamen Träger, nämlich dem Hebel 2, der überdies leicht auswechselbar ist, bringt große Vorteile in bezug auf Herstellung und Einstellung des Typenradschaltwerks mit sich.
  • Fig. 3 zeigt die Anordnung von mehreren Druckwerken der beschriebenen Art. Auf einer Befestigungsplatte 41, die mit einem T-förinigen Schlitz .I2 für entsprechend geformte Schrauben versehen ist, sind die Druckwerke 4.3 finit Hilfe der Schrauben 44 befestigt. An derselben Befestigungsplatte ist auch der Träger 4.5 für die Schreibv-alze 3,'# und die Vorratsrolle 4.6 für ein Papierband allgebracht. Zur Schaltung der Schreibwalze sitzt an ihrem Träger ein Magnet 47, der mit Hilfe einer Klinke 48 die Schreibwalze 49 dreht. Der Magnet 47 ist mit dein Magneten ig der Rückstellschiene iS des Druckwerkes parallel geschaltet. Sobald er erregt wird, schiebt er die Klinke einen Schritt aufwärts, so daß diese beim Aber regen des Magneten unter Wirkung einer Feder zurückgeht und dabei die Schreibwalze dreht.
  • Die Einrichtung zur Schaltung des Farbbandes 5o ist gleichfalls in zwei selbständigen Gehäusen 51 untergebracht, welche mittel Schrauben 5.2 auf beiden Seiten an das Druckwerk angeschraubt werden können.
  • Die Schaltung erfolgt durch Magnete 53 in gleicher Weise wie die Schaltung der Schreibwalze, wobei ein Kippschalter 54, welcher durch die bekannten Ösen im Farbband betätigt wird, bei abgewickeltem Farbband bewirkt, daß der Strom von dem einen Magnet auf den anderen umgeschaltet wird.
  • Wie Fig.3 zeigt, können die Druckwerke .13 auf der Platte 41 in beliebigen Abständen befestigt werden. Reicht die Länge der Unterlagsplatte nicht aus, um die gewünschte Anzahl von Druckwerken darauf zu befestigen, so kann in hierfür seitlich an der Platte 41 vorgesehenen Löchern 55 eine Verlängerungsplatte 4i11 angeschraubt werden. Selbstverständlich ist die Länge der Schreibwalzen nicht an die Länge der Unterlagsplatten gebunden und kann ein Schreibwalzenträger über mehrere Unterlagsplz.tten oder umgekehrt reichen. Das Farbband kann über alle Druckwerke gespannt werden, dadurch, daß man die Farbbandgehäuse an den beiden äußersten Druckwerken befestigt.
  • Die Magnete 47 der Schreibwalze sind mit einem der Solenoide der zugehörigen Druckwerke parallel geschaltet.
  • Die Zahl der Typenräder mit ihnen zugeordneter Schalteinrichtung kann in der. einzelnen Gehäusen 31 beliebig gewählt werden, so daß eine große Mannigfaltigkeit nicht nur in der Verteilung, sondern auch im Umfang der einzelnen Druckwerke möglich ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckwerk für Tahelliermaschinen o. dgl., bei welchem die einzelnen Eleinente des Druckwerkes an beliebigen Stellen gegenüber der Druckunterlage eingesetzt werden können, wobei all jedem Element die Mittel zur Auswahl der Type angeordnet sind, dadui ch gekennzeichnet, daß auch die .Mittel zur Steuerung des Abdruckes auf dein ein§etzl>aren Teil vorgesehen sind.
  2. 2. Druckwerk nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Druckelemente in einem Behälter o. dgl. angeordnet sind, welcher gegenüber der Druckunterlage beliebig einsetzbar ist.
  3. 3. Druckwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für mehrere Behälter ein gemeinsames Befestigungsmittel (z. B. 41) o. dgl. vorgesehen ist, auf dem die. Behälter in beliebigen Abständen voneinander befestigt «erden können.
  4. 4. Druckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichcier, daß das Befestigungsmittel für die Behälter auch die Schreibunterlage (z. B. 4.9) trägt.
  5. 5. Druckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel mit Einrichtungen (z. B. 55) versehen ist, die ein Verlängern des Befestigungsmittels in seitlicher Richtung ermöglichen.
  6. 6. Druckwerk nach Anspruch 3 und .1 ., dadurch gekennzeichnet, daß auf dem -emeinsamen bzw. verlängerten Befestigungsmittel mehrere gesondert schaltbare Schreibunterlagen angeordnet sind. wobei die Schaltung der letzteren in Abhängigkeit von den Arbeitsvorgängen in den zugeordnet; n Behältern erfolgt.
  7. 7. Druckwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbbandinechanismus in zwei abnehmbaren Gehäusen (z. B. 5i) untergebracht -ist. S. Druckwerk nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung des Farbbandes durch zwei Elektromagnete o. dgl. erfolgt, «-elche durch einen in Abhängigkeit vom Farbband gesteuerten Schalter (z. B. 54) abwechselnd wirksam gemacht -tverden.
DE1937T0048515 1937-04-17 1937-04-17 Druckwerk fuer Tabelliermaschinen o. dgl. Expired DE687764C (de)

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DE (1) DE687764C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2515412A (en) * 1944-11-23 1950-07-18 Louis B Lee Printing and weighing apparatus
DE913366C (de) * 1943-09-23 1954-06-10 Zeiss Ikon Ag Buchungsmaschineneinrichtung zur gleichzeitigen Niederschrift von Buchungen einerseits in mehreren Rubriken und andererseits in einer Kolonne

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913366C (de) * 1943-09-23 1954-06-10 Zeiss Ikon Ag Buchungsmaschineneinrichtung zur gleichzeitigen Niederschrift von Buchungen einerseits in mehreren Rubriken und andererseits in einer Kolonne
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