DE687929C - Spielzeugtrommelrevolver - Google Patents

Spielzeugtrommelrevolver

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Publication number
DE687929C
DE687929C DE1938A0085537 DEA0085537D DE687929C DE 687929 C DE687929 C DE 687929C DE 1938A0085537 DE1938A0085537 DE 1938A0085537 DE A0085537 D DEA0085537 D DE A0085537D DE 687929 C DE687929 C DE 687929C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
revolver
toy
housing
trigger
Prior art date
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Expired
Application number
DE1938A0085537
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Bueker
Karl Rabenschlag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adrian & Rode
Original Assignee
Adrian & Rode
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adrian & Rode filed Critical Adrian & Rode
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Application granted granted Critical
Publication of DE687929C publication Critical patent/DE687929C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C3/00Pistols, e.g. revolvers
    • F41C3/14Revolvers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Spielzeugtrommelrevolver Bei den bisher üblichen Spielzeugtrommelrevolvern ist der Lauf zusammen mit der Trommel kippbar. Bei gekipptem Lauf können die Zündblättchen in die Pfannen der Trommel eingesetzt werden, die sich aber auch nach hinten in der Richtung der gegen das Revolvergehäuse geneigten Laufachse zum Zweck der Reinigung odex auch zum Einsetzen neuer Zündblättchen herausziehen läßt. Die kippbare Anordnung des Laufes ist für ein Spielzeug umständlich und verteuert die Herstellung. Bei einem Revolver, der nicht als Spielzeug dienen soll, ist es auch schon vorgeschlagen worden, die beim Feuern durch den Abzug über einem Hebel schaltbare Trommel ;seitlich dem Gehäuse, mit dem der Lauf unkippbar verbunden ist, herausnehmbar anzuordnen. Die Trommel ist aber nicht etwa frei aus ihrer Lagerung herauszunehmen, sitzt vielmehr drehbar auf einer Achse, die ihrerseits um ihr nach vorn gerichtetes Ende schwenkbar ist. Diese Schwenkachse, die also den eigentlichen Träger der Trommel darstellt, wird in der Gebrauchslage durch ,einen Schnepper gehalten, der also, zunächst zurückgedrückt werden muß, wenn die Trommel ausgeschwenkt wird. Diese kann überhaupt nicht vollständig aus dem Revolver herausgenommen, also von diesem vollständig abgelöst werden, wodurch, wenn es sich um einen Spielzeugrevolver handelte, das Eindrücken der Amorcen in die Pfanne behindert sein würde.
  • Die Gesamteinrichtung ist überdies für einen Spielzeugrevolver viel zu umständlich und zu teuer. Bei einem bekannten Spielzeuggeschütz schließlich, bei dem der Hahn in eine der Trommelpfannen eingreift und der Lauf ebenfalls unkippbar mit dem Gehäuse verbunden ist, ist die Trommel in einem ringsherum geschlossenen Gehäuse gelagert und dreht sich auf einer festsitzenden Achse. Wenn die Trommel herausgenommen werden .soll, muß der Mantel des Gehäuses zunächst geöffnet werden, zu welchem Zweck der Mantel aus einer festen und einer abklappbaren Hälfte besteht, die durch eine beim Öffnen zunächst zu lösende Schraube mit der feststehenden Hälfte verbunden ist. Weiterhin muß die Achse, um die :sich die Trommel dreht, herausgeschraubt werden. Umgekehrt ist beim Einsetzender Trommel zu verfahren. Diese Handhabung ist für ein Kind viel zu umständlich und hat auch zur Folge, daß Einzelteile, die beim Herausnehmen abgetrennt und wieder eingeführt werden müssen, verlorengehen. Für eine wirkliche Massenfabrikation, die zur Herstellung eines billigen Spielzeuges unerläßlich ist, eignet sich die Ausbildung des Gehäuses und die Anordnung einer festsitzenden Drehachse für die Trommel überhaupt nicht.
  • Der Erfindung gemäß wird bei einem Spielzeugtrommelrevolver, dessen beim Feuern durch den Abzug über einen Hebel schaltbare Trommel seitlich aus dem mit dem Lauf unkippbar verbundenen Gehäuse herausnehmbar ist, die auf ihren beiden Stirnseiten kurze, in einseitig offenen Lagern ruhende Drehzapfen aufweisende Trommel in der Ruhestellung nur durch den an sich, wie erwähnt, bekannten Eingriff des Hahnes in eine der Trommelpfannen am seitlichen Herausfallen verhindert. Vorteilhaft werden die einseitig offenen Lagerstellen durch Ausschnitte von Platten gebildet, durch welche zwei .das Revolvergehäuse bildende Längshälften zusammengehalten :sind. Ferner ist vorteilhaft während des.Feuerns der seitliche Ausschnitt der hinteren Platte durch eine Nase des Schalthebels abgedeckt, wodurch das Hexausfallen der Trommel verhütet ist. Die ganze Einrichtung ist einerseits für die Herstellung besonders billig, anderseits aber auch in der Handhabung so einfach, däß sie in jeder Weise den Bedingungen, die an einen Spielzeugrevolver zu stellen sind, in gesteigertem Maße gerecht wird.
  • In der Zeichnung ist eine besonders vorteilhafte Ausführungsform .eines erfindungsgemäß ausgebildeten Spielzeugrevolvers wiedergegeben. Abb. i zeigt eine Seitenansicht des Revolvers in der Ruhestellung, Abb.2 die Innenansicht einer Längshälfte des Gehäuses mit herausgenommener Trommel und Abb.3 ein Bruchstück dieser Längshälfte mit eingesetzter Trommel in einer Gebrauchsstellung. nie Nebenbilder veranschaulichen Einzelheiten.
  • Mit dem Gehäuse a ist der Lauf b unkippbar verbunden. Die Trommel c (s. auch Abb. i a, i b) hat Zapfen dl, d=, die in nach der einen Revolverseite hin offenen Ausschnitten der Platten e1, e2 (Abt. 2 a, 2 b) gelagert sind. Diese Platten wirken gleichzeitig als Abstandhalter zwischen den beiden Längshälften des Gehäuses a, die sie außerdem mit zusammenhalten. Die Trommel ragt nach beiden Seiten des Gehäuses durch entsprechende Aussparungen k1, k2 nach außen hindurch. Sie läßt sich durch die Aussparung k1 seitlich herausnehmen, solange sie hieran nicht durch eine Sperrung gehindert wird. Dias Drehen der Trommel wird in bekannter Weise dadurch bewirkt, daß der bei i drehbare Abzug h mittels des angelenkten Schalthebel-so die an der Trommel sitzende Schaltscheibe n absatzweise weiterdreht (Abt. 3). 'Ein Ansatz des Abzuges h drückt hierbei gleichzeitig gegen einen Winkel g, der den bei g drehbaren Hahn f nach rückwärts schwenkt, so daß der Schlagkopf f l aus der Pfanne t der Trommel, in der er im Ruhezustand lag, heraustritt und somit die Trommel zum Drehen freigibt. Zum Zurückführen der einzelnen Teile in die Ruhelage nach Loslassen des Abzughebels sind die Federn m und r vorgesehen. Die letztere wird durch Platten s' und s2 gehalten (s. auch Abb. 2c), die ebenfalls gleichzeitig als Abstandhalter und zur Verbindung der beiden Längshälften des Gehäuses dienen.
  • An -dem Schalthebel o ist nun eine Nase p vorgesehen, die sich beim Ziehen an den Abzug h vor den Ausschnitt der Platte e2 schiebt (Abt. 3 und 3a) und somit verhindert, daß in der Feuerstellung der Zapfen d2 der Trommel c aus seinem durch den Ausschnitt der Platte gebildeten Lager heraustreten kann. Die Sperrung des Lagers für den anderen Zapfend' ist nicht erforderlich. Diese Sperrung in der Feuerstellung ist vorgesehen, weil der Hahn f bei dieser Stellung- zurückgeschwenkt ist und die Trommel also nicht mehr wie bei der Ruhestellung dadurch am Herausfallen gehindert wird, daß der Schlagkopf f 1 in eine der Pfannen t der Trommel eingreift. Soll die Trommel seitlich herausgenommen werden, so wird der Hahn/, ohne daß an dem Abzug h gezogen wird, durch unmittelbares Anfassen aus der Ruhelage herausgeschwenkt, so daß, da nun weder der Schlagkopf f l noch die Nase p sperrend wirkt, kein Hindernis dem seitlichen Herausnehmen entgegensteht.
  • Der Schlagkopf des Hahnes dient also während der Ruhestellung und die Nase am Schalthebel während der Feuerstellung als. Sperre gegen das seitliche Herausfallen der Trommel. Weniger vorteilhaft, aber immerhin denkbar wäre es, Sperrglieder vorzusehen, die zusätzlich angeordnet und betätigt werden müssen. Zum Sperren der Trommellagerung in der Ruhestellung ist ohnehin der Hahn ohne jede Änderung in der Lage. Anders verhält es sich mit der Sperrung der Lagerung in der Feuerstellung, die auch durch Vorschieben eines zusätzlich angeordneten Riegels von Hand vor dem Ziehen an dem Abzug bewirkt werden könnte, wobei der Riegel, wenn die Trommel herausgenommen werden -soll, dann wieder von Hand zurückzuziehen wäre. Das selbsttätige Verriegeln bei dem jeweiligen Ziehen an dem Abzug ist indessen bei weitem vorzuziehen. Voraussetzung bei dieser selbsttätigen Verriegelung ist natürlich, daß der Hahn mit dem Abzug nicht starr verbunden ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spielzeugtrommelrevolver, dessen heim Feuern durch den Abzug über einen Hebel schaltbare Trommel seitlich herausnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (c) auf ihren beiden Stirnseiten kurze, in einseitig offenen Lagern ruhende Drehzapfen (>dl, d°) aufweist und in der Ruhestellung nur durch den an sich bekannten Eingriff des Hahnes-(f ) in eine der Trommelpfannen (t) am seitlichen Herausfallen verhindert ist.
  2. 2. Spielzeugtrommelrevolver nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einseitig offenen Lagerstellen Ausschnitte von Platten (e1, e-) bilden, durch welche zwei das Revolvergehäuse bildende Längshälften zusammengehalten sind.
  3. 3. Spielzeugtrommelrevolver nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß während des Feuerns der seitliche Ausschnitt in der hinteren Platte (e2) durch eine Nase (p) des Schalthebels (o) abgedeckt ist, wodurch das Herausfallen der Trommel verhütet ist.
DE1938A0085537 1938-01-15 1938-01-16 Spielzeugtrommelrevolver Expired DE687929C (de)

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DE1938A0085537 DE687929C (de) 1938-01-15 1938-01-16 Spielzeugtrommelrevolver

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DE1938A0085537 DE687929C (de) 1938-01-15 1938-01-16 Spielzeugtrommelrevolver

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