DE688023C - Photometer - Google Patents

Photometer

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Publication number
DE688023C
DE688023C DE1935S0118302 DES0118302D DE688023C DE 688023 C DE688023 C DE 688023C DE 1935S0118302 DE1935S0118302 DE 1935S0118302 DE S0118302 D DES0118302 D DE S0118302D DE 688023 C DE688023 C DE 688023C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
photometer
light source
comparison
photometric
Prior art date
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Expired
Application number
DE1935S0118302
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ferdinand Waibel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DE1935S0118302 priority Critical patent/DE688023C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE688023C publication Critical patent/DE688023C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/10Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void
    • G01J1/12Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void using wholly visual means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)

Description

  • Photometer Für die Messung kleiner Lichtstärken sind verschiedene Photometerkonstruktionen bekannt. Insbesondere für die absolute Messung der Lichtstärke von sehr kleinen Glühlämpchen oder von Scheinwerfern auf große Entfernung bediente man sich im allgemeinen sog. Sternphotometer, die jedoch durchweg geringe Genauigkeit aufweisen. Eine genauere Messung gestattete erstmalig die Photometeranordnung nach Geh 1 hoff und Schering, jedoch wird für viele Fälle der dort nötige Aufwand als zu groß empfunden.
  • Vor allen Dingen ist für Laboratorien usw. der Anschaffungspreis zu erheblich durch den dabei verwendeten Lummer - Brodhunschen Würfel und die zwei Nikols.
  • Es ist auch ein Photometer bekannt, bei dem das Vergleichsfeld aus einer teilweise verspiegelten Fläche, insbesondere einer Linse, besteht und wobei die Abbildung von Vergleichs- und Meßlichtquelle in die Augenpupille erfolgt. Jedoch wird bei dieser Einrichtung nicht das Prinzip der Autokollimation angewendet. Dadurch sind die notwendigen Baulängen ungefähr doppelt so groß wie beim Gegenstand der Erfindung, und zudem ist durch die bisher notwendige Ablenkung des Hauptstrahlenganges unter einem rechten Winkel aus der Visierlinie weiterhin eine sehr große seitliche Entladung wie auch ein die Benutzung sehr erschwerender Aufbau vorhanden.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß bei einem Photometer mit photometrischem Vergleichsfeld, das aus einer teilweise verspiegelten Fläche, insbesondere einer Linse, besteht, und wobei die Abbildung von Vergleichs- und Meßlichtquelle in die Augenpupille erfolgt, der Kunstgriff der Autokollimation in der Weise angewendet wird, daß die Abbildung von Vergleichslichtquelle und Meßlichtquelle auf das Auge durch ein und dieselbe teilverspiegelte Linse bewirkt wird und daß das reflektierte Licht die den beiden Strahlengängen gemeinsame Abbildungslinse zweimal durchläuft.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung dieser Erfindung wird als photometrisches Vergleichsfeld eine ebene teilweise ver-spiegelte optische Fläche, insbesondere eine planparallele Platte, verwendet. Eine weitere Verbesserung der Erfindung besteht darin, daß verschiedene austauschbare Fernrohrlinsen unterschiedlicher Brennweite vor der Linse mit dem photometrischen Vergleichsfeld vorgesehen sind.
  • In Fig. I ist eine Linse mit photometrischem Vergleichsfeld dargestellt. Die Linse ist eine Plankonvexlinse, die bei a teilweise mit einer reflektierenden Schicht versehen ist.
  • In Fig. 2 ist dargestellt, wie man statt dessen auch eine optische Fläche, speziell eine planparallele Platte, die teilweise verspiegelt ist, in den Strahlengang an der Stelle bringen kann, wo die Lichtstrahlen parallel laufen.
  • Fig. 3 stellt schematisch eine Möglichkeit des Aufbaus des Photometers gemäß der Erfindung dar. 01 ist ein Fernrohrobjektiv, °2 dahinter ebenfalls ein solches von beispielsweise anderer Brennweite. Im Brennpunkt von Oi außen befindet sich die Meßlichtquelle L. Diese wird durch die beiden Systeme öi und 02 im Brennpunkt F2 des Systems 04 in die Augenpupille des Beobachters abgebildet. Zwischen 0, und 0 haben wir also parallelen Strahlengang. Das System 0- ist im Ausführungsbeispiel achromatisch und plankonvex mit der planen Seite nach dem System Öi gekehrt, die Linse O-auf der planen Seite teilweise mit einer reflektierenden, lichtundurchlässigen Schicht versehen, z. B. versilbert oder platiniert.
  • Vorteilhaft werden ein zentraler kreisrunder Fleck und ein peripherer Ring versilbert.
  • Seitlich am Fernrohrarm in einem Tubus sind die Vergleichslichtquelle L, eine auswechselbare Blende B mit Milchglasscheibe und die Linse °s untergebracht. Die Milchglasscheibe wird von der Lichtquelle L2 durch die Linse 03 mit ungefähr parallelem Licht beleuchtet. Über eine Spiegelanordnung, z.B. ein total reflektierendes Prisma P, gelangt von der Vergleichslichtquelle L2 ein Strahlenkegel auf die Linse 02 und wird an den reflektierenden Zonen derselben zurückgeworfen und im selben, aber durch geringe Neigung der Linse °2 etwas verschwenkten Strahlengang ebenfalls in F.2 in die Augenpupille abgebildet. Die Blende B befindet sich also im Brennpunkt von 02. Der Strahlengang °2, F2 ist fest eingestellt, während die Linse 01 vorteilhaft austauschbar und etwas verschieblich und zu diesemrZwecke mit einem Einstelltubus mit Trieb versehen ist.
  • Auf diese Weise gelingt es, mit einem Satz von Linsen öi Lichtquellen jeder Entfernung ohne größere Einstelltubuslängen zu photometrieren. Für den Spezialfall, daß praktisch unendlich weit entfernte Lichtquellen gemessen werden sollen, wie bei Schering und Gehlhoff, fällt dann O ganz fort.
  • Das Auge in F2 hinter einer Lochblende sieht also die Öffnung der Linse °2 erleuchtet, und zwar die reflektierenden Zonen im Lichte der Vergleichslichtquelle L2, die anderen im Lichte der Meßlichtquelle La. Durch Variation der Helligkeit der Vergleichslichtquelle L2 wird auf gleiche Helligkeit der Felder eingestellt.
  • Zur Variation der Helligkeit der Vergleichslichtquelle L2 kann man in bekannter Weise ein Paar Nikolsche Prismen oder Graufilter verwenden. Es kann auch zur Vereinfachung und Verbilligung des Gerätes ein geeichter Graulçeil verwendet werden, der zweckmäßig in Form einer runden Scheibe vor der spaltförmig ausgebildeten Blende ' vorbeigedreht wird.
  • Ferner kann in bekannter Weise eine meßbare Variation des Vergleichslichtes auch durch eine Spannungsänderung an der Glühlampe L2 so erfolgen, daß die Lichtstärke der Meßlichtquelle gemessen wird durch einen Gleichstrom der Vergleichslichtquelle. Diese Methode ist speziell für einen bekannten Verwendungszweck erfolgreich anzuwenden nämlich die Messung von Hochfrequenzströmen, die kleine Glühlämpchen zum Aufleuchten bringen. Die Strom-Lichtstrom-Charakteristiken können bei beiden Lampen d. h. der zu messenden, mit Hochfrequenz betriebenen und der Vergleichslampe, ungefähr gleich verlaufen. Es gelingt so, die Hochfrequenzströme mittels eines veränderbaren Widerstandes im Gleichstromkreis der Vergleichslichtquelle zu messen.
  • In Fig. 4 ist eine praktische Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Bei F ist hier noch eine Blende bzw. ein Okular angebracht. Erstere dient der Ausblendung eines definierten Bildfeldes und der Abhaltung von -falschem Licht, letzteres erleichtert die Einstellung des Instrumentes auf die Meßlicht quelle vor der eigentlichen Messung. Die Vergleichslichtquelle L sowie die zugehörige Blende B und der geeichte Grankeil sind im Tubus T untergebracht. °1 ist die verschiebliche und auswechselbare Objektivlinse. Ein derartig gebautes Photometer weist alsdann eine Leistungsfähigkeit auf, die sehr hoch getriebes werden kann. So ist es möglich, bei einer Brennweite von 80 cm für Oi und Ao cm für 01 noch Lichtstärken bis herab zu 2 io-5 HK zu messen.
  • Dank der einfachen erfindungsgemäßen Anwendung der teilweise - verspiegelten Fernrohrlinsen als photometrisches Verbleichsfeld lassen sich wesentlich - größere Brennweiten benutzen als mit bekannten Konstruktionen, so daß weit kleinere Lichtstärken noch gemessen werden können. Der Bereich nach oben ist beliebig ausdehnbar.
  • Die Anwendungsmöglichkeiten des Photometers sind noch wesentlich größer als nur gerade die Photometrierung sehr Kleiner Lichtquellen oder starker in großer Entfernung. Auf die Verwendung zur Messung von Hochfrequenzströmen ist oben schon hingewiesen worden. Hierfür ist noch besonders für Kurzwellen wichtig zu erwähnen, daß man dann mit der Apparatur genügend weit weggehen kann, so daß keinerlei kapazitive Beeinflussungen auftreten.
  • Besonders vorteilhaft ist das Photometer bei der Bestimmung hoher Temperaturen noch anzuwenden. Bei der Pyrometrie sehr kleiner oder dünndrähtiger Glühkörper in abgeschlossenen Gefäßen (z. B. Glühlampen) werden Glühfadenpyrometer, wie das Holborn-Kurlbaum-Pyrometer, unbrauchbar, da man bei gefordertem oder noch mechanisch.möglichem Objektivabstand die Augenpupillen nicht mehr erfüllen kann oder zwecks Erfüllung dieser Forderung die Vergrößerung nicht mehr groß genug machen kann, damit das Bild auf der Netzhaut des Auges ausgedehnt genug ist. In diesem Falle ist das vorliegende Instrument besonders geeignet.
  • Auch für die Pyrometrie großer leuchtender Flächen, z. B. Heizöfen, läßt es sich ohne weiteres in Temperaturen eichen für eine gegebene Blende am Ort der Augenpupille ader eine gegebene Größe der Leuchtfläche, so daß die Größe der Lichtquelle selbst nicht mehr eingeht. Das Fenster zum Ofen läßt sich hier noch bedeutend enger machen, als es beim Holborn-Kurlbaum-Pyrometer nötig ist. Für den Gebrauch als Pyrometer ist noch zu bemerken, daß durch Wahl einer geeigneten Vorsatzlinse °1 das Photometer erfindungsgemäß ohne weiteres als normales Pyrometer nach Holborn-Kurlbaum zu benutzen ist. Vorzugsweise kann man hierzu die Blende B2 entfernen und die Vergleichslichtquelle L2, die vorteilhaft als kleine halbe Wendel ausgebildet wird, etwas an den Ort B heran verschieben. Es ist auch möglich, von vornherein die kleine Glühwendel als Vergleichslichtquelle zu benutzen. Besonders günstig ist es, aus einer bügelförmigen .Pyrometerlampe mit oder ohne Zusatzabbildung ein kleines Stück auszublenden. Die Gesichtsfeldblende in P2 wird dann in jedem Fall ersetzt durch ein normales Fernrohrokular, das auch beim Photometrieren zur Einstellung zunächst benötigt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Photometer mit photometrischem Vergleichsfeld, das aus einer teilweise verspiegelten Fläche, insbesondere einer Linse, besteht, und wobei die Abbildung von Vergleichs- und Meßlichtquelle in die Augenpupille erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbildung durch ein und dieselbe Linse, insbesondere die teilverspiegelte Linse, bewirkt wird und daß das reflektierte Licht die den beiden Strahlengängen gemeinsame Abbildungslinse zweimal durchläuft.
  2. 2. Photometeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als photometrisches Vergleichsfeld eine ebene, teilweise verspiegelte optische Fläche, insbesondere eine planparallele Platte, verwendet wird.
  3. 3. Photometeranordnung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedene austauschbare Fernrohrlinsen (0i) unterschiedlicher Brennweite vor der Linse mit dem photometrischen Vergleichsfeld vorgesehen sind.
DE1935S0118302 1935-05-16 1935-05-16 Photometer Expired DE688023C (de)

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