DE688077C - ztem Metallband o. dgl. - Google Patents

ztem Metallband o. dgl.

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DE688077C
DE688077C DE1936F0081294 DEF0081294D DE688077C DE 688077 C DE688077 C DE 688077C DE 1936F0081294 DE1936F0081294 DE 1936F0081294 DE F0081294 D DEF0081294 D DE F0081294D DE 688077 C DE688077 C DE 688077C
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degreasing
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HILDOR A FOSBURG
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25F—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC REMOVAL OF MATERIALS FROM OBJECTS; APPARATUS THEREFOR
    • C25F7/00—Constructional parts, or assemblies thereof, of cells for electrolytic removal of material from objects; Servicing or operating

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entfetten und Ätzen von kaltgewalztem Metallband o. dgl. Der in den letzten Jahren erfolgte Fortschritt in der Herstellung von Stahlblech, Weißblech u. dgl. hat auch neue, verbesserte Verfahren für das Beizen, Entfetten und überhaupt für die Oberflächenbehandlung als Vorbereitung für Metall- oder nichtmetallische Überzüge notwendig gemacht. Die Erfindung bezieht sich auf dieses Gebiet und hat den Zweck, dem Fortschritt im. Walzen aller Metalle und ähnlicher Werkstoffe gerecht zu werden.
  • Früher wurden Walz-Erzeugnisse aus Stahl, Eisen usw. ebenso wie die aus Kupfer, Messing, Aluminium, Zink u. dgl. in handbedienten Gerüsten gewalzt sowohl im Warmals auch im Kaltverfahren, und zwar in Tafeln, sogenannten Blechlängen.
  • Das Auswalzen von Bändern war nur für schmale Streifen bis zu 5oo mm Breite in Anwendung. Durch die Fortentwicklung der Reversierwalzwerke oder kontinuierlichen Walzwerke (mehrere Gerüste hintereinander) für Warm- und Kaltwalzen können jetzt mit g CY utem Erfolg Metallbänder bis zu r6oo mm Breite ausgewalzt werden. Die in Wirklichkeit mögliche obere Grenze ist damit noch nicht erreicht.
  • Heute wird im allgemeinen der Rohblock oder die Bramme auf dem kontinuierlichen oder Reversierwalzwerk warm ausgewalzt bis herab auf 5 mm und darunter. Dieser warmgewalzte. Werkstoff wird aber zum Kaltwalzen nicht in Tafeln geteilt, sondern aufgehaspelt zu einem Ring oder Rolle von etwa rooo kg Gewicht auf je 30o mm Breite. Die so aufgehaspelte schwere Werkstoffrolle besitzt eine sehr hohe Eigenwärme, vermöge deren der Werkstoff so ausgeglüht wird, daß er sich nach dem Abkühlen und Beizen ohne Zwischenglühung bis auf die gewünschte Endstärke kalt auswalzen läßt. Dieses Verfahren wird außer bei Metallblechen auch bei gewöhnlichen Stählen von niedrigem Kohlenstoffgehalt angewandt. Manche hochgekohlten und/oder legierten Stähle, wie z. B. die rostfreien Stähle, erfordern jedoch einen anderen Arbeitsvorgang.
  • Der so in Rollen selbst- oder ausgeglühte.-Werkstoff wird nach dem Beizen auf die geforderte Stärke kalt ausgewalzt entweder in kontinuierlichen Walzenstraßen (mehrere Gerüste hintereinander) oder in Reversierwalzwerken etwa bis herunter auf 0,20 mm und weniger. Bei diesem Kaltwalzvorgang, der bei hoher Geschwindigkeit und hohem Walzendruck - stattfindet, ist es vorteilhaft, als Schmiermittel entweder 01 oder eine Mischung von wasserlöslichem Öl und Wasser anzuwenden. Bevor das so ,ausgewalzte Band für das Glühen oder den Überzug mit Zinn, Lack oder sonst einem metallischen oder nichtmetallischen Schutzstoff zubereitet wird, müssen erst alle Spuren von Fett auch aus den feinsten Poren entfernt werden. Die Erfahrung hat gelehrt, daß dies rnit geringstem Zeit- und Kostenaufwand nur geschehen kann im elektrolytischen Verfahren, das Gegenstand der Erfindung ist.
  • Soll das Walz-Erzeu"nis mit Zinn oder ähnlichem Schutzstoff oder auch mit einerdünnen Schicht Lack überzogen werden, dann ist außer der Entfettung und dem üblichen nachfolgenden Spülen und Trocknen keine weitere vorbereitende Behandlung erforderlich. Soll es aber einen anderen Überzug erhalten, etwa von Email o. dgl. oder von gewissen Metallarten oder nichtmetallischen Stoffen, die eine feste Verklammerung mit dem zu überziehenden Kern erfordern, so ist es üblich, ihm eine samtartige, matte Oberfläche zu geben. Nach der Erfahrung des Erfinders wird dies am besten erreicht durch elektrolytische Ätzbeizung im Anschluß an das Entfettungsverfahren.
  • Dies sind die Gründe, die es notwendig machten, die bisherigen Verfahren zum Entfetten und Ätzen wesentlich zu ändern, um sie den Fortschritten neuzeitlicher Walzverfahren anzupassen und gleichzeitig die Erfordernisse der Leistung in der Zeiteinheit, der Wirtschaftlichk eit und :der Betriebssicherheit zu erfüllen.
  • Dies geschieht dadurch, daß dem als Elektrode geschalteten und waagerecht durch das Bad geführten Band der elektrische Strom in an sich schon bekannter Weise an mehreren über seine jeweils in Behandlung befindliche Länge verteilten Stellen durch Rollen zugeführt wird und daß die Gegenhaltung des Bandes gegen diese Rollen nicht wie bisher durch seine ganze Breite überdeckende Einzeldruckrollen geschieht, sondern an jeder Stelle durch eine Reihe schmaler Gewichtsringe, die mit viel Spiel auf mit den Stromzuführungsrollen elektrisch verbundenen Haltebolzen laufen und im Unterschied zu der bisherigen Art der Gegenhaltung eine weiche, gedämpfte und daher schwingungsfreie Führung des Bandes gewährleisten und darum größere Durcblaufsgeschwindigkeit, also höhere Leistung und größere Wirtschaftlichkeit zulassen.
  • Weiter ist durch die neue Gegenhaltung auch eine viel größere Sicherheit gegen Unregelmäßigkeiten in der Stromzuführung und -verteilung über das Band gegeben, und die erhöhte Durchlaufgeschwindigkeit ermöglicht eine wesentlich erhöhte Spülwirkung. Die Gefahr unvollkommener Entfettung bzw. Ätzung wird auch für längere Betriebsdauer dadurch ausgeschaltet, daß die einen sehr großen Teil des Bandweges im Bad bedeckenden, in der Durchlaufrichtung sehr breiten Gegenelektroden sämtlich gleichsinnig auf das Band einwirken; und dadurch, daß die über die ganze Badbreite laufenden Gitterelektrodenstäbe, deren Querschnitt nach dem Band zu verjüngt ist, Polarisationserscheinungen verhüten, also einen praktisch dauernd gleichmäßigen Stromdurchgang gewährleisten.
  • Um zu verhüten, daß bei Schlaffwerden des Bandes dieses mit den Barunterliegenden Elektrodenstäben in Berührung kommt, werden in an sich bekannter Weise unterhalb des Bandes drehbare Fangrollen angeordnet; und zwar so, daß sie bei normaler Spannung des Bandes dieses nicht berühren.
  • Zum Fernhalten des beim Entfettungsvorgang sich bildenden Schlammes oder Schaumes werden- Ein- und Austrittsende der Badbehälter in ebenfalls an sich bekannter Weise durch unter den Badspiegel ragende Einsatzwände abgeschleust.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für sich und im Zusainmenhang der üblichen Gesaintreinigungs-und Trockenanlage dargestellt.
  • Abb. z ist eine Seitenansicht einer vollständigen Reinigüngs- und Trockenanlage, Abb. z eine Draufsicht der elektrolytischen Badeinrichtung nach der Erfindung, Abb. 3 ein Teillängsschnitt nach LinielI I-I I I in Abb. z.
  • Abb.d. ist ein Querschnitt-nachLinieIV-IV in Abb. 3.
  • Abb. 5 ist ein (Querschnitt nach Linie V-V in Abb. 3.
  • In der Gesamtanlage nach Abb. r, deren Anordnung an sich bekannt ist; geht das zu behandelnde Metallband 7 von dein Haspel H, wie es aus dem Kaltwalzwerk kommt; durch eine Heftmaschine S, wo mehrere Einzelbänder zu einem längeren Band verbunden werden können, und zum Entfernen des groben Fett- und Schmutzansatzes durch einen mit Bürsten und am Auslaufende mit einem Satz. Wasserabquetschrollen 1a versehenen Kraft-Strahl-Wäscher 6 bekannter Art. Mittels einer Heizvorrichtung g wird die Waschflüssigkeit, die durch Düsen r i auf das Band gespritzt wird, auf einem gewünschten Wärmegrad erhalten: Von hier geht das Band durch eine elektrolytische Reinigungsvorrichtung i q. nach der Erfindung. Dabei wird. der Rest des verbliebenen Fettes entfernt, insbesondere das; welches sich in die mikroskopisch kleinen Poren der Bandoberfläche eingesogen hat und durch Bürsten nicht entfernt werden kann, aber doch genügen würde, um die einwandfreie Anbringgung eines Überzuges unmöglich zu machen. Auch beim Verlassen dieser elektrolytischen Vorrichtung 14 läuft das Band durch einen Satz Abquetschrollen 12, damit es möglichst wenig Badfliissigkeit mitnimmt. Um auch den Rest derselben zu entfernen, geht es dann noch in an sich bekannter Weise durch eine Spülvorrichtung 15 mit Spülbürsten 13 hindurch, bevor es durch eine zweite, der ersten ähnliche elektrolytische Vorrichtung 14 nach der- Erfindung geführt wird, wo seine Oberfläche eine Ät7ung erfährt, um das Anhaften eines Überzuges zu erleichtern und auch ein Aneinanderkleben der hoch aufeinandergestapellen Bleche in der Hitze der nachfolgenden Glühung zu vermeiden. Auch am Auslaufende dieser Vorrichtung ist ein Satz Abquetschrollen 12 und eine Spülvorrichtung 15 mit Spülbürsten 13 angeordnet und dahinter ein Warmwasserspülbottich 17 mit Abquetschrollen 12 und eine geeignete Putzvorrichtung 18, aus der dasBand 7 in vollkommen trockenem Zustand herauskommt, um auf den Haspel 2 i aufgewickelt zu werden, der zugleich als Zugvorrichtung dienen kann, um es durch die ganze Vorrichtung durchzuziehen.
  • Die zum Gegenstand der Erfindung gehörende Bauart der elektrolytischen Vorrichtung 14 ist in den Abb. 2 bis 5 dargestellt. Sie besteht aus einem Bottich 22 bekannter Art, der jede gewünschte Länge erhalten kann, die notwendig ist, um eine ausreichende Zeitdauer der Einwirkung auf das Band bei einer vorher bestimmten Durchlaufgeschwindigkeit sicherzustellen. Der Bottich für die Reinigung wird finit einem für diesen Zweck geeigneten Elektrolyten gefüllt, vorzugsweise etwa mit einer Lösung von Pottasche, kaustischer Soda und etwas Trinatriumphosphat in reichlich Wasser. " Die zweite elektrolytische Vorrichtung r4,, die für das Ätzen benutzt wird, wird am besten mit einer 6prozentigen Lösung von Schwefelsäure und Wasser gefüllt.
  • Zum Zweck der an sich als vorteilhaft bekannten Aufrechterhaltung des Elektrolyten auf einer gewünschten Temperatur ist in an sich ebenfalls bekannter Weise eine Heizschlange 23 am Boden des Bottichs vorgesehen und an seiner Einlaufseite eine an Stützen 25 gelagerte Bandführungsrolle 24.. Die Stützen 25 sind mit Bolzen 26 auf den waagerechten Flanschen der Verstärkungswinkeleisen 27 am oberen Rand des Bottichs befestigt und gegen diesen durch ;geeignetle Unterlagen 28 isoliert. Die Rolle 24 und eine entsprechende Gegenrolle 24 am Auslaufende des Bottichs sind so angeordnet, daß sie zusammen mit einer Mehrzahl von nach der Erfindung auf die Länge der Durchgangsstrecke verteilten Stützrollen 54. das Band 7 wäagerecht zwischen dem oberen und unteren Gitterelektrodensatz 3 1 und d.o hindurchführen.
  • Die Gitterelektroden sind elektrisch mit den Seitenwänden des Bottichs verbunden durch ihre Tragwinkeleisen 33 bzw. 34.. Die obere Gitteranode 3 i besteht nach der Erfindung am besten aus einer Mehrzahl von gleichlaufenden Querstäben 32, die auf einer Seite flach und auf der nach dem Band 7 zu liegenden Seite nach außen gewölbt oder trapezförmig verjüngt sind. Dieselben sind an einem Ende starr miteinander verbunden durch eine Lasche 35 und mit dem Bottich gelenkig durch Scharniere 36. Am anderen Ende sind sie durch ein Winkeleisen 35' verbunden, das durch Winkel 37 und Bolzen o. dgl. lösbar an der Bottichwand festgelegt ist. Die untere als Ganzes mit q.o bezeichnete Gitteranode besteht aus einer Mehrzahl von gleichlaufenden Querstäben .1r, die auf beiderseits an der Bottichwand befestigten Winkeleisen 34. ruhen. Ihre Form ist ähnlich derjenigen der Stäbe der oberen -Anode, ihre Lage jedoch umgekehrt, so daß ihre verjüngte Seite ebenfalls dem Band 7 zugekehrt ist. Diese Stäbe 41 werden starr in ihrer Lage gehalten durch in der Längsrichtung angeordnete Winkeleisen .1.-2; die durch Schrauben 4.3 mit den Trageisen 34. verbunden sind. Um zu vermeiden, daß das Band die Anodenstäbe 41 berührt, falls es aus irgendeinem Grunde schlaff werden sollte, ist zwischen den Winkeleisen 4.2 gleichlaufend zu den Gitterstäben eine Mehrzahl von Rollen 45 gelagert, die einen geeigneten Isolierbelag d:6 besitzen.
  • Die oben beschriebene erfindungsgemäße Anodenbauart vermeidet die Polarisation der Anoden. Sie sieht Platz zwischen den Stäben vor für den Durchgang des vom Band abgeschiedenen Fettes und Schmutzes und von Staubteilchen oder anderen Fremdstoffen, die auf irgendeine Weise in den Bottich gelangen sollten. Die Zuführung des elektrischen Stromes zu den Anoden 31 und 40 geschieht durch längs der einen Bottichwand angeordnete Sammelschienen d:8 über diese metallische Wand, an deren oberen Verstärkungswinkel 27 die Sammelschienen mittels Bolzen 49 befestigt sind.
  • Das behandelte Metallband 7 bildet beim Reinigen in an sich bekannter Weise die Kathode für den elektrolytischen Vorgang. Zu seiner elektrischen Verbindung mit einer Energiequelle ist, beiderseits an den Bottichlän,gswänden verteilt, eine Mehrzahl von Haltern 51 vorgesehen, zwischen denen quer durch den Bottich runde Bol7.en 52 angebracht sind. Auf jeden Bolzen 52 ist eine Mehrzahl von Ringen 53 aus stromleitendem Werkstoff lose mit viel Spiel aufgesetzt. Etwas versetzt unter den Bolzen 52 sind die Führungsröllen 54. für das Band zwischen denselben Haltern 5i gelagert. Dabei drücken die losen Rollen 53 des zugeordneten Bolzens 52 vermöge ihres Gewichts auf das Band und dieses auf die Rolle 54., die mit den Haltern 51 elektrisch verbunden ist durch ihre aus leitendem Werkstoff hergestellten; zwischen Klemmspitzen 56 laufenden Zapfen 55. Die Ringe 53 sind beim Abrollen auf dem Metallband 7 in gleitender Berührung mit den Bolzen 52, und diese sind mit den Sammelschienen 57 und 58 durch Streifenleiter 59 und 6o elektrisch verbunden, die längs der senkrechten Arme des Halters 51 herabgehen und mittels Schrauben 62 an den Enden der Bolzen 52 befestigt sind. Die Sammelschienen 57 und 58 sind ebenfalls elektrisch miteinander verbunden durch Streifenleiter 64, die unter dem Bottich hergehen, wie in Abb.3 und 4: gezeigt. Die Sammelschienen 4,8 und 57 sind mit einer geeigneten Stromquelle verbunden, vorzugsweise einer solchen für niedrige Spannung und hohe Stromstärke. -Bei dem für das Ätzen benutzten zweiten, in gleicher Weise eingerichteten elektrolytischen Bottich müssen diejenigen Teile, die dauernd der Ätzlösung ausgesetzt sind, natürlich aus einem Werkstoff gebaut sein, der von letzterer nicht leicht angegriffen wird, z. B. können die Metallteile aus einer Chrom-Nickel-Legierung oder aus einem ähnlichen für denselben Zweck geeigneten Werkstöff bestehen. Ferner wird hier das Metallband als Anode benutzt, so daß das Band während des Arbeitsganges Metallteilchen abgibt: Im Entfettungs- und im Ätzbottich isst vorzugsweise je eine Mehrzahl von Gitterelektrodensätzen 3 i, q.0 und Strornzuführungswalzen für das Band, wie in Abb. 3 dargestellt, über die in Behandlung stehende Bandlänge verteilt, angeordnet.
  • Um zu vermeiden, daß das zu reinigende Band beim Einlauf in den Elektrolytbottich und beim Auslauf aus demselben Schaum, Fett u. dgl. mitreißen kann und dadurch das Verfahren gestört wird, werden beiderseits des Wirkungsbereichs der Gitterelektroden Querscheidewände 70 in den Bottich eingebaut, die von dessen oberem Rand etwa bis nahe über das zu bearbeitende Band reichen, so daß .die abgeschiedenen Stoffe; Schaum u. dgl. nicht an die Ein- und Austrittsstelle des Bandes gelangen können. Zur Abführung des Schaumes aus dem abgeschlossenen Mittelteil dienen an sich bekannte Vorrichtungen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entfetten oder Ätzen oder zum Entfetten und Ätzen von kaltgewalztem Metallband oder Metallblech, in der das mechanisch vorgereinigte, als Elektrode dienende Band waagerecht zwischen einer oberen und einer unteren Gegenelektrodenreihe über eine Mehrzahl zwischen Ein- und Auslauftrommel verteilter drehbarer Unterstützungsrollen Land mit diesen zusammenarbeitender Stromabnahmegegenrollen durch ein elektrolytisches Bad gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß i. stromführende Unterstützungsrollen (54) angeordnet sind, gegen die das Band (7) durch lose rollende, aus vielen einzelnen schmalen Ringen bestehende Gewichtsringsätze (53) gehalten wird, die mit reichlichem Spiel auf einer stromführenden Achse angeordnet und über den Träger der Achse mit den Unterstützungsrollen (54) elektrisch verbunden sind, und daß 2. die .die ganze Badbreite und mit möglichst kurzen Unterbrechungen auch die ganze Badlänge bedeckenden Gegenelektroden (3i, 4o) aus Gittern bestehen, deren mit engen Zwischenräumen nebeneinander angeordnete schmale Stäbe (32, 41) einen nach dem Band (7) zu verjüngten Querschnitt besitzen, wobei die oberhalb des Bandes (7) liegenden Gitter (g i) mittels Scharniere (36) an der einen Bottichwand aufklappbar befestigt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ` die Bottichwand (22) zur Stromzuführung zu den Elektrodengittern (31, q.o) benutzt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet; daß die Stützwalzen (5q.) mit Zapfen (55) in stromführenden Spitzen (56) laufen, die ebenfalls wie- die Rollenbolzen (52) über Stromführungsbänder (59, 6o) an gegen die Bottichwand isolierten Sammelschienen (57, 5$) angeschlossen sind:
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß über den unteren Gitterelektroden (40) j e eine Mehrzahl von mit einer Isolierschicht (46) überzogenen Fangrollen (45) angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4; dadurch gekennzeichnet, daß das Ein- und Austrittsende der Elektrolysebottiche (i4) durch Querwände (70) von demjenigen Teil, in dem Schaumentwicklung stattfindet, abgeschleust ist.
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