DE688826C - Schlagwettergekapselter Widerstand, insbesondere Anfahrwiderstand fuer Grubenlokomotiven - Google Patents

Schlagwettergekapselter Widerstand, insbesondere Anfahrwiderstand fuer Grubenlokomotiven

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DE688826C
DE688826C DE1937S0130179 DES0130179D DE688826C DE 688826 C DE688826 C DE 688826C DE 1937S0130179 DE1937S0130179 DE 1937S0130179 DE S0130179 D DES0130179 D DE S0130179D DE 688826 C DE688826 C DE 688826C
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DE
Germany
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resistance
firedamp
encapsulated
housing
especially starting
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937S0130179
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Udo Roth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01C—RESISTORS
    • H01C1/00—Details
    • H01C1/02—Housing; Enclosing; Embedding; Filling the housing or enclosure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Details Of Resistors (AREA)

Description

  • Schlagwettergekapselter Widerstand., insbesondere Anfahrwiderstand für Grubenlokomotiven In Grubenbetrieben mit schlagenden Wettern sowie gashaltigen Räumen verwendete Widerstände müssen eine solche Ausbildung besitzen, daß die Temperatur des Gehäuses der Widerstände .an keiner Stelle betriebsmäßig bestimmte Grenztemperaturen überschreiten kann, weil andernfalls die Gefahr besteht, daß die Gase, schlagenden Wetter oder explosiblen Staubgemische an dem Gehäuse der zum Regeln oder Anlassen von elektrischen Apparaten oder Maschinen dienenden Widerstände entzündet werden. Diese Forderung hat zur Folge, daß in vielen Fällen die Widerstände nur verhältnismäßig ungünstig ausgenutzt werden können, weil es bei der üblichen Ausführung der Widerstände unvermeidlich ist, daß .einzelne Teile der Widerstände und auch einzelne Teile des Widerstandsgehäuses eine gegenüber den übrigen Teilen erhöhte Temperatur aufweisen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbesserung und günstigere Ausbildung derartiger Widerstände zu erzielen, bei der es vermieden ist, daß eine ungleichmäßige Erwärmung einzelner Teile des Widerstandsgehäuses eintritt, die den am stärksten erwärmten Widerstandsteilen gegenüberliegen. Erfindungsgemäß sind zu diesem Zwecke zwischen dem aus einzelnen Elementen zusammengesetzten Widerstandskörper und dem Widerstandsgehäuse besondere Ausgleichwandteile aus einem die Wärme gut leitenden Körper (Kupfer, Aluminium o. dgl.) angeordnet. Diese Ausgleichwandteile haben zur Folge, daß auch bei Erwärmung einzelner Widerstandsteile das diesem gegenüberliegende Widerstandsgehäuse ,örtlich keine unzulässige Temperatur annehmen kann.
  • An sich ist bereits bekannt, die zwischen den Widerständen selbst und dem Widerstandsgehäuse liegenden Zwischenräume mit Sand oder öl .anzufüllen. Ölgefüllte Widerstände besitzen indessen den Nachteil, daß mit Rücksicht .auf die ölfüllung das Widerstandsmaterial nur auf eine sehr niedrige Temperatur erwärmt werden darf. Die Ausnutzung des Widerstandsmaterials ist infolgedessen bei derartigen Widerständen außerordentlich ungünstig. Auch die Anwendung einer Sandfüllung ermöglicht keine so günstige- Ausbildung der Widerstände, wie sie durch die Erfindung erreicht wird. Bekanntlich ist die Wärmeleitfähigkeit von Sand verhältnismäßig schlecht. Infolgedessen kann auch bei Anwendung einer Sandfüllung nicht verhindert werden, daß größere Ungleichmäßigkeiten in der Erwärmung und damit der Temperatur des Widerstandsgehäuses auftreten. Auf jeden Fall kann eine derart gleichmäßige Temperaturverteilung an dem Widerstandsgehäuse nicht erzielt werden, wie dies bei Anwendung der Erfindung der Fall ist. Im übrigen sind öl- und Sandfüllung deswegen in zahlreichen Fällen sehr ungünstig, weil durch die Füllung .das Gewicht des gesamten Widerstandes bedeutend erhöht wird.
  • Im folgenden soll die Erfindung näher an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert werden, das sich auf den Anfahnviderstand einer Grubenlokomotive bezieht. r ist der Widerstandskörper, der beispielsweise aus Gußeisengittern besteht. 2 ist das schlagwetter- und gasdichte Widerstandsgehäuse. Zwischen dem Gehäuse 2 und den Widerstandskörpern r ist nach der Erfindung eine Wärmeleitwand 3 angeordnet, die aus einem gut leitenden Metall, beispielsweise Kupfer oder Aluminium, besteht.
  • Die Anordnung nach der Erfindung hat den Vorteil, daß bei starker Erwärmung nur einzelner Teile des Widerstandes einzelne Teile des Widerstandsgehäuses keine wesentlich erhöhte Temperatur gegenüber den übrigen Teilen des Widerstandsgehäuses annehmen können. Dies ist durch die Anwendung der Wärmeleitwandteile bedingt, über welche infolge der guten Wärmeleitfähigkeit sich die von den Widerständen abgegebene Wärme in hohem Maße gleichmäßig verteilt.

Claims (1)

  1. YATRNTAN5PRUCF3 Schlagwettergekapselter Widerstand, insbesondere Anfahrwiderstand für Grubenlokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem aus .einzelnen Elementen zusammengesetzten Widerstandskörper (r und dem Widerstandsgehäuse (2j eine Ausgleichwand (3) aus einem die Wärme gut leitenden Körper (Kupfer. Aluminium o. dgl.) angeordnet ist.
DE1937S0130179 1937-12-28 1937-12-28 Schlagwettergekapselter Widerstand, insbesondere Anfahrwiderstand fuer Grubenlokomotiven Expired DE688826C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE888946C (de) * 1951-06-05 1953-09-07 Werner Schetelich Stufenlos regel- und verriegelbares Keilriemengetriebe

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