DE68904007T2 - Laser fuer dreh- oder schwingdachfenster. - Google Patents
Laser fuer dreh- oder schwingdachfenster.Info
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Lager für Dachschwing- oder -drehfenster mit einem ortsfesten Element, das am Fensterrahmen befestigt ist, welches mit einer oberen Abdeckung versehen ist, einem am Schwing- oder Drehflügel befestigten bewegbaren Element, das mit einer unteren Abdeckung versehen ist, und einem Zwischenelement, das durch eine erste Gelenkachse mit dem ortsfesten Element und durch eine zweite Gelenkachse mit dem bewegbaren Element verbunden ist, wobei in der Reinigungsstellung des Schwing- oder Drehflügels die zweite Gelenkachse gegenüber der Ebene des Schwing- oder Drehflügels nach außen verlagert ist, aufgrund einer ersten Drehung des Schwing- oder Drehflügels, um die zweite Gelenkachse, die das bewegbare Element mit dem Zwischenelement verbindet, gefolgt von einer zweiten Drehung um die erste Gelenkachse, die das Zwischenelement mit dem ortsfesten Element verbindet.
- Aus der FR-A-2608202 ist bereits ein Lager für Dachschwing- oder -drehfenster gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches bekannt, bestehend aus einem ortsfesten Element, das am Fensterrahmen befestigt ist, und mit einer oberen Abdekkung versehen ist, das durch eine erste Gelenkachse mit dem einen Ende eines Schwenkhebels verbunden ist, und einem bewegbaren Element, das am Schwing- oder Drehflügel befestigt ist, mit einer unteren Abdeckung versehen ist und durch eine zweite Gelenkachse mit dem anderen Ende des Schwenkhebels verbunden ist. Die zwei Gelenkachsen sind in der Reinigungsposition gegenüber der Ebene des Schwing- oder Drehflügels versetzt aufgrund einer ersten Drehung um die zweite Gelenkachse, gefolgt von einer Drehung um die zweite Gelenkachse, die mit dem Schwenkhebel am ortsfesten Element verbunden ist. Auf der zweiten Gelenkachse sind Blockiermittel angeordnet, die nach der ersten Drehung des beweglichen Elements um die besagte zweite Gelenkachse das Zusammenwirken von elastisch rückstellbaren Verriegelungsmittel beenden für die zweite Drehbewegung des Schwenkhebels um die erste Gelenkachse, die des anderen Ende des Schwenkhebels mit dem ortsfesten Element verbindet.
- Die Blockiermittel sind einerseits ein Vorsprung der an der Rückseite einer zum Schwenkhebel parallelen Schwinge sitzt und mit zwei Anschlägen des beweglichen Elements zusammenwirkt, um die anfängliche Drehung des beweglichen Elements proportional zur zum Schwenkhebel parallelen Schwinge zu bestimmen, und andererseits ein Blockierelement, das auf die zweite Gelenkachse aufgesteckt ist und mit dem beweglichen Element unter Zwischenschaltung eines Noppens, welcher proportional an einer der Seiten des beweglichen Elements vorspringt, drehfest verbunden ist, wobei dieses Blockierelement, dessen Umfang eine Aussparung trägt, die mit einem der Verriegelungsmittel zusammenwirkt, zwischen der Vorderseite der zum Schwenkhebel parallen Schwinge und der Rückseite einer Platte angeordnet ist, die mit einem ihrer Enden auf der zweiten Gelenkachse aufgesteckt ist und durch eine Achse gehalten ist, die durch eine Öffnung im anderen Ende geführt ist, wobei diese Achse an der Vorderseite des zum Schwenkhebel parallen Schenkels befestigt ist.
- Die Verriegelungsmittel sind ein Verriegelungselement mit elastischer Rückführung, das auf dem zum Schwenkhebel parallelen Schenkel liegt und um die Achse dreht, welche an dem parallelen Schenkel befestigt ist, und eine Schließkappe, die am ortsfesten Element befestigt ist und welche auf der Höhe der Querwand liegt, die die beiden zum Schwenkhebel parallelen Schenkel verbindet, wobei das Verriegelungselement mit elastischer Rückstellung einen ersten Blockierfinger, der mit der Aussparung des Blockierelements zusammenwirkt, und einen zweiten Riegelfinger, das mit der Schließkappe zusammenwirkt, trägt.
- Dieses Lager hat jedoch mehrere Nachteile. Um das Halten der Reinigungsposition des Schwenk- oder Drehflügels sicherzustellen, hat das Lager komplexe und mehrfache Mittel, die nicht allein beträchtlich den Kostenaufwand des Lagers erhöhen, sondern auch die Betriebssicherheit des Lagers verringern. Dasselbe gilt auch für die Mittel, welche die Aufeinanderfolge der Drehungen sicherstellen, nämlich die Drehung um die zweite Gelenkachse, die den Schwenkhebel mit dem mobilen Element verbindet und ausschließlich die Drehung um die erste Gelenkachse, welche den Schwenkhebel mit dem ortsfesten Element verbindet, folgt. Schließlich ist der Schwenk- oder Drehflügel allein in den drei Positionen gehalten, nämlich der Schließposition, der öffnungsposition und der Reinigungsposition, kann jedoch zwischen den drei Positionen frei schwenken oder drehen. Wenn sich somit der Benutzer nicht sicher ist, ob der Flügel in seiner Öffnungsposition und seiner Reinigungsposition gesperrt ist, dann riskiert man, daß der Wind den Flügel in die Schließposition zuschlägt oder daß der Flügel unbeabsichtigt bei der Reinigung schwingt, wodurch die gesamte Anordnung zerstört werden kann.
- Aus der GB-A 2079845 ist weiterhin ein Scharnier für Schwingfenster bekannt, das mit äußeren Blendprofilen versehen ist, die aus einem ortsfesten Element in Form eines Gehäuses zusammengesetzt sind, und in einen Schlitz geschraubt sind, welcher im Rahmen eines bewegbaren Elementes ausgebildet ist, das mit einer Sitzfläche versehen ist, die auf den Flügel geschraubt ist und aus zwei Platten zusammengesetzt ist, welche allgemein eine Kreissektorform haben. Diese zwei Platten schwenken um eine zweite Gelenkachse, die durch eine Stellschraube gebildet ist, die in halbkreisförmigen Aussparungen verschiebbar ist, welche in den zwei Wänden des ortsfesten Elementes ausgebildet sind. Zwischen den zwei Wänden des ortsfesten Elementes und den zwei Platten des bewegbaren Elementes liegt ein Hebel, der um die erste Gelenkachse schwenkbar ist. Dieser Schwenkhebel ist annähernd U-förmig und ist mit einem seiner Enden über die erste Gelenkachse mit dem ortsfesten Element verbunden und mit seinem gegenüberliegenden Ende über die zweite Gelenkachse mit dem bewegbaren Element verbunden. Der Schwenkhebel weist einen Kreissektor auf, dessen eine Seitenfläche mit einem Reibüberzug versehen ist und der u.a. auf jeder seiner Flächen eine Falle trägt, die schwenkbar auf einer Achse montiert ist.
- Diese Falle liegt in der Schließposition des Fensters in einem Ausschnitt, welcher in den halbkreisförmigen Ausschnitten des Gehäuses des ortsfesten Elementes ausgebildet ist. Darüberhinaus tragen die zwei Platten des bewegbaren Elementes eine gekrümmte Führungswulst. Beim Öffnen des Fensters schwenkt das bewegbare Element um die zweite Gelenk-achse, bis die gekrümmte Führungswulst mit der Falle in Kontakt tritt.
- Aufgrund der speziellen Form der Wulst wird die Falle so geschwenkt, bis sie ganz aus dem Eingriff mit dem Ausschnitt gelangt. Dieses enge Zusammenwirken zwischen der Wulst und der Falle läßt das Drehen des Schwenkhebels um die erste Gelenkachse so zu, daß die zwei Gelenkachsen bezogen auf die Flügelebene versetzt sind.
- Diese Schrift beschreibt jedoch kein Sicherungsmittel zum Sperren des Schwenkflügels oder Drehflügels in der Reinigungsposition. Tatsächlich ist die Verwendung eines Reibüberzugs ein sehr ungewisses Mittel, denn es besteht das Risiko, daß dieser Überzug nach einer gewissen Betriebszeit völlig unwirksam ist. Zudem bremst die Klemmung, die von der zweiten Gelenkachse ausgeübt wird, welche durch eine Klemmschranke gebildet ist, beträchtlich die Öffnungsbewegung des Flügels.
- Aus der DE-A-17 08 123 ist ebenfall ein Drehgelenk für Schwingfenster bekannte. Dieses Drehgelenk hat ein ortsfestes Element, das am Fensterrahmen befestigt ist. Dieses ortsfeste Element hat zwei Gelenkachsen. Überdies hat dieses Drehgelenk ein bewegbares Element, das am Schwenkflügel befestigt ist. Dieses bewegbare Element, welches aus zwei Teilen gebildet ist, der eine am bewegbaren Element befestigt ist und der andere über Schrauben benachbart oder entfernt zum besagten Teil vorgesehen sein kann, hat ebenfalls zwei Gelenkachsen. Dort wo die Gelenke angeordnet werden sollen, haben die zwei Teile des bewegbaren Elements Bohrungen, in welchen die besagten Gelenke aufgenommen werden. Eine der Gelenkachsen des ortsfesten Elementes ist mit einer der Gelenkachsen des bewegbaren Elementes über ein erstes Zwischenelement verbunden. Die andere Gelenkachse des ortsfesten Elementes ist mit der zweiten Gelenkachse des bewegbaren Elements über ein zweites Zwischenelement verbunden. Am Beginn der Öffnungsbewegung schwenkt das Zwischenelement um die Gelenkachse, um die Gelenkachse des bewegbaren Elements in eine Zwischenposition zu führen. Bei weiterem Öffnen des Flügels wird die gleichzeitige Drehung zum einen des Zwischenelements um die mit dem ortsfesten Element verbundene Gelenkachse, und zum anderen der Teile um die Gelenkachse des bewegbaren Elements hervorgerufen.
- Das einzige Mittel, um eine unzeitige Rückkehr des Flügels aus seiner Öffnungsposition in die Schließposition zu vermeiden, ist, die Teile des bewegbaren Elements auf den Gelenkachsen des bewegbaren Elements mittels Schrauben zusammenzudrücken. Hierbei werden bei einem der Zwischenteile zwei Öffnungen zum Betätigen der Schrauben erzeugt. Indessen läßt sich die Betätigung der Schrauben solange nicht durchführen, bis das Fenster in einer Schließposition ist. Somit wird auf eine willkürliche und empirischen Art auf die Gelenkachsen des bewegbaren Elements eingewirkt, wobei mehr oder weniger der Reibungskoeffizient zwischen den Teilen des bewegbaren Elements und den Gelenkachsen des bewegbaren Elements erhöht wird, indem der Druck besagter Teile auf die besagten Gelenkachsen modifiziert wird, was zur Verschlechterung der normalerweise notwendigen Kraft zum Öffnen des Flügels führt.
- Es läßt sich somit feststellen, daß auch dieses Drehgelenk keine Sicherheitsvorkehrung aufweist, und daß die verwendeten Mittel nicht zuverlässig sind.
- Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, diese Nachteile zu beseitigen. Das bestehende Problem wird gemäß der Erfindung, die durch die Patentansprüche gekennzeichnet ist, gelöst durch ein Drehlager für ein Dachschwing- oder Kippfenster mit einem am Fensterrahmen befestigen ortsfesten Element, das mit einer oberen Abdeckung versehen ist, einem am Schwing- oder Drehflügel befestigten bewegbaren Element, das mit einer unteren Abdeckung versehen ist, und einem Zwischenelement, das durch die erste Gelenkachse mit dem ortsfesten Element und durch eine zweite Gelenkachse mit dem bewegbaren Element verbunden ist, wobei in der Reinigungsstellung des Schwing- oder Drehflügels die zweite Gelenkachse gegenüber der Ebene des Schwing- oder Drehflügels nach außen verlagert ist aufgrund einer ersten Drehung des Schwing- oder Drehflügels um die zweite Gelenkachse, die das bewegbare Element mit dem Zwischenelement verbindet, gefolgt von einer zweiten Drehung um die Gelenkachse, die das Zwischenelement mit dem ortsfesten Element verbindet, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es einen Hebel aufweist, der die Rückkehr des Schwing- oder Drehflügels aus seiner blockierten Reinigungsstellung in die Öffnungsstellung sperrt, wobei dieser zwischen dem ortsfesten Element und dem beweglichen Element eingefügte Hebel durch einen am bewegbaren Element befestigten Zapfen gesteuert ist, dessen Drehung durch ein am Zwischenelement befestigtes Bremszahnrad gebremst ist.
- Die Vorteile, die dank dieser Erfindung erhalten werden, bestehen im wesentlichen darin, daß das Drehlager Sicherheitsmittel aufweist, die die unbeabsichtigte Rückkehr des Schwing- oder Drehflügels aus dessen Reinigungsposition in die oder Öffnungsposition oder aus dieser in die Schließposition verhindern, wobei diese Mittel aufgrund ihrer Einfachheit wenig Platz aufwendig und weniger Funktionsausfällen unterworfen sind. Insgesamt zeichnet sich das Drehlager durch Sicherheit und lange Lebensdauer aus.
- Im folgenden wird die Erfindung im einzelnen anhand der Figuren, die lediglich Ausführungsbeispiele zeigen, beschrieben. Es zeigt:
- die Figur 1 in Teilansicht im Aufriß ein Dachschwing- oder Drehfensters das mit einem Lager gemäß der vorliegenden Erfindung versehen ist, wobei der Flügel in der geschlossenen Position ist;
- Figur 2 eine Ansicht gemäß Figur 1, bei der jedoch der Flügel in der normalen Öffnungsposition ist;
- Figur 3 eine Ansicht gemäß Figur 1, bei der jedoch der Flügel in der Reinigungsposition ist;
- Figur 4 eine schematische Darstellung der Zerlegung der Bewegungen des Zwischenelementes und der Antirückkehrmittel.
- Im folgenden wird auf die Figuren 1 bis 3 bezuggenommen.
- Zwischen den Holmen des Fensterrahmens 1, der mit einer oberen Abdeckung 2 versehen ist, und den Holmen des Schwing- oder Drehflügel-Rahmens 3, der mit einer unteren Abdeckung 4 versehen ist, eines Dachschwing- oder Drehfensters sind zwei Lager 5 gemäß der vorliegenden Erfindung angeordnet. Angesichts der Tatsache, daß die Lager 5 bezüglich der Längsebene des Schwing- oder Drehfensters spiegelbildlich sind, bezieht sich die folgende Beschreibung auf nur ein Lager 5.
- Das Lager 5 hat ein ortsfestes Element 6, welches an der Innenfläche des Holms des Fensterrahmens 1 mittels zweier Drehachsen 7 und 8 befestigt ist, das einen Körper aufweist, welcher angenähert die Form eines "L" aufweist, dessen zwei Flächen 9 und 10 und dessen zwei Schenkel 11, 12 einen Winkel in der Größenordnung von 120º bilden, der es ermöglicht, daß die untere Abdeckung 4 des Schwing- oder Drehflügels 3 außer Eingriff gelangen kann. Die erste Drehachse 7 liegt am Ende 13 des praktisch senkrechten Schenkels 11 und die zweite Drehachse 8 liegt in der Nähe des Endes 14 des praktisch horizontalen Schenkels 12 des ortsfesten Elementes 6. Die erste Dreh-achse 7 ist diesseits der unteren Kante 15 des oberen Abdeckelementes 2 angeordnet, während die zweite Drehachse 8 sich unterhalb der besagten unteren Kante 15 befindet, wobei diese die untere Kante l6 der unteren Abdeckung 4 verdeckt, wenn der Schwing- oder Drehflügel 3 sich in der Schließposition befindet.
- Auf die erste Drehachse 7 ist die obere Ecke 17 einer der Schmalseiten eines Zwischenelementes 18 aufgesteckt, das annähernd die Form eines Rechtecks aufweist. Dieses Zwischenelement 18 kann frei um die Drehachse 7 drehen, wobei die Drehachse 7 eine der Gelenkachsen des Lagers 5 bildet. In der oberen Kante 19 des Zwischenelementes 18 ist eine Aussparung 20 ausgebildet, in welche sich die obere Kante 16 der unteren Abdeckung 4 des Schwing- oder Drehflügels 3 bewegen kann, wenn der Flügel nach außen gestoßen wird, um zuerst die Öffnungsposition (siehe Figur 2) und danach die Reinigungsposition (siehe Figur 3) einzunehmen.
- In der Nähe der anderen Schmalseite des Zwischenelementes 18 trägt dieses Bremssmittel, die durch ein Bremszahnrad 21 gebildet sind, welches um die Drehachse 22 dreht, die am Zwischenelement 18 befestigt ist. Das Bremszahnrad 21 hat an seinem Außenumfang 23 eine Verzahnung 24, die mit der Zähnen 25 eines gekrümmten Segmentes 26 des bewegbaren Elementes 27 kämmen. Das Segment 26 ist mit der Außenseite der Holme des Schwing- oder Drehflügels 3 über eine Drehachse 28 fest verbunden, die die zweite Gelenkachse des Lagers 5 bildet. Das gekrümmte Segment 26 ist drehfest mit der Gelenkachse 28 verbunden und beim Übertragen einer Drehung des Schwing- oder Drehflügels 3 in eine Öffnungsposition oder eine Reinigungsposition oder umgekehrt aus der Öffnungsposition in eine Schließposition bewirkt diese Umdrehung automatisch die Drehung des bewegbaren Elementes 27 um den Drehmittelpunkt 29. Der Mittelpunkt 29 der Drehachse 28 bildet gleichzeitig den Mittelpunkt des gekrümmten Segmentes 26. Aufgrund des Kämmens der Zähne 25 des Segments 26 mit den Zähnen 24 des Bremszahnrades 21 wird die Drehbewegung des gekrümmten Segmentes 26 und daraus folgend des Schwing- oder Drehflügels 3 beständig gebremst und wenn man den Flügel läßt, behält dieser seine Position bei und schwenkt nicht zufällig in die eine oder andere Richtung.
- Daher kann der Schwing- oder Drehflügel 3 jede Zwischenposition einnehmen. Wohlgemerkt ist die Bremskraft des Bremszahnrades 21 einerseits eine Funktion des Gewichts des Schwing- und Drehflügels 3 und muß andererseits der Auswirkung von Wind und anderen Umweltbedingungen Rechnung tragen.
- Da das Zwischenelement 18 im Verlauf des Öffnungsvorganges und Schließvorganges des Schwing- oder Drehflügels 3 unbeweglich ist, könnte man auch vorsehen, daß das Zwischenelement 18 mit dem ortsfesten Element 6 zusammenfällt, welches auf der Innenfläche des Holms des Fensterrahmens 1 aufgesetzt ist. Unter diesen Bedingungen wird die Reinigungsposition, die der maximalen Öffnungsposition des Fensters entspricht, durch eine kontinuierlich gebremste Dehnung erhalten.
- Eine solche Anordnung würde jedoch deutlich den Öffnungswinkel des Schwing- oder Drehflügels 3 begrenzen, da wobei die oberen 2 und unteren Abdeckungen 4 sich beim Schwenken in die Reinigungsposition gegenseitig behindern. Daher ist vorgesehen, das Zwischenelement 18 vom ortsfesten Element 6 so zu trennen, daß zwei getrennte Gelenkachsen 28 und 7 vorgesehen sind, die eine sukzessive Drehung des Schwing- oder Drehflügels 3 um diese gestatten und dadurch dessen Versetzung zur Außenseite des Fensterrahmens 1 hin um die Größe seiner Winkelverstellung zu vergrößern.
- Überdies hat das gekrümmte Segment 26 an einem seiner Enden 30 Stellmittel 31, die bevorzugt durch einen Zapfen gebildet sind. In der Schließposition liegt dieser Zapfen 31 in der Nähe der ersten Drehachse 7. Der Zapfen 31 steht an der Seite des Zwischenelementes 18 in Richtung auf das ortsfeste Element 6 zu vor. Wenn der Schwing- oder Drehflügel 3 in der Schließposition ist, wie dies in der Figur 1 dargestellt ist, findet sich der Mittelpunkt 32 des Zapfens 31 in der gleichen Horizontalebene 33 wie der Mittelpunkt 29 der Gelenkachse 28. Beim Betätigen des Schwing- oder Drehflügels 3 beschreibt der Zapfen 31 einen Kreisbogen 34 konzentrisch zum gekrümmten Segment 26. Wenn der Schwing- oder Drehflügel 3 in der normal geöffneten Position ist, gelangt der Zapfen 31 mit einem Schlitz 35 in Eingriff, die in dem einen Ende 36 des Antirückkehrmittels ausgebildet ist, welches verhindert, daß der Schwing- oder Drehflügel 3 aus seiner Reinigungsposition in die Öffnungsposition gelangt.
- Die Antirückkehrmittel sind ein Hebel 37, der um die zweite Drehachse 8 des ortsfesten Elementes 6 drehen kann, wobei die zweite Drehachse 8 durch das andere Ende 38 des Hebels 37 verläuft und in einer Aussparung 39 im Zwischenelement 18 mündet. Der Schlitz 35 hat zwei Führungsrampen 40, 41, die am Boden einer Auskehlung 42 aufeinandertreffen. Beim Schließen liegt der Mittelpunkt 43 des Bodens dieser Auskehlung 42 etwas unterhalb der Horizontalebene 44, welche durch den Mittelpunkt 45 der Drehachse 8 verläuft, und der Hebel 37 ruht auf dem Anschlag 46, der am ortsfesten Element 6 befestigt ist.
- Wenn der Zapfen 31 in den Schlitz 35 eintritt, bewirkt er den Beginn der Drehung des Hebels 37, und der Mittelpunkt 43 des Bodens der Auskehlung 42, der mit dem Mittelpunkt 32 des Steuerzapfens 3l übereinstimmt, wird so angehoben, daß sein Versatz zur Horizontalebene 44 vergrößert wird.
- Bei Fortsetzen des Öffnens des Schwing- und Drehflügels 3 erzeugt der Steuerzapfen 31 die Drehung des Hebels 37 um den Mittelpunkt 45 der Drehachse 8, die auch die Drehachse des Hebels 37 ist. Der Hebel übt einen Druck auf den Steuerzapfen 31 aus, der über das bewegbare Element 27, mittels der Drehachse 28, auf das Zwischenelement 18 übertragen wird. Das Zwischenelement 18 dreht sich um die erste Drehachse 7 und die Drehachse 28 wird aus dem Fensterrahmen 1 gedrückt. Aufgrund dieser Tatsache ist es möglich, den Schwing- oder Drehflügel 3 in die Reinigungsöffnung zu bringen.
- Wenn der Mittelpunkt 29 der Drehachse 28 des bewegbaren Elementes 27 der Mittelpunkt 32 des Steuerzapfens 31 des bewegbaren Elementes 27, bzw. der Mittelpunkt 23 des Bodens der Auskehlung 42 und der Mittelpunkt der Drehachse 8 bzw. der Drehmittelpunkt des Hebels 37 sich alle auf der gleichen Gerade 47 befinden, dann ist das Gleichgewicht der Antirückkehrposition erhalten. Wenn der Mittelpunkt 32 des Steuerzapfens 31 des bewegbaren Elementes 27 die Gerade 47 überschreitet, ist der Schwing- oder Drehflügel 3 in seiner Reinigungsposition blockiert.
- Nunmehr wird auf die Figur 4 bezuggenommen, die die schematische Darstellung des Ablaufs der Bewegungen von der normalen öffnungsposition des Schwing- oder Drehflügels 3 (siehe Figur 2) bis zur Reinigungsposition (siehe Figur 3) zeigt. Der Kreisbogen 48 repräsentiert die Kurve, die die Verbindung 49 zwischen dem Steuermittel 31 des bewegbaren Elementes 27 und dem Antirückkehrmittel, d.h. das Ende 36 des Hebels 37 durchläuft, während der Kreisbogen 50 die Kurve repräsentiert, die die Verbindung 51 zwischen dem bewegbaren Element 27 und dem Zwischenelement 18 durchläuft.
- Wenn der Schwing- oder Drehflügel 3 in der Normalöffnungsposition ist, befindet sich die Verbindung 49 am Punkt A und die Verbindung 51 am Punkt B.
- Wenn der Schwing- oder Drehflügel 3 in der Antirückkehr-Gleichgewichtsposition ist, befindet sich die Verbindung 49 auf der Gerade 47 und die Verbindung 51 am Punkt C.
- Wenn der Schwing- oder Drehflügel 3 in der Reinigungposition blockiert ist, befindet sich die Verbindung 49 am Punkt D, außerhalb der Gerade 47 und die Verbindung 51 ist auf den Punkt E zurückgegangen.
- Die Verbindungslinie 52 zwischen dem Mittelpunkt 29 der Drehachse 28 und dem Mittelpunkt 32 des Steuerzapfens 31, d.h. der Abstand zwischen der Verbindung 49 und der Verbindung 51 verhindert, daß der Schwing- oder Drehflügel 3 unbeabsichtigt zurückkehrt.
Claims (9)
1. Drehlager für ein Dachschwing- oder -Drehfenster mit
einem am Fensterrahmen (1) befestigten ortsfesten Element
(6), das mit einer oberen Abdeckung (2) versehen ist, einem
am Schwing- oder Drehflügel (3) befestigten bewegbaren
Eleinent (27), das mit einer unteren Abdeckung (4) versehen
ist, und einem Zwischenelement (18), das durch die erste
Gelenkachse (7) mit dem ortsfesten Element (6) und durch
eine zweite Gelenkachse (28) mit dem bewegbaren Element
verbunden ist, wobei in der Reinigungsstellung des
Schwingoder Drehflügels die zweite Gelenkachse (28) gegenüber der
Ebene des Schwing- oder Drehflügels (3) nach außen
verlagert ist aufgrund einer ersten Drehung des Schwing- oder
Drehflügels (3) um die zweite Gelenkachse (28), die das
bewegbare Element (27) mit dem Zwischenelement (18)
verbindet, gefolgt von einer zweiten Drehung um die erste
Gelenkachse (7), die das Zwischenelement (18) mit dem
ortsfesten Element (6) verbindet, dadurch
gekennzeichnet, daß es einen Hebel (37)
aufweist, der die Rückkehr des Schwing- oder Drehflügels aus
seiner blockierten Reinigungsstellung in die
Öffnungsstellung sperrt, wobei dieser zwischen dem ortsfesten Element
(6) und dem beweglichen Element (7) eingefügte Hebel (37)
durch einen am bewegbaren Element (27) befestigten Zapfen
(32) gesteuert ist, dessen Drehung durch ein am
Zwischenelement (18) befestigtes Bremszahnrad (21) gebremst ist.
2. Drehlager nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das am Festrahmen befestigte
ortsfeste Element (6) zwei Drehachsen (7, 8) aufweist,
deren eine (7) die Gelenkachse zwischen dem ortsfesten
Element (6) und dem Zwischenelement (18) und deren andere (8)
die Gelenkachse zwischen dem ortsfesten Element (6) und den
Anti-Rückkehrmitteln (37) bildet, wobei sich die beiden
Drehachsen (7, 8) an den Enden (13, 14) der Schenkel (11,
12) des ortsfesten Elementkörpers befinden und diese
Schenkel (11, 12) einen Winkel in der Größenordnung von 120 zum
Freigeben der unteren Abdeckung (4) des Schwing- oder
Drehflügels (3), nach dessen Öffnen, bilden.
3. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der um die Drehachse (8) des
ortsfesten Elements (6), auf das das Ende (38) des Hebels
(37) aufgeschoben ist, schwenkbare Hebel (37) an seinem
anderen Ende (36) einen Schlitz (35) aufweist, der mit dem am
bewegbaren Element (27) befestigten Zapfen (31)
zusammenwirkt, wobei der Schlitz (35) zwei Führungsrampen (40, 41)
aufweist, die in den Grund einer Auskehlung (42) münden, in
die der Zapfen (31) eingreift, um die Drehung des Hebels
(37) um die Drehachse (8) durch leichtes Anheben des
Mittelpunktes (43) der Kontur der Auskehlung (42) über die
durch die Drehachse (8) verlaufende Horizontalebene (44)
einzuleiten.
4. Drehlager nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der am bewegbaren Element
(27) befestigte Zapfen sich während der Schließphase
zwischen der zweiten Gelenkachse (28), um die das bewegbare,
am Schwing- oder Drehflügel befestigte Element schwenkbar
ist, und der Drehachse (7) des ortsfesten Elements (6)
befindet,
wobei das Zusammenwirken des Zapfens (31) mit dem
Schlitz (35) des Hebels (37) die Drehung des
zwischenelements (18) um die Drehachse (7) bewirkt.
5. Drehlager nach den Ansprüchen 2, 3, 4, dadurch
gekennzeichnet, daß für eine Anti-Rückkehr-
Gleichgewichtslage des Schwing- oder Drehflügels (3) sich
die jeweiligen Mittelpunkte (45, 32, 29) der Drehachse des
ortsfesten Elements (6), des Zapfens (31) und der
Gelenkachse (28), die das bewegliche Element (27) mit dem
Schwing- und Drehflügel (3) verbindet, auf einer gleichen
Fluchtlinie (47) befinden.
6. Drehlager nach den Ansprüchen 2, 3, 4, 6,
dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der
Bewegung sich der Mittelpunkt (32) des Zapfens (31) des
beweglichen Elements (27) über der Fluchtlinie (47) befindet,
zum Blockieren des Schwing- oder Drehflügels (3) in der
Reinigungsstellung.
7. Drehlager nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zwischenelement (18)
eine Drehachse (22) aufweist, um die das Bremszahnrad (21)
schwenkbar ist, das auf seinem Umfang (23) eine Verzahnung
(24) aufweist, die mit einer Verzahnung (25) eines
gekrümmten Segments (26) des bewegbaren Elements (27) in Eingriff
steht.
8. Drehlager nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehachse (22), um die
das Bremszahnrad (21) schwenkbar ist, und die Drehachse
(7), um die das Zwischenelement (18) schwenkbar ist, sich
beidseitig der Gelenkachse (28) des bewegbaren, am
Schwingoder Drehflügel (3) befestigten Elements (27) befinden.
9. Drehlager nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zwischenelement (18) auf
seiner oberen Kante (19) einen Abstand (20) zum Verschieben
der oberen Kante (18) der unteren Abdeckung (4) des
Schwing- oder Drehflügels (3) aufweist.
-4-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR8811017A FR2635556B1 (fr) | 1988-08-16 | 1988-08-16 | Pivot pour fenetre basculante ou oscillante de toiture |
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| DE68904007D1 DE68904007D1 (de) | 1993-02-04 |
| DE68904007T2 true DE68904007T2 (de) | 1993-06-03 |
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Family Applications (1)
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