DE68904591T2 - Verriegelungsvorrichtung fuer kraftfahrzeugtuerschloss. - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung fuer kraftfahrzeugtuerschloss.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Verriegelung eines Türschlosses, insbesondere das Türschloß eines Kraftfahrzeuges.
  • Aus dem französischen Patent 2 585 057 ist eine Vorrichtung für die Verriegelung einer Tür eines Kraftfahrzeuges bekannt, die einen Elektromotor aufweist, der eine umkehrbare Schraube in Rotation versetzt, auf die ein Schlitten aufgeschraubt ist, der einen Schuh trägt, wobei der Zusammenbau translatorisch so bewegt werden kann, daß er einen Verriegelungshebel betätigen kann. Der Schuh gleitet in translatorischer Richtung auf einer flachen mit Rampen versehenen Nockenscheibe. Er kann den Schlitten auf den Rampen gleitend in eine verriegelte Stellung bringen. Auf diese Weise ist eine manuelle Entriegelung des Türschlosses aus seiner Diebstahlsicherung unmöglich.
  • Um jedoch im Falle eines Ausfalls der Elektrik die Verriegelung dennoch öffnen zu können, erfordert diese Vorrichtung die Hinzufügung einer Pannenvorrichtung in Gestalt eines komplexen Riegels am Türschloß.
  • Die Erfindung hat daher zum Ziel, eine Vorrichtung vorzuschlagen, die so beschaffen ist, daß im Falle eines Ausfalls der Elektrik eine Entriegelung des Türschlosses erreicht werden kann, ohne eine komplexe und kostspielige Hilfsverrieglung vorzusehen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung enthält in bekannter Weise die Elemente, die im Oberbegriff von Anspruch 1 angegeben sind.
  • Entsprechend der Erfindung enthält diese Vorrichtung die Mittel, die im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegeben sind.
  • Auf diese Weise ist es nicht mehr notwendig, der Vorrichtung eine besondere Pannenhilfe zuzuordnen, um das Türschloß aus seiner Diebstahlsicherung zu entriegeln. Tatsächlich kann im Falle eines Ausfalls der Elektrik, wenn sich die Vorrichtung in der Stellung der Diebstahlsicherung befindet, das Türschloß normal mit einem Schlüssel entriegelt werden, wenn man den Verriegelungshebel, welcher den Schlitten mittels der vorgenannten Mittel und anschließend die Mutter und die Nockescheibe bis in die verriegelte Stellung bewegt, manuell betätigt.
  • Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung ist die Nockenscheibe mit einer ersten und einer zweiten profilierten Nase versehen, die in einem Abstand vorgesehen sind, welcher den Einschub dazwischen eines profilierten Betätigungszapfens erlaubt, wobei diese Position des Zapfens der verriegelten Stellung des Türschlosses entspricht.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genommen wird, die ein nicht einschränkendes Ausführungsbeispiel darstellen.
  • Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung für die Verriegelung eines Türschlosses, in der der Deckel abgenommen ist.
  • Die Figur 2 zeigt eine äußere perspektivische Ansicht der Vorrichtung und der entsprechenden Hebel des Schloßmechanismus.
  • Die Figur 3 zeigt eine Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung in entriegelter Stellung, wobei die Nockenscheibe zum leichteren Verständnis in gemischten Strichen dargestellt ist.
  • Die Figur 4 zeigt eine analoge Ansicht zur Figur 3, in der die Vorrichtung in der durch die Mutter zusammengedrückten Stellung der Feder während dem Übergang aus der entriegelten Stellung in die verriegelte Stellung dargestellt ist.
  • Die Figur 5 zeigt eine analoge Ansicht zu den Figuren 3 und 4, in der die Vorrichtung in der Stellung der Diebstahlsicherung dargestellt ist.
  • Die Figur 6 zeigt einen Querschnitt entlang der Linie 6-6 der in Fig. 7 dargestellten Nockenscheibe und ihres Betätigungsmechanismus.
  • Die Figur 7 zeigt eine Draufsicht auf die Nockenscheibe und, in Transparenz, ihren Betätigungsungsmechanismus.
  • Die Figur 8 zeigt eine doppelte Draufsicht (8A) auf die Nockenscheibe und eine Vorderansicht (8B) des mit der Betätigungsmutter der Nockenscheibe fest verbundenen Betätigungszapfens.
  • Die Figur 9 zeigt einen Querschnitt der Nockenscheibe entlang der Linie 9-9 aus Figur 10.
  • Die Figuren 11 bis 14 zeigen Draufsichten auf die Nockenscheibe und auf ihren mit der Mutter fest verbundenen Betätigungszapfen, die die aufeinanderfolgenden Phasen eines Übergangs aus der entriegelten Stellung in die verriegelte Stellung zeigen.
  • Die Fig. 15 bis 17 zeigen analoge Ansichten zu den Fig. 11 bis 14, die eine Übergangssequenz aus der verriegelten Stellung in die diebstahlsichere Stellung zeigen.
  • Die Fig. 18 und 19 zeigen analoge Ansichten zu den vorausgegangenen Figuren und illustrieren die Rückkehr der Nockenscheibe aus der in Fig. 17 gezeigten Stellung der Diebstahlsicherung in ihre in Fig. 11 dargestellte entriegelte Stellung.
  • Die in den Zeichnungen dargestellte Vorrichtung ist dafür bestimmt, ein Schloß, insbesondere das Türschloß eines Kraftfahrzeuges zu verriegeln und enthält in der Kombination die folgende Elemente:
  • a) einen Elektromotor 1, der eine umkehrbare Schraube 2 über eine Kupplung 3 und eine Verzahnung 4 und 5 in Drehbewegung versetzen kann. Die Schraube 2 durchquert eine Mutter 6, die in einer Nut eines Schlittens 7 gleitet, der mit einem inneren Verriegelungshebel 17 über einen Arm 9 verbunden ist, der an dem Schlitten angelenkt ist und eine Welle 27 trägt;
  • b) eine Nockenscheibe 10, die schwenkbar um eine Welle A gelagert ist, die mit einem Gehäuse 18 verbunden ist, das die vorgenannten Organe sowie die Bauteile der eigentlichen Vorrichtung enthält. Auf dieser Nockenscheibe 10 sind Rampen a, b, c vorgesehen, auf denen ein Betätigungselement 14 gleiten kann, das hier aus einem Zapfen besteht, der fest mit der Mutter 6 verbunden ist. Bei einer translatorischen Verschiebung des Zapfens 14 auf den Rampen der Nockenscheibe 10 wird diese um die Welle A geschwenkt. Die Verschiebung in positiver Richtung (in den Fig. 4-6 nach rechts) oder in negativer Richtung des die Mutter 6 tragenden Schlittens hängt von der Drehrichtung des Motors 1 ab;
  • c) eine Kinematik 11, 12, 31, 13 für die Verbindung zwischen der Nockenscheibe 10 einerseits und einem inneren Verriegelungshebel 17 und einem inneren Öffnungshebel 20 andererseits;
  • d) elastische Mittel für den Rückzug der Mutter 6 in ihre Ausgangsstellung am Grund der Nut des Schlittens 7, die aus einer Kompressionsfeder 8 bestehen, die die Mutter 6 in der Nut hält. Der Motor 1, der sich in trigonometrischer Richtung dreht, bewegt die mit dem Rad 5 fest verbundene Schraube 2 im Uhrzeigersinn und verschiebt den Schlitten 7 und die Mutter 6 in positiver Richtung. Wenn der Schlitten die Endstellung erreicht, drückt die Mutter 6 die Schraubenfeder 8 in den Grund der Nut des Schlittens und gleitet in dieser bis zu einem Schienenanschlag. In dieser Position verriegelt der Schlitten 7 mechanisch den Mechanismus des Türschlosses;
  • e) die Rampen a, b, c sind so profiliert, daß sie den Übergang aus einer entriegelten Stellung der vorgenannten Hebel 17 und 20 in eine verriegelte Stellung oder umgekehrt erlauben, und dann den Übergang aus der verriegelten Stellung in eine Stellung der Diebstahlsicherung, in der mit Hilfe der genannten Kinematik der innere Verriegelungshebel 17 ausgekoppelt ist, wodurch er außer Betrieb gesetzt wird, und der innere Öffnungshebel 20 wird blockiert, und schließlich den Übergang aus der Stellung der Diebstahlsicherung in die entriegelte Stellung.
  • Um diese Funktionen zu ermöglichen, ist die Nockenscheibe 10 mit einer ersten und einer zweiten Nase d und e versehen, die entsprechend profilierte Rampen aufweisen, die in einem Abstand angeordnet sind, der den Einschub dazwischen des Betätigungszapfens 14 erlaubt. Der um die Welle 27 drehbare Hebel 17 und der von der gleichen Welle angetriebene Hebel 21 bilden einen Zusammenbau, der fähig ist, einen Zapfen 28 des Gestänges 13 scherend zu erfassen. Mit Hilfe eines zugeordneten Teils 22 nimmt der Hebel 21 eine bistabile Position ein und der Hebel 17 wird mittels einer Torsionsfeder 23 gehalten.
  • Die Kinematik für die Verbindung zwischen der Nockenscheibe 10 und den beiden vorgenannten Hebeln 20, 17 enthält einen an der Nockenscheibe 10 angelenkten Hebel 11, ein in einem Langloch 47 des Hebels angelenktes erstes Gestänge 12, um es letzterem zu erlauben, gegen das Gestänge 12 zu gleiten, ein zweites mit dem ersten Gestänge 12 drehfest verbundenes Gestänge 31, das an einem Arm 13 angelenkt ist, welcher die Stifte 28, 26 für die Auskupplung des inneren Verriegelungshebels 17 und die Verriegelung des inneren Öffnungshebels 20 trägt, wenn sich der Zapfen 14 und die Nockenscheibe 10 in der Stellung der Diebstahlsicherung befinden. Die Gestänge 12 und 31 sind durch die Welle 30 drehfest miteinander verbunden.
  • Der in Fig. 2 gezeigte Mechanismus, der auf einem Deckel 40 montiert ist, paßt sich dank der den Deckel 40 durchquerenden Wellen 27 und 30 der Oberseite des Gehäuses 18 für die Betätigung der in Fig. 1 gezeigten Diebstahlsicherung an.
  • In die Nockenscheibe 10 ist eine erste geneigte Rampe a eingebracht, die sich von einer Kante der Nockenscheibe erstreckt und durch eine Kerbe f verlängert wird, in die der Zapfen 14 eingreifen kann. Die Nockenscheibe besitzt außerdem eine zweite gneigte Rampe b, die an die Kerbe f anschließt und sich von dieser zu der der ersten Rampe a gegenüberliegenden Seite erstreckt, wobei die Rampe b eine konvexe Form mit einem geeigneten Krümmungsradius hat.
  • Schließlich weist die Nockenscheibe 10 eine dritte konvexe Rampe c auf, die gegenüber der Rampe b und der Kerbe f angeordnet ist, aber einen unterschiedlichen Krümmungsradius besitzt. Die beiden Nasen d, e sind einerseits zwischen der Rampe c und andererseits zwischen den Rampen a, b und der Kerbe f angeordnet.
  • Diese Nasen d und e haben eine Höhe, die etwa halb so groß ist, wie die Höhe der Rampen a, b, c (Fig. 9). Sie haben Außenprofile, die so beschaffen sind, daß sie ein Gleiten eines Endteils h des Zapfens 14 erlaubt, der einen breiteren Teil k verlängert, der auf den Rampen a, b oder c gleiten kann (Fig. 8A, 8B, 9). Der Zapfen 14 besitzt auf diese Weise zwei Stufen (h, k), die jeweils eine besondere Geometrie besitzen, um sich korrekt gegen die Rampen a, b, c und die Nasen d, e bewegen zu können, um die Nockenscheibe 10 in die eine oder andere Richtung zu schwenken. Die beiden Nasen d und e stehen also nur mit der oberen Stufe h des Vorsprungs 14 in Kontakt, während die Rampen a, b, c sowohl die obere Stufe h als auch die untere Stufe k berühren. Die Nasen d und e haben zwei Oberflächen d1 und e1, die gegenüber der Kerbe f der Rampe b geneigt sind und von zwei weiteren Oberflächen d2, e2 verlängert werden, die, wie in den Fig. 10 bis 17 dargestellt, nach unten gerichtet sind. Die Nase e ist mit einer gegenüber der Fläche d2 angeordneten Fläche e3 versehen. Schließlich wird die konvexe Rampe c in Richtung der Welle A durch eine geradlinige Rampe c 1 verlängert.
  • Nachstehend wird mit Bezug auf die Fig. 10 bis 17 die Reihenfolge der Funktion der Vorrichtung beschrieben.
  • 1. Übergang aus der entriegelten Stellung in die verriegelte Stellung (Fig. 11 bis 14 und 3 - 4)
  • In der entriegelten Stellung (Fig. 11) liegt der Zapfen 14 an der Rampe c1 an. Der Arm 13 befindet sich in der in Fig. 2 gezeigten Stellung, in der der interne Öffnungshebel 20 betätigt werden kann. Der Arm 13 ist über seinen Stift 28 zwischen den Hebeln 17 und 21 eingerastet, was die Einkupplung des inneren Verriegelungshebels 17 erlaubt, während der Stift 26 nicht mit der Gabel 24 in Eingriff steht.
  • Der Benutzer versetzt dem Motor 1 einen vorprogrammierten Impuls, um den Zapfen 14, wie in den Fig. 3 und 11 gezeigt, nach rechts zu bewegen. Die obere Stufe h und die untere Stufe k des Zapfens 14 gleiten auf der ersten Rampe a und schwenken die Nockenscheibe 10 entgegen dem Uhrzeigersinn um die Welle A, bis der Zapfen 14 in den Grund der Kerbe f eingreift (Fig. 12). Die Mutter 6 treibt in ihrer translatorischen Bewegung in positiver Richtung den Schlitten 7 an, der den Arm 9 und den Hebel 17 schwenkt und die Feder 8 ist dann maximal zusammengedrückt (Fig. 4). Während ihrer Schwenkbewegung treibt die Mutter 6 den Hebel 11 translatorisch an und das Langloch 46 dieses Hebels gleitet gegenüber seiner Anlenkung 47 auf dem Gestänge 12, jedoch mit einem Hub, der nicht ausreicht, um die Winkelposition dieses Gestänges zu verändern (Fig. 4).
  • Wenn der Motor 1 nicht mehr gespeist wird, entspannt sich die Feder 8 und zieht automatisch den Zapfen 14 in den Grund der Nut 45 des Schlittens 7 in die verriegelte Stellung zurück (Fig. 13 - 14). Bei diesem Rückzug nach hinten tritt der obere Teil h des Zapfens 14 mit der Fläche d1 in Kontakt und gleitet zwischen den Innenflächen d2, e3 der Nasen d, e, wodurch eine zusätzliche Schwenkbewegung der Nockenscheibe 10 in der gleichen Richtung wie vorher ausgelöst wird. In der Endstellung kommt der äußerste Teil h des Vorsprungs zwischen den beiden Nasen zum Stillstand. Die Schwenkbewegung der Nockenscheibe 10 aus ihrer in Fig. 11 gezeigten Stellung in die in Fig. 14 gezeigte Stellung verursacht eine Verschiebung des Hebels 11 und bringt den Anlenkzapfen 47 mit dem Grund des Langloches 46 in Kontakt.
  • Diese Bewegung verursacht jedoch keine Verschiebung der Gestänge 12, 31 und des Rückzughebels 13. Auf diese Weise bleibt der Stift 28 zwischen den Hebeln 17 und 21 eingerastet und der innere Öffnungshebel 20 bleibt frei.
  • Wenn man aus dieser verriegelten Stellung in die entriegelte Stellung übergehen will, versetzt man dem Motor 1 einen Impuls, der in entgegengesetzter Richtung zu dein ersten Impuls verläuft und der äußerste Teil h und der angrenzende Teil k des Zapfens 14 gleiten auf der Rampe c (Fig. 19), um auf der Rampe c1 die Verriegelungsstellung einzunehmen (Fig. 11 und 3).
  • 2. Übergang aus der verriegelten Stellung in die diebstahlsichere Stellung (Fig. 14 bis 17)
  • Ausgehend von der verriegelten Position (Fig. 14) versetzt man dem Motor 1 einen zweiten Impuls in der gleichen Richtung. Dadurch bewegt sich der Zapfen 14 in positiver Richtung nach rechts in der Fig. 15 und tritt mit der Vorderkante der Rampe b am Rand der Kerbe f in Kontakt, wodurch die Schwenkbewegung der Nockenscheibe 10 in der gleichen Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn wie vorher ausgelöst wird. Da der Motor 1 nun nicht mehr gespeist wird, zieht die Feder 8 automatisch die Mutter 6 mit ihrein Zapfwn 14 in den Grund der Nut 45 des Schlittens 7 zurück. Der äußerste Teil h des Zapfens 14 gleitet dann auf der Fläche e1 der Nase e, um die in Fig. 17 dargestellte Stellung einzunehmen und die Nockenscheibe 10 weiter zu schwenken. So befindet sich schließlich der Teil h des Zapfens 14 in Kontakt mit der Fläche e2.
  • Die beiden sukzessiven Winkelbewegungen der Nockenscheibe 10 aus der in Fig. 14 gezeigten Stellung in die in Fig. 17 gezeigte Stellung steuern über die Kinematik 11, 12, 31, 13 die Funktion der Diebstahlsicherung der Vorrichtung.
  • Tatsächlich treibt die Drehbewegung der Nockenscheibe 10 (Fig. 15 bis 17) den Hebel 11 so an, daß die Welle 47 am Grund des Langloches 46 anliegt und der Hebel 11 die mit der Welle 30 fest verbundenen Gestänge 12, 31 in ihre in Fig. 5 gezeigte Stellung schwenkt. Diese Schwenkbewegung zieht den Hebel 13 nach sich, dessen Stift 28 sich von dein Hebel 17 und der Gabel 21 läst und dessen Stift 26 in der Gabel 24 einrastet, wodurch der Hebel 20 blockiert und der innere Verriegelungshebel 17 ausgekuppelt wird, wodurch die innere Öffnungsvorrichtung außer Betrieb gesetzt wird.
  • In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß der Schlitten 7 während dem Übergang aus der Verriegelungsstellung in die diebstahlsichere Stellung stationär bleibt.
  • 3. Übergang aus der diebstahlsicheren Stellung in die entriegelte Stellung (Fig. 17 bis 19)
  • Ausgehend von der diebstahlsicheren Stellung (Fig. 17) versetzt man dem Motor 1 einen Impuls, um den Zapfen 14 in negativer Richtung gegen die Rampe c zu bewegen. Das Gleiten des äußersten Teils h des Zapfens l4 auf der Rampe c schwenkt die Nockenscheibe 10 in einer Richtung (Uhrzeigersinn), die derjenigen entgegengesetzt ist, die sie in ihre diebstahlsichere Stellung gebracht hat (Fig. 18 und 19). Nach dem Gleiten auf der Rampe c kommt der Zapfen 14 auf der Rampe c1 in der entriegelten Stellung zum Stillstand (Fig. 11).
  • Gleichzeitig wurde die Kinematik 11, 12, 31, 13 betätigt um den inneren Öffnungshebel 20 von dem Stift 26 zu lösen und den inneren Verriegelungshebel 17 durch den Stift 28 einzukuppeln.
  • Die vorstehend beschriebene Vorrichtung ist mit einem System der Diebstahlsicherung versehen, das die Vorrichtung für die Verriegelung des Türschlosses nicht blockiert, das jedoch mittels einer geeigneten Kinematik die gleichzeitige Auskuppelung des inneren Verriegelungshebels 17 und des inneren Öffnungshebels 20 steuert. Dieses System der Diebstahlsicherung wird durch die Nockenscheibe 10 im Laufe ihrer Drehbewegung um die Welle A gesteuert.
  • Wie bereits angegeben, ist es möglich, das Türschloß normal mit einem Schlüssel aus seiner in Fig. 17 gezeigten diebstahlsicheren Stellung zu entriegeln. Mit Hilfe des zwischen dem Schlitten 7 und dem Verriegelungshebel 17 angeordneten Verbindungsarm 9 erlaubt die Betätigung mit einem Schlüssel dieses Hebels, den Schlitten 7, das heißt den Zapfen 14, die Mutter 6, die Nockenscheibe 10 und die Kinematik 11, 12, 31, 13 aus der diebstahlsicheren Stellung in die entriegelte Stellung zu bewegen, die es erlaubt, das Türschloß zu öffnen.
  • Im Falle eines Ausfalls der Elektrik des Motors bringt dies einen wesentlichen Vorteil gegenüber der aus dem vorgenannten französischen Patent bekannten Vorrichtung und gegenüber solchen Vorrichtungen, die für einen solchen Fall einen zusätzlichen komplexen Notriegel erfordern.
  • Nach einer Ausführungsvariante der Vorrichtung ist es möglich, die Betätigung der Auskupplung des Verriegelungshebels 17 und des inneren Öffnungshebels 20 zu vereinfachen, indem man die schwenkbare Nockenscheibe 10 direkt auf den Hebel des Türschlosses einwirken läßt. Die Nockenscheibe 10 ist dann direkt mit dem inneren Verriegelungshebel 17 verbunden und ein Element für die Verriegelung des inneren Öffnungshebels ist drehf est mit der Nockenscheibe verbunden.

Claims (6)

1. Eine Verriegelungsvorrichtung für ein Türschloß, insbesondere für das Türschloß eines Kraftfahrzeuges, das folgendes umfaßt:
a) einen Elektromotor (1) für die Drehung einer umkehrbaren Schraube (2), die eine gegen Drehbewegung blockierte Mutter (6) durchguert und in einem Schlitten (7) gleiten kann, der von der Schraube durchquert wird, sowie Mittel für die Verbindung der Betätigung zwischen dem Schlitten (7) und einem Hebel (17) für die interne Verriegelung des Türschlosses;
b) elastische Mittel (8) für den Rückzug der Mutter (6) in ihre Ausgangsstellung nach einer axialen Verschiebung in einer ihrer translatorischen Richtungen auf der Schraube (2):
dadurch gekennzeichnet, daß sie folgendes aufweist:
c) eine Nockenscheibe (10), die schwenkbar um eine Welle (A) gelagert ist, die mit einem Gehäuse (18) verbunden ist, das die vorgenannten Elemente enthält, und auf der Rampen (a, b, c) vorgesehen sind, auf denen ein Zapfen (14) gleiten kann, der die Schwenkbewegung der Nockenscheibe ermöglicht, wobei dieser Betätigungszapfen mit der Mutter (6) fest verbunden ist, die durch die Einschaltung des Motors (1) translatorisch in eine Richtung oder die entgegengesetzte Richtung verschoben wird;
d) eine Kinematik (11, 12, 31, 13) für die Verbindung zwischen der Nockenscheibe (10) einerseits, dem Hebel (17) für die interne Verriegelung und einem Betätigungshebel (20) für die interne Öffnung andererseits;
e) wobei die Rampen (a, b, c) der Nockenscheibe (10) ein Profil aufweisen, das mit Hilfe der Kinematik den Übergang aus einer entriegelten Stellung der vorgenannten Hebel (20, 17) in eine verriegelte Stellung oder umgekehrt erlaubt, und sodann den Übergang aus der verriegelten Stellung in eine diebstahlsichere Stellung, in der mit Hilfe der Kinematik der interne Verriegelungshebel (17) ausgekuppelt und außer Betrieb gesetzt und der interne Öffnungshebel (20) blockiert wird und schließlich der Übergang aus der diebstahlsicheren Stellung in eine entriegelte Stellung ermöglicht wird, und
f) die Kinematik für die Verbindung zwischen der Nockenscheibe (10) und den beiden vorgenannten Hebeln (20, 17) einen an der Nockenscheibe (10) angelenkten Hebel (11) aufweist, sowie ein erstes Gestänge (12), das in einem Langloch (47) dieses Hebels angelenkt ist, um es diesem zu ermöglichen, gegenüber dem Gestänge (12) zu gleiten, sowie ein zweites Gestänge (31), das mit dem ersten Gestänge (12) drehfest verbunden und an einem Arm (13) angelenkt ist, welcher die Stifte (28, 26) für die Auskupplung des internen Verriegelungshebels (17) und die Verriegelung des internen Öffnungshebels (20) trägt, wenn der Zapfen (14) und die Nockenscheibe (10) sich in der diebstahlsicheren Stellung befinden.
2. Eine Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekeknnzeichnet, daß die Nockenscheibe (10) mit ersten und zweiten profilierten Nasen (d, e) versehen ist, die in einem Abstand angeordnet sind, der den Einschub dazwischen eines profilierten Betätigungszapfens (14) erlauben, der das mit der Mutter (6) fest verbundene Element bildet, wobei die Position des Zapfens der Verriegelungsstellung des Türschlosses entspricht, und die Nasen zwischen den Rampen der Nockenscheibe (10) angeordnet sind.
3. Eine Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekekennzeichnet, daß in die Nockenscheibe (10) eine erste geneigte Rampe (a) eingebracht ist, die durch eine Kerbe (f) verlängert wird, in die der Zapfen (14) für die Betätigung der Nockenscheibe (10) nach einem ersten Übergang aus der entriegelten Stellung in positiver Richtung unter einem Impuls des Motors (1) eingreifen kann, wonach, bei abgestelltem Motor, die elastischen Mittel (8) für den Rückzug der Mutter (6) und des Zapfens (14) den letzteren automatisch zwischen die beiden Nasen (d, e) in verriegelter Stellung führen.
4. Eine Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekekennzeichnet, daß die Nockenscheibe (10) eine zweite gekrümmte Rampe (b) aufweist, die an die Kerbe (f) auf deren der ersten Rampe (a) gegenüberliegenden Seite anschließt, gegen die der durch den Motor (1) in einem zweiten Lauf aus der verriegelten Stellung in der gleichen positiven Richtung, wie während des ersten Laufes angetriebene Zapfen (14) gleiten kann, wobei die Rückzugsmittel (8) nach Abstellung des Motors automatisch den Zapfen (14) gegen eine (e) der Nasen in die diebstahlsichere Stellung führen.
5. Eine Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe (10) eine dritte gekrümmte Rampe (c) aufweist, die weitgehend gegenüber der zweiten Rampe (b) angebracht ist, zu der sie in einem vorbestimmten Abstand angeordnet ist, wobei die Nasen (d, c) zwischen der ersten und der zweiten Rampe (a, b) einerseits und der dritten Rampe (c) andererseits angeordnet sind und der Zapfen (14) auf der dritten Rampe (c) in einem dritten Lauf in negativer Richtung durch Betätigung des Motors (1) in entgegengesetzter Richtung gleiten kann, wobei die Nockenscheibe (10) so lange geschwenkt wird, bis sie sich in die entriegelte Stellung zurückbewegt.
6. Eine Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekekennzeichnet, daß die Rückzugsmittel für die Mutter (6) eine Feder (8), die während einem Verriegelungshub zusammengedrückt wird, aufweisen, die zwischen der Mutter und dem Boden eines Schlittens (7) angeordnet ist, der diese Mutter enthält und der von der Schraube (2) durchquert wird, und daß der Schlitten (7) mechanisch mit dem internen Verriegelungshebel (17) zum Beispiel durch einen Arm (9) verbunden ist, der einerseits an dem Schlitten und andererseits um eine Welle (27) angelenkt ist, die von dem Gehäuse (18) getragen wird.
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