DE68905932T2 - Automatische regeleinrichtung des verbrennungsluft- und gasdurchflusses fuer ein gasheizgeraet. - Google Patents

Automatische regeleinrichtung des verbrennungsluft- und gasdurchflusses fuer ein gasheizgeraet.

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    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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  • Direct Air Heating By Heater Or Combustion Gas (AREA)
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf ein Gasheizgerät und insbesondere auf eine automatische Regeleinrichtung des Verbrennungsluft- und Gasdurchflusses in diesem Gerät, um dessen optimalen Wirkungsgrad unter allen Arbeitsbedingungen zu gewährleisten.
  • Da man unter dem Ausdruck "Gasheitgerät" vorzugsweise aber nicht ausschließlich die Gaskessel versteht, wird im Laufe der nachfolgenden Beschreibung der Einfachheit halber auf die letzteren Bezug genommen. Derartige Gaskessel sind bekannt und werden in den meisten Fällen zum Erhitzen von Wasser verwendet, das sowohl ein Heizgerät mit Radiatoren als auch die verschiedenen sanitären Einrichtungen, mit denen die mit solchen Gaskesseln versehenen Wohnungen ausgestattet sind, versorgt.
  • Die Gaskessel konnen mit einem natürlichen oder mechanischen Abzug funktionieren. Im letzteren Fall sind diese mit einem Saugventilator versehen, um die Verbrennungsgase zu einem Kamin zu befördern.
  • Das bei diesen Kesseln auftretende Problem besteht darin, eine möglichst kontinuierliche und reguläre Regelung des Brenngasdurchsatzes zu den Gaskesselbrennern in Abhängigkeit von der Änderung des Wärmebedarfes des Kessels zu erhalten.
  • Bei Gaskesseln, die mit einem Ventilator fur die Abgabe der Verbrennungsgase ausgestattet sind, ist dieser Saugventilator üblicherweise von der Art mit einer feststehenden Drehgeschwindigkeit und dieses Merkmal gestattet es nicht, den Kessel bei jeder beliebigen Arbeitsbedingung in seiner Höchstleistung auszunutzen, weil der Abzug, der von dem mit einer festen Geschwindigkeit sich drehenden Absaugventilator erzeugt wird, konstant ist und sich deshalb bei einer Änderung des Wärmebedarfs durch den Benutzer nicht verändert.
  • Die DE-A 3 401 665 beschreibt ein automatisches Regel gerät für den Brennluft- und Gasdurchfluß in einem Gasheizgerät, versehen mit einem Saugventilator für die Verbrennungsgase und bestehend aus einem Steuermittel zur Steuerung der Umdrehungszahl des Saugventilators in Abhängigkeit von der gewünschten Wassertemperatur, einer pneumatischen Kreisleitung und einem darin angeordneten Wandler zur Regelung des Brenngases und des Brenngasregelventils. In diesem Fall ist das Drosselelement eine in einer im Rauchkanalauslaß vorgesehenen dünnen Wand angebrachte Bohrung, wodurch eine mögliche Wirbel- und Schmutzbildung verursacht und demzufolge die Einstelloperation nachteilig beeinflußt werden kann. Des weiteren gestattet die darin vorgesehene pneumatische Kreisleitung kein elastisches Ansprechen des Wandlers.
  • Aufgabe der Erfindung ist deshalb die oben genannte automatische Regeleinrichtung des Verbrennungsluft- und Gasdurchflusses in einem Gasheizgerät zu verbessern.
  • Erfindungsgemäß ist die automatische Regeleinrichtung des Verbrennungsluft- und Gasdurchflusses für ein Gasheizgerät mit einem Verbrennungslufteinlaß und einem Rauchkanalauslaß und versehen mit einem Saugventilator für den Rauchkanal und bestehend aus einem Steuermittel zum Steuern der Umdrehungszahl des Saugventilators in Abhängigkeit von der gewünschten Wassertemperatur, einer pneumatischen Kreisleitung, einem in dieser Kreisleitung angeordneten Drosselelement und einem darin angebrachten Wandler zum Steuern eines Verbrennungsgasdosierventils dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselelement ein Venturirohr ist, das Venturirohr in dem Verbrennungslufteinlaß angeordnet ist und die pneumatische Kreisleitung sich von dem Venturihals über den Wandler zum Boden der Verbrennungskammer erstreckt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine Sonde zum Messen der Wassertemperatur im Heizgerät vorgesehen und die ihr Signal an einen Drehzahlregler für den Saugventilator abgibt, um die Umdrehungszahl des letzteren bei Anderung der Wassertemperatur zu variieren.
  • Die Erfindung wird nun im einzelnen anhand einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben und in der anliegenden Zeichnung veranschaulicht, die lediglich als Beispiel dient und daher nicht als einschränkend zu betrachten ist; in der einzigen Figur ist die pneumatische Kreisleitung zum Steuern der Offnung des Verbrennungsgasventils in Abhängigkeit der Umdrehungszahl des Ventilators mit dem Dosierwandler in vergrößerter Darstellung schematisch veranschaulicht.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist ein Gaskessel schematisch dargestellt, in diesem Fall ein Gaswasserheizgerät bestehend aus einer Verbrennungskammer 1, in deren unterem Teil der Brenner 2 angeordnet ist, der über das Dosierventil 3 mit Brenngas gespeist wird. Oberhalb dem Brenner 2 ist ein Wärmeaustauscher 4 für den Austausch der Wärme zwischen Verbrennungsgas und dem flüssigen Wärmeträger vorgesehen. Die obere Wand der Verbrennungskammer 1 weist einen Auslaß 9 auf, in dem ein Zentrifugalsaugventilator 5 angeordnet ist, der das verbrannte Gas in der Verbrennungskammer 1 längs dem mit den Pfeilen 11 angezeigten Weg ansaugt und zum Auslaß 12 abführt. Der Zentrifugalsaugventilator 5 ist mit einer elektronischen Steuervorrichtung 6, beispielsweise ein Triac, versehen, die die Drehzahl des Motors von dem Saugventilator 5 steuert.
  • Ein herkömmliches Potentiometer zum Steuern der Wärmeleistung und wie üblicherweise in Heißwasser erzeugenden Kesseln dieser Art verwendet hat die Funktion, die Umdrehungszahl des Saugventilators 5 und demzufolge den Brenngasdruck zu den Düsen des Brenners 2 in Abhängigkeit von der geforderten Leistung des Heizgerätes vorzugeben, um die vom Kessel geforderte Heizleistung zu liefern. Die Anzahl der Umdrehungen des Saugventilators 5, wenn der Kessel das Wasser für sanitäre Zwecke erhitzt, ist von dieser Position unabhängig.
  • Die Brennluft wird vom Einlaß 10 in Richtung der Pfeile 13 angesaugt und wird durch ein Venturirohr, insgesamt mit 7 bezeichnet, gepresst und dann nach unten in die Verbrennungskammer geleitet, um die Brennerflamme zu speisen. Von dem Venturirohrhals wird eine pneumatische Kreisleitung abgeleitet, der aus der mit der Verbrennungskammer 1 verbundenen Leitung 8 gebildet ist. In die den pneumatischen Steuerkreis bildende Leitung 8 ist ein Dosierwandler 14 vor dem Einlaß in die Verbrennungskammer 1 eingefügt, der direkt auf das Dosierventil 3 für das Brenngas wirkt, indem er das Ventil in Abhängigkeit der Druckdifferenz, die auf beide Seiten des Dosierwandlers 14 einwirkt, öffnet bzw. schließt.
  • In der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform, hat der Dosierwandler eine Membrane 16, die das Gehäuse 15 des Wandlers 14 in zwei Kammern mit veränderlichem Volumen 17, 18 unterteilt. Es könnte aber auch ein pneumatischer Wandler anderer Art, beispielsweise ein Kolbenwandler oder irgendein beliebiger Wandler sein. Die Kammer 18 wird dem Druck p1 in der Verbrennungskammer 1 und die Kammer 17 dem in dem Venturirohr 7 erzeugten und in der Leitung 8 herrschenden Druck p2 ausgesetzt. Ist der Druck p2 in der Leitung 8 geringer als der Druck p1 in der Verbrennungskammer, dann schließt das Gasventil 3 und umgekehrt, ist der Druck p2 in der Leitung 8 höher als der Druck p1 in der Verbrennungskammer, dann öffnet das Gasventil 3.
  • Im Kessel ist eine elektronische Steuerzentrale vorgesehen, die üblicherweise aus einem Temperaturwähler für sanitäres Wasser und ein Temperaturwähler für Heißwasser, die herkömmlicher Art und daher nicht weiter veranschaulicht sind. Ferner ist eine Steuerzentrale für die Flamme vorgesehen, die ebenfalls von herkömmlicher Art und daher nicht weiter veranschaulicht ist.
  • Die Arbeitsweise des Gaskessels mit dem Zentrifugalsaugventilator zum Ansaugen der Verbrennungsgase und der erfindungsgemäßen automatischen Regeleinrichtung ist folgende.
  • Soll der Kessel angeheizt werden, verursacht der Saugventilator 5 ein Ansaugen in der Verbrennungskammer 1 und demzufolge ein Vakuum, während er gleichzeitig über den Rauchkanalauslaß 12 die durch den Wärmeaustauscher 4 strömenden Verbrennungsgase ausstößt, die durch den Wärmeaustauscher 4 strömen, der das den Radiatoren des Heizgerätes zuzuführende Wasser erhitzt.
  • Durch das Ansaugen über den Saugventilator 5 erfolgt ein Ansaugen der Brennluft von außen über den Lufteinlaß 10 und läßt ihn durch das Venturirohr 7 strömen. Die angesaugte Luft erzeugt im Venturirohr ein Vakuum, das über die Leitung 8 auf den Dosierwandler 14 einwirkt, dessen Membrane 16 in Abhängigkeit von der Druckdifferenz zwischen den Kammern 17 und 18 von Wandler 14 den Öffnungsgrad des Gasventils 3 steuert. Je höher also die Geschwindigkeit des Saugventilators 5 ist, um so größer ist der Brenngasbedarf und umgekehrt ist es in dem Fall einer geringen Umdrehungszahl des Venilators.
  • Deshalb ist es offensichtlich, daß bei einer Änderung der Drehgeschwindigkeit des Saugventilators in Abhängigkeit von den Wärmebelastungen des Kessels eine Regelung der Menge der angesaugten Brennluftströmung und des Gasstroms zum Brenner erhalten wird. Die Sonde in der Warmwasserleitung dient zum Messen der Wassertemperatur im Kessel und zur Weiterleitung der Information über diese Temperatur an die Steuerzentrale. Beim Erhitzen des Wassers gibt die Sonde wie bereits erwähnt ein Signal an die Steuerzentrale ab, die ein Steuersignal an den Regler 6 der Umdrehungsgeschwindigkeit des Saugventilators sendet, der seine Geschwindigkeit reduziert und sich den geänderten Temperaturbedingungen anpaßt. Dieses Verfahren wird solange wiederholt, bis die Wassertemperatur den vorgegebenen Wert erreicht hat, d.h. der Saugventilator reduziert seine Umdrehungsgeschindigkeit beim Zunehmen der Wassertemperatur. Die Temperatur von sanitärem und Heißwasser kann unabhängig gewählt und gesteuert werden. Vorzugsweise ist nur eine Sonde vorhanden, die die Wassertemperatur der Hauptleitung oder der Heizungsleitung mit der vorgegebenen Temperatur von Wasser für die sanitären Einrichtungen oder mit der vorgegebenen Temperatur des Heizgerätes in Abhängigkeit der gewünschten Benutzung vergleicht. Die durch die erfindungsgemäße Einrichtung vorgenommene Regelung steuert den Saugventilator in der Weise, daß eine Änderung seiner Umdrehungszahl erfolgt und somit eine Änderung der Brenngasströmung zum Brenner 2, um die Wassertemperatur auf dem vorgegebenen Wert zu halten. Wenn daher die Temperatur reduziert wird, erhöhen sich die Umdrehungen des Ventilators und wenn die Temperatur erhöht wird, verringern sich die Umdrehungen des Ventilators.
  • Aus dem Vorgehenden sind die Vorteile leicht verständlich, die ein Gaskessel, der mit der erfindungsmäßigen Einrichtung ausgestattet ist, bietet und die wie folgt zusammengefaßt werden können.
  • 1. Zuverlässigkeit der Abhangigkeit des Brennluftstroms vom Brenngasstrom, um die Kesselleistung und die vorgegebenen Temperatur des ausfließenden Wassers für den Benutzer über den gesamten Variationsbereich der durch den Kessel vorgesehenen Wärmeleistung konstant zu halten.
  • 2. Aufrechterhaltung der Kesselleistung auf einen höchst möglichen Wert bei Änderung der Umdrehungsgeschwindigkeit des Saugventilators einerseits und andererseits durch die Regulierung der genauen Luftmenge über die pneumatische Regeleinrichtung.
  • 3. Innere Sicherheit des Systems, weil beide Ströme (Luft und Gas) in einem engen Verhältnis zueinander arbeiten.
  • 4. Zuverlässigkeit insofern als der Kessel stets mit einer hohen und konstanten Leistung in Abhängigkeit von den Anforderungen des Benutzers und mit einem Hygieneindex innerhalb verordnungsmäßig festgesetzten Grenzen unter allen beliebigen Betriebsbedingungen arbeitet.

Claims (4)

1. Automatische Regeleinrichtung des Verbrennungsluft- und Gasdurchflusses für ein Gasheizgerät mit einem Verbrennungslufteinlaß (10) und einem Rauchkanalauslaß (12) und versehen mit einem Saugventilator (5) für den Rauchkanal, einem Steuermittel zum Steuern der Umdrehungszahl des Saugventilators in Abhängigkeit von der gewünschten Wassertemperatur, einer pneumatischen Kresileitung (7, 8, 14), einem in dieser Kreisleitung angeordneten Drosselelement (7) und einem darin angebrachten Wandler (14) zum Dosieren des Verbrennungsgases, der das Verbrennungsgasdosierventil (3) steuert, dadurch gekennzeichnet, daß
- das Drosselelement (7) ein Venturirohr ist,
- das Venturirohr in dem Verbrennungslufteinlaß (10) angeordnet ist und
- die pneumatische Kreisleitung (7, 8, 14) sich von dem Venturihals über den Wandler (14) zum Boden der Verbrennungskammer (1) erstreckt.
2. Automatische Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sonde zum Messen der Wassertemperatur an der Abgabeseite des Heizgerätes vorgesehen ist und die ihr Signal an einen Drehzahlregler (6) für den Saugventilator (5) abgibt.
3. Automatische Regeleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugventilator (5) mit einem Triac zum Steuern der Drehzahl des Ventilatormotors versehen ist.
4. Automatische Regeleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rauchkanalauslaß (12) und der Verbrennungslufteinlaß (10) koaxial angeordnet sind.
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