DE68905948T2 - Vorrichtung zur geschwindigkeitsmessung. - Google Patents

Vorrichtung zur geschwindigkeitsmessung.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Geschwindigkeitsmessung. Das Verfahren und die Vorrichtung werden z.B. zur Messung der Geschwindigkeit eines Fahrzeuges über dein Boden, d.h. der Bodengeschwindigkeit verwendet.
  • Eine bekannte Technik zur Messung der Bodengeschwindigkeit eines Fahrzeuges verwendet Querbeziehungen zwischen den Ausgängen bzw. den Ausgangsgrößen von zwei Sensoren. Jeder Sensor weist ein lichtempfindliches Element, z .B. einen Fototransistor auf, das im Brennpunkt einer konvexen Linse angeordnet ist. Die Sensoren sind in Längsrichtung des Fahrzeuges auf Abstand voneinander angeordnet, wobei die optischen Achsen der Linsen vertikal verlaufen. Während der Bewegung des Fahrzeuges empfangen die Sensoren reflektiertes Licht von dem gleichen Weg entlang dem Boden, jedoch mit einer Zeitverzögerung zwischen der Zeit, zu der der erste Sensor jede Stelle des Weges abbildet bzw. wahrnimmt, und der Zeit, zu der der zweie Sensor jede Stelle des Weges abbildet bzw. wahrnimmt. Durch Querbeziehungen zwischen den Ausgängen bzw. Ausgangsgrößen der beiden Sensoren läßt sich die Zeitverzögerung finden und die Bodengeschwindigkeit aus der Zeitverzögerung und dem bekannten Abstand der Sensoren berechnen.
  • Die Querbeziehung-Technik ist genau und zuverlässig und wird nicht durch Wechsel der Höhe der Sensoren über dem Boden berührt, wie sie z.B. durch die normale Bewegung des Fahrzeuges in seiner Aufhängung verursacht wird. Jedoch verlangt die Querbeziehung-Technik sehr viel Berechnung,was sie teuer, langsam und ungeeignet für Geschwindigkeitsmessungen an Bord eines Fahrzeuges, insbesondere für Antiblockiergeräte macht.
  • Eine weitere bekannte Technik zur Messung der Bodengeschwindigkeit eines Fahrzeuges ist in Fig. 1 der beigefügten Zeichnung gezeigt und umfaßt eine Linse 1, welche den Boden oder eine Straßenoberfläche 2 auf einem Fotodetektor 3 abbildet, und zwar durch den räumlichen Filter 4, der unmittelbar vor dem Fotodetektor 3 angeordnet ist. Das Ausgangssignal des Fotodetektors ist einer Sinuswelle einer Frequenz angenähert, die der räumlichen Frequenz Fs des räumlichen Filters 4 und der Geschwindigkeit v relativ zu der Straßenoberfläche 2 proportional ist, vorausgesetzt, daß die Höhe der Linse 1 über der Straßenoberfläche 2 im wesentlichen konstant ist. Ein praktischer Nachteil dieser Technik ist, daß die Höhe sich wesentlich ändert. Die Proportionalitätskonstante ist gleich B/H, wobei B der Abstand zwischen der Linse 1 und dem Filter 4 ist und H die Höhe der Linse über der Straßenoberfläche ist. Auch muß die Linse eine große Öffnung, z.B. einen Durchmesser von ungefähr 30 mm haben und muß die fotoempfindliche Oberfläche des Fotodetektors relativ groß sein, was die Verwendung relativ teuerer Bestandteile verlangt. Die Bestandteile müssen vor der Verwendung genau positioniert und/oder genau kalibriert werden, was die Herstellung unbequem und teuer macht. Eine Anwendung dieser Art ist in der DE-A-2450439 gezeigt.
  • Einige dieser Nachteile sind durch die Anordnung überwunden, die in Fig. 2 der beigefügten Zeichnung dargestellt ist. Bei dieser Anordnung werden statt eines einzigen großen Fotodetektors und eines gesonderten räumlichen Filters zwei ineinandergreifende Reihen 10 von Fotodetektoren verwendet und diese sind mit den invertierenden und nichtinvertierenden Eingängen eines Differentialverstärkers 11 verbunden, um so die gleiche Funktion zu verwirklichen. Jede Reihe ist mit einem Vorverstärker 12, 13 versehen, um das Signalniveau anzuheben. Um die Geschwindigkeitsmessung unabhängig von der Höhe zu machen, ist zwischen der Linse 1 und den Reihen 10 im Brennpunkt der Linse ein optischer Schlitz 14 vorgesehen. Die Grundfrequenz f des rohen, d.h. unverarbeiteten Signals Sr am Ausgang des Differentialverstärkers 1 ist dann gegeben durch:
  • f = (A/F).Fs.V, wobei A der Abstand zwischen dem Schlitz 14 und den Reihen 10 ist, F die Brennweite der Linse 1 ist und Fs und v weiter oben definiert sind.
  • Fig. 2 stellt eine weitere mögliche signalverarbeitende Einrichtung dar, die einen Vergleicher 15 zur Erzeugung eines Rechtecksignal-Ausganges Ss und einen Frequenz-Spannung-Umwandler 16 umfaßt, der ein Ausgangssignal Sv schafft, dessen Spannung die gemessene Geschwindigkeit wiedergibt.
  • Obwohl das Vorhandensein des Schlitzes 14 die Anordnung gemäß Fig. 2 unempfindlich gegen Änderungen der Höhe macht, vermindert der Schlitz 14 die Menge an Licht ganz erheblich, das von der Straßenoberfläche 2 auf die Reihen 10 von Fotodetektoren reflektiert wird. Dies vermindert das Signal/Störung-Verhältnis des Ausgangssignals der Reihen Stark und verlangt wieder die Verwendung einer großen und kostspieligen Linse 1. Ein Ausgleich für den Verlust an Licht läßt sich schaffen, indem die Intensität der Flächenbeleuchtung gesteigert wird, indem z.B. starke Lichtquellen 17, 18 vorgesehen werden. Dies steigert jedoch die Kosten des Systems wesentlich und macht die Zuverlässigkeit des Systems von der Zuverlässigkeit und der Lebensdauer der Lichtquellen abhängig. Diese Anordnung hat auch noch den Nachteil, daß die verschiedenen Bestandteile in der genauen Beziehung zueinander angeordnet sein müssen.
  • DE-A-2342696 zeigt eine Anordnung, bei der Licht durch zwei Sätze von Schlitzen über Spiegel auf zwei Fotodetektoren gerichtet wird. Es ist eine Vielzahl von Lichtwegen durch die Schlitze und Spiegel gegeben. Jeder Lichtweg erstreckt sich durch einen Schlitz des vorderen Satzes und einen Schlitz des zweiten Satzes und wird dann durch die ersten und zweiten Spiegel gesteuert, bevor er einen der Fotodetektoren erreicht.
  • Gemäß der Erfindung ist vorgesehen eine Vorrichtung zur Geschwindigkeitsmessung, mit einer Vielzahl von Fotodetektoren in einer Anordnung zum Empfangen von Licht von einander folgenden Bereichen einer zusammenwirkenden Oberfläche, wobei die Fotodetektoren in einem ersten Satz und in einem zweiten Satz angeordnet sind und die Fotodetektoren des erstens Stazes zum Sehen alternierender Bereiche der zusammenwirkenden Oberfläche angeordnet sind, und mit einer Einrichtung zur Bildung der Differenz zwischen einem kombinierten Ausgang des ersten Satzes und Fotodetektoren und einem kombinierten Ausgang des zweiten Satzes von Fotodetektoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Fotodetektoren zum Empfang von Licht angeordnet sind, das von den einander folgenden Bereichen zu den Fotodetektoren entlang im wesentlich parallelen Wegen verläuft.
  • Es ist somit möglich, auf die große und teuere abbildende Linse, wie sie bei vorbekannten Anordnungen verwendet wird, zu verzichten. Eine Beleuchtung der zusammenwirkenden Oberfläche, z.B. des Bodens, ist normalerweise notwendig; weil keine Notwendigkeit zur Verwendung eines Schlitzes gegeben ist, um die Geschwindigkeitsmessung unabhängig von der Höhe zu machen, ist es jedoch nicht notwendig, die intensive Beleuchtung zu verwenden, die bei Anordnungen der in Fig. 2 gezeigten Art nötig ist. Weil die Fotodetektoren die Oberfläche entlang parallelen Lichtwegen sehen, haben Änderungen der Höhe der Fotodetektoren relativ zu Oberfläche keine Auswirkung auf die Geschwindigkeitsmessung. Die Geschwindigkeit wird durch die Frequenz des Ausgangssignals der differenzbildenden Einrichtung wiedergegeben und diese Frequenz ist dem Produkt der räumlichen Frequenz der Fotodetektoren und der Geschwindigkeit der Relativbewegung zwischen den Fotodetektoren und der Oberfläche gleich. Normalerweise sind die Fotodetektoren in gleichmäßig beabstandeten Reihen zur Messung der Bewegungsgeschwindigkeit angeordnet und in diesem Fall ist die räumliche Frequenz gleich dem Reziproken des Abstandes zwischen benachbarten Fotodetektoren. Es sind jedoch auch andere Konfigurationen möglich, indem z. B. die Fotodetektoren entlang einem Kreisbogen angeordnet sind, um Drehgeschwindigkeiten zu messen.
  • Vorzugsweise spricht jeder Fotodetektor auf Licht an, das parallel zu dem Lichtweg in einem prismatischen Strahl verläuft. Auf diese Weise sieht jeder Fotodetektor einen Bereich der Oberfläche, der unabhängig von der Höhe über der Oberfläche von konstanter Gestalt und Fläche ist und der sich nicht mit irgendeinem anderen, von einem anderen Fotodetektor gesehenen Bereich überlappt. Das Ausgangssignal der differenzbildenden Einrichtung ist somit vollständig unabhängig von Änderungen in der Höhe. Dies läßt sich erreichen, indem jeder Fotodetektor als ein fotoempfindlicher Umwandler eingerichtet ist, der am Brennpunkt einer Sammel-Linse angeordnet ist. Es ist jedoch in der Praxis schwierig, die Lichtempfindlichkeit von einem Fotodetektor auf einen prismatischen Strahl zu beschränken und die Konvergenz oder Divergenz des Strahles kann ohne Gefährdung der Unabhängigkeit der Geschwindigkeitsmessung von der Höhe toleriert werden. Vorzugsweise überlappen sich die von den Fotodetektoren gesehenen Bereiche bei keiner Höhe, die in der Praxis voraussichtlich auftritt. Jedoch ist das nicht wesentlich für eine korrekte Wirkungsweise und eine Überlappung von gesehenen Bereichen ist an sich zulässig. Es ist für die gesehenen Bereiche wesentlich, daß sie nicht identisch sind. Das zulässige Maß an Überlappung hängt von der besonderen Konfiguration der Vorrichtung, der Oberfläche und anderen Faktoren ab und läßt sich für die jeweiligen Verhältnisse liecht feststellen.
  • Vorzugsweise ist vor jedem Fotodetektor ein optischer Schlitz angeordnet. Solche Schlitze sind eine brauchbare Hilfe zur Begrenzung des Strahls des Fotodetektors und brauchen jedoch nicht so klein zu sein, daß sie die Menge an empfangenem Licht wesentlich beschränken und daß sie besondere Maßnahmen erforderlich machen, um eine ausreichende Beleuchtung der Oberfläche zu schaffen.
  • Um unerwünschte, durch Seitenlappen der räumlichen Filterung verursachte Signalkomponenten im Ausgangssignal der differenzbildenden Einrichtung zu vermeiden, werden die individuellen Beiträge bzw. Abgaben durch die Fotodetektoren auf die kombinierten Ausgänge so gewichtet, daß die Abgaben zu den mittleren Fotodetektoren relativ zu den endseitigen Fotodetektoren betont werden. Dies läßt sich, wenn optische Schlitze vorgesehen sind, erreichen, indem die Schlitze der mittleren Fotodetektoren weiter bzw. breiter gemacht werden als die Schlitze der endseitigen Fotodetektoren. Bei einer anderen Ausführungsform ist dies erreicht, indem eine grössere Verstärkung auf die Ausgangssignale der mittlere Fotodetektoren angewendet wird als auf die der endseitigen Fotodetektoren.
  • Die differenzbildende Einrichtung umfaßt vorzugsweise einen Differentialverstärker. Der Ausgang des Differentialverstärkers ist vorzugsweise mit dem Eingang eines Bandpaßfilters verbunden, dessen Ausgang mit dem Eingang eines Vergleichers verbunden ist. Eine solche Signalverarbeitung ergibt rechtwinkelige Wellen bzw. Rechtecksignale, die für ein Zählen oder eine andere Verarbeitung bequem sind. Ein Frequenz-Spannung-Umwandler wird an den Ausgang des Vergleichers angeschlossen, um ein Signal zu schaffen, dessen Niveau der Geschwindigkeit proportional ist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigt
  • Fig. 1 und 2 jeweils schematisch eine vorbekannte Vorrichtung zur Geschwindkeitsmessung,
  • Fig. 3 schematisch eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Geschwindigkeitsmessung und
  • Fig. 4a und 4b jeweils einen Schaltkreis als Teil der Vorrichtung gemäß Fig. 3.
  • Die in Fig. 3 gezeigte Vorrichtung ist dazu bestimmt, die Bodengeschwindigkeit eines Fahrzeuges zu messen, z.B. bei Antigleit- bzw. Antiblockier-Bremssystemen oder bei Anwendungen einer Wegstreckenführung. Es ist ein Boden 20 vorgesehen und ein Fahrzeug mit einer durch einen Pfeil angegebenen Geschwindigkeit v vorgesehen.
  • Die Vorrichtung umfaßt einen Kasten 21, dessen untere Seite mit einer Vielzahl von Schlitzen 22 versehen ist, die sich quer zur Bewegungsrichtung des Fahrzeuges erstrecken. Abgesehen von den Schlitzen 22 ist der Kasten lichtdicht. Hinter jedem der Schlitze 22 ist ein Fotodetektor angeordnet, der eine Sammel-Linse 23 und einen Fototransistor 24 aufweist, der am Brennpunkt der Sammel-Linse 23 angeordnet ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform sind zehn Fotodetektoren vorgesehen, von denen jedoch der Klarheit wegen in Fig. 3 nur sechs gezeigt sind. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist jeder der Fototransistoren 24 und jede der Linsen 23 durch ein Gerät der Typennummer OP843 gebildet, das auf dem Markt zugänglich ist. Die Linse 23 ist einstückig aus Kunststoff und der lichtempfindliche Bereich des Fototransistors 24 ist am Brennpunkt angeordnet.
  • Die Fotodetektoren sind in einer linearen Reihe angeordnet, die sich parallel zur Bewegungsrichtung des Fahrzeuges erstreckt. Die Fotodetektoren und die Schlitze 22 haben einen gleichmäßigen Abstand voneinander und ein Abstand von 8 mm hat sich als zufriedenstellend erwiesen. Die Weiten bzw. Breiten der Schlitze 22 liegen zwischen 1 und 5 mm und sind z.B. alle gleich. Um jedoch die Wirkungen der Gleitlappen des räumlichen Filters, das durch die Schlitze und die Fotodetektoren gebildet ist, zu entfernen, ändern sich die Weiten der Schlitze von einem Minimalwert der Schlitze an den beiden Enden der Reihe zu einem Maximalwert der Schlitze in der Mitte. Zum Beispiel haben im Fall von zehn Fotodetektoren das innere Paar von Schlitzen eine Weite von 5 mm, der nächste Schlitz in jeder Richtung eine Weite von 4 mm usw.,so daß der Schlitz an jedem Ende eine Weite von 1 mm hat.
  • Die Fotodetektoren sind so angeordnet, daß die optischen Achsen der Linsen 23 zueinander parallel sind und sich vertikal abwärts erstrecken, wenn die Vorrichtung im Fahrzeug angebracht ist. Wegen der Größe der empfindlichen Bereiche der Fototransistoren 24, reagieren die Fotodetektoren nicht nur auf Licht, das parallel zu den optischen Achsen verläuft, sondern auch auf Licht, das entlang konvergierenden Wegen innerhalb eines Strahls verläuft, wie es durch die "Lichtkonen" 25 angedeutet ist. Das Ausmaß jedes Strahls ist nur durch das optische System definiert, das den Schlitz 22 und die Linsen 25 vor jedem Fototransistor 24 umfaßt. Die Anordnung ist derart, daß für alle Höhen der unteren Fläche des Licht-Kastens 21 über dem Boden 20, die gewöhnlich in der Praxis, d.h. im Rahmen des Ausmaßes der vertikalen Bewegung des Fahrzeuges an seiner Aufhängung auftreten, die Fotoelektroden sich nicht überlappende Gebiete bzw. Bereiche der Bodenfläche sehen, die gleichmäßig beabstandet sind und einander in Bewegungsrichtung des Fahrzeuges folgen.
  • Die Fotodetektoren sind in zwei Sätzen angeordnet, deren erster an einen Vorverstärker 26 und deren zweiter an einen Vorverstärker 27 angeschlossen ist. Der erste Satz von Fotodetektoren umfaßt abwechselnde Fotodetektoren in Bewegungsrichtung des Fahrzeuges und der zweite Satz umfaßt die übrigen Fotodetektoren, die daher mit den Fotodetektoren des ersten Satzes abwechseln.
  • Die Ausgänge der Verstärker 26 und 27 sind an invertierende und nicht-invertierende Eingänge eines Differentialverstärkers 28 angeschlossen, dessen Ausgang ein Signal ähnlich einer Sinuswelle erzeugt, wenn die Vorrichtung in Gebrauch ist und das Fahrzeug in Bewegung ist. Dieses Signal wird in einem Bandpaßfilter 29 gefiltert, dessen Ausgangssignal einem Vergleicher 30 zugeführt wird, der ein rechtwinkeliges bzw. Rechteckwellen-Ausgangssignal erzeugt. Das Ausgangssignal des Vergleichers 30 wird einem Frequenz-Spannung-Umwandler 31 zugeführt. Der Ausgang des Vergleichers 30 wird für Zählwecke genützt, z.B. um eine digitale Anzeige der Geschwindigkeit zu schaffen, und der Ausgang des Umwandlers 31 wird zum Betrieb einer analogen Spannungsanzeige genutzt.
  • Die Anordnung der Fotodetektoren vermeidet die Notwendigkeit teuerer optischer Systeme und ist bezüglich der Herstellung nicht bedenklich. Die mit den Fototransistoren einheitlichen Linsen 23 genügen zusammen mit den Schlitzen 22, um die Strahlen der Fotodetektoren zu bestimmen, und es ist nur notwendig sicherzustellen, daß die Fotodetektoren so angeordnet sind, daß sie vertikal abwärts durch den entsprechenden Schlitz 22 sehen. Diese Anordnung läßt sich leicht und billig herstellen, da die Fotodetektoren relativ billige Standardkomponenten sind. Die wirksamen Öffnungen der Fotodetektoren sind relativ groß und es besteht, obwohl normalerweise eine Bodenbeleuchtung nötig ist, keine Notwendigkeit zu besonderen Einrichtungen, um eine intensive Beeuchtung der Bodenoberfläche zu schaffen.
  • Fig. 4a verdeutlicht die Fototransistoren 24 und die Vorverstärker 26 und 27. Die Kollektoren der Fototransistoren des ersten Satzes sind an einen Anschluß 40 angeschlossen, um eine positive Versorgungsspannung zu erhalten. Die Emitter der Fototransistoren 24 sind miteinander verbunden und über einen Lastwiderstand 41 an eine gemeinsame Versorgungsleitung angeschlossen, die in der Zeichnung als Bodenverbindung gezeigt ist. Die Emitter der Fototransistoren sind auch an den nicht-invertierenden Eingang des Operationsverstärkers angeschlossen, der den Vorverstärker 26 bildet und der als eine Verstärkungs-Trennstufe-Einheit angeordnet ist, wobei deren Ausgang an den invertierenden Eingang angeschlossen ist. Der zweite Satz von Fototransistoren ist mit einem Lastwiderstand 42 versehen und diese Transistoren und der Vorverstärker 27 sind in der gleichen Weise verbunden wie bei dem ersten Satz von Fototransistoren.
  • Die Ausgänge der Vorverstärker 26 und 27 sind an die invertierenden bzw. nicht-invertierenden Eingänge des Differentialverstärkers 28 angeschlossen, wie es in Fig. 4b gezeigt ist. Der Differentialverstärker umfaßt einen Operationsverstärker 50, Widerstände 51 bis 54 und Kondensatoren 55 und 56.
  • Der Ausgang des Operationsverstärkers 50 ist an den Bandpaßfilter 29 angeschlossen. Der Bandpaßfilter 29 umfaßt einen Operationsverstärker 60, dessen nicht-invertierender Eingang an die gemeinsame Versorgungsleitung angeschlossen ist und dessen invertierender Eingang über eine Reihenschaltung eines Kondensators 61 und eines Widerstandes 63 an den Ausgang des Operationsverstärkers angeschlossen ist und durch eine Parallelschaltung eines Widerstandes 62 und eines Kondensators 64 an den Ausgang des Operationsverstärkers angeschlossen ist.
  • Der Vergleicher 30 umfaßt einen integrierten Vergleicher- Schaltkreis 65, dessen invertierender Eingang an den Ausgang des Bandpaßfilters 29 angeschlossen ist. Der Ausgang des integrierten Schaltkreises 65 ist über einen Lastwiderstand 66 an die positive Versorgungslinie und über eine Serienschaltung von Widerständen 67 und 68 an die gemeinsame Versorgungsleitung angeschlossen. Der nicht-invertierende Eingang ist an die Verbindungsstelle zwischen den Widerständen 67 und 68 angeschlossen und diese Einrichtung schafft einige Hysterese in der Wirkung des Vergleichers, was die Stabilität der Operation sichert.
  • Es gibt zwei mögliche Ausgangseinrichtungen, die von der jeweils gewünschten Wirkungsweise abhängen. In einem Fall ist die Vorrichtung dazu gedacht, ein Impulssignal zu erzeugen, z.B. für Zählzwecke, um eine digitale Anzeige der Geschwindigkeit zu erzeugen; dann ist der Ausgang von dem Vergleicher 30 an einen nicht gezeigten Frequenzzähler angeschlossen. In einem alternativen Fall oder zusätzlich ist die Vorrichtung dazu gedacht, ein Signal zu erzeugen, dessen Spannung der Höhe der Geschwindigkeit entspricht, z.B. um eine analoge Anzeige zu erzeugen; dann ist der Ausgang des Vergleichers 30 an den Frequenz-Spannung-Umwandler angeschlossen, wie es in Fig. 3 gezeigt ist.

Claims (8)

1. Vorrichtung zur Geschwindigkeitsmessung, mit einer Vielzahl von Fotodetektoren (24) in einer Anordnung zum Empfang von Licht von einander folgenden Bereichen einer zusammenwirkenden Oberfläche (20), wobei die Fotodetektoren in einem ersten Satz und in einem zweiten Satz angeordnet sind und die Fotodetektoren (24) des ersten Satzes zum Sehen alternierender Bereiche der zusammenwirkenden Oberfläche angeordnet sind, und mit einer Einrichtung (28) zur Bildung der Differenz zwischen einem kombinierten Ausgang des ersten Satzes von Fotodetektoren (24) und einem kombinierten Ausgang des zweiten Satzes von Fotodetektoren (24), dadurch gekennzeichnet, daß die Fotodetektoren (24) zum Empfang von Licht angeordnet sind, das von den einander folgenden Bereichen zu den Fotodetektoren entlang im wesentlichen parallelen Wegen verläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fotodetektoren (24) als eine gleichmäßig beabstandete lineare Reihe angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Fotodetektor (24) auf Licht anspricht, das in einem prismatischen Strahl verläuft.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Fotodetektor einen fotoempfindlichen Umwandler (24) aufweist, der am Brennpunkt einer Sammel-Linse (23) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vor jedem Fotodetektor (24) ein optischer Schlitz (22) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um die Mitwirkung jedes der Fotodetektoren (24) an den kombinierten Ausgängen des ersten und des zweiten Satzes zu schätzen bwz. zu gewichten.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtung eines mittleren der Fotodetektoren (24) jedes der Sätze größer ist als die Gewichtung der anderen Fotodetektoren (24).
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (22) vor dem mittleren Fotodetektoren (24) weiter sind als die Schlitze vor den anderen Fotodetektoren (24).
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