DE68906603T2 - Vorrichtung zum einbringen eines von einer spule abgewickelten filmendes in ein filmentwicklungsgeraet und ein modul zur benutzung dieser vorrichtung. - Google Patents

Vorrichtung zum einbringen eines von einer spule abgewickelten filmendes in ein filmentwicklungsgeraet und ein modul zur benutzung dieser vorrichtung.

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DE68906603T2 DE8989420230T DE68906603T DE68906603T2 DE 68906603 T2 DE68906603 T2 DE 68906603T2 DE 8989420230 T DE8989420230 T DE 8989420230T DE 68906603 T DE68906603 T DE 68906603T DE 68906603 T2 DE68906603 T2 DE 68906603T2
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    • G03D3/00—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
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    • G—PHYSICS
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    • G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einbringen des freien Endes eines zu entwickelnden Negativfilms in ein Filmentwicklungsgerät, wobei der Film von einer Spule abgewickelt wird, die selbst eine Abrollachse umfaßt. Sie betrifft ebenfalls ein Einführungsmodul für diese Vorrichtung in ein Filmentwicklungsgerät, welches es anschließend gestattet, automatisch das andere Ende dieses Films abzuschneiden, wenn dieser von seiner Spule abgerollt ist und mit dieser verbunden bleibt. Sie betrifft schließlich derart ausgerüstete Filmnegativentwicklungsmaschinen.
  • Bei den bekannten Filmentwicklungseinrichtungen umfaßt die Schneideeinrichtung im wesentlichen mit Scheiden versehene Elektromagnete, die mit Detektoren verbunden sind, um das Vorhandensein eines Filmes festzustellen. Auch wenn diese Einrichtungen in technischer Hinsicht im allgemeinen zufriedenstellend arbeiten, sind sie doch kostspielig und gegenüber äußeren Einflüssen empfindlich. Diese Lösung kann nicht für kostengünstige automatische Entwicklungseinrichtungen eingesetzt werden, die von nicht-erfahrenem Personal bedient werden.
  • In der französischen Patentanmeldung FR-A-2 621 709 ist eine mechanisch zufriedenstellende Lösung vorgeschlagen worden, bei der jedoch das Einsetzen des Films für einen nicht-erfahrenen Benutzer noch zu umständlich ist. Die Erfindung behebt diese Probleme.
  • Sie betrifft insbesondere eine Vorrichtung der eingangs genannten Art, die ein einfaches Einsetzen der zu entwickelnden Filmrolle gestattet, ohne daß ein "leader" benötigt wird, der eine gute Dichtheit des gesamten Gerätes gegenüber dem Licht und ein automatisches Schneiden des Films am Ende des Abrollens gewährleistet. Diese Vorrichtung gestattet es außerdem dem nicht-erfahrenen Benutzer, die vorbereitenden Arbeiten vorher außerhalb der Maschine zu tätigen, d.h. zeitlich parallel, woraus sich eine erhebliche Zeiteinsparung ergibt.
  • Diese Vorrichtung dient zum Einbringen des freien Endes eines zu entwickelnden Negativfilms in ein Filmentwicklungsgerät, wobei der Film von einer Spule abgewickelt wird, die selbst eine Abrollachse umfaßt.
  • Die Vorrichtung besteht gemäß der Erfindung aus einer Aufnahme, die aus zwei Schalen gebildet wird, einer oberen Schale und einer unteren Schale, die um eine Achse angelenkt sind, die parallel zur Abrollachse der Spule angeordnet ist, wobei die Aufnahme umfaßt:
  • - eine zylindrische Kammer zur Aufnahme der abzurollenden Spule, die daran zu hindern ist, während des Abrollens des Films zu rotieren,
  • - einen geraden Abschnitt, der einen unteren Bereich und einen oberen Bereich umfaßt, der tangential zur Kammer angeordnet ist und der dazu vorgesehen ist, den Film während seines Abrollens zu führen, mit:
  • . zwei parallelen Führungen zur Führung des Films,
  • . einem ersten Fenster zur Durchführung einer Schneide eines Schneidelementes, wenn der Film vollständig abgerollt ist, und
  • . einem zweiten Fenster zur Durchführung eines Paares von Andruckrollen zur Fortbewegung des Films.
  • Vorteilhafterweise verfügt die Einrichtung über die Merkmale:
  • - daß der Verbindungsabschnitt der unteren Schale zwischen der Kammer und dem unteren Bereich des gerades Abschnittes der Filmführung an jedem seiner Enden der zwei parallelen Führungsschienen einen ersten Vorsprung aufweist, gegen den sich die untere Lippe des Ausgangsbereichs des Films der Spule abstützt,
  • - daß das erste Fenster zur Durchführung der Schneide aus einer Öffnung besteht, die in der unteren Schale vorgesehen ist, und über eine Ausnehmung in der oberen Schale verfügt,
  • - daß die untere Seite der unteren Schale eine Ausnehmung aufweist, die dazu vorgesehen ist, das Ende eines Auslösers der Schneide aufzunehmen, und
  • - daß die untere Schale, die die zylindrische Kammer umfaßt, die die abzurollende Spule aufnimmt, in der Umgebung der Schwenkachse einen zweiten Vorsprung aufweist, der dazu vorgesehen ist, die Spule während des Abrollens zu blockieren, wobei die Kammer mit dem unteren Abschnitt des geraden Abschnittes, der an der Kammer befestigt ist, verbunden ist, und nacheinander das erste Fenster zur Durchführung der Schneide, eine Aufnahme, die nach unten ausgerichtet ist und das zweite Fenster zur Durchführung eines Rollenpaares aufweist, und daß
  • - die obere Schale, die in der bestimmten Achse angelenkt ist, den oberen Bereich des geraden Abschnittes umfaßt, der parallel zum unteren Bereich angeordnet ist, auf diesen aufgeklippt wird und eine Aufnahme umfaßt, die in Hohlform in Bezug auf das erste Fenster ausgestaltet ist, und über ein Fenster verfügt, welches gegenüber dem zweiten Fenster angeordnet ist.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Modul zur Einführung dieser Einrichtung, die mit einer Filmspule geladen ist, in eine Filmentwicklungsvorrichtung. Dieses Modul umfaßt:
  • - ein gegenüber dem Licht dichtes Gehäuse,
  • - ein erstes Paar von auskoppelbaren Filmandrucksrollen mit einer Antriebsrolle, die durch einen Motor bewegt wird, und mit einer Gegenandrucksrolle,
  • - ein zweites Paar von Antriebsrollen, die durch den besagten Motor synchron angetrieben werden, um den abgerollten Film in das Filmentwicklungsgerät zu ziehen, und
  • - einem Abschneider.
  • Gemäß der Erfindung umfaßt
  • - das Modul weiterhin eine eingangs beschriebene Einrichtung,
  • - wobei das Gehäuse einen angelenkten Deckel umfaßt und dazu vorgesehen ist, die Einrichtung aufzunehmen und zu positionieren,
  • - daß das erste Rollenpaar dazu vorgesehen ist, nach der Schließung des Deckels in dem zweiten Fenster der Einrichtung angeordnet zu werden, wobei die Antriebsrolle in dem festen Abschnitt des Gehäuses angeordnet ist, und die Gegenandrucksrolle auf der inneren Seite des Deckels befestigt ist, und
  • - daß der Abschneider eine Schlagschere ist, deren Schneide dazu vorgesehen ist, den Film am Ende des Abrollens zu schneiden, indem sie in das erste Fenster der Einrichtung eingreift.
  • Vorteilhafterweise verfügt das Modul über die Merkmale:
  • - daß die Ausgangswelle des Motors über ein freies Rad verfügt, welches einerseits mit Ritzeln zum Antrieb der beiden Paare im Eingriff steht und welches anderseits auskoppelbar ist, wenn das freie Ende des aus der Spule abgerollten Films durch das erste Rollenpaar des Filmentwicklungsgerätes übernommen worden ist,
  • - daß das Ende eines Führungsweges, welches gerade oberhalb des Einführungsbereichs des Filmentwicklungsgerätes angeordnet ist, eine Detektionszelle umfaßt, die es gestattet, den Zeitpunkt zu erfassen, in dem das freie Ende des abgerollten Films durch das erste Rollenpaar der besagten Einheit übernommen worden ist, um den Antrieb abzustellen,
  • - daß die Schneide an einem Schneidenträger befestigt ist, der selber im Anschlag gegen einen Auslöser stößt, und der zum Ende des Abrollens durch eine Bewegung der Einrichtung in der Richtung des Abrollens des Films bewegt wird, wobei das freie Ende des besagten Auslösers, der an einer Achse angelenkt ist, in die Ausnehmung eingreift, welche unterhalb des unteren Abschnitts des geraden Bereichs der unteren Schale vorgesehen ist, und
  • - daß die Einheit ebenfalls verfügt über
  • . eine erste Sicherungseinrichtung, die die Öffnung des Deckels verhindert, wenn der Film abgerollt wird, und
  • . eine zweite Sicherungseinrichtung, die die Bewegung des Schneidenträgers blockiert, wenn der Deckel offen ist.
  • Die Art der Realisierung der Erfindung und die sich daraus ergebenden Vorteile werden einfacher aus dem Ausführungsbeispiel hervorgehen, das in beispielhafter und nicht begrenzender Weise unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert wird. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Aufnahme oder Klammer gemäß der Erfindung in geschlossener Position,
  • Fig. 2 eine weitere perspektivische Darstellung derselben Klammer in offener Position mit eingelegter Spule aber nicht-eingeführten Film, und
  • Fig. 3 eine Schnittansicht eines Einführungsmodules gemäß der Erfindung.
  • Die Klammer oder Aufnahme gemäß der Erfindung, die mit dem Bezugszeichen 1 versehen ist, umfaßt zwei gegossene Schalen, wobei die obere Schale mit dem Bezugszeichen 2 und die untere Schale mit dem Bezugszeichen 3 bezeichnet ist, die um eine Achse 4 an Scharnieren 5 und 6 angelenkt ist, wobei die genannte Achse parallel zur Abrollachse 8 der eingelegten Spule 9 angeordnet ist.
  • Die untere Schale 3 zeigt im Bereich der Achse 4 einen Vorsprung 10, der dazu vorgesehen ist, die Spule 9 zu blockieren, wenn sie in Position eingelegt ist.
  • Die beiden Schalen 2 und 3 begrenzen eine Kammer, die mit dem Bezugszeichen 11 bezeichnet ist, die die Spule des Films aufnehmen soll. Um die Drehung dieser Spule 9 während des Abrollens des Films 12 zu verhindern, verfügt der Verbindungsabschnitt der unteren Schale 3 mit dem geraden Führungsabschnitt des Films 14 über einen Vorsprung 13, gegen den sich die untere Lippe 15 des Bereichs des Films 12 der Spule 9 abstützt. Die beiden Schalen 2 und 3 verlängern sich in zwei geraden Abschnitten mit den Bezugszeichen 14 und 16, die an der Kammer befestigt und dazu vorgesehen sind, den Film 12 während seines Abrollens zu führen. Diese beiden geraden Abschnitte 14 und 16 sind an ihrem Ende zusammengeklippt, um den Film 12 während des Abrollens festzuhalten. Diese beiden Abschnitte 14 und 16 umfassen zu allererst zwei parallele Führungsschienen 17 und 18, auf denen der Film und insbesondere die Mitnahmeperforation abrollt.
  • Gemäß einem Merkmal der Erfindung sind die beiden geraden Abschnitte 14 und 15 mit zwei einander gegenüberliegenden Öffnungen 20 und 21 versehen, die einander gegenüber ein erstes Fenster zur Durchführung der Schneide 30 des Scheidelements bilden, wenn beim Abrollen das Ende des Films 12 erreicht wird. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht dieses Fenster aus einer ersten Öffnung 21, die in dem geraden Abschnitt 14 der unteren Schale 3 vorgesehen ist, während der Abschnitt 16 der oberen Schale 2 über eine Ausnehmung 20 verfügt, die gegenüber von 21 angeordnet ist. Bei einer vereinfachten Ausführungsform kann die Ausnehmung 20 durch eine Aushöhlung oder Aufnahme ersetzt werden. Die geraden Abschnitte 14 und 16 verfügen über zwei weitere einander gegenüberliegenden Öffnungen 22 und 23 zur Durchführung des ersten Paares von Andruckrollen 24 und 25 zum Antrieb und Fortbewegung des Films 12.
  • Die untere Seite des geraden Abschnitts 14 der unteren Schale 3 verfügt über eine Aufnahme 26 zur Aufnahme des Endes 31 eines Auslösers 32 zum Auslösen des Trägers des Schneidelementes 30.
  • Es ist leicht zu verstehen, daß das Einsetzen des Films in die Klammer oder Aufnahme 1 durch nicht-erfahrenes Personal außerhalb des Filmentwicklungsgerätes durchgeführt werden kann. Um dieses durchzuführen, öffnet der Benutzer die Schalen 2 und 3, legt die Spule 9 ein, wobei er sie mit dem Vorsprung 10 und der Ausgangslippe 15 gegen den Vorsprung 13 blockiert. Mit der Hand zieht er danach das freie Ende des Films 12, um den Rand des Films auf die Führungsschienen 17 und 18 zu bringen, bis daß das Ende des Films 12 diese leicht berührt.
  • Er führt dann die Aufnahme 1 in das Einführungsmodul ein, welches mit dem Bezugszeichen 40 in der Fig 3 des Filmentwicklungsgerätes 60 versehen ist
  • Dieses Modul 40 umfaßt ein Gehäuse 41, das gegenüber einfallendem Licht dicht ausgestaltet ist. Dieses ist mit einem Deckel 42 verschlossen, der in dem Punkt 43 angelenkt ist. Dank einiger Vorsprünge oder Positionierstifte 33 und 34, die am Ende der Führungsschienen 17 und 18 zu diesem Zweck angeordnet sind, wird die Aufnahme innerhalb des festen Abschnittes 41 des Einführungsmoduls 40 angeordnet. Die gegenüberliegende Andruckrolle 25, die mit einer Feder 35 versehen ist, ist an dem Deckel 42 befestigt.
  • Die Ausgangswelle 37 eines Antriebsmotors 36 verfügt über ein frei laufendes Rad 38, das einerseits mit einem Zahnkranz 39 mit der Antriebsrolle 24 des ersten Rollenpaares und andererseits gleichzeitig mit zwei anderen Andruckrollen 44 und 45 verbunden ist, die synchron mit den Rollen 24, 25 angetrieben werden, um den abgerollten Film 12 in den Führungsweg 46 des Films bis zur Entwicklungseinheit 60 vorzuschieben. In Nachbarschaft zum Ende 47 dieses Weges 46 ist ein Detektor 48 angeordnet, der es gestattet, den Zeitpunkt festzustellen, zu dem das freie Ende des abgerollten Films 12 von dem ersten Rollenpaar 61, 62 des Filmentwicklungsgerätes 60 erfaßt wird. Dann wird der Motor 36 gestoppt und daraufhin die Bewegung der Rollen 24, 44 und 45.
  • Das Schneideorgan umfaßt einen Auslöser 32, der im Punkt 50 angelenkt ist, und dessen Ende 31, wie bereits gesagt, in der zu diesem Zweck vorgesehenen Ausnehmung 26 angeordnet ist. Dieser Auslöser 32 wirkt mit einem Anschlag 51 und einem Schneidträger 30 zusammen, der mit einer Feder 52 versehen ist und über einen Gegenanschlag 53 verfügt. Das Ende des Schneidträgers 30 umfaßt eine Schneide, die eine Schlagschere 30 bildet.
  • Nach dem Einlegen des Films, d.h. mit der Aufnahme entsprechend der in der Fig. 1 dargestellten Stellung, wird diese in das Einführungsmodul eingelegt, und der Benutzer schließt den Deckel 42. Dabei wird automatisch die Gegenandruckrolle 25 das Ende 12 des abzurollenden Films ergreifen. Nicht dargestellte Sicherheitseinrichtungen verhindern die Öffnung des Deckels 42, während der Film 12 abgerollt wird, und andere Sicherheitseinrichtungen blockieren die Bewegung des Scheidträgers 30, während der Deckel 42 offen ist.
  • Das Verschließen des Deckels 42 startet automatisch den Motor 36. Das erste Rollenpaar 24 und 25 bewegt den Film bis zum zweiten Rollenpaar 44 und 45, von dem er während des Weges 46 ergriffen wird. Wenn er das Paar 61 und 62 erreicht, stoppt der Detektor 48 den Motor 36 und der Film wird von der Entwicklungseinheit 60 übernommen und fortgeführt. Am Ende des Abrollens, da das andere Ende des Films 12 an der Abrollwelle 8 befestigt ist, erfolgt eine longitudinale Zugbewegung entsprechend in der Richtung des Pfeils T. Diese bewirkt eine Bewegung der Aufnahme nach rechts und daraufhin ein Verschwenken des Auslösers 32, der die Schneide 30 freisetzt, die so das Ende des Films abschneiden kann.
  • Eine entsprechende Vorrichtung gestattet das Scharfmachen des Messers 30 während der Öffnung des Deckels 42.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist insbesondere von einfacher Konstruktion und kann von nicht-spezialiertem Personal bedient werden. Darüber hinaus gestattet sie das Laden von Spulen oder Filmen in der Aufnahme außerhalb der Maschine selbst, woraus sich ein größerer Zeitgewinn ergibt.
  • Daher kann diese Vorrichtung vorteilhafterweise bei automatischen Entwicklungsmaschine für Filme benutzt werden und gleichermaßen bei kombinierten Entwicklungsmaschinen für Filme und photographische Abzüge.

Claims (1)

1. Vorrichtung zum Einbringen des freien Endes eines zu entwickelnden Negativfilms (12) in ein Filmentwicklungsgerät (60), wobei der Film von einer Spule (9) abgewickelt wird, die selbst eine Abrollachse (8) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Aufnahme (1) besteht, die aus zwei Schalen gebildet wird, einer oberen Schale (2) und einer unteren Schale (3), die um eine Achse (4) angelenkt sind, die parallel zur Abrollachse (8) der Spule (9) angeordnet ist, wobei die Aufnahme (1) umfaßt:
- eine zylindrische Kammer (11) zur Aufnahme der abzurollenden Spule (9), die daran zu hindern (10) ist, während des Abrollens des Films (12) zu rotieren,
- einen geraden Abschnitt, der einen unteren Bereich (14) und einen oberen Bereich (16) umfaßt, der tangential zur Kammer (11) angeordnet ist und dazu vorgesehen ist, den Film (12) während seines Abrollens zu führen, mit:
. zwei parallelen Führungen (17, 18) zur Führung des Films (12),
. einem ersten Fenster (20, 21) zur Durchführung einer Schneide eines Schneidelementes (30), wenn der Film (12) vollständig abgerollt ist, und
. einem zweiten Fenster (22, 23) zur Durchführung eines Paares von Andruckrollen (24, 25) zur Fortbewegung des Films (12).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsabschnitt der unteren Schale zwischen der Kammer (11) und dem unteren Bereich (14) des gerades Abschnittes der Filmführung an jedem seiner Enden der zwei parallelen Führungsschienen (17, 18) einen ersten Vorsprung (13) aufweist, gegen den sich die untere Lippe des Ausgangsbereichs (15) des Films (12) der Spule (9) abstützt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Fenster (20, 21) zur Durchführung der Schneide (30) aus einer Öffnung (21) besteht, die in der unteren Schale (3) vorgesehen ist, und über eine Ausnehmung (20) in der oberen Schale (2) verfügt.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Seite der unteren Schale (3) eine Ausnehmung (26) aufweist, die dazu vorgesehen ist, das Ende eines Auslösers (32) der Schneide (30) aufzunehmen.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
- die untere Schale (3), die die zylindrische Kammer (11) umfaßt, die die abzurollende Spule (9) aufnimmt, in der Umgebung der Schwenkachse (4) einen zweiten Vorsprung (10) aufweist, der dazu vorgesehen ist, die Spule (9) während des Abrollens zu blockieren, wobei die Kammer mit dem unteren Abschnitt (14) des geraden Abschnittes, der an der Kammer (11) befestigt ist, verbunden ist, und nacheinander das erste Fenster (21) zur Durchführung der Schneide (30), eine Aufnahme (26), die nach unten ausgerichtet ist und das zweite Fenster (23) zur Durchführung eines Rollenpaares aufweist, und daß
- die obere Schale (2), die in (4) angelenkt ist, den oberen Bereich (16) des geraden Abschnittes umfaßt, der parallel zum unteren Bereich (14) angeordnet ist, auf diesen aufgeklippt wird und eine Aufnahme umfaßt, die in Hohlform in Bezug auf das erste Fenster (21) ausgestaltet ist, und über ein Fenster (22) verfügt, welches gegenüber dem zweiten Fenster (23) angeordnet ist.
6. Modul zur Einführung des freien Endes eines zu entwickelnden Negativfilms (12) in ein Filmentwicklungsgerät (60), mit:
- einem gegenüber dem Licht dichten Gehäuse (41),
- einem ersten Paar von auskoppelbaren Filmandrucksrollen mit einer Antriebsrolle (24), die durch einen Motor (36) bewegt wird, und mit einer Gegenandrucksrolle (25),
- einem zweiten Paar von Antriebsrollen (44, 45), die durch den besagten Motor (36) synchron angetrieben werden, um den abgerollten Film (12) in das Filmentwicklungsgerät (60) zu ziehen, und
- einem Abschneider (30, 53),
dadurch gekennzeichnet, daß
- das Modul über eine Einrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 verfügt,
- daß das Gehäuse (41) einen angelenkten (43) Deckel (42) umfaßt und dazu vorgesehen ist, die Einrichtung (1) aufzunehmen und zu positionieren,
- daß das erste Rollenpaar (24, 25) dazu vorgesehen ist, nach der Schließung des Deckels (42) in dem zweiten Fenster (22, 23) der Einrichtung (1) angeordnet zu werden, wobei die Antriebsrolle (24) in dem festen Abschnitt des Gehäuses angeordnet ist, und die Gegenandrucksrolle (25) auf der inneren Seite des Deckels (42) befestigt ist, und
- daß der Abschneider (30, 53) eine Schlagschere ist, deren Schneide (30) dazu vorgesehen ist, den Film am Ende des Abrollens zu schneiden, indem sie in das erste Fenster (20, 21) der Einrichtung (1) eingreift.
7. Modul nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangswelle (37) des Motors (36) über ein freies Rad (38) verfügt, welches einerseits mit Ritzeln (39) zum Antrieb der beiden Paare (24, 25 - 44, 45) im Eingriff steht und welches anderseits auskoppelbar ist, wenn das freie Ende des aus der Spule (9) abgerollten Films (12) durch das erste Rollenpaar (61, 62) des Filmentwicklungsgerätes (60) übernommen worden ist.
9. Modul nach Anspruch 6 oder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (47) eines Führungsweges (46), welches gerade oberhalb des Einführungsbereichs des Filmentwicklungsgerätes (60) angeordnet ist, eine Detektionszelle (48) umfaßt, die es gestattet, den Zeitpunkt zu erfassen, in dem das freie Ende des abgerollten Films (12) durch das erste Rollenpaar (61, 62) der besagten Einheit (60) übernommen worden ist, um den Antrieb (36) abzustellen.
9. Modul nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide an einem Schneidenträger (30) befestigt ist, der selber im Anschlag (51, 53) gegen einen Auslöser (32) stößt, und der zum Ende des Abrollens durch eine Bewegung der Einrichtung (1) in der Richtung des Abrollens des Films bewegt wird, wobei das freie Ende (31) des besagten Auslösers (32), der an einer Achse (50) angelenkt ist, in die Ausnehmung (26) eingreift, welche unterhalb des unteren Abschnitts (14) des geraden Bereichs der unteren Schale (3) vorgesehen ist.
10. Modul nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
- daß eine erste Sicherungseinrichtung die Öffnung des Deckels verhindert, wenn der Film (12) abgerollt wird, und
- daß eine zweite Sicherungseinrichtung die Bewegung des Schneidenträgers (30) blockiert, wenn der Deckel (42) offen ist.
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