DE68909314T2 - Werkzeug für Entrindungsmaschinen mit einem rotierenden Ring. - Google Patents

Werkzeug für Entrindungsmaschinen mit einem rotierenden Ring.

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DE68909314T2
DE68909314T2 DE89850175T DE68909314T DE68909314T2 DE 68909314 T2 DE68909314 T2 DE 68909314T2 DE 89850175 T DE89850175 T DE 89850175T DE 68909314 T DE68909314 T DE 68909314T DE 68909314 T2 DE68909314 T2 DE 68909314T2
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L1/00—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
    • B27L1/04—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor by rubbing the trunks in rotating drums
    • B27L1/05—Drums therefor
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B1/00—Devices for securing together, or preventing relative movement between, constructional elements or machine parts

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Description

    Technisches Feld der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeug für Ringrotor- Entrindungsmaschinen, umfassend eine in einem Rotor einer derartigen Maschine drehbar gelagerte Achse, einen mit der Achse verbundenen und im Winkel dazu sich erstreckenden Halter und einen gebogenen Schwenkarm, der an seinem ersten, freien Ende eine Schneidkante trägt und an seinem entgegengesetzten Ende durch eine Schraubverbindung mit dem Halter lösbar verbunden ist.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Bei Entrindungswerkzeugen nach dem Stand der Technik, beispielsweise der in der schwedischen Patentschrift 7712802-3 beschriebenen Art, verursacht die Schraubverbindung zwischen der Schwenkwelle und dem Halter häufig Störungen. Während des Betriebs befinden sich die Schwenkarme der Maschine unter starker Belastung in Gestalt von heftigen Stößen, nicht nur dann, wenn das vorauseilende Ende eines in die Maschine eingeführten Holzstamms gegen die Arme stößt, um sie zu öffen, sondern auch dann, wenn die Arme nach dem Entrinden das nacheilende Holzstammende verlassen und schnell in ihre zentralen Ausgangspositionen zurück geschwenkt werden. Wenn die Schrauben der Verbindung nicht mit einer speziellen und relativ großen Spannkraft angezogen worden sind, werden sie sich früher oder später in ihren Gewindebohrungen freiarbeiten, und das Ergebnis ist, daß der Schwenkarm ebenfalls lose an seinem Halter sitzt und rüttelt. Darüber hinaus setzt die verloren gegangene Greifkraft der Schrauben die Entrindungsleistung herab.
  • In ernsteren Fällen kann der Arm sogar mit ernsthaften Konsequenzen für die Herumstehenden abbrechen.
  • Kurze Beschreibung des erfindungsgemäßen Konzepts
  • Die Erfindung zielt auf die Beseitigung des vorstehend genannten Nachteils und auf die Schaffung eines Werkzeugs, an dem die Schraubverbindung zwischen dem Schwenkarm und dem Halter für eine lange Zeit zuverlässig funktioniert. In Übereinstimmung mit der Erfindung wird dies durch die Merkmale erreicht, die durch den Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 festgelegt sind.
  • Bevorzugte Merkmale der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Kurze Beschreibung der beiliegenden Zeichnungen
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Vorderansicht einer Ringrotor- Entrindungsmaschine;
  • Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Werkzeugs, das in der Maschine enthalten ist;
  • Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Schwenkarms, der in dem in Fig. 2 gezeigten Werkzeug enthalten ist;
  • Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Schwenkschafts, der in dem Werkzeug enthalten ist und des diesem zugeordneten Halters;
  • Fig. 5 eine Querschnittsansicht des Werkzeugs im zusammengebauten Zustand, wobei die Schraubverbindung lediglich teilweise eingeschraubt ist; und
  • Fig. 6 dieselbe Querschnittsansicht wie in Fig. 5, jedoch mit einer vollständig angezogenen Schraubverbindung.
  • Detaillierte Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
  • Die Bezugsziffer 1 in Fig. 1 bezeichnet allgemein eine Entrindungsmaschine, die neben einem Tragrahmen oder Gehäuse 2 einen Rotor 3 einschließt, an dem eine Mehrzahl erfindungsgemäßer Werkzeuge 4 angebracht sind. Die dargestellte Ausführungsform umfaßt fünf Werkzeuge; diese Anzahl kann jedoch variieren. Der Rotor 3 ist ringförmig und durch seinen Hohlraum 5 kann ein Holzstamm in Längsrichtung mittels einer geeigneten Anzahl von sich drehenden Rollen 7, beispielsweise drei Rollen, transportiert werden, die vorzugsweise in der Form gezackter Rollen vorliegen, die in Wellenzapfen 8 gelagert sind. Es wird darauf hingewiesen, daß die gezackten Rollen 7 deutlich getrennt vom Rotor 3 in einer Richtung senkrecht zu der Zeichnungsebene sind, so daß die Rollen nicht in Kontakt mit dem Rotor gelangen. Es wird außerdem darauf hingewiesen, daß ein entsprechender Satz von Zuführrollen an der Hinterseite des Gehäuses 2 derart angebracht sind, daß ein Holzstamm zugeführt werden kann, bevor ein Holzstammende in Kontakt mit den Werkzeugen gelangt ist oder abgegeben wird, nachdem ein Holzstammende den Kontakt mit den Werkzeugen verloren hat.
  • Das in den Fig. 2 bis 6 dargestellte Werkzeug umfaßt die aktuellen Schwenkarme 9 und eine Welle 10, die in dem Rotor 3 gelagert ist, und die an ihrem vom Rotor vorstehenden Ende einen Halter 11 hat. Der Halter 11 ist bevorzugt in einem Stück mit der Welle 10 ausgebildet, kann jedoch auch als ein getrenntes Teil ausgebildet sein, das daraufhin fest mit der Welle 10 verbunden wird. Der Schwenkarm 9 ist gekrümmt und hat an seinem freien, fern vom Halter 11 gelegenen Ende einen Sitz 12, der dazu ausgelegt ist, ein (nicht dargestelltes) lösbares Werkzeug Bit aufzunehmen, das die Schneidkante enthält, welche den aktuellen Entrindungsvorgang durchführt. Anstatt ein getrenntes austauschbares Schneidbit zu verwenden, ist es auch möglich, die Schneidkante direkt an dem Schwenkarm geeignet auszubilden.
  • Wie aus den Fig. 2 bis 6 hervorgeht, ist der Schwenkarm 9 lösbar mit dem Halter 11 über eine Schraubverbindung verbunden, die in der dargestellten Ausführungsform zwei Schrauben 13, 13' umfaßt, die im Eingriff mit Gewindebohrungen 14, 14' in dem Halter 11 stehen und sich durch Langlöcher 15, 15' in dem Arm 9 erstrecken.
  • In Übereinstimmung mit dem erfindungsgemäßen Prinzip ist der Halter 11 mit zwei länglichen Nuten 16, 16' ausgebildet, die in der dargestellten Ausführungsform gekrümmt und von einander durch eine Zwischenrippe 17 getrennt sind. Diese Nuten sind dazu ausgelegt, zwei Wülste 19, 19' aufzunehmen, die an dem Schwenkarm 9 ausgebildet und durch eine dazwischen liegende Ausnehmung 18 voneinander getrennt sind. Die beiden äußeren Seitenflächen 20, 20', welche die Nuten 16, 16' bilden, sind im Querschnitt geneigt und konvergieren aufeinander zu in einer Richtung auf die Böden der Nuten unter einem Winkel, der geringfügig kleiner ist als ein entsprechender Konvergenzwinkel zwischen den äußeren Seitenflächen 21, 21', die die Wülste 19, 19' bilden und entlang den Seiten der Schwenkarme über die ganze Strecke von den Wülsten zu der Oberseite der Schwenkarme nach oben verlaufen. Auch die die Wülste 19, 19' bildenden inneren Seitenflächen 22, 22' sind geneigt, konvergieren jedoch nach oben zu der oberen Seite des Schwenkarms. Diese Oberflächen entsprechen ähnlich geneigten und nach oben konvergierenden inneren Seitenflächen 23, 23', die zusammen mit den äußeren Flächen 20, 20' die Nuten 16, 16' bilden.
  • Die beiden Wulstbereiche 19, 19' des Schwenkarms sind durch einen relativ dünnen Stegbereich 24 gegenseitig verbunden. Es wird darauf hingewiesen, daß die Seite des Schwenkarms 9, die als erste einen Stoß durch einen Holzstamm erfährt, der in die Maschine eingeführt wird, einen Flansch 25 hat, der geringfügig höher ist als ein ähnlicher Flansch 26 an der gegenüberliegenden Seite des Arms und mit einer relativ scharfen Kante 27 ausgebildet ist. Die Gewindebohrungen 14, 14' sind im Rippenbereich 17 des Halters 11 angeordnet, während die Langlöcher 15, 15', durch die sich die Schraubenschäfte erstrecken, in dem Stegabschnitt 24 des Schwenkarms angeordnet sind. Die Schraubenköpfe 28 können zweckdienlich in Form von Viereckköpfen vorliegen, die nicht deutlich höher sind als der am tiefsten liegende seitliche Flansch 26 des Schwenkarms, wodurch die Köpfe durch den geschützten Raum zwischen den Flanschen 25 und 26 aufgenommen sind.
  • Es wird außerdem darauf hingewiesen, daß nicht nur die Nuten 16, 16' und die Wülste 19, 19', sondern auch die Langlöcher 15 kreisförmig gekrümmt sind, wodurch der Schwenkarm entlang einem teilweise kreisförmigen Pfad relativ zu dem Halter verstellt werden kann. Die Verstellbarkeit macht es möglich, daß der Schwenkarm in zwei unterschiedlichen auswählbaren Positionen relativ zu dem Halter zur Veränderung des Abstands zwischen dem Schwerkraftzentrum des Schwenkarms und dem Zentrum der Schwenkwelle 10 eingestellt werden kann.
  • In Fig. 5 ist die Schraube 15 anfänglich in die Gewindebohrung eingeschraubt, jedoch nicht endgültig angezogen worden. In diesem Zustand befinden sich die äußeren geneigten Seitenflächen 21, 21' des Schwenkarms lediglich im oberen Kantenbereich 29 in Kontakt mit den entsprechenden Seitenflächen 20, 20' des Halters 11, da der Konvergenzwinkel zwischen den Seitenflächen 21, 21' etwas größer ist als der Konvergenzwinkel zwischen den Flächen 20 und 20'. In dem in Fig. 5 gezeigten Zustand sind die Innenflächen 22, 22' der Wülste 19, 19' darüber hinaus deutlich entfernt von den inneren Seitenflächen 23, 23' der Nuten 16, 16'.
  • Wenn die beiden Schrauben 15, 15' in den in Fig. 6 gezeigten Zustand angezogen sind, werden die Wülste 19, 19' nach unten zu den Böden der Nuten 16, 16' gedrängt, wobei die anfängliche Differenz zwischen dem Konvergenzwinkel zwischen den Flächen 21, 21' und dem Konvergenzwinkel zwischen den Flächen 20, 20' gradweise auf Null vermindert wird, wenn die Schrauben angezogen werden. Das Anziehen und die gradweise Verminderung der Winkeldifferenz kann lediglich so lange fortgesetzt werden, bis die Innenflächen 22, 22' der Wülste auf die Seitenflächen der Rippe 17 treffen. An diesem Punkt wird der Schwenkarm durch den Halter gestoppt, und das Drehmoment, das erforderlich ist, um den Schwenkarm weiter nach innen relativ zu dem Halter zu stoßen, wird drastisch erhöht. Dieses Drehmoment ist äquivalent zu der Anzugskraft, mit der die Schrauben angezogen werden müssen, um für eine lange Zeit eine adäquate Greifkraft zu gewinnen. Auf diese Weise wird eine spezielle und adäquate Anzugskraft in der Schraubverbindung in günstiger Weise erhalten.
  • Die vorstehend erwähnte Verminderung der Winkeldifferenz zwischen den Flächen 20-20' und 21-21' wird durch eine teilweise Verformung des Materials von sowohl dem Schwenkarm wie dem Halter erreicht, insbesondere in den seitlichen Flanschen 30, 30' des Halters und dem relativ dünnen Stegbereich 24 des Schwenkarms.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform sind die Nuten 16 in dem Halter 11 ausgebildet und die Wülste 19 in dem Schwenkarm 19. Das umgekehrte ist jedoch ebenfalls möglich, demnach die Nuten in dem Schwenkarm und die Wülste in dem Halter ausgebildet sind. Wichtig ist dabei, daß die im wesentlichen W-förmigen Querschnitte der beiden Elemente erhalten bleiben und so ausgeführt sind, daß sie in der beschriebenen Weise zusammenwirken.

Claims (3)

1. Werkzeug für Ringrotor-Entrindungsmaschinen, umfassend eine in einem Rotor (3) einer derartigen Maschine drehbar gelagerte Achse (10), einen mit der Achse verbundenen und im Winkel dazu sich erstreckenden Halter (11) und einen gebogenen Schwenkarm (9), der an seinem ersten, freien Ende eine Schneidkante trägt und an seinem entgegengesetzten Ende durch eine Schraubverbindung (13, 13') mit dem Halter (11) lösbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (11) - oder als Alternative der Schwenkarm (9) - zwei langgestreckte Nuten (16, 16') aufweist, die von einer Zwischenrippe (17) untereinander getrennt sind und zwei am Schwenkarm (9) - oder als Alternative am Halter (11) - ausgebildete Wülste (19, 19') aufnehmen, die von einer Zwischenaussparung (18) untereinander getrennt sind, wobei jede Nut (16, 16') von inneren (23, 23') und äusseren (20, 20') Seitenflächen abgegrenzt ist und jeder Wulst (19, 19') von inneren (22, 22') und äusseren (21, 21') Flächen abgegrenzt ist; dass die beiden äusseren Seitenflächen (20, 20') der Nuten (16, 16') im Querschnitt geneigt sind und in Richtung der Nutenböden konvergieren, und zwar in einem Winkel, der etwas kleiner ist als ein entsprechender konvergierender Winkel zwischen den äusseren Seitenflächen (21, 21') der Wülste (19, 19'); dass die inneren Seitenflächen (22, 22') der Wülste (19, 19') sowie die inneren Seitenflächen (23, 23') der Nuten (16, 16') auch geneigt sind, wobei die inneren und äusseren Seitenflächen (22, 21; 22', 21') jedes Wulsts (19, 19') in Richtung des zugehörigen Nutenbodens konvergieren; und dass das Ende jedes einer zugehörigen Nut zugewandten Wulsts (19, 19') breiter ist als der Boden der Nut, wobei die Wülste (19, 19') beim Anziehen der Schraubverbindung (13, 13') in die beiden Nuten (16, 16') hineingetrieben werden, so dass der Unterschied zwischen den konvergierenden Winkeln durch elastische Verformung allmählich zu Null reduziert wird, bis die inneren Seitenflächen (22, 22') der Wülste (19, 19') mit den inneren Seitenflächen (23, 23') der Nuten (16, 16') in Berührung kommen, wobei die Schraubverbindung mit genügend Zugkraft angezogen worden ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine in der Schraubverbindung (13, 13') enthaltene Schraube frei durch ein erstes Loch (15, 15') in einem verhältnismässig dünnen, zwischen den beiden Wülsten (19, 19') verlaufenden Stegabschnitt (24) hindurcherstreckt und in ein zweites Gewindeloch (14, 14') in der zwischen den beiden Nuten (16, 16') angeordneten Rippe (17) eingreift.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Nuten (16, 16') und die beiden Wülste (19, 19') kreisförmig gekrümmt sind, und dass das genannte erste Loch (15, 15') langgestreckt und kreisförmig gekrümmt ist, wobei der Schwenkarm (9) im Verhältnis zum Halter (11) verschiebbar und durch die genannte Schraubverbindung (13, 13') in verschiedenen, wählbaren Positionen im Verhältnis zum Halter fixierbar ist, um Variationen des Abstands zwischen dem Mittelpunkt der Drehachse und dem Schwerpunkt des Schwenkarms zu gestatten.
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