DE68913169T2 - Elektrische Spulenanordnung, insbesondere Elektromagnet, mit einem Spulenkörper und einem Spulengehäuse. - Google Patents
Elektrische Spulenanordnung, insbesondere Elektromagnet, mit einem Spulenkörper und einem Spulengehäuse.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Spulenanordnung, insbesondere einen Elektromagneten, der in dem Oberbegriff des Hauptanspruches beschriebenen Gattung.
- Eine Anordnung dieser Gattung ist aus dem Dokument DE-A- 3.151.943 bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung erstrecken sich die Stifte zum äusseren Anschluss axial nach aussen der Anordnung hin, während sie zwischen einer an der Umfangsfläche des Flansches in welchem der Anschlussschuh eingesetzt ist und einer gegenüber dem Element, das das Gestell koaxial umgibt und somit die Spulenhaube bildet, gehalten werden.
- Diese bekannte Anordnung weist den Nachteil auf, dass die äusseren Anschlußstifte, indem sie sich somit axial nach aussen hin erstrecken, die Gesamtlänge der Anordnung und somit ihren Raumbedarf erhöhen.
- Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, eine elektrische Spulenanordnung vorzuschlagen, die den Nachteil, der soeben erwähnt worden ist, zu beheben.
- Um dieses Ziel zu erreichen, umfasst die erfindungsgemässe Anordnung diejenigen Merkmale, die in dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches angegeben sind. Tatsächlich, dank der axialen Ausrichtung zum anderen Flansch hin der äusseren Anschlussklemmen überschreiten die letzteren axial nicht die Länge des Gestells, damit die Gesamtlänge der Anordnung der Länge des Gestells gleich sei.
- Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
- Die Erfindung wird besser verstanden werden und weitere Ziele, Merkmale, Einzelheiten und Vorteile derselben werden deutlicher im Laufe der erläuternden Beschreibung, die folgen wird und anhand der beigefügten schematischen nur als eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulichendes Beispiel angegebenen Zeichnungen erscheinen und in welchen:
- Die Figur 1 eine Ansicht im axialen Schnitt eines Elektromagnets gemäss der vorliegenden Erfindung ist;
- Die Figur 2 eine Ansicht des Gestells des erfindungsgemässen Elektromagnets in Richtung des Pfeiles II der Figur 1 ist;
- Die Figur 3 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie III-III der Figur 2 ist;
- Die Figur 4 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie IV-IV der Figur 3 ist;
- Die Figur 5 eine Ansicht im Axialschnitt der Spulenhaube entlang der Linie V-V der Figur 6 ist;
- Die Figur 6 eine Axialansicht der Haube in Richtung des Pfeiles VI der Figur 5 ist;
- Die Figur 7 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie VII-VII der Figur 6 ist;
- Die Figur 8 eine Ansicht im Aufriss einer Anschlussklemme gemäss der vorliegenden Erfindung ist; und
- Die Figur 9 eine Seitenansicht der Klemme gemäss der Figur 8 ist.
- Bezugnehmend auf die Figuren wird man hier nachstehend die erfindungsgemässe elektrische Spulenanordnung beschreiben, indem man einen Elektromagneten als Beispiel nimmt.
- Wie es die Figur 1 zeigt, umfasst ein erfindungsgemässer Elektromagnet ein Spulengestell 1, der die Spule 2 trägt, eine Spulenhaube 3, die das Gestell 1 koaxial umgibt und eine Vorrichtung 4 zum Anschluss der Spule 2 an (nicht dargestellten) äusseren Verbindungsdrähte. Das Gestell und die Haube werden durch Formgiessen aus Kunststoff hergestellt. Die Bezugsziffer 5 bezeichnet den Durchlass für den (nicht dargestellten) Tauchkern des Elektromagnets. Die Bezugsziffer 6 bezeichnet Elemente des Ankers des magnetischen Kreislaufes des Elektromagnets.
- Die Figuren 2 bis 4 zeigen den Aufbau des Spulengestells 1. Der letztere umfasst einen zylindrischen Körper 8 auf welchem die Spule 2 aufgewickelt werden ist und der an seinen Enden Seitenwangen in der Gestalt von Flanschen 9 und 10 trägt. Die Seitenwange 9 ist ausgelegt, um das Einsetzen und Verankern der beiden Anschlussklemmen 11, die den elektrischen Anschluss der Spule 2 an die Anschlussvorrichtung 4 gewährleisten, zu gestatten.
- Wie es die Figuren 8 und 9 zeigen, ist eine erfindungsgemässe Anschlussklemme in der Gestalt eines flachen Elementes allgemeiner Gestalt eines U's, dessen Schenkel die Anschlußstifte 12 und 13 bilden und der an seinem Steg einen Verankerungsansatzfuss 14 trägt ausgebildet. Der letztere ist allgemeiner rechteckiger Gestalt und weist an seinem freien Ende Elemente in der Gestalt von Haken 15 mit sich etwa im Bereich der etwa parallelen Seitenränder des Fusses befindenden scharfen Winkeln 16 auf. Diese scharfen Winkel gewährleisten die Verankerung der Anschlussklemmen, wie es hier nachstehend erläutert werden wird. Die Anschluss-bzw. Kontaktstifte 12 und 13 weisen unterschiedliche Längen auf. Der kürzeste Stift 12 ist mit der Spule 2 verbunden, wie dies schematisch bei 18 angedeutet ist, während der Stift 13 eine verhältnismässig bedeutende Länge hat, die ihm gestattet, einen der Kontaktsteckerstifte der Anschlussvorrichtung 4 zu bilden, wie dies aus der Figur 1 hervorgeht. Diejenigen Teile der Stifte 12 und 13, die sich innerhalb der Seitenwange 9 des Gestells befinden, weisen eine grössere Breite als die Enden auf, was den Anschlussklemmen eine grosse Steifheit verleiht. Der Stift 13 ist im Bereich der schroffen breiten Änderung bei 19 umgebogen. Die Kontaktanschlussklemmen werden vorteilhaft aus verzinnten Messing hergestellt.
- Um das Einsetzen der Anschlussklemmen 11 zu gestatten, weist die Seitenwange bzw. der Flansch 9 zwei Aushöhlungen 20 im Bereich der Anschlussvorrichtung 4 auf, die in bezug auf die Achse Y-Y (Figur 4) symmetrisch sind. Jede Aushöhlung hat eine dem Steg einer Kontaktanschlussklemme 11 formschlüssig entsprechende komplementäre Gestalt und umfasst zu diesem Zweck einen Aussenteil, dessen Breite derjenigen des Steges einer Anschlussklemme entspricht und einen schmaleren inneren Teil rechteckiger Gestalt mit einer der Breite des Verankerungsansatzfusses 14 der Anschlussklemme entsprechenden Breite, um das Einführen dieses Fusses zu gestatten und ein nachträgliches Herausziehen unmöglich oder sehr schwierig wegen der scharfen Winkel 16 des Fusses zu machen. Die Anschlussklemmen 11 sind derart gelegen, dass die Stifte 13 sich an der Achse Y-Y befinden. Auf der Seite der Seitenwange 9, wo die Aushöhlungen 20 ausmünden und seitlich nach aussen gegenüber dieser versetzt erhebt sich eine Schutzrippe 23, deren oberer Rand sich in der Höhe des Bereiches 19 befindet, wo der Kontaktstift 13 senkrecht zu seinem in der Seitenwange eingesetzten Teil umgebogen ist. Die Breite dieser Rippe ist etwas grösser als der Abstand der äusseren Seitenränder der beiden Anschlußstifte 13, wie dies aus der Figur 2 hervorgeht.
- Bezugnehmend auf die Figuren 5 bis 7 wird man hier nachstehend die Spulenhaube 3 beschreiben. Diese Haube wird durch eine Muffe gebildet, deren Gestalt derjenigen der Seitenwangen 9 und 10 des Gestells entspricht, d.h. dass sie etwa rechteckiger Gestalt ist. Diese Muffe umgibt koaxial das Gestell 1 mit seiner Spule 2 und trägt an ihrer Aussenfläche im Bereich der Anschlussklemmen 11 einen Aufbau 25, der das Gehäuse der Anschlussvorrichtung 4 bildet und allgemeiner quaderförmiger Gestalt ist. Dieses Gehäuse ist bei 26 zum Mittelpunkt der Muffe hin offen. Die entgegengesetzte Aussenwand 27 weist Durchbrechungen 28 auf, die sich parallel zur Achse der Muffe erstrecken und den Durchlass der umgebogenen Teile 24 der Stifte 13 der Anschlussklemmen gestatten, wie dies auf der Figur 1 veranschaulicht ist. Diese Figur zeigt ebenfalls, dass die Wand 27 derart angeordnet ist, dass sie die Austritte der Aushöhlungen 20 zum Einsetzen der Anschlussklemmen 11 unbedeckt lässt. Dies Seitenwände 29 und die obere Wand 30 des Gehäuses 4 erstrecken sich über die Wand 27 hinaus und grenzen einen Raum 31 ab, der, wenn die Haube bzw. Muffe 3 in ihrer Stellung zur Abdeckung der Spule 2 ist, den aus dem Gestell austretenden Teil der Anschlussklemmen aufnimmt und nach aussen hin durch die Schutzrippe 23 des Gestells abgeschlossen ist.
- Der Zusammenbau des Gestells 1 und der Haube 3 gestattet es, eine Anordnung, deren Anschlussvorrichtung gedrungen ist, zu erhalten. Tatsächlich gewährleisten die Anschlussklemmen 11 mit ihrem Stift 12 die elektrische Verbindung mit der Spule 2 und bilden mit deren längeren Stift 13 die Steckerstifte der Steckdose der Vorrichtung 4. Dem Vorteil der Gedrungenheit des Aufbaues fügt sich, als weiterer bedeutender Vorteil, die Einfachheit des Zusammenbaues der Gesamtheit bei. Nach der Bildung der Spule 2 und dem Einsetzen der Anschlussklemmen 11 genügt es, die Spule mit den Stiften 12 zu verbinden und die Stifte 13 der Anschlussklemmen in der dargestelltlen Weise umzubiegen und die Muffe bzw Haube 3 auf das Gestell aufzustecken. Die umgebogenen Teile 24 der Anschlussklemmen werden sich dann durch die Durchbrechungen 28 der Wand 27 des Gehäuses nach innen desselben hin erstrecken, um die Steckerstifte der Anschlussvorrichtung bilden zu können. Die Durchbrechungen gewährleisten die Führung und die Halterung der Steckerstifte.
Claims (5)
1. Elektrische Spulenanordnung insbesondere
Elektromagnet, derjenigen Gattung mit einem
Spulenkasten (1), der einen die Spule tragenden
zylindrischen Körper (8) und, an jedem Ende, einen
Flansch (9, 10) aufweist, einem einen
Spulenabdeckmantel bildenden Glied (3), das angepasst ist, um
an dem zylindrischen Körper (8) durch axiales
Aufstecken in Stellung gebracht zu werden, um koaxial
zu diesem angeordnet zu sein, wobei sein Vorderende
sich an der Umfangsfläche des entsprechenden Flansches
des Spulenkastens (1) abstützt und einer Vorrichtung
zum äusseren elektrischen Anschluss der Anordnung, mit
Anschlussklemmen (11), die in dem besagten Flansch (9)
zur Abstützung des Vorderendes des den Abdeckmantel
bildenden Gliedes (3) durch einen einen
Verankerungsfuss bildenden Teil verankert sind, wobei jede Klemme
einen mit der Spule elektrisch verbundenen ersten
Anschlußstift und einen einen Stift zum äusseren
Anschluss bildenden zweiten Stift (24), der umgebogen
ist, um sich parallel zur Achse der Anordnung zu
erstrecken, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
die zweiten Stiften zum äusseren Anschluss sich radial
über die Aussenfläche der Muffe (3) hinaus erstrecken,
damit deren umgebogenen Teile (24) radial ausserhalb
des Mantels liegen, dass diese Stifte zum äusseren
Anschluss sich in Richtung auf den anderen Flansch (10)
hin des Spulenkastens (1) erstrecken und dass der
Abdeckmantel (3) sich wenigstens in den Bereich der
Stifte zum äusseren Anschluss bis zu einer axial vor
den radialen Teilen dieser Stifte gelegenen Stelle
erstreckt und in diesem Bereich an seiner Aussenfläche
eine Wand trägt, die sich radial nach innen erstreckt
und derart angeordnete axiale Löcher aufweist, dass die
Stifte zum äusseren Anschluss durch diese Löcher
hindurchführen, während dem Instellungbringen des
Abdeckmantels durch axiales Aufstecken auf den
Spulenkasten, wobei diese Löcher Mittel zum Tragen und
zum Halten der Anschlußstifte, die diese durchsetzen,
bilden.
2. Anordnung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die vorgenannte Wand (27) einen Teil eines eine
Steckdose (25) zum äusseren Anschluss der Anordnung
bildenden Gehäuseaufbaues bildet.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass eine Anschlussklemme (11) die
Gestalt eines U's aufweist, dessen Schenkel (12, 13)
die besagten Anschlußstifte bilden und die an ihrem
Stegteil mit einem vorgenannten Verankerungsansatzfuss
(14) versehen ist und der Verankerungsflansch (9)
Aushbhlungen (20) zur Aufnahme der besagten Klemmen
aufweist, welche eine derjenigen der Klemmen
entsprechende Gestalt aufweisen und sich zum Inneren
des Flansches hin ab der kreisförmigen Umfangsfläche
desselben im Bereich der Anschlußsteckdose (25)
erstrecken.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der Verankerungsansatzfuss (14)
Verankerungselemente aufweist, die vorteilhaft die Gestalt von
Haken (15) mit scharfem Winkel (16) haben und angepasst
sind, um mit den Wänden der Aushohlungen (20) zur
Aufnahme der Klemmen zusammenzuwirken.
5. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (12, 13)
einer Klemme, die die Anschlußstifte bilden,
unterschiedliche Längen aufweisen und dass der längste
Stift (13) den Stift für den äusseren Anschluss bildet,
der umgebogen ist, um einen Stecker (24) zur Verbindung
der Anschlußsteckdose (25) zu bilden.
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