DE689181C - Temperaturregler fuer Milcherhitzer - Google Patents

Temperaturregler fuer Milcherhitzer

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DE689181C
DE689181C DE1936S0123368 DES0123368D DE689181C DE 689181 C DE689181 C DE 689181C DE 1936S0123368 DE1936S0123368 DE 1936S0123368 DE S0123368 D DES0123368 D DE S0123368D DE 689181 C DE689181 C DE 689181C
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Germany
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steam
heat sensor
temperature
milk
valve
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DE1936S0123368
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Hermann Sandvoss
Wilhelm Sandvoss
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/121Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid characterised by the sensing element
    • G05D23/122Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid characterised by the sensing element using a plurality of sensing elements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

  • Temperaturregler für Milcherhitzer . Die Erfindung bezieht sich auf einen Temperaturregler für Milcherhitzer mit einem das Heizdampfventil steuernden Wärmefühlersystem, welches aus zwei kombiniert arbeitenden, mit Ausdehnungsflüssigkeit gefüllten Wärmefühlern besteht.
  • Es sind bereits Wätmefühlersysteme mit zwei kombiniert arbeitenden Wärmefühlern bekannt, von denen der eine von der Temperatur des Heizdampfes und der andere von der Temperatur des Heizgutes beeinflußt wird. Bei den bekannten Einrichtungen dieserArt ist der vomDampf beeinflußteWärmefühler in einem oberhalb des Ventils vorgesehenen Raum angeordnet, welcher lediglich durch eine Abzweigung mit der eigentlichen Dampfleitung. in Verbindung steht. Infolgedessen wird dieser Wärmefühler der bekannten Einrichtung gar nicht ständig von dem hindurchströmenden Dampf beeinflußt, weil in dem abgezweigten Raum oberhalb des Ventils eine gewisse Stagnation des Dampfes notwendigerweise eintreten muß. Infolgedessen können sich Änderungen in der Dampftemperatur nicht genügend schnell in den Raum übertragen, der den Wärmefühler enthält: Eine derartige Einrichtung arbeitet zu träge und wäre aus diesem Grunde für Milcherhitzer, bei denen es auf äußerste Genauigkeit ankommt, nicht genügend brauchbar. Im übrigen tritt in dem abgezweigten Raum der bekannten Einrichtung eine erhebliche Ab- kühlung ein, die teilweise sogar zu einer Kondensation des Dampfes führen muß. Auch dadurch wird die Regelgenauigkeit so stark beeinflußt, daß die Verwendung der bekannten Einrichtung für Milcherhitzer praktisch nicht in Frage kommt. Die Erfindung geht nun von dem Gedanken aus, daß es richtiger ist, den Dampfwärmefühler unmittelbar in den Dampfstrom zu legen, der vom Dampfventil zum Milcherhitzer läuft. Hierbei muß aber Vorsorge getroffen werden, daß sich etwaige innerhalb dieses Dampfstromes auftretende Schwankungen nicht unangenehm bemerkbar machen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der von der Dampftemperatur beeinflußte Wärmefühler in einem zwischen Dampfventil und Erhitzer eingeschalteten, mit Siebgittern, Lochplatten oder ähnlichen Stau- und Ausgleichsmitteln versehenen Dampfgefäß angeordnet ist, während der von dem Heizgut beeinflußte Wärmefühler in die Milchausflußleitung eingebaut ist.
  • Vorzugsweise bestehen die Stau- und Ausgleichsmittel des Dampfgefäßes aus einem mit Löchern versehenen Rohr, in welches der Wärmefühler eingesetzt ist und durch dessen Löcher der vom Dampfventil kommende Dampf in den äußeren Raum des Dampfgefäßes strömt.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß der vom Dampf beeinflußte Wärmefühler ganz gleichmäßig reagieren kann, weil die nachteiligen Schwankungen der Dampfgeschwindigkeit und des Dampfdruckes durch das gelochte Rohr oder Sieb ausgeglichen werden. Dieser Ausgleich ist gerade , bei .Milcherhitzern von großer Bedeutung, weil auf diese Weise ein besonders ruhiges Arbeiten derErhitzereinrichtung und damit eine gleichmäßige Temperatur der ausfließenden .Milch erreicht wird. Bei Milcherhitzern kommt es bekanntlich auf äußerste Genauigkeit und Gleichmäßigkeit der Temperaturregelung an. Die strengen Anforderungen an die Genauigkeit derartiger Milcherhitzer steigen immer mehr und sind praktisch im Interesse der Volksgesundheit auch erforderlich. Gerade die letzten Schritte zur Erhöhung der Regelgenauigkeit sind bei der Schaffung solcher Milcherhitzer mit selbsttätiger Temperaturregelung sehr schwierig. Durch die Erfindung werden die Fehlerquellen, die von Schwankungen des Dampfzustandes abhängen, ausgeschaltet. Gleichzeitig kann dann auch die -Milchtemperatur' ihren Einfluß auf das Regelsystem genauer ausüben.
  • Inder Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. i im Teilschnitt einen Temperaturregler mit einem vom Dampf und einem von der Milch beeinflußten Wärmefühler, und Abb. 2 stellt schematisch den Einbau und die Gesamtanordnung eines Temperaturreglers nach Fig. z bei einem dampfbeheizten Trommelmilcherhitzer dar.
  • Der nachstehend beschriebene Temperaturregler für Milcherhitzer benützt Wärmefühler mit einer Füllung aus Ausdehnungsflüssigkeit. Bei dem in Fig. i und 2 veranschaulichten Temperaturregler sind nun zwei mit ,ihren Ausdehnungsflüssigkeitsräumen in Zusammenhang stehende Wärmefühler vorgesehen, von denen der erste Wärmefühler in die Dampfzuleitung und der zweite Wärmefühlen in die llilchausflußleitung eingebaut ist. Der *vom Dampf beeinflußte Wärmefühler ist hierbei in einem besonderenDampfstaugefäß untergebracht.-Wie die Gesamtanordnung in Fig. 2 zeigt, strömt der Dampf durch eine Dampfzuleitung i in Richtung der Pfeile in die Apparatur ein: Zunächst ist in die Dampfleitung i ein Druckregelventil 2 eingeschaltet, welches eine Vorregelung des Dampfes bewirkt, da der Dampfdruck gerade in Molkereien vielfach erheblichen Schwankungen ausgesetzt ist. Sodann gelangt der Dampf in ein Temperaturregelventil3, im folgenden kurz als Dampfventil bezeichnet. Zwischen das Dampfventil 3 lind den Dampfeintrittsstutzen .4 des Milcherhitzers 5 ist ein Dampfgefäß 6 geschaltet, in welches der W.-ir-mefühler 7 (siehe Fig: i) eingebaut ist. In die Milchaustrittsleitung 8 des Milcherhitzers 5 ist ein zweiter Wärmefühler 9 eingebaut, dessen mit Ausdehnungsflüssigkeit gefüllter Arbeitsraum durch ein Kapillarrohr io mit dein ebenfalls mit Ausdehnungsflüssigkeit gefüllten Arbeitsraum des ersten Wärmefühlers ; in Verbindung steht. Zur Messung der Temperatur ist in die iHilchausflußleitung 8 noch ein Wärmefühler i i eingebaut, der die Temperaturen über ein Kapillarrohr 12 auf ein Schreibthermometer 13 überträgt. Bei 14. tritt die Milch dann aus, während der Milcheintritt bei 15 erfolgt. Am unteren Teil des Erhitzers 5 ist an einem Abflußstutzen 16 ein Kondenswasserableiter, vorzugsweise ein thermostatischer Ableiter 17,'vorgesehen.
  • Die besondere Ausbildung des Temperaturreglers ist aus Fig. i ersichtlich. Danach besteht das Dampfgefäß 6 aus einem Gehäuse 18, welches vorzugsweise unter Zwischenschaltung eines Isolierraumes ig von einem Isoliermantel 20 umkleidet ist. Der Isolierraum ig kann einfach mit Luft öder mit beliebigem Isoliermaterial gefüllt sein. Durch die .Isolierung soll verhindert werden, daß sich im Dampfgefäß bzw. Reglerraum Dampf niederschlägt und dadurch ein Absinken von Druck und Temperatur eintritt.
  • In dem vom Gehäuse i8 umschlossenen Raum 21 des Dampfgefäßes 6 ist ein siebartig mit Löchern versehenes Rohr 22 eingesetzt, und zwar derart, daß der aus dem Dämpfventil 3 kommende Dampf in den Innenraum 23 des gelochten Rohres 22 einströmt und von dort durch die Löcher des Rohres 22 in den äußeren Gefäßraum 21 übertritt, aus dem er dann durch den Austritt bzw. Erhitzereintritt ¢ in den Erhitzer abströmt. Die Anzahl und die Größe der im Röhr 22 vorgesehenen Löcher ist vorzugsweise so bemessen, däß der gesamte Lochquerschnitt etwas: kleiner als der Austrittsquerschnitt 4. ist: Dadurch soll vor allem eine gewisse Stauung des einströmenden Dampfes erzielt werden, um die Dampfzuführung und Wärmeabgabe gleichmäßig zu gestalten und auf diese Weise auch die Temperaturregelung zu erleichtern. Zu diesem Zweck ist der Wärmefühler 7 in das Innere 23 des gelochten Rohres 22 eingebaut. Unmittelbar auf dein Wärmefühler sitzt auch der Arbeitskörper 2:M, 'dessen Arbeitsstift 25 ebenfalls unmittelbar auf die Ventilstange 26 des deckelartig auf das Dampfgefäß 6 aufgesetzten Dampfventils 3 einwirkt. Das Dampfventil 3 ist beispielsweise als Doppelsitzventil mit Ventilkegeln 27 ausgebildet, kann aber natürlich auch als Einsitzventil ausgebildet sein. Die Ventilstange =6 steht unter der Wirkung einer Ventilfeder 28, deren Spannung mittels eines Schraubstopfens 29 einstellbar ist, und die bestrebt ist, das Ventil entgegen der Wirkung des thermostatischen Arbeitskörpers 24. zu öffnen. -An dem unteren Ende des Dampfgefäßes 6 ragt der Wärmefühler 7 bzw. dessen Gehäuse 3o nach außen und ist mit einem Anschluß 31 für das vorn Wärmefühler 9 kommende Kapillarrohr-io versehen. Die Einstellung der gewünschten Temperatur kann durch eine Reguliervorrichtung mit Skala 32 geschehen.
  • Durch die Anordnung des Wärmefühlers 7 mit dem Arbeitskörper 24 in dem gelochten Rohr 22 und die unmittelbare Verbindung mit dem Ventil 3 ergibt sich eine sehr gedrungene lind raumsparende Ausbildung. Die Anordnung ermöglicht auch eine weitere Steigerung der Empfindlichkeit und eine Erhöhung der Leistung des Thermostaten, indem an den Ausdehnungsflüssigkeitsraum des Wärmefühlers 7 ein Wärmefühlerrohr 33 bei 34 angeschlossen ist, welches in spiralförmigen Windungen in dem: das gelochte Rohr 22 umgebenden Raum 21 untergebracht ist. Die Wärmefühlerspirale 33 kann je nach der Ventilgröße eine beliebige Länge erhalten, so daß sie, da sie ebenfalls mit Ausdehnungsflüssigkeitgefiilltist, die Wirkung-desWärmefühlers 7 entsprechend verstärkt und ergänzt. Durch die Anordnung der Wärmefühlerspirale 33 um das gelochte Rohr 22 herum ergibt sich eine günstige Raumausnutzung.
  • Ein gemäß. Fig. i und 2 ausgebildeter Temperaturregler für Trommelmilcherhitzer arbeitet folgendermaßen: Wenn die Temperatur des einströmenden Heizdampfes steigt, so dehnt sich die Flüssigkeit in dem Wärmefühler 7 und in der Wärmefühlerspirale 33 aus, wodurch der Arbeitslcörper 24 mittels -seines Arbeitsstiftes 25 die Ventilkegel 27 des Dampfventils 3 entgegen der Wirkung der Feder 28 in ihre Schließstellung bewegt. Beim Sinken der Dampftemperatur drückt die Feder 28 das Ventil sofort wieder entsprechend auf. Diese Regelimpulse werden nun durch den in die Milchausflußleitung 8 eingebauten zweiten Wärmefühler 9 berichtigt, d. h. verstärkt oder abgeschwächt. Durch besonders empfindliche Ausbildung des Wärmefühlers 9 kann auf diese Weise der geringste Temperaturwechsel der ausfließenden Milch eine entsprechende Korrektur der von der Dampftemperatur ausgeübten Regelimpulse im Sinne einer weiteren bzw. geringeren Öffnung oder Schließung des Dampfventils 3 herbeiführen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Temperaturregler für Milcherhitzer mit einem das Heizdampfventil. steuernden Wärmefühlersystem unter Inanspruchnahme von zwei kombiniert arbeitenden, mit . Ausdehnungsflüssigkeit gefüllten Wärmefühlern, von denen der eine, von der Temperatur des Heizdampfes und der andere von der Temperatur des Heizgutes beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Dampftemperatur beeinflußte Wärmefühler (7) in einem zwischen Dampfventil (3) und Erhitzer (5) eingeschalteten, mit Siebgittern, Lochplatten oder ähnlichen Stau- und Ausgleichsmitteln versehenen Dampfgefäß (6) angeordnet ist, während der von dem Heizgut beeinflußte Wärmefühler (9) in die Milchausflußleitung eingebaut ist.
  2. 2. Temperaturregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmefühler (7) in ein mit Löchern versehenes Rohr (22) eingesetzt ist, durch dessen Löcher der vom Dampfventil (3) kOmmende Dampf in den äußeren Raum (21) des Dampfgefäßes (6) strömt.
  3. 3. Temperaturregler nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Durchgangsquerschnitt aller im Rohr (22) befindlichen Löcher kleiner als der Austrittsquerschnitt (q.) des Dampfgefäßes (6) ist.
DE1936S0123368 1936-07-10 1936-07-10 Temperaturregler fuer Milcherhitzer Expired DE689181C (de)

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