DE68922018T2 - Detektionsverfahren für falsche Synchronisation eines Sektors. - Google Patents

Detektionsverfahren für falsche Synchronisation eines Sektors.

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Description

    BEREICH DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf eine Datensynchronisierung und spezieller auf ein Synchronisieren von Lese/Schreiboperationen mit einer von einer Magnetplatte gelesenen Information.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Verarbeitungssysteme für digitale Daten schließen typischerweise Datenspeichervorrichtungen ein, zum Beispiel Platteneinheiten mit mehreren Platten. Daten werden auf die Platten in konzentrischen Spuren aufgezeichnet. Die Spuren sind in Sektoren eingeteilt, und jeder Sektor ist weiter in mehrere Abschnitte eingeteilt, welche zum Beispiel einen Header- bzw. Kopfabschnitt und einen Datenabschnitt einschließen. Daten werden in den Datenabschnitten der Sektoren aufgezeichnet (geschrieben) oder aus ihnen zurückgeladen (gelesen), während eine Synchronisierungsinformation und Adreßinformation, das heißt eine Plattenoberflächennummer, Spurnummer und Sektornummer, in den Kopfabschnitten gespeichert werden.
  • Daten werden von den Platten unter Verwendung von Lese/Schreibköpfen gelesen oder auf diese geschrieben. Jeder Kopf ist einer besonderen Plattenoberfläche oder einem Teil bzw. Abschnitt einer Plattenoberfläche zugeordnet bzw. mit ihr oder ihm verbunden. Während sich die Platten unter den Köpfen drehen, werden zum Beispiel Daten von einem speziellen Sektor gelesen, wenn sich der zugeordnete Kopf über dem Datenabschnitt dieses Sektors befindet.
  • Um eine Lese- oder Schreiboperation zu beginnen, wird der entsprechende Kopf zu der Spur bewegt, welche den ausgewählten Sektor enthält. Sofern nicht der Kopf in der unmittelbar vorhergehenden Lese- oder Schreiboperation verwendet wurde, muß dann der Kopf, oder spezieller der Zeitgeber und die Taktgeber, die mit der Lese/Schreiboperation verbunden sind, mit der Platte synchronisiert werden, so daß die Sektoradressen, welche sich unter dem Kopf drehen, gelesen werden können. Ist er einmal mit der Header- bzw. Kopf-Synchronisierungsinformation synchronisiert, macht er den ausgewählten Sektor aus, indem die Sektoradressen gelesen werden. Wenn der Sektor ausgemacht ist, macht der Kopf den Anfang des Datenabschnitts des Sektors aus, und er führt die Lese- oder Schreiboperation aus. Falls zum Beispiel während einer Leseoperation der Beginn des Datenabschnitts nicht exakt ausgemacht wird, kann eine von der Platte gelesene ungeeignete Information als Datensignal interpretiert werden.
  • Die von der Platte gelesenen Daten liegen typischerweise in codierter Form vor. Vor einem Aufzeichnen werden die Daten unter Verwendung von Fehlerkorrekturcodes (ECCs) codiert. Eine Codierung der Daten vermeidet, daß sie verlorengehen, falls sie wegen eines Defekts in der Platte oder Rauschsignalen in den Lese- oder Schreibkänalen verfälscht werden, wobei irgendeiner von diesen Defekten bewirken kann, daß das Datensignal fehlinterpretiert wird. Das Ergebnis einer Fehlinterpretation des Datensignals sind falsche Daten. Die Fehlerkorrekturcodes ("ECCS") werden, wie der Name andeutet, verwendet, um die falschen Daten zu korrigieren.
  • Bevor eine Zeichenreihe bzw. Sequenz von Datensymbolen auf eine Platte geschrieben wird, wird sie mathematisch codiert, um ECC-Symbole zu bilden. Die ECC- Symbole werden dann zu der Datensequenz hinzugefügt, um Codeworte - Datensymbole plus ECC-Symbole - zu bilden, und die Codeworte werden auf die Platten geschrieben oder auf ihnen gespeichert. Wenn die Daten von den Platten gelesen werden sollen, werden die Codeworte, welche die Datensymbole enthalten, von den Platten zurückgeladen und mathematisch decodiert. Während einer Decodierung werden irgendwelche Fehler in den Daten festgestellt, und, falls möglich, durch eine Manipulation der ECC-Symbole korrigiert (Für eine ausführliche Beschreibung einer Decodierung, siehe Peterson und Weldon, Error Correction Codes, 2. Ausgabe, MIT Press, 1972).
  • Gespeicherte digitale Daten können vielfache unabhängige Fehler enthalten. Eine der effektivsten Arten von ECCs, die für die Korrektur vielfacher Fehler verwendet wird, ist ein Reed-Solomon-Code (Für eine ausführliche Beschreibung von Reed- Solomon-Codes, siehe Peterson und Weldon, Error Correction Codes). Um vielfache Fehler in Sequenzen von Datensymbolen zu korrigieren, verwenden Reed-Solomon- Codes effizient und effektiv die verschiedenen mathematischen Eigenschaften von Sätzen bzw. Gruppen von Symbolen, die als Galois-Felder bekannt sind, dargestellt durch "GF(Pq)", wobei "P" eine Primzahl ist und "q" kann man sich vorstellen als die Anzahl von Stellen, Basis P, in jedem Element oder Symbol in dem Feld. "P" hat gewöhnlich den Wert 2 in Digitalcomputeranwendungen, und daher ist "q" die Anzahl von Bits in jedem Symbol.
  • Die Größe eines Galois-Feldes umfaßt Pq Symbole, das heißt, das Feld besitzt Pq Elemente. Falls somit GF(2&sup8;) das ausgewählte Feld ist, liegen 2&sup8; oder 256 Elemente vor, und jedes Element des Feldes ist ein 8-Bit-Symbol. Die Elemente ungleich Null sind von der Form &alpha;i, wobei "&alpha;" ein ursprüngliches bzw. Ausgangselement des Feldes ist und 0 < i &le; Pq - 1 gilt. Somit ist jedes Element ein Vielfaches von &alpha;. Galois-Felder sind finite Felder, das heißt, sie weisen eine finite bzw. endliche Anzahl von Elementen auf. Somit gibt es für jedes &alpha;k, k > Pq ein &alpha;j, j &le; Pq - 1, wobei &alpha;k = &alpha;j gilt.
  • Fehlerfeststellungs- und -korrekturverfahren für Reed-Solomon-ECCs sind wohlbekannt. Id. Ein derartiges Verfahren beginnt damit, die Codewortdaten wieder zu codieren, um ECC-Symbole zu erzeugen, und dann diese ECC-Symbole mit den ECC- Symbolen in dem Codewort zu vergleichen, d.h. den ECC-Symbolen, die durch das Codieren der Daten vor einer Speicherung erzeugt werden, um irgendwelche Fehler in den zurückgeladenen Daten festzustellen. (Für eine ausführliche Diskussion dieses Fehlerfeststellungsverfahrens, siehe United States Patent 4,413,339, erteilt an Riggle und Weng).
  • Der Vergleich der beiden Sätze bzw. Gruppen von ECC-Symbolen wird vorgenommen, indem sie gemäß einem exklusiven ODER-Verfahren ("XODER-Verfahren") verarbeitet werden. Falls in den zurückgeladenen Daten keine Fehler auftreten, wird das XODER-Verfahren eine Sequenz von Symbolen erzeugen, welche nur Nullen enthalten. Falls in den zurückgeladenen Daten Fehler auftreten, wird das Ergebnis des XODER- Verfahrens ungleich Null sein, und eine Fehlerkorrektur wird durchgeführt werden, falls möglich. Falls die Anzahl von Symbolen ungleich Null, welche sich aus dem XODER- Verfahren ergeben, geringer als die Anzahl von Fehlern ist, für deren Korrektur der Code ausgelegt bzw. vorgesehen ist, treten alle Fehler in den ECC-Symbolen auf, und es ist keine Fehlerkorrektur erforderlich. Falls die Anzahl von resultierenden Symbolen ungleich Null gleich der oder größer als die Anzahl von Fehlern ist, für deren Korrektur der Code ausgelegt bzw. vorgesehen ist, enthalten die Daten einen oder mehr Fehler, und eine Fehlerkorrektur wird dann durchgeführt.
  • Um die Datenfehler zu korrigieren, müssen die Stellen und Größen oder "Werte" der Fehler bestimmt werden. Der erste Schritt beim Bestimmen der Fehlers teilen und der Fehlerwerte ist, Fehlersyndrom-Gleichungen aus den Ergebnissen des XODER- Verfahrens der ECC-Symbole zu bilden (Für eine ausführliche Diskussion der Erzeugung der Fehlersyndrome wird auf das United States Patent 4,413,339 verwiesen, das an Riggle und Weng erteilt ist). Die Fehlersyndrome werden dann verwendet, um Polynome zu erzeugen, welche, wenn sie ausgewertet bzw. berechnet werden, die Stelle und den Wert von jedem der Fehler identifizieren werden.
  • Alternativ können die Fehlersyndrome gebildet werden, wobei das gesamte zurückgeladene Codewort verwendet wird. Dies umgeht bzw. vermeidet die Schritte, daß die zurückgeladenen Daten wieder codiert und die ECC-Symbole mit den zurückgeladenen ECC-Symbolen verglichen werden. Fehlersyndrome werden jedoch für jedes Codewort erzeugt werden, selbst für diejenigen ohne Fehler, obwohl in dem letztgenannten Fall die Syndrome identisch Null sein werden. Wo Fehler vorliegen, d.h. die Fehlersyndrome ungleich Null sind, werden dann die Syndrome verwendet, um irgendwelche Fehler auf exakt die gleiche Weise auszumachen und zu korrigieren, wie die Syndrome, welche aus den Ergebnissen des XODER-Verfahrens der ECC-Symbole gebildet werden. Die Wahl zwischen diesen beiden Ausführungen kann zum Beispiel davon abhängen, ob die Syndrome in der Software oder Hardware erzeugt werden.
  • Die Berechnung der Werte der Fehler ist notwendigerweise von ihren Speicherstellen bzw. Stellen abhängig. Typischerweise werden die Fehlerstellen zuerst berechnet indem die Fehlersyndrome verwendet werden, um ein Fehlerlokalisier-Polynom &delta;(x) zu erzeugen. Die Lösungen oder Wurzeln der Gleichung &delta;(x) = 0 bestimmen die Stellen der Fehler. Die Wurzeln xr werden dann in ein Fehlerberechnungs-Polynom &Phi;(x) substituiert, und das Polynom wird berechnet. Die Ergebnisse werden dann durch die entsprechenden Werte der ersten Ableitung &delta;'(xr) des Fehlerlokalisier-Polynoms dividiert, um die Werte der Fehler zu liefern. Sind einmal sowohl die Fehlerstellen als auch die entsprechenden Fehlerwerte bekannt, können die Daten dann korrigiert werden.
  • Reed-Solomon-Codes sind zyklische Codes, das heißt, falls v = c&sub1;c&sub2;c&sub3;...cz-1cz ein Codewort ist, wobei Ca ein Element des Galois-Feldes ist, das verwendet wird, um die Daten zu codieren, und z = Pq - 1 gilt, ist dann v' = czc&sub1;c&sub2;c&sub3;...Cz-1 ebenfalls ein Codewort. Falls ein verkürzter Code verwendet wird, ist es wahrscheinlich, daß die Codeworte zyklisch auftreten werden, das heißt, falls z = 00000z&sub1;z&sub2;z&sub3;...zq0 ein Codewort ist, ist dann z = 000000z&sub1;z&sub2;z&sub3;...zq ein Codewort. z" = zq000000z&sub1;z&sub2;z&sub3;...zq-1 ist jedoch kein Codewort in dem verkürzten Code, weil der erste Term bzw. Ausdruck von z" ungleich Null ist.
  • Somit ist, falls die Grenzen eines Codeworts zum Beispiel während einer Leseoperation fehlinterpretiert werden und die Operation um ein oder zwei ganze Symbole jenseits des Anfangs des Codeworts beginnt und dann ein oder zwei Symbole von dem Anfang des nächsten Codeworts zu dem Ende hinzufügt, das Ergebnis wahrscheinlich ein anderes Codewort. Dies bedeutet, daß, falls der Kopf nicht genau zum Beispiel auf den Anfang des Datenabschnitts eines Sektors synchronisiert ist, das von der Platte gelesene Codewort nur einen Teil der in dem Sektor aufgezeichneten Daten enthalten kann und somit die Daten durch das Datenverarbeitungssystem ungenau interpretiert werden können. Falls jedoch die Synchronisierung um weniger als ein ganzes Symbol daneben liegt bzw. versetzt ist, wird der Code die Fehl-Synchronisierung anzeigen indem eine Anzahl von Fehlern festgestellt wird, typischerweise mehr Fehler, als für deren Korrektur der Code ausgelegt bzw. vorgesehen ist. Somit ist es wünschenswert die Daten zu codieren, so daß durch den Code eine Fehl-Synchronisierung von einem oder mehr ganzen Symbolen angezeigt wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung ist ein Codiersystem, das eine vorbestimmte Anzahl von Symbolen bei dem Anfang eines Codeworts codiert, so daß ein späteres Decodieren des Codeworts eine Fehl-Sychronisierung offenbart. Kurz zusammengefaßt, wird eine Daten- Codiervorrichtung auf einen Anfangszustand eingestellt, indem einleitende bzw. vorbereitende Symbole codiert werden. Die Codiervorrichtung wird dann verwendet, um die Daten zu codieren, um ECC-Symbole zu erzeugen. Die Daten und die erzeugten ECC-Symbole werden dann auf einer Platte als Codeworte aufgezeichnet. Danach werden sie, wenn das Daten-Codewort gelesen wird, wieder in der initialisierten Codiervorrichtung codiert, um neue ECC-Symbole zu erzeugen. Falls die von der Platte gelesenen Daten um ein oder mehr Symbole von einer Synchronisierung abweichen, werden Fehler infolge des Anfangszustandes festgestellt werden. Die Stellen der Fehler infolge einer Fehl-Synchronisierung werden in Symbolen auftreten, welche dem Anfangszustand entsprechen, das heißt in den einleitenden bzw. vorbereitenden Symbolen und jenseits der Grenze der Codewortdaten, was den Synchronisierungsfehler anzeigt. Alternativ befinden sich die Stellen der Fehler infolge von Defekten in der Platte oder einer Fehlinterpretation des Datensignals innerhalb der Codewortdaten. Somit kann eine Fehl-Synchronisierung von einem oder mehr ganzen Symbolen leicht festgestellt werden.
  • BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Diese Erfindung wird in den beigefügten Ansprüchen ausführlich dargelegt. Die obigen und weitere Vorteile dieser Erfindung können besser verstanden werden, indem auf die folgende Beschreibung Bezug genommen wird, welche in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen vorgenommen wird, in welchen:
  • Figur 1 ein funktionales Blockdiagramm einer Codiervorrichtung ist; und
  • Figur 2 eine Veranschaulichung eines Codeworts ist, das gemäß der bevorzugten Ausführungsform codiert wird.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
  • Mit Bezug auf Figur 1 schließt eine Codiervorrichtung 10 Multipliziervorrichtungen 16 - 20 und Addiervorrichtungen 13 - 15 und eine Leitung 28 und Register 22 - 26 ein. Wenn Daten codiert werden, werden sie an die Codiervorrichtung 10 über eine Leitung 14 angelegt bzw. geschickt, und ein Schalter 12 befindet sich in einer Position 12a. Das erste Datensymbol D&sub1; wird an die Codiervorrichtung angelegt bzw. geschickt und zu den Inhalten des Registers 22 hinzugefügt bzw. addiert. Die Summe wird dann gleichzeitig durch Multipliziervorrichtungen 16 - 20 multipliziert, welche die Koeffizienten des ECC-Erzeugungspolynoms enthalten. Die Produkte werden dann an die Addiervorrichtungen 13 - 15 angelegt bzw. geschickt und zu den Inhalten der Register 24 beziehungsweise 26 addiert. Die Summeil werden dann in den entsprechenden Registern 22 - 26 gespeichert. Jedes Datensymbol Dt, welches an die Codiervorrichtung angelegt bzw. geschickt wird, wird entsprechend codiert.
  • Nachdem alle Datensymbole codiert sind, enthalten die Register 22 - 26 die mit den Daten verbundenen ECC-Symbole. Diese Symbole, welche aus der Codiervorrichtung 10 über die Leitung 28 gelesen werden, wenn der Schalter 12 in eine Position 12b bewegt wird, werden dann zu den Daten hinzugefügt, um das Datencodewort zu bilden. Das Codewort wird danach auf eine (nicht dargestellte) Platte geschrieben.
  • Gemäß der Erfindung wird eine vorbestimmte Anzahl von einleitenden bzw. vorbereitenden Symbolen P1-Ps an die Codiervorrichtung 10 angelegt bzw. geschickt, bevor die Datensymbole angelegt bzw. geschickt werden. Die vorbereitenden Symbole werden wie oben beschrieben codiert, und die Ergebnisse der Codierung werden in den Registern 22 - 26 gespeichert. In der bevorzugten Ausführungsform wird irgendein vorbereitendes Symbol verwendet, um die Codiervorrichtung zu initialisieren. Es wird von den Fachleuten richtig erkannt werden, daß eine Initialisierung der Register 22 - 26 auf einen vorbestimmten Zustand die gleiche Wirkung wie ein Codieren von einem oder mehr vorbereitenden Symbolen hat.
  • Danach werden die Datensymbole Dt an die Codiervorrichtung angelegt bzw. geschickt und codiert, um ECC-Symbole zu erzeugen. Die ECC-Symbole werden aus der Codiervorrichtung 10 über die Leitung 28 gelesen und zu den Daten hinzugefügt, um ein Codewort zu bilden.
  • Mit Bezug auf Figur 2 schließt ein Codewort 30 einen Datensymbolabschnitt 31 der Datensymbole Dt enthält, und einen ECC-Symbolabschnitt 32 ein, der die durch die Codiervorrichtung 10 erzeugten ECC-Symbole enthält. Die vorbereitenden Symbole sind in den Codewortdaten nicht eingeschlossen, und somit erhöhen sie nicht die Symbollänge des Codeworts.
  • Wenn das Codewort von der (nicht dargestellten) Platte gelesen wird, werden die Codedaten in der Codiervorrichtung 10 codiert (Figur 1), um neue ECC-Symbole für einen Vergleich mit den ECC-Symbolen des Codeworts zu erzeugen. Bevor die Daten an die Codiervorrichtung angelegt bzw. geschickt werden, werden die vorbereitenden Symbole wie oben beschrieben codiert. Die gelesenen Daten werden dann codiert. Die neuen ECC-Symbole werden aus der Codiervorrichtung 10 gelesen und mit den ECC-Symbolen des Codeworts verglichen. Falls keine Fehler in den Daten und keine Synchronisierungsfehler auftreten, werden Symbole, die alle Null sind, das Ergebnis des ECC-Symbolvergleichs sein. Falls in den Daten Fehler auftreten und/oder eine Fehl-Synchronisierung vorliegt, wird der Vergleich Symbole ungleich Null zur Folge haben.
  • Falls der Vergleich Symbole ungleich Null zur Folge hat, werden herkömmliche Verfahren verwendet, um die Stellen der Fehler zu bestimmen. Falls irgendeiner der Fehler infolge einer Fehl-Synchronisierung auftritt, werden die Stellen von mindestens einem der Fehler außerhalb der Codewortgrenze liegen, das heißt, der Fehler wird sich in den einleitenden bzw. vorbereitenden Symbolen befinden, wobei somit die Fehl- Synchronisierung angezeigt wird.
  • Die vorhergehende Beschreibung ist auf eine spezifische Ausführungsform dieser Erfindung beschränkt worden. Es wird jedoch offensichtlich sein, daß Variationen und Modifikationen an der Erfindung vorgenommen werden können, wobei einige oder alle Vorteile der Erfindung erreicht werden.

Claims (6)

1. Ein Verfahren zum Feststellen eiller Fehl-Synchronisierung für eine Verwendung mit einer Daten- Codiervorrichtung, die Symbole gemäß einem Erzeugerpolynon g(x) codiert und Redundanzsymbole erzeugt, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt, daß:
A. die Codiervorichtung auf eine vorbestimmte Bedingung initialisiert wird, die einem Codieren einer vorbestimmten Zahl ausgewählter vorbereitender Symbole entspricht;
B. Datensymbole unter Verwendung der initialisierten Codiervorrichtung codiert werden, um Redundanzsymbole zu erzeugen, die sowohl den vorbereitenden Symbolen als auch deil Datensymbolen entsprechen;
C. die Datensymbole und die Redundanzsymbole verkettet bzw. aneinandergehängt werden, um ein Codewort zu bilden, und das Codewort auf einer Magnetplatte gespeichert wird;
D. das Codewort von der Platte zurückgeladen wird;
E. die Codiervorrichtung auf die vorbestimmte Bedingung initialisiert wird;
F. die Datensymbole eines zurückgeladenen Codeworts von der Platte codiert werden, wobei die initialisierte Codiervorrichtung verwendet wird, um Redundanzsymbole zu erzeugen;
G. die in Schritt F erzeugten Redundanzsymbole mit den Redundanzsymbolen in dem zurückgeladenen Codewort verglichen werden, und, falls die Symbole nicht übereinstimmen bzw. zusammenpassen,
1. die Stellen der mit dem Codewort verbundenen Fehler gefunden werden, und,
2. falls die Fehlerstellen außerhalb der Codewortgrenze liegen, eine Fehl- Synchronisierung festgestellt wird.
2. Ein Verfahren zum Feststellen einer Fehl-Synchronisierung für eine Verwendung mit einer Daten-Codiervorrichtung, die Symbole gemäß einem Erzeugerpolynom g(x) codiert und Redundanzsymbole erzeugt, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt, daß:
A. eine Folge bzw. Kette von Symbolen codiert wird, die eine vorbestimmte Zahl ausgewählter vorbereitender Symbole uild eine vorbestinlnlte Zahl von Datensymbolen enthält, um Redundanzsymbole zu erzeugen, die der Symbolkette entsprechen;
B. die Datensymbole und die Datenredundanzsymbole verkettet bzw. aneinandergehängt werden, um ein Codewort zu bilden, und das Codewort auf einer Magnetplatte gespeichert wird;
C. das Codewort von der Platte zurückgeladen wird;
D. eine Kette von Symbolen codiert wird, welche die vorbereitenden Symbole und die Datensymbole eines zurückgeladenen Codeworts enthält, um Redundanzsymbole zu erzeugen, die der Symbolkette entsprechen; und
E. die in Schritt D erzeugten Redundanzsymbole mit den Redundanzsymbolen in dem zurückgeladenen Codewort verglichen werden und, falls die Symbole nicht übereinstimmen bzw. zusammenpassen,
1. die Stellen der mit dem Codewort verbundenen Fehler gefunden werden. und,
2. falls die Fehlerstellen außerhalb der Codewortgrenze liegen, eine Fehl- Synchronisierung festgestellt wird.
3. Ein Gerät zum Feststellen einer Fehl-Synchronisierung für eine Verwendung mit einer Daten- Codiervorrichtung mit:
A. Codiermittel zum Codieren von Datensymbolen, um Redundanzsymbole zu erzeugen, wobei die Codiervorrichtung auf eine vorbestimmte Bedingung initialisiert wird, die einem Codieren einer vorbestimmten Zahl ausgewählter vorbereitender Symbole entspricht;
B. Verkettungsmittel zum Verketten bzw. Aneinanderhängen der Datensymbole und der Redundanzsymbole, um ein Codewort zu bilden;
C. einem Lese/Schreibkopf zum Aufzeichnen des Codeworts auf einer Magnetplatte und zum Zurückladen des Codeworts von der Platte;
D. Mittel zunl Initialisieren des Codiermittels auf die vorbestimmte Bedingung und Codieren der Datensymbole eines zuruckgeladenen Codeworts von der Platte, um Redundanzsymbole zu erzeugen;
E. Mittel zum Vergleichen der erzeugten Redundanzsymbole mit den Redundanzsymbolen in dem zurückgeladenen Codewort und, falls Symbole nicht übereinstimmen bzw. zusammenpassen,
1. Finden der Stellen der mit dem Codewort verbundenen Fehler, und,
2. falls die Fehlerstellen außerhalb der Codewortgrenze liegen, Feststellen einer Fehl-Synchronisierung.
4. Ein Gerät zum Feststellen einer Fehl-Synchronisierung für eine Verwendung mit einer Daten-Codiervorrichtung mit:
A. Codiermittel zum Codieren einer Folge bzw. Kette von Symbolen, die eine vorbestimmte Zahl ausgewählter vorbereitender Symbole und eine vorbestimmte Zahl von Datensymbolen enthält, um Redundanzsymbole zu erzeugen, die der Symbolkette entsprechen;
B. Verkettungsmittel zum Verketten bzw. Aneinanderhängen der Datensymbole und der Datenredundanzsymbole, um ein Codewort zu bilden;
C. einem Lese/Schreibkopf zum Aufzeichnen des Codeworts auf einer Magnetplatte und zum Zurückladen des Codeworts von der Platte;
D. Mittel zum Codieren einer Folge bzw. Kette von Symbolen, die vorbereitende Symbole und die Datensymbole eines zuruckgeladenen Codeworts enthält, um Redundanzsymbole zu erzeugen, die der Symbolkette entsprechen; und
E. Mittel zum Vergleichen der erzeugten Redundanzsymbole mit den Redundanzsymbolen in dem zurückgeladenen Codewort und, falls die Symbole nicht übereinstimmen bzw. zusammenpassen,
1. Finden der Stellen der mit dem Codewort verbundenen Fehler, und,
2. falls die Fehlerstellen außerhalb der Codewortgrenze liegen, Feststellen einer Fehl-Synchronisierung.
5. Ein Verfahren zum Feststellen einer Fehl-Synchronisierung für eine Verwendnng mit einer Daten-Codiervorrichtung, welches die Schritte umfaßt, daß:
A. ein Codewort von einer Magnetplatte zurückgeladen wird, welches Daten symbole und Redundanzsymbole einschließt;
B. die Codiervorrichtung auf eine vorbestimmte Bedingung initialisiert wird, die mit dem Codieren der Datensymbole verbunden ist;
C. die von der Platte zurückgeladenen Datensymbole codiert werden, wobei die initialisierte Codiervorrichtung verwendet wird, um Redundanzsymbole zu erzeugen;
D. die in Schritt C erzeugten Redundanzsymbole mit den Redundanzsymbolen in dem zurückgeladenen Codewort verglichen werden und, falls die Symbole nicht übereinstimmen bzw. zusammenpassen,
1. die Stellen der mit dem Codewort verbundenen Fehler gefunden werden, und,
2. falls die Fehlerstellen außerhalb der Codewortgrenze liegen, eine Fehl- Synchronisierung festgestellt wird.
6. Ein Verfahren zum Feststellen ei 11er Fehl-Synchronisierung für eine Verwendung mit einer Daten-Codiervorrichtung, welches die Schritte umfaßt, daß:
A. ein gespeichertes Codewort von einer Magnetplatte zurückgeladen wird;
B. eine Folge bzw. Kette von Symbolen codiert wird, die einen Satz vorbereitender Symbole und Datensymbole in dem zurückgeladenen Codewort enthält, um Redundanzsymbole zu erzeugen, die der Symbolkette entsprechen; und
C. die in Schritt B erzeugten Redundanzsymbole mit den Redundanzsymbolen in dem zurückgeladenen Codewort verglichen werden und, falls die Symbole nicht übereinstimmen bzw. zusammenpassen,
1. die Stellen der mit dem Codewort verbundenen Fehler gefunden werden, und,
2. falls die Fehlerstellen außerhalb der Codewortgrenze liegeil, eine Fehl- Synchronisierung festgestellt wird.
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