DE68922045T2 - Informationsaufzeichnungsmedium und dasselbe verwendendes Aufzeichnungs/-Wiedergabegerät. - Google Patents

Informationsaufzeichnungsmedium und dasselbe verwendendes Aufzeichnungs/-Wiedergabegerät.

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DE68922045T2
DE68922045T2 DE68922045T DE68922045T DE68922045T2 DE 68922045 T2 DE68922045 T2 DE 68922045T2 DE 68922045 T DE68922045 T DE 68922045T DE 68922045 T DE68922045 T DE 68922045T DE 68922045 T2 DE68922045 T2 DE 68922045T2
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Tadashige Furutani
Kenji Koishi
Tomio Yoshida
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Matsushita Electric Industrial Co Ltd
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    • G11INFORMATION STORAGE
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    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
    • G11B7/007Arrangement of the information on the record carrier, e.g. form of tracks, actual track shape, e.g. wobbled, or cross-section, e.g. v-shaped; Sequential information structures, e.g. sectoring or header formats within a track
    • G11B7/00736Auxiliary data, e.g. lead-in, lead-out, Power Calibration Area [PCA], Burst Cutting Area [BCA], control information
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/10Digital recording or reproducing
    • G11B20/18Error detection or correction; Testing, e.g. of drop-outs
    • G11B20/1883Methods for assignment of alternate areas for defective areas
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B27/00Editing; Indexing; Addressing; Timing or synchronising; Monitoring; Measuring tape travel
    • G11B27/10Indexing; Addressing; Timing or synchronising; Measuring tape travel
    • G11B27/19Indexing; Addressing; Timing or synchronising; Measuring tape travel by using information detectable on the record carrier
    • G11B27/28Indexing; Addressing; Timing or synchronising; Measuring tape travel by using information detectable on the record carrier by using information signals recorded by the same method as the main recording
    • G11B27/30Indexing; Addressing; Timing or synchronising; Measuring tape travel by using information detectable on the record carrier by using information signals recorded by the same method as the main recording on the same track as the main recording
    • G11B27/3027Indexing; Addressing; Timing or synchronising; Measuring tape travel by using information detectable on the record carrier by using information signals recorded by the same method as the main recording on the same track as the main recording used signal is digitally coded
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B2220/00Record carriers by type
    • G11B2220/20Disc-shaped record carriers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

    Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Informationsaufnahmemedium wie ein optisches Aufnahmemedium oder eine optische Platte. Diese Erfindung bezieht sich auch auf eine Aufnahme- und Wiedergabevorrichtung, die ein derartiges Informationsaufnahmemedium verwendet.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Die japanische veröffentlichte ungeprüfte Patentanmeldung 60-150130 offenbart eine Art der Handhabung einer defekten Fläche oder eines defekten Bereiches eines Informationsaufnahmemediums. In diesem Verfahren nach dem Stand der Technik werden, wenn das Aufnahmemedium zum ersten Mal verwendet wird, das heißt, wenn das Aufnahmemedium formatiert, initialisiert oder reformatiert wird, ein Defektverwaltungs- oder -handhabungsbereich und ein Ersatzbereich in dem Aufnahmemedium definiert. Während der Aufnahme und der Wiedergabe von Daten auf dem Aufnahmemedium und aus dem Aufnahmemedium wird, wenn ein defekter Sektor erfaßt wird, eine Defekt repräsentierende Marke in den defekten Sektor hinein aufgenommen. Dann wird ein Ersatzsektor entsprechend dem defekten Sektor innerhalb des Ersatzbereiches bestimmt. Nach der Bestimmung des Ersatzsektors werden Daten anstelle des defekten Sektors in den Ersatzsektor aufgenommen und daraus wiedergegeben. Die Beziehung zwischen den Adressen des defekten Sektors und des Ersatzsektors wird in den Defekthandhabungsbereich aufgenommen.
  • In der Art des Standes der Technik der japanischen Patentanmeldung 60-150130 ist es schwierig, zwischen frühen (anfänglichen) defekten Sektoren und später defekten Sektoren zu unterscheiden. Die früh defekten Sektoren werden so definiert, schon vorhanden zu sein, wenn das Aufnahmemedium zum ersten Mal verwendet wird. Die später defekten Sektoren treten auf, nachdem die Information, die die früh defekten Sektoren handhabt, auf den Defekthandhabungsbereich aufgenommen wird. Alle der defekten Sektoren werden durch normale Sektoren innerhalb des gemeinsamen Ersatzbereiches ersetzt. Daher ist es, jedesmal, wenn ein defektor Sektor gefunden wird, notwendig, den Ersatzbereich zu suchen. Diese Suche verlängert die Zeit, die beim Aufnehmen und Wiedergeben von Daten in und aus dem Aufnahmemedium verbracht wird.
  • In der Art des Standes der Technik der DE-A-37 28 857, gegen welche die Ansprüche 1 und 5 abgegrenzt sind, ist ein Informationsprozessor zum Aufnehmen und Wiedergeben von Information auf bzw. in einem Aufnahmemedium offenbart, in welchem eine Defekthandhabung für defekte Bereiche vorgesehen ist, welche während der Herstellung des Aufnahmemediums auftreten. In diesem Stand der Technik wird, wenn ein defekter Bereich detektiert wird, ein Ersatzbereich unter vorbestimmten Ersatzbereichen herausgeholt, wobei die Größe der vorbestimmten Ersatzbereiche feststeht. Jedoch wird die Wiederverwendung eines Aufnahmemediums, welches einmal benutzt worden ist, nicht in Betracht gezogen.
  • Aus der WO 84/00628 ist es bekannt, eine Marke am Ort des Defektes vorzusehen. Die Marke umfaßt die Adresse des Ersatzbereiches für den Defekt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist ein Ziel dieser Erfindung, ein Informationsaufnahmemedium zu schaffen, welches eine effiziente Handhabung von defekten Sektoren vorsieht.
  • Es ist ein anderes Ziel dieser Erfindung, eine Aufnahme- und Wiedergabevorrichtung zu schaffen, die ein derartiges Informationsaufnahmemedium verwendet.
  • Gemäß einem Aspekt dieser Erfindung wird eine Vorrichtung zum Aufnehmen und Wiedergeben von Daten aus einem Informationsaufnahmemedium geschaffen, welches in eine Vielzahl von Sektoren aufgeteilt ist, mit: einem Mittel zum Registrieren jedweder anfänglich defekten Sektoren in einen ersten Defekthandhabungsbereich eines Informationsaufnahmemediums hinein, wobei die anfänglich defekten Sektoren jene Sektoren sind, welche defekt waren, als das Aufnahmemedium zunächst formatiert wurde; einem Mittel zum Registrieren der später defekten Sektoren in einem zweiten Defekthandhabungsbereich des Informationsaufnahmemediums, wobei die später defekten Sektoren jene Sektoren sind, welche defekt geworden sind, seit das Aufnahmemedium zuletzt, d.h. das letzte Mal formatiert wurde; und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung weiter ein Mittel zum Aufnehmen von Identifikationsinformation in jeden der Sektoren, die zu den ersten oder zweiten Defekthandhabungsbereichen gehören, umfaßt, worin die Identifikationsinformation erlaubt, daß Sektoren, die zu dem ersten Defekthandhabungsbereich gehören, von Sektoren unterschieden werden, die zu dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehören; einem Mittel zum Wiedergeben der Identifikationsinformation und einem Mittel zum Aufnehmen von Information in den Sektoren der ersten und/oder zweiten Defekthandhabungsbereiche und zum Löschen aus diesen heraus, in Übereinstimmung mit der wiedergegebenen Identifikationsinformation.
  • Die obige Vorrichtung kann vorteilhafterweise weiter dadurch gekennzeichnet sein, daß die Identifikationsinformation eines speziellen Sektors in einem Identifikationsinformationsbereich aufgenommen werden kann und davon wiedergegeben werden kann, welcher einen Teil dieses Sektors bildet, und dadurch, daß vorzugsweise ein Mittel vorgesehen ist, um die Identifikationsinformation aufzunehmen und zu löschen, die so in und aus irgendeinem Sektor in Übereinstimmung mit der wiedergegebenen Identifikationsinformation aufgenommen und wiedergegeben ist.
  • Es wird insbesondere in Betracht gezogen, daß das Inforinationsaufnahmemedium ein optisches Aufnahmemedium wie eine optische Platte ist.
  • Gemäß einem anderen Aspekt dieser Erfindung wird ein Informationsaufnahmemedium geschaffen, welches in eine Vielzahl von Sektoren unterteilt ist, mit: einem ersten Defekthandhabungsbereich, in welchen jedwede anfänglich defekten Sektoren registriert werden, wobei die anfänglich defekten Sektoren jene Bereiche sind, welche defekt waren, als das Aufnahmemedium zuletzt formatiert wurde; einem zweiten Defekthandhabungsbereich, in welchen die später defekten Sektoren registriert werden, wobei die später defekten Sektoren jene Sektoren sind, welche defekt geworden sind, seit das Aufnahmemedium zuletzt formatiert wurde; und welches dadurch gekennzeichnet ist, daß das Medium weiter eine Identifikationsinformation umfaßt, die in jedem Sektor zum Identifizieren von Sektoren vorliegt, die zu dem ersten oder zweiten Defekthandhabungsbereichen gehören, und durch welche Sektoren, die zu dem ersten Defekthandhabungsbereich gehören, von Sektoren unterscheidbar sind, die zu dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehören.
  • Es wird insbesondere in Betracht gezogen, daß die Information ein optisches Aufnahmemedium wie eine optische Platte sein kann.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist ein Diagramm eines Formates einer optischen Platte gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung.
  • Fig. 2 ist ein Diagramm eines Formates einer optischen Platte gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung.
  • Fig. 3 ist ein Blockdiagramm einer Aufnahme- und Wiedergabevorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung.
  • Fig. 4 ist ein Blockdiagramm einer Aufnahme- und Wiedergabevorrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung.
  • Fig. 5 ist ein Diagramm, das die Anordnung von verschiedenen Bereichen in der optischen Platte in dem vierten Ausführungsbeispiel zeigt.
  • Fig. 6 ist ein Diagramm, das die Inhalte einer Handhabungstabelle in dem vierten Ausführungsbeispiel zeigt.
  • Fig. 7 ist ein Diagramm, das die Anordnung der verschiedenen Bereiche in einer optischen Platte gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel dieser Erfindung zeigt.
  • Fig. 8 ist ein Blockdiagramm des ersten Bitdetektors von Fig. 3.
  • Fig. 9 - 11 sind Flußdiagramme der Programme, die den Kontrollabschnitt von Fig. 3 betreiben.
  • Fig. 12 - 16 sind Flußdiagramme von Programmen, die den Kontrollabschnitt von Fig. 4 betreiben.
  • Im allgemeinen werden gleiche und entsprechende Elemente mit den gleichen Bezugszahlen durch die Zeichnungen hindurch versehen.
  • BESCHREIBUNG DES ERSTEN BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • In dem Fall eines vorformatierten Aufnahmemediums wie einer optischen Platte, welche eine große Kapazität und viele Sektoren aufweist, ist es unökonomisch, Defekte bei einer Aufnahmeoberfläche während der Herstellung des Aufnahmemediums zu verhindern. Daher werden während des Gebrauchs eines derartigen Aufnahmemediums Defekte oder defekte Bereiche, die kleiner als eine gegebene Menge sind, zugelassen. Ein defekter Sektor wird wie folgt definiert. Information kann nicht akkurat von einem defekten Sektor wiedergegeben werden, nachdem die Information in den Sektor aufgenommen wird. Defekte Bereiche werden durch verschiedene Faktoren wie Fehler, Staub und Alterung eines Aufnahmemediums verursacht. Im allgemeinen werden Sektoren auf einem Aufnahmemedium wie einer optischen Platte in normale Sektoren, früh (anfänglich) defekte Sektoren und später defekte Sektoren klassifiziert. Die früh defekten Sektoren werden definiert, als schon vorzuliegen, wenn das Aufnahmemedium zum ersten Mal verwendet wird. Die später defekten Sektoren treten auf, nachdem die Informationshandhabung bzw. die Informationsverwaltung der früh defekten Sektoren in den Defekthandhabungsbereich aufgenommen wird. In diesem Ausführungsbeispiel werden ein erster Defekthandhabungsbereich, ein zweiter Defekthandhabungsbereich und ein Benutzerdatenbereich auf der optischen Platte präpariert, d.h. vorbereitet oder hergestellt. Der erste Defekthandhabungsbereich wird verwendet, um Information, die auf die früh defekten Sektoren bezogen ist, abzulegen. Der zweite Defekthandhabungsbereich wird verwendet, um Information abzulegen, die auf die später defekten Sektoren bezogen ist. Dieses Ausführungsbeispiel hat den folgenden Vorteil. Später defekte Bereiche in einem Aufnahmemedium neigen dazu, aufgrund von Fehlern, Staub und Alterung des Aufnahmemediums anzusteigen. Im allgemeinen ist diese Tendenz in einem ersetzbaren Aufnahmemedium vorherrschend. Es ist daher notwendig, die Anzahl von später defekten Bereichen als eine zunehmende variable Zahl zu betrachten. Wenn der zweite Defekthandhabungsbereich auf einem RAM vorgesehen ist, wird von dem RAM im allgemeinen gefordert, eine große Kapazität für eine zunehmende Anzahl von später defekten Bereichen aufzuweisen. Da die Anzahl von früh defekten Bereichen festgelegt ist, kann ein RAM mit kleiner Kapazität verwendet werden, wenn der erste Defekthandhabungsbereich auf dem RAM geschaffen wird. Daher ist, in Fällen, wo nur die früh defekten Bereiche durch die Verwendung eines RAMs gehandhabt oder gemangat, d.h. verwaltet werden, das RAM einer kleinen Kapazität hinreichend.
  • Fig. 1 zeigt ein Format von Sektoren auf einer optischen Platte gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung. Jeder Sektor ist eine Einheit der Aufnahme von Information. Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt ein Sektor 5 einen Header oder Anfangsblock 1, welcher beim Mastering während der Herstellung einer optischen Platte gebildet wird. Eine Datensequenz, die in dem Anfangsblock 1 aufgenommen ist, enthält Information, die auf eine Spuradresse 3 bezogen ist, und eine Sektoradresse 4, die für Adreßinformation des damit in Beziehung stehenden Sektors repräsentativ ist. Die Spuradresse 3 geht der Sektoradresse 4 voran. Die Datensequenz, die in dem Anfangsblock 1 aufgenommen ist, enthält auch Information, die auf ein erstes Identifikationsbit 6 und ein zweites Identifikationsbit 7 bezogen ist. Das zweite Identifikationsbit 7 folgt dem ersten Identifikationsbit 6, geht aber der Spuradresse 3 voran.
  • Der Sektor 5 umfaßt einen Datenaufnahmebereich oder eine Fläche 2, die dem Anfangsblock 1 folgt. Der Datenaufnahmebereich 2 wird verwendet, um Benutzerdaten oder Information abzulegen, die auf einen Defekthandhabungsbereich bezogen ist.
  • Wie vorhergehend beschrieben, werden Sektoren auf der optischen Platte in normale Sektoren, früh (anfänglich) defekte Sektoren und später defekte Sektoren klassifiziert. Die früh defekten Sektoren werden definiert, als schon vorhanden zu sein, wenn die optische Platte zum ersten Mal verwendet wird. Die später defekten Sektoren treten auf, nachdem die Information, die die früh defekten Sektoren handhabt, in den Defekthandhabungsbereich aufgenommen wird. In diesem Ausführungsbeispiel werden ein erster Defekthandhabungsbereich, ein zweiter Defekthandhabungsbereich und ein Benutzerdatenbereich auf der optischen Platte vorbereitet. Der erste Defekthandhabungsbereich wird verwendet, um Information, die auf die früh defekten Sektoren bezogen ist, aufzunehmen. Der zweite Defekthandhabungsbereich wird verwendet, um Information, die auf die später defekten Sektoren bezogen ist, abzulegen.
  • Wie vorhergehend beschrieben, umfaßt ein Vorderteil des Anfangsblockes 1 die ersten und zweiten Identifikationsbits 6 und 7. Das erste Identifikationsbit 6 enthält Information, die darstellt, ob der darauf bezogene Sektor 5 zu dem Benutzerdatenbereich oder den Defekthandhabungsbereichen gehört. Das zweite Identifikationsbit 7 speichert Information, die darstellt, ob der darauf bezogene Sektor 5 zu dem ersten Defekthandhabungsbereich oder dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehört.
  • Wenn Daten in dem Sektor 5 aufgenommen werden und daraus wiedergegeben werden, wird der Anfangsblock 1 wiedergegeben und die Spuradresse 3 und die Sektoradresse 4 werden ausgelesen, um zu bestätigen, daß der Sektor 5 mit einem Zielsektor für die Datenaufnahme und -wiedergabe übereinstimmt. Während der Wiedergabe des Anfangsblockes 1 werden die ersten und zweiten Identifikationsbits 6 und 7 erfaßt und die Information, die in diesen Bits aufgenommen ist, wird hergeleitet. Die aus dem ersten Identifikationsbit 6 hergeleitete Information informiert darüber, ob der Sektor 5 zu dem Benutzerdatenbereich oder den Defekthandhabungsbereichen gehört. Die Information, die aus dem zweiten Identifikationsbit 7 hergeleitet wird, informiert darüber, ob der Sektor 5 zu dem ersten Defekthandhabungsbereich oder dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehört. Dann wird der Datenaufnahmeprozeß, der Datenwiedergabeprozeß oder der Datenlöschprozeß begonnen.
  • In dem Fall, wo der Sektor 5 zu dem Benutzerdatenbereich gehört, sind beide der ersten und zweiten Identifikationsbits 6 und 7 "0". In dem Fall, wo der Sektor 5 zu dem ersten Defekthandhabungsbereich gehört, sind sowohl das erste als auch das zweite Identifikationsbit 6 und 7 "1". In dem Fall, wo der Sektor 5 zu dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehört, ist das erste Identifikationsbit 6 "1" und das zweite Identifikationsbit 7 ist "0".
  • Wie aus der vorhergehenden Beschreibung verstanden wird, kann eine zuverlässige Detektion durchgeführt werden hinsichtlich dessen, ob ein Sektor zu dem Benutzerdatenbereich, dem ersten Defekthandhabungsbereich oder dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehört.
  • Die ersten und zweiten Identifikationsbits 6 und 7 können bezüglich der Position ausgetauscht werden. Die ersten und zweiten Identifikationsbits 6 und 7 können in irgendeiner Stelle des Anfangsblockes 1 angeordnet werden. Eine Vielzahl von Bits kann anstelle von jedem der ersten und zweiten Identifikationsbits 6 und 7 verwendet werden. Die ersten und zweiten Identifikationsbits 6 und 7 können durch eine Marke ersetzt werden mit einer vorformatierten Bitsequenz, welche darstellt, ob der darauf bezogene Sektor 5 zu dem Benutzerdatenbereich, dem ersten Defekthandhabungsbereich oder dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehört. Die ersten und zweiten Identifikationsbits 6 und 7 können durch eine Spuradresse und eine Sektoradresse ersetzt werden, welche Bits enthält, die darstellen, ob der darauf bezogene Sektor 5 zu dem Benutzerdatenbereich, dem ersten Defekthandhabungsbereich oder dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehört.
  • BESCHREIBUNG DES ZWEITEN BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • Fig. 2 zeigt ein Format von Sektoren auf einer optischen Platte gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung, welches dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 außer bezüglich der folgenden Entwurfsänderungen ähnlich ist.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, umfaßt ein Sektor 5 einen Anfangsblock oder Header 1, der nur aus einer Spuradresse 3 und einer Sektoradresse 4 zusammengesetzt ist. Der Sektor 5 umfaßt einen Identifikationsmarkenbereich 10 und einen Datenaufnahmebereich 2. Der Identifikationsmarkenbereich 10 erstreckt sich zwischen dem Anfangsblock 1 und dem Datenaufnahmebereich 2. Eine erste Identifikationsmarke 8 und eine zweite Identifikationsmarke 9 können in jeweiligen Abschnitten des Identifikationsmarkenbereiches 10 aufgenommen werden.
  • In dem Fall, wo der Sektor 5 zu einem ersten Defekthandhabungsbereich gehört, werden beide der ersten und zweiten Identifikationsmarken 8 und 9 in dem Identifikationsmarkenbereich 10 wie in dem Teil (a) von Fig. 2 gezeigt aufgenommen. In dem Fall, wo der Sektor 5 zu einem zweiten Defekthandhabungsbereich gehört, wird nur die erste Identifikationsmarke 8 in dem Identifikationsmarkenbereich 10 wie in dem Teil (b) von Fig. 2 gezeigt aufgenommen. In dem Fall, wo der Sektor 5 zu einem Benutzerdatenbereich gehört, werden weder die erste Identifikationsmarke 8 noch die zweite Identifikationsmarke 9 in dem Identifikationsmarkenbereich 10 wie in dem Teil (c) von Fig. 2 gezeigt aufgenommen.
  • Wenn Daten in den Sektor 5 aufgenommen werden und daraus wiedergegeben werden, wird eine Detektion hinsichtlich dessen durchgeführt, ob die ersten und zweiten Identifikationsmarken 8 und 9 in dem Identifikationsmarkenbereich 10 vorliegen oder darin fehlen. Die Detektion, die auf die erste Identifikationsmarke 8 bezogen ist, informiert darüber, ob der Sektor 5 zu dem Benutzerdatenbereich oder den Defekthandhabungsbereichen gehört. Die Detektion, die auf die zweite Identifikationsmarke 9 bezogen ist, informiert darüber, ob der Sektor 5 zu dem ersten Defekthandhabungsbereich oder dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehört.
  • Zuerst wird der erste Defekthandhabungsbereich auf der optischen Platte vorbereitet. Früh defekte Sektoren, welche schon bei der Herstellung des ersten Defekthandhabungsbereiches vorliegen, werden in den ersten Defekthandhabungsbereich registriert. Danach wird, jedesmal, wenn ein später defekter Sektor neu gefunden wird, ein Sektor nachfolgend dem ersten Defekthandhabungsbereich als ein Segment eines zweiten Defekthandhabungsbereiches gesetzt und der später defekte Sektor wird in dem Segment des zweiten Defekthandhabungsbereiches registriert. Der zweite Defekthandhabungsbereich wird ausgedehnt, wenn der später defekte Sektor gefunden wird. Es ist so überflüssig, den zweiten Defekthandhabungsbereich durch das Vorformatieren vorzubereiten, so daß die Sektoren effizient verwendet werden können und der Benutzerdatenbereich groß sein kann.
  • Der Identifikationsmarkenbereich 10 kann dem Datenaufnahmebereich 2 folgen. Drei verschiedene Marken können in dem Identifikationsmarkenbereich 10 aufgenommen werden.
  • BESCHREIBUNG DES DRITTEN BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • Fig. 3 zeigt eine Aufnahme- und Wiedergabevorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung. In Fig. 3 wird eine optische Platte 20 mit Sektoren eines Formates von Fig. 1 gebildet. Ein Wiedergabeabschnitt 30 reproduziert Information aus den Sektoren auf der optischen Platte 20. Ein Detektor 40 detektiert ein erstes Identifikationsbit 6 (siehe Fig. 1) aus einem Anfangsblock 1, indem auf ein Ausgangssignal aus dem Wiedergabeabschnitt 30 Bezug genommen wird. Der Detektor 40 gibt ein Detektionssignal 400 aus, wenn das erste Identifikationsbit 6 "1" lautet. Ein Detektor 50 detektiert ein zweites Identifikationsbit 7 (siehe Fig. 1) eines Anfangsblockes 1, indem auf das Ausgangssignal aus dem Wiedergabeabschnitt 30 Bezug genommen wird. Der Detektor 50 gibt ein Detektionssignal 500 aus, wenn das zweite Identifikationsbit 7 "1" lautet.
  • Die ersten und zweiten Identifikationsbits 6 und 7 werden während der Herstellung der optischen Platte 20 hergestellt. Zusätzlich werden erste und zweite Defekthandhabungsbereiche und ein Benutzerdatenbereich während der Herstellung der optischen Platte 20 vorbestimmt. Die Positionen der ersten und zweiten Defekthandhabungsbereiche können später nicht geändert werden.
  • Ein Kontrollabschnitt 60 erzeugt ein Unterdrückungssignal 600 auf der Grundlage der Detektionssignale 400 und 500 aus den Detektoren 40 und 50. Der Kontrollabschnitt 60 ist aus einem Mikrocomputer mit einer Kombination eines Eingangsanschlusses, eines Ausgangsanschlusses, eines ROMs, eines RAMs und einer CPU gebildet. Der Kontrollabschnitt 60 wirkt in Übereinstimmung mit einem Programm, das in dem ROM abgelegt ist.
  • Ein Datengenerator 70 gibt ein Aufnahme-/Löschdatensignal 700 an den Kontroll- bzw. Steuerabschnitt 60 und einen Aufnahme-/Löschabschnitt 80 aus. Der Aufnahme-/ Löschabschnitt 80 nimmt Daten in dem Datenaufnahmebereich 2 (siehe Fig. 1) eines Sektors in Übereinstimmung mit dem Aufnahme-/Löschdatensignal 700 auf und löscht sie daraus. Wenn der Aufnahme-/Löschabschnitt 80 das Unterdrücksignal 600 aus dem Kontrollabschnitt 60 empfängt, setzt der Aufnahme-/Löschabschnitt 80 die Datenaufnahme und das -löschen aus.
  • Die Fläche der optischen Platte 20 wird in den ersten Defekthandhabungsbereich, den zweiten Defekthandhabungsbereich und den Benutzerdatenbereich aufgeteilt. In Fällen, wo die optische Platte 20 zum ersten Mal verwendet wird, das heißt in Fällen, wo die optische Platte 20 formatiert, initialisiert oder reformatiert wird, wird, wenn defekte Sektoren in den ersten und zweiten Defekthandhabungsbereichen vorhanden sind, eine Defekt repräsentierende Marke in den Datenaufnahmebereich 2 (siehe Fig. 1) von jedem der defekten Sektoren aufgenommen, aber entsprechende Ersatzsektoren werden nicht vorbereitet.
  • Während einer nachfolgenden Stufe wird eine Detektion hinsichtlich dessen durchgeführt, ob jeder der Sektoren in dem Benutzerdatenbereich normal oder defekt ist. Wenn ein defekter Sektor detektiert wird, wird ein Ersatzbereich innerhalb des Benutzerdatenbereichs vorbereitet oder hergestellt. Ein Ersatzsektor wird aus dem Ersatzbereich gesucht. Die Adreßinformation des defekten Sektors und die Adreßinformation des Ersatzsektors werden nachfolgend in den normalen Sektoren des ersten Defekthandhabungsbereiches aufgenommen. Spezifischerweise wird ein Paar der Adreßinformation von dem defekten Sektor und der Adreßinformation des Ersatzsektors als Daten in dem Datengenerator 70 eingestellt oder gesetzt. Diese Daten werden aus dem Datengenerator 70 zu dem Aufnahme-/Löschabschnitt 80 durch die Verwendung des Aufnahme-/Löschdatensignals 700 übertragen, und die Daten werden in bzw. auf der optischen Platte 20 durch den Aufnahme-/Löschabschnitt 80 aufgenommen. Bei einer späteren Benutzung der optischen Platte 20 wird das Aufnehmen der Daten in den ersten Defekthandhabungsbereich unterdrückt.
  • In Fällen, wo der Benutzer anfordert, daß Daten in den Defekthandhabungsbereich 2 (siehe Fig. 1) eines Sektors aufgenommen werden, nachdem die Information in den ersten und zweiten Defekthandhabungsbereichen überprüft ist, gibt der Wiedergabeabschnitt 30 Information aus einem Sektor auf der optischen Platte 20 wieder. Die wiedergegebene Information wird aus dem wiedergebenden Abschnitt 30 zu den Detektoren 40 und 50 übertragen. Wenn der Detektor 40 nachweist, daß das erste Identifikationsbit 6 (siehe Fig. 1) "1" lautet, gibt der Detektor 40 das Detektionssignal 400 an den Kontrollabschnitt 60 aus. Wenn der Detektor 50 nachweist, daß das zweite Identifikationsbit 7 (siehe Fig. 1) "1" lautet, gibt der Detektor 50 das Detektionssignal 500 an den Kontrollabschnitt 60 aus. In der Abwesenheit eines Detektionssignals 400 detektiert oder erkennt der Kontroll- bzw Steuerabschnitt 60, daß der augenblickliche Sektor zu dem Benutzerdatenbereich gehört. In der Gegenwart eines Detektionssignals 400 erkennt der Steuerabschnitt 60, daß der augenblickliche Sektor zu einem der ersten und zweiten Defekthandhabungsbereiche gehört. In dem letzteren Fall erkennt, wenn ein Detektionssignal 500 vorliegt, der Steuerabschnitt 60, daß der augenblickliche Sektor zu dem ersten Defekthandhabungsbereich gehört. In dem letzteren Fall erkennt, wenn ein Detektionssignal 500 abwesend ist, der Steuerabschnitt 60 bzw. die Steuersektion 60, daß der augenblickliche Sektor zu dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehört. Wenn der Steuerabschnitt 60 erkennt, daß der augenblickliche Sektor zu einem der ersten und zweiten Defekthandhabungsbereiche gehört, gibt der Steuerabschnitt 60 ein Unterdrückungs- oder Hemmsignal 600 an den Aufnahme-/Löschabschnitt 80 aus. Obwohl Daten aus dem Datengenerator 70 zu dem Aufnahme-/Löschabschnitt 80 durch die Verwendung des Aufnahme-/Löschdatensignals 700 gespeist werden, unterdrückt der Aufnahme-/Löschabschnitt bzw. die Aufnahme-/Löschsektion 80 das Aufnehmen der Daten in den Datenaufnahmebereich 2 (siehe Fig. 1) des augenblicklichen Sektors im Ansprechen auf das Unterdrükkungssignal. In diesen Fällen wirkt der Steuerabschnitt 60 in Übereinstimmung mit einem Programm, dessen Fluß diagramm in Fig. 9 gezeigt ist. Wie in Fig. 9 gezeigt, entscheidet ein erster Schritt 9A des Programmes, ob das Detektionssignal 400 vorliegt oder abwesend ist. Wenn das Detektionssignal 400 vorliegt, schreitet das Programm von dem Schritt 9A zu einem Schritt 9B weiter. Wenn das Detektionssignal 400 abwesend ist, endet der augenblickliche Ausführungszyklus des Programmes. Der Schritt 9B gibt ein Hemmsignal 600 aus. Nach dem Schritt 9B endet der augenblickliche Ausführungszyklus des Programmes.
  • In Fällen, wo Benutzerdaten aus dem Datenaufnahmebereich 2 (siehe Fig. 1) eines Sektors gelöscht werden, wirkt die aufnehmende und wiedergebende Vorrichtung in einer Weise, die dem Betrieb während des Aufnehmens von Daten im wesentlichen ähnlich ist, aber der Aufnahme-/Löschabschnitt 80 unterdrückt das Datenlöschen nicht.
  • Während der Benutzung der optischen Platte 20 durch den Benutzer werden, wenn ein defekter Sektor detektiert wird, die Adreßinformation des defekten Sektors und die Adreßinformation eines entsprechenden Ersatzsektors in den zweiten Defekthandhabungsbereich aufgenommen. Die Betätigung oder Operation des Steuerabschnittes 60 und des Datengenerators 70 in diesen Fällen unterscheidet sich von jener während der Datenaufnahme wie folgt. In der Gegenwart eines Detektionssignals 400, bei der Abwesenheit eines Detektionssignals 500, erkennt der Steuerabschnitt 60, daß der augenblickliche Sektor zu dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehört. Der Datengenerator 70 gibt die Adresse des defekten Sektors aus, und die Adresse des Ersatzsektors, und zwar an die Aufnahme-/Löschsektion 80 durch die Verwendung des Aufnahme-/Löschsignals 700. Der Aufnahme-/Löschabschnitt 80 nimmt die Adreßinformation des defekten Sektors und die Adreßinformation des Ersatzsektors in den Datenaufnahmebereich 2 (siehe Fig. 1) des augenblicklichen Sektors auf. In der Abwesenheit von beiden der Detektionssignale 400 und 500 erkennt der Steuerabschnitt 60, daß der augenblickliche Sektor zu dem Benutzerdatenbereich gehört. In der Gegenwart von beiden der Detektionssignale 400 und 500 erkennt der Steuerabschnitt 60, daß der augenblickliche Sektor zu dem ersten Defekthandhabungsbereich gehört. Wenn der Steuerabschnitt 60 erkennt, daß der augenblickliche Sektor zu dem Benutzerdatenbereich oder dem ersten Defekthandhabungsbereich gehört, gibt der Steuerabschnitt 60 ein Hemmsignal 600 an den Aufnahme-/Löschabschnitt 80 aus, so daß der Aufnahme-/Löschabschnitt 80 die Aufnahme der Adreßinformation des defekten Sektors und der Adreßinformation des Ersatzsektors in den Datenaufnahmebereich 2 (siehe Fig. 1) des augenblicklichen Sektors unterdrückt. In diesem Fall wirkt der Steuerabschnitt 60 in Übereinstimmung mit einem Programm, dessen Flußdiagramm in Fig. 10 gezeigt ist. Wie in Fig. 10 gezeigt, entscheidet ein erster Schritt 10A des Programmes, ob die Detektionssignale 400 und 500 vorliegen oder abwesend sind. Wenn beide der Detektionssignale 400 und 500 vorliegen, schreitet das Programm von dem Schritt 10A zu einem Schritt 10B weiter. Wenn beide der Detektionssignale 400 und 500 abwesend sind, schreitet das Programm von dem Schritt 10A zu einem Schritt 10C weiter. Wenn nur das Detektionssignalssignal 400 vorliegt, endet der augenblicke Ausführungszyklus des Programmes. Die Schritte 10B und 10C geben ein Unterdrückungssignal 600 aus. Nach den Schritten 10B und 10C endet der augenblickliche Ausführungszyklus des Programmes.
  • Während der Wiedergabe von Daten aus dem Benutzerdatenbereich und den ersten und zweiten Defekthandhabungsbereichen und der Suche von Daten in diesen gibt, nachdem die Information in den ersten und zweiten Defekthandhabungsbereichen überprüft ist, der wiedergebende Abschnitt 30 Information aus einem Sektor auf der optischen Platte 20 wieder. Die wiedergegebene Information wird aus dem Wiedergabeabschnitt 30 zu den Detektoren 40 und 50 übertragen. Wenn der Detektor 40 detektiert, daß das erste Identifikationsbit 6 (siehe Fig. 1) "1" lautet, gibt der Detektor 40 das Detektionssignal 400 an den Steuerabschnitt 60 aus. Wenn der Detektor 50 nachweist, daß das zweite Identifikationsbit 7 (siehe Fig. 1) "1" lautet, gibt der Detektor 50 das Detektionssignal 500 an den Steuerabschnitt 60 aus. In der Abwesenheit eines Detektionssignals 400 detektiert der Steuerabschnitt 60 oder erkennt, daß der augenblickliche Sektor zu dem Benutzerdatenbereich gehört. In der Gegenwart eines Detektionssignals 400 erkennt der Steuerabschnitt 60, daß der augenblickliche Sektor zu einem der ersten und zweiten Defekthandhabungsbereiche gehört. In dem letzteren Fall erkennt, wenn ein Detektionssignal 500 vorliegt, der Steuerabschnitt 60, daß der augenblickliche Sektor zu dem ersten Defekthandhabungsbereich gehört. In dem letzteren Fall erkennt, wenn ein Detektionssignal 500 abwesend ist, der Steuerabschnitt 60, daß der augenblickliche Sektor zu dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehört. Der Kontrollabschnitt 60, das heißt die Kontrollsektion 60, gibt ein Hemmsignal 600 an den Aufnahme-/Löschabschnitt 80 unabhängig von der Gegenwart und Abwesenheit der Detektionssignale 400 und 500 aus, so daß die Aufnahme-/Löschsektion 80 fortfährt, die Datenaufnahme und das Datenlöschen zu unterdrücken. In diesem Fall wirkt der Steuerabschnitt 60 in Übereinstimmung mit einem Programm, dessen Flußdiagramm in Fig. 11 gezeigt ist. Wie in Fig. 11 gezeigt, gibt ein erster Schritt 11A des Programmes ein Hemmsignal 600 aus. Nach dem Schritt 11A endet der augenblickliche Ausführungszyklus des Programmes.
  • Wie in Fig. 8 gezeigt, umfaßt der Detektor 40 einen Anfangsblockabschnitt 40A, der den Anfangsblock 1 (siehe Fig. 1) eines Sektors von dem Ausgangssignal des wiedergebenden Abschnittes 30 (siehe Fig. 3) wiedergibt. Ein Zeitsteuerungstorgenerator 40B erzeugt ein zeitsteuerndes Torsignal im Ansprechen auf ein Ausgangssignal aus dem Anfangsblockerfassungsabschnitt 40A. Der Augenblick des Auftretens des Zeitsteuerungstorsignals entspricht einer Zeitsteuerung, bei welcher das Ausgangssignal aus dem wiedergebenden Abschnitt 30 (siehe Fig. 3) das erste Identifikationsbit 6 (siehe Fig. 1) darstellt. Das zeitsteuernde Torsignal wird aus dem zeitsteuernden Torgenerator 40B zu einem Komparator 40C und einem Referenzmustergenerator 40D gespeist. Der Referenzmustergenerator 40D überträgt ein Signal, das für ein Referenzmuster repräsentativ ist, aus einem Register 40E zu dem Komparator 4ºC im Ansprechen auf das Zeitsteuerungsgate- bzw. Torsignal. Das Referenzmuster entspricht "1". Der Komparator 40C empfängt das Ausgangssignal aus dem Wiedergabeabschnitt 30 (siehe Fig. 3). Der Komparator 40C wird durch das Ausgabesignal aus dem Wiedergabeabschnitt 30 (siehe Fig. 3) des Musters des ersten Identifikationsbits 6 (siehe Fig. 1) in dem Sektor zu einer Zeit informiert, die durch das Zeitsteuerungstorsignal bestimmt ist. Der Komparator 40C vergleicht das Muster des ersten Identifikationsbits mit dem Referenzmuster bei einer Zeitsteuerung, die durch das zeitsteuernde Torsignal bestimmt ist. Wenn das Muster des ersten Identifikationsbits mit dem Referenzmuster übereinstimmt, gibt der Komparator 40C ein Detektionssignal 400 aus.
  • Der Detektor 50 weist einen Entwurf ähnlich zu dem Entwurf von Fig. 8 auf. In dem Detektor 50 gibt ein Zeitsteuerungstorgenerator 40B ein Zeitsteuerungstorsignal mit einer Zeitsteuerung entsprechend einer Zeitsteuerung aus, bei welcher das Ausgangssignal aus dem Wiedergabeabschnitt 30 (siehe Fig. 3) das zweite Identifikationsbit 7 (siehe Fig. 1) eines Sektors darstellt.
  • Die ersten und zweiten Identifikationsbits 6 und 7 (siehe Fig. 1) können durch eine Identifikationsmarke ersetzt werden. In diesem Fall werden die Detektoren 40 und 50 durch einen Identifikationsmarkendetektor ersetzt.
  • BESCHREIBUNG DES VIERTEN BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • Fig. 4 zeigt eine Aufnahme- und Wiedergabevorrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung. In Fig. 4 ist eine optische Platte 21 mit Sektoren eines Formates von Fig. 2 gebildet. Ein Wiedergabeabschnitt 30 gibt Information aus den Sektoren auf der optischen Platte 21 wieder. Ein Detektor 41 erfaßt eine erste Identifikationsmarke 8 (siehe Fig. 2) in einem Identifikationsmarkenbereich 10, indem auf ein Ausgangssignal aus dem wiedergebenden Abschnitt 30 Bezug genommen wird. Der Detektor 41 gibt ein Detektionssignal 401 aus, wenn die erste Identifikationsmarke 8 vorliegt. Ein Detektor 51 weist eine zweite Identifikationsmarke 9 (siehe Fig. 2) in dem Identifikationsmarkenbereich 10 nach, indem auf das Ausgangssignal aus dem Wiedergabeabschnitt 30 Bezug genommen wird. Der Detektor 51 gibt ein Detektionssignal 501 aus, wenn die zweite Identifikationsmarke 9 vorliegt.
  • Ein Steuerabschnitt 61 erzeugt ein Unterdrückungssignal 600 und ein Marken-/Löschsignal 601 auf der Grundlage der Detektionssignale 401 und 501 aus den Detektoren 41 und 51. Ein RAM 91, das mit dem Kontroll- bzw. Steuerabschnitt 61 verbunden ist, speichert eine Handhabungstabelle. Der Steuerabschnitt 61 managt oder verwaltet zwei Defekthandhabungsbereiche und einen Benutzerdatenbereich durch die Verwendung eines Adreßsignals 901 und der Handhabungstabelle. Der Steuerabschnitt 61 ist aus einem Mikrocomputer mit einer Kombination eines Einlaßanschlusses, eines Ausgangsanschlusses, eines ROMs, eines RAMs und einer CPU zusammengesetzt. Der Steuerabschnitt 61 wirkt in Übereinstimmung mit einem Programm, das in dem ROM abgelegt ist.
  • Die Handhabungstabelle in dem RAM 91 enthält eine Startadresse und eine Endadresse eines ersten Defekthandhabungsbereiches, eine Startadresse und eine Endadresse eines zweiten Defekthandhabungs- bzw. -verwaltungsbereiches und eine Startadresse und eine Endadresse eines benutzten Benutzerdatenbereiches des Teiles (b) von Fig. 5. Information der Handhabungstabelle ist auf der optischen Platte 21 aufgenommen. Jedesmal, wenn die optische Platte 21 verwendet wird, wird die Information der Handhabungstabelle von der optischen Platte 21 ausgelesen und aktualisiert. Wie in Fig. 6 gezeigt, ist die Handhabungstabelle in Segmente zum Speichern der Startadresse und der Endadresse des ersten Defekthandhabungsbereiches, der Startadresse und der Endadresse des zweiten Defekthandhabungsbereiches und der Startadresse und der Endadresse des benutzten Benutzerdatenbereiches respektive aufgeteilt. Nach einem Aufnahmeverfahren werden die Endadresse des zweiten Defekthandhabungsbereiches und die Endadresse des benutzten Benutzerdatenbereiches aktualisiert, falls notwendig.
  • Ein Datengenerator 70 gibt ein Aufnahme-/Löschdatensignal 700 an den Steuerabschnitt 61 und einen Aufnahme-/ Löschabschnitt 81 aus. Der Aufnahme-/Löschabschnitt 81 nimmt Daten auf den Datenaufnahmebereich 2 (siehe Fig. 2) eines Sektors in Übereinstimmung mit dem Aufnahme-/ Löschdatensignal 700 auf und löscht sie in Übereinstimmung damit daraus. Wenn der Aufnahme-/Löschabschnitt 81 das Unterdrückungssignal 600 aus dem Steuerabschnitt 61 empfängt, setzt der Aufnahme-/Löschabschnitt 81 die Datenaufnahme und das Datenlöschen aus. Wenn der Aufnahme-/Löschabschnitt 81 das Markenaufnehme-/Löschsignal 601 eines gegebenen Zustandes aus dem Steuerabschnitt 61 empfängt, nimmt der Aufnahme-/Löschabschnitt 81 eine Identifikationsmarke oder -marken in den Identifikationsmarkenbereich 10 (siehe Fig. 2) eines Sektors in Übereinstimmung mit den Inhalten des Markenaufnehme-/ Löschsignals 601 auf. Das Markenaufnehme-/Löschsignal 601 ist vorzugsweise ein Zweibitsignal, das zwischen drei verschiedenen Zuständen geändert werden kann. Ein erster Zustand des Markenaufnehme-/Löschsignals 601 befiehlt dem Aufnahme-/Löschabschnitt 81, beide der ersten und zweiten Identifikationsmarken 8 und 9 (siehe Fig. 2) in den Identifikationsmarkenbereich 10 eines Sektors aufzunehmen. Ein zweiter Zustand des Markenaufnahme-/Löschsignals 601 befiehlt dem Aufnahme-/Löschabschnitt 81, die erste Identifikationsmarke 8 (siehe Fig. 2) in den Identifikationsmarkenbereich 10 eines Sektors aufzunehmen und die zweite Identifikationsmarke 9 (siehe Fig. 2) aus dem Identifikationsmarkenbereich 10 des Sektors zu löschen. Ein dritter Zustand des Markenaufnahme-/Löschsignals 601 befiehlt dem Aufnahme-/Löschabschnitt 81, sowohl die ersten als auch die zweiten Identifikationsmarken 8 und 9 (siehe Fig. 2) aus dem Identifikationsmarkenbereich 10 eines Sektors zu löschen.
  • Ein Detektor 90 detektiert eine Spuradresse 3 und eine Sektoradresse 4 (siehe Fig. 2) indem Anfangsblock 1 eines Sektors, in dem auf das Ausgangssignal aus dem wiedergebenden Abschnitt 30, d.h. den Wiedrgabe-Abschnitt 30 Bezug genommen wird. Der Detektor 90 gibt die detektierte Adreßinformation an den Steuerabschnitt 61 durch die Verwendung eines Adreßsignals 901 aus.
  • Die Fläche der optischen Platte 21 ist in einen ersten Defekthandhabungsbereich, einen zweiten Defekthandhabungsbereich, einen benutzten Benutzerdatenbereich und einen unbenutzten Benutzerdatenbereich aufgeteilt. Wenn die optische Platte 21 zum ersten Mal verwendet wird, das heißt, wenn die optische Platte 21 formatiert, initialisiert oder reformatiert wird, werden die Inhalte des ersten Identifikationsmarkenbereiches 10 (siehe Fig. 2) von jedem Sektor wie folgt gelöscht.
  • Nach einem Suchprozeß gibt der Steuerabschnitt 61 das Markenaufnahme-/Löschsignal des dritten Zustandes an den Aufnahme-/Löschabschnitt 81 aus, so daß der Aufnahme-/Löschabschnitt 81 die ersten und zweiten Identifikationsmarken aus dem Identifikationsmarkenbereich 10 von jedem Sektor löscht. In diesem Fall wirkt der Steuerabschnitt 61 in Übereinstimmung mit einem Programm, dessen Flußdiagramm wie in Fig. 12 gezeigt ist. Wie in Fig. 12 gezeigt, sucht ein erster Schritt 12A des Programms einen Zielsektor. Ein Schritt 12B, der dem Schritt 12A folgt, gibt das Markenaufnahme-/Löschsignal 601 des dritten Zustandes aus. Nach dem Schritt 12B endet der augenblickliche Ausführungszyklus des Programms. Dann wird eine Überprüfung jedes Sektors durchgeführt hinsichtlich dessen, ob er defekt ist oder nicht. Jedesmal, wenn ein defekter Sektor gefunden wird, wird ein Ersatzbereich innerhalb des Benutzerdatenbereiches vorbereitet, und ein Ersatzsektor wird innerhalb des Ersatzbereiches vorbereitet. Die Adreßinformation des defekten Sektors, die Adreßinformation des entsprechenden Ersatzsektors und die Information der Identifikationsmarken werden in einem normalen Sektor aufgenommen. Dieser normale Sektor bildet einen Teil des ersten Defekthandhabungsbereiches. Wie in dem Teil (a) von Fig. 5 gezeigt, werden die inneren Sektoren sequentiell verwendet, um den ersten Defekthandhabungsbereich zu bilden. Wie in dem Teil (a) von Fig. 2 gezeigt, werden sowohl die ersten als auch die zweiten Identifikationsmarken 8 und 9 in den Identifikationsmarkenbereich 10 jedes Sektors in dem ersten Defekthandhabungsbereich aufgenommen. Der erste Defekthandhabungsbereich wird wie folgt gebildet. Nach einem Suchprozeß wird ein Paar der Adreßinformation des defekten Sektors und der Adreßinformation des Ersatzsektors als Daten in den Datengenerator 70 eingegeben. Diese Daten werden aus dem Datengenerator 70 zu dem Aufnahme-/Löschabschnitt 81 durch die Verwendung des Aufnahme-/Löschdatensignales 700 übertragen, und die Daten werden in einen beabsichtigten Sektor auf der optischen Platte 21 durch den Aufnahme-/Löschabschnitt 81 aufgenommen. Zur gleichen Zeit gibt der Steuerabschnitt 61 das Markenaufnahme-/Löschsignal 601 des ersten Zustandes an den Aufnahme-/Löschabschnitt 81 aus, so daß der Aufnahme-/Löschabschnitt 81 beide der ersten und zweiten Identifikationsmarken 8 und 9 (siehe Fig. 2) in den Identifikationsmarkenbereich 10 des beabsichtigten Sektors aufnimmt. In diesem Fall wirkt der Steuerabschnitt 61 in Übereinstimmung mit einem Programm, dessen Flußdiagramm in Fig. 13 gezeigt ist. Wie in Fig. 13 gezeigt, sucht ein erster Schritt 13A des Programms einen Sektor, in welchem die Defekthandhabungsinformation auf genommen werden sollte. Ein Schritt 13B, der dem Schritt 13A folgt, gibt das Markenaufnahme-/Löschsignal 601 des ersten Zustandes aus. Nach dem Schritt 13B endet der augenblickliche Ausführungszyklus des Programmes. Wie in dem Teil (a) von Fig. 5 gezeigt, ist beim ersten Gebrauch der optischen Platte 21 die Fläche der optischen Platte 21 aus einem ersten Defekthandhabungsbereich und einem unbenutzten Benutzerdatenbereich zusammengesetzt. Der erste Defekthandhabungsbereich erstreckt sich einwärts des unbenutzten Benutzerdatenbereiches. Ein innerer Teil des unbenutzten Benutzerdatenbereiches wird als ein zweiter Defekthandhabungsbereich später verwendet. Der erste Defekthandhabungsbereich bleibt während der nachfolgenden Verwendung der optischen Platte 21 durch den Benutzer ungeändert.
  • Während der Verwendung der optischen Platte 21 durch den Benutzer, welche der vorhergehend erwähnten ersten Benutzung der optischen Platte 21 folgt, wird, wenn ein defekter Sektor gefunden wird, ein Ersatzbereich vorbereitet und ein Ersatzsektor innerhalb des Ersatzbereiches vorbereitet oder hergestellt. Die Adreßinformation des defekten Sektors, die Adreßinformation des entsprechenden Ersatzsektors und die Information der Identifikationsmarken werden in einen normalen Sektor aufgenommen. Dieser normale Sektor bildet einen Teil des zweiten Defekthandhabungsbereiches. Wie aus dem Vergleich zwischen den Teilen (a) und (b) von Fig. 5 verstanden wird, werden innere Sektoren des unbenutzten Benutzerdatenbereiches sequentiell bei der Bildung des zweiten Defekthandhabungsbereiches verwendet. Daher erstreckt sich der zweite Defekthandhabungsbereich auswärts des ersten Defekthandhabungsbereiches, aber einwärts des verbleibenden unbenutzten Benutzerdatenbereiches. Wie in dem Teil (b) von Fig. 2 gezeigt, wird nur die erste Identifikationsmarke 8 in dem Identifikationsmarkenbereich 10 von jedem Sektor in dem zweiten Defekthandhabungsbereich aufgenommen. Wie in dem Teil (b) von Fig. 5 gezeigt, werden die inneren Sektoren des unbenutzten Benutzerdatenbereiches sequentiell aufgenommen, um den zweiten Defekthandhabungsbereich auszudehnen, während äußere Sektoren des unbenutzten Benutzerdatenbereiches sequentiell für den beabsichtigten Datenaufnahmezweck verwendet werden.
  • In Fällen, wo es erforderlich ist, daß Benutzerdaten in den Datenaufnahmebereich 2 (siehe Fig. 2) eines Sektors aufgenommen werden, nachdem die Information in den ersten und zweiten Defekthandhabungsbereichen überprüft ist, gibt der Wiedergabeabschnitt 30 Information aus dem Sektor auf der optischen Platte 21 wieder. Die wiedergegebene Information wird aus dem Wiedergabeabschnitt 30 zu den Detektoren 41 und 51 übertragen. Wenn der Detektor 41 die Gegenwart einer ersten Identifikationsmarke 8 (siehe Fig. 2) in dem Identifikationsmarkenbereich 10 des Sektors erfaßt, gibt der Detektor 41 das Detektionssignal 401 an den Steuerabschnitt 61 aus. Wenn der Detektor 51 die Gegenwart einer zweiten Identifikationsmarke 9 (siehe Fig. 2) in dem Identifikationsmarkenbereich 10 des Sektors erfaßt, das heißt detektiert oder nachweist, gibt der Detektor 51 das Detektionssignal 501 an den Steuerabschnitt 61 aus. Die wiedergegebene Information wird auch aus dem wiedergebenden Abschnitt 30 an den Detektor 90 übertragen. Der Detektor 90 detektiert eine Spuradresse 3 und eine Sektoradresse 4 in dem Anfangsblock 1 des Sektörs und gibt das Adreßsignal 901 aus, das für die detektierte Adreßinformation repräsentativ ist, und zwar an den Steuerabschnitt 61. In der Abwesenheit eines Detektionssignals 401 detektiert der Steuerabschnitt 61 oder erkennt, daß der augenblickliche Sektor zu dem Benutzerdatenbereich gehört. In der Gegenwart eines Detektionssignals 401 erkennt der Steuerabschnitt 61, daß der augenblickliche Sektor zu einem der ersten und zweiten Defekthandhabungsbereiche gehört. In dem letzteren Fall erkennt, wenn ein Detektionssignal 501 vorliegt, der Steuerabschnitt 61, daß der augenblickliche Sektor zu dem ersten Defekthandhabungsbereich gehört. In dem letzteren Fall erkennt, wenn ein Detektionssignal 501 abwesend ist, der Steuerabschnitt 61, daß der augenblickliche Sektor zu dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehört. Wenn der Steuerabschnitt 61 erkennt, daß der augenblickliche Sektor zu einem der ersten und zweiten Defekthandhabungsbereiche gehört, gibt der Steuerabschnitt 61 ein Hemm- oder Unterdrückungssignal 600 an den Aufnahme-/Löschabschnitt 81 aus. Obwohl Daten aus dem Datengenerator 70 an den Aufnahme-/Löschabschnitt 81 durch die Verwendung des Aufnahme-/Löschdatensignals 700 gespeist werden, hemmt der Aufnahme-/Löschabschnitt 81 das Aufnehmen der Daten in den Datenaufnahmebereich 2 (siehe Fig. 2) des augenblicklichen Sektors im Ansprechen auf das Hemmsignal 600. Da diese Fälle der Aufnahme der Daten in dem ersten Defekthandhabungsbereich nicht entsprechen, gibt der Steuerabschnitt 61 kein Markenaufnahme-/Löschsignal 601 aus. In diesen Fällen wirkt der Steuerabschnitt 61 in Übereinstimmung mit einem Programm, dessen Flußdiagramm in Fig. 14 gezeigt ist. Wie in Fig. 14 gezeigt, entscheidet ein erster Schritt 14A des Programmes, ob das Detektionssignal 401 vorliegt oder abwesend ist. Wenn das Detektionssignal 401 vorliegt, schreitet das Programm von dem Schritt 14A zu einem Schritt 14B weiter. Wenn das Detektionssignal 401 abwesend ist, endet der augenblickliche Ausführungszyklus des Programms. Der Schritt 14B gibt das Unterdrükkungssignal 600 aus. Nach dem Schritt 14B endet die augenblickliche Ausführung des Programms. Wenn der Benutzer anfordert, daß Daten in die optische Platte 21 aufgenommen werden, leitet der Steuerabschnitt 61 die Adreßinformation aus dem Adreßsignal 901 her und untersucht dann die hergeleitete Adreßinformation. Spezifischerweise vergleicht der Steuerabschnitt 61 die hergeleitete Adreßinformation mit der Endadresse eines benutzten Benutzerdatenbereiches, welche in der Handhabungstabelle in dem RAM 91 abgelegt ist. Dieser Adreßvergleich dient dafür, zu bestimmen, ob der augenblickliche Sektor sich einwärts von dem benutzten Benutzerdatenbereich erstreckt oder nicht. Wenn der augenblickliche Sektor sich von dem benutzten Benutzerdatenbereich erstreckt, wird die Endadresse des benutzten Benutzerdatenbereiches durch die Verwendung der augenblicklichen Adreßinformation aktualisiert. In dem Fall, wo der Benutzer die Aufnahme von Daten in der optischen Platte 21 unmittelbar nach der Formatierung der optischen Platte 21 anfordert, wird, da die Startadresse eines benutzten Benutzerdatenbereiches bestimmt ist, aber die Endadresse des benutzten Benutzerdatenbereiches unbestimmt ist, die Endadresse des benutzten Benutzerdatenbereiches immer aktualisiert. Während der Aufnahme der Daten in der optischen Platte 21 wirkt der Steuerabschnitt 61 in Übereinstimmung mit einem Programm, dessen Flußdiagramm wie in Fig. 15 gezeigt ist. Wie in Fig. 15 gezeigt, entscheidet ein erster Schritt 15A, ob der augenblickliche Moment dem Formatieren unmittelbar folgt oder nicht. Wenn der augenblickliche oder gegenwärtige Moment dem Formatieren nicht unmittelbar folgt, schreitet das Programm von dem Schritt 15A zu einem Schritt 15B weiter. Wenn der augenblickliche Moment dem Formatieren unmittelbar folgt, springt das Programm von dem Schritt 15A zu einem Schritt 15D. Der Schritt 15B leitet die Adreßinformation aus dem Adreßsignal 901 her. Ein Schritt 15C nachfolgend zu dem Schritt 15B vergleicht die hergeleitete Adreßinformation mit der Endadresse des benutzten Benutzerdatenbereiches. Wenn die hergeleitete Adreßinformation sich einwärts der Endadresse des benutzten Benutzerdatenbereiches erstreckt, schreitet das Programm von dem Schritt 15C zu dem Schritt 15D weiter. Andernfalls endet der augenblickliche Ausführungszyklus des Programmes. Der Schritt 15D aktualisiert die Endadresse des benutzten Benutzerdatenbereiches durch die Verwendung der hergeleiteten Adreßinformation. Nach dem Schritt 15D endet der augenblickliche Ausführungszyklus des Programmes.
  • In Fällen, wo Benutzerdaten aus dem Datenaufnahmebereich 2 (siehe Fig. 2) eines Sektors gelöscht werden, wirkt die Aufnahme- und Wiedergabevorrichtung in einer Weise, die dem Betrieb während des Aufnehmens von Daten im wesentlichen ähnlich ist, aber der Aufnahme-/Löschabschnitt 81 unterdrückt falsches Löschen von Daten. In diesen Fällen wird die Endadresse des benutzten Benutzerdatenbereiches, welcher in der Handhabungstabelle in dem RAM 91 abgelegt ist, nicht aktualisiert.
  • Während der Benutzung der optischen Platte 21 durch den Benutzer werden, wenn ein defekter Sektor erfaßt wird, die Adreßinformation des defekten Sektors und die Adreßinformation eines entsprechenden Ersatzsektors in dem zweiten Defekthandhabungsbereich wie folgt aufgenommen. Der Steuerabschnitt 61 untersucht die Endadresse des zweiten Defekthandhabungsbereiches und die Endadresse des benutzten Benutzerdatenbereiches, welche in der Handhabungs- bzw. Verwaltungstabelle in dem RAM 91 abgelegt sind. Wenn die Endadresse des zweiten Defekthandhabungsbereiches und die Endadresse des benutzten Benutzerdatenbereiches einander benachbart sind, gibt es keinen unbenutzten Benutzerdatenbereich, so daß die Aufnahme der Adreßinformation unterdrückt wird. Andernfalls wird das Aufnehmen der Adreßinformation wie folgt erlaubt. Der Steuerabschnitt 61 überprüft die Adreßinformation des Adreßsignals 901 und sucht simultan die Adresse eines innersten Teils des unbenutzten Benutzerdatenbereiches, welcher sich auswärts von der Endadresse des zweiten Defekthandhabungsbereiches erstreckt. Zur gleichen Zeit überprüft der Steuerabschnitt 61 die Gegenwart und Abwesenheit der Detektionssignale 401 und 501. Während der Suche ist zu einem Augenblick unmittelbar nach der Formatierung der optischen Platte 21 der zweite Defekthandhabungsbereich noch nicht gebildet und die Endadresse des zweiten Defekthandhabungsbereiches, welche in der Handhabungstabelle in dem RAM 91 abgelegt ist, ist unbestimmt. Die gesuchte Adresse des innersten Teils des unbenutzten Benutzerdatenbereiches wird als die Startadresse des zweiten Defekthandhabungsbereiches definiert. In der Abwesenheit des Detektionssignals 401 wird die folgende Operation durchgeführt. Nachdem eine Umdrehung der optische Platte 21 abgewartet wurde, gibt der Steuerabschnitt 61 das Markenaufnahme-/Löschsignal 601 des zweiten Zustandes an den Aufnahme-/Löschabschnitt 81 aus, gibt aber das Unterdrückungssignal 600 nicht aus. Der Datengenerator 70 gibt die Adresse des defekten Sektors und die Adresse des entsprechenden Ersatzsektors an den Aufnahme-/Löschabschnitt 81 durch die Verwendung des Aufnahme-/Löschdatensignales 700 aus. Als eine Folge nimmt der Aufnahme-/Löschabschnitt 81 nur die erste Identifikationsmarke 8 (siehe Fig. 2) in den Identifikationsmarkenbereich 10 des Sektors auf und nimmt auch die Adresse des defekten Sektors und die Adresse des entsprechenden Ersatzsektors in den Datenaufnahmebereich 2 (siehe Fig. 2) des Sektors auf. Auf diese Weise wird der zweite Defekthandhabungsbereich gebildet. Der Steuerabschnitt 61 aktualisiert die Endadresse des zweiten Defekthandhabungsbereiches in der Handhabungstabelle durch die Verwendung der aufgenommenen Adreßinformation. In diesen Fällen wirkt der Steuerabschnitt 61 in Übereinstimmung mit einem Programm, dessen Flußdiagramm in Fig. 16 gezeigt wird. Wie in Fig. 16 gezeigt, entscheidet ein erster Schritt 16A des Programmes, ob der augenblickliche Augenblick dem Formatieren unmittelbar folgt oder nicht. Wenn der gegenwärtige Augenblick dem Formatieren unmittelbar folgt, schreitet das Programm von dem Schritt 16A zu einem Schritt 16B weiter. Wenn der augenblickliche Augenblick dem Formatieren nicht unmittelbar folgt, schreitet das Programm von dem Schritt 16A zu einem Schritt 16C weiter. Der Schritt 16B sucht die Startadresse des zweiten Defekthandhabungsbereiches. Nach dem Schritt 16B schreitet das Programm zu einem Schritt 16E weiter. Der Schritt 16C entscheidet, ob die Endadresse des zweiten Defekthandhabungsbereiches und die Endadresse des benutzten Benutzerdatenbereiches einander benachbart sind oder nicht. Wenn die zwei Endadressen einander nicht benachbart sind, schreitet das Programm von dem Schritt 16C zu einem Schritt 16D weiter. Wenn die zwei Endadressen einander benachbart sind, endet der augenblickliche Ausführungszyklus des Programmes. Der Schritt 16D sucht die Adresse des unbenutzten Benutzerdatenbereiches, welche sich auswärts der Endadresse des zweiten Defekthandhabungsbereiches benachbart erstreckt. Nach dem Schritt 16D schreitet das Programm zu dem Schritt 16E weiter. Der Schritt 16E entscheidet, ob das Detektionssignal 401 vorliegt oder abwesend ist. Wenn das Detektionssignal 401 abwesend ist, schreitet das Programm von dem Schritt 16E zu einem Schritt 16F weiter. Wenn das Detektionssignal 401 abwesend ist, endet der augenblickliche Ausführungszyklus des Programmes. Der Schritt 16F gibt das Markenaufnahme-/Löschsignal 601 des zweiten Zustandes aus. Ein Schritt 16G nachfolgend zum Schritt 16F aktualisiert die Endadresse des zweiten Defekthandhabungsbereiches durch die Verwendung der Adresse, die in dem vorhergehenden Schritt 16D gegeben wird. Nach dem Schritt 16G endet der augenblickliche Ausführungszyklus des Programmes.
  • Während der Wiedergabe von Daten aus und der Suche von Daten in dem Benutzerdatenbereich und den ersten und zweiten Defekthandhabungsbereichen gibt, nachdem die Information in den ersten und zweiten Defekthandhabungsbereichen überprüft wird, der Wiedergabeabschnitt 30 Information aus einem Sektor auf der optischen Platte 21 wieder. Die wiedergegebene Information wird aus dem Wiedergabeabschnitt 30 zu den Detektoren 41 und 51 übertragen. Wenn der Detektor 41 die Anwesenheit der ersten Identifikationsmarke 8 (siehe Fig. 2) nachweist, gibt der Detektor 41 das Detektionssignal 401 an den Steuerabschnitt 61 aus. Wenn der Detektor 51 die Gegenwart der zweiten Identifikationsmarke 9 (siehe Fig. 2) detektiert, gibt der Detektor 51 das Detektionssignal 501 an den Steuerabschnitt 61 aus. In der Abwesenheit eines Detektionssignals 401 detektiert der Steuerabschnitt 61 oder erkennt, daß der augenblickliche Sektor zu dem Benutzerdatenbereich gehört. In der Gegenwart eines Detektionssignals 401 erkennt der Steuerabschnitt 61, daß der augenblickliche Sektor zu einem der ersten und zweiten Defekthandhabungsbereiche gehört. In dem letzteren Fall erkennt, wenn ein Detektionssignal 501 vorliegt, der Steuerabschnitt 61, daß der augenblickliche Sektor zu dem ersten Defekthandhabungsbereich gehört. In dem letzteren Fall erkennt, wenn ein Detektionssignal 501 vorliegt, der Steuerabschnitt 61, daß der augenblickliche Sektor zu dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehört. Der Steuerabschnitt 61 gibt ein Hemmsignal 600 an den Aufnahme-/Löschabschnitt 81 aus, gibt aber kein Markenaufnahme-/Löschsignal 601 an den Aufnahme-/Löschabschnitt 81 unabhängig von der Gegenwart und Abwesenheit der Detektionssignale 401 und 501 aus, so daß der Aufnahme-/Löschabschnitt 81 fortfährt, das Datenaufnehmen und das Datenlöschen zu hemmen. In diesem Fall wirkt der Steuerabschnitt 61 in Übereinstimmung mit einem Programm, dessen Flußdiagramm dem Flußdiagramm von Fig. 11 ähnlich ist.
  • Der Detektor 41 weist einen Entwurf ähnlich zu dem Entwurf von Fig. 8 auf. In dem Detektor 41 gibt ein zeitsteuernder Torgenerator 40B ein zeitsteuerndes Torsignal mit einer Zeitsteuerung entsprechend einer Zeitsteuerung, bei welcher das Ausgangssignal aus dem Wiedergabeabschnitt 30 (siehe Fig. 4) die erste Identifikationsmarke 8 (siehe Fig. 2) eines Sektors darstellen kann, aus.
  • Der Detektor 51 weist einen Entwurf ähnlich zu dem Entwurf von Fig. 8 auf. In dem Detektor 51 gibt ein Zeitsteuerungstorgenerator 40B ein Zeitsteuerungstorsignal mit einer Zeitsteuerung entsprechend einer Zeitsteuerung aus, bei welcher das Ausgangssignal aus dem Wiedergabeabschnitt 30 (siehe Fig. 4) die zweite Identifikationsmarke 9 (siehe Fig. 2) eines Sektors repräsentieren kann.
  • Der benutzte Benutzerdatenbereich und der Satz der ersten und zweiten Defekthandhabungsbereiche können bezüglich der Position ausgetauscht werden.
  • BESCHREIBUNG DES FÜNFTEN BEVORZUGTEN AUSFUHRUNGSBEISPIELS
  • Fig. 7 bezieht sich auf ein fünftes Ausführungsbeispiel dieser Erfindung, welches dem Ausführungsbeispiel von Fig. 3 oder dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 - 6 bis auf die folgenden Entwürfe ähnlich ist.
  • Wie in Fig. 7 gezeigt, ist die Fläche einer optischen Platte in einen ersten Defekthandhabungsbereich, einen zweiten Defekthandhabungsbereich, einen Benutzerdatenbereich und einen Ersatzbereich geteilt. Die optische Platte weist Spuren auf, die jeweils aus einer Anzahl n von Sektoren zusammengesetzt ist.
  • Wenn die optische Platte zum ersten Mal verwendet wird, das heißt, wenn die optische Platte formatiert, initialisiert oder reformatiert wird, werden die jeweiligen Bereiche in der optischen Platte wie folgt angeordnet. Die ersten und zweiten Defekthandhabungsbereiche werden auf der optischen Platte gebildet. Der Bereich der optischen Platte, welcher durch die ersten und zweiten Defekthandhabungsbereiche nicht besetzt wird, wird als der Benutzerdatenbereich verwendet. Eine Überprüfung wird hinsichtlich dessen durchgeführt, ob jeder der Sektoren auf der optischen Platte defekt ist oder nicht. Ein Steuerabschnitt 60 oder 61 (siehe Fig. 3 oder Fig. 4) ermöglicht diese Überprüfung, indem geeignete Daten in dem Sektor aufgenommen werden, dann untersucht wird, ob die Daten aus dem Sektor wiedergegeben werden können oder nicht, und schließlich entschieden wird, ob die wiedergegebenen Daten mit den aufgenommenen Daten übereinstimmen oder nicht. Ein Ersatzsektor wird nicht für einen defekten Sektor in den ersten und zweiten Defekthandhabungsbereichen hergestellt, und eine Defekt repräsentierende Marke wird in dem Datenaufnahmebereich 2 (siehe Fig. 1 oder Fig. 2) des defekten Sektors aufgenommen. Ein Sektor, der einem defekten Sektor in dem Benutzerdatenbereich unmittelbar folgt, wird als ein Ersatzsektor für den defekten Sektor verwendet, und eine Defekt repräsentierende Marke wird in den Datenaufnahmebereich 2 (siehe Fig. 1 oder Fig. 2) des defekten Sektors aufgenommen. Die benachbarten Positionen des defekten Sektors und des entsprechenden Ersatzsektors erlauben eine kürzere Zeit, die in dem Ersatzprozeß verbracht wird. Die Adreßinformation des defekten Sektors und die Adreßinformation des entsprechenden Ersatzsektors werden detektiert, und die detektierte Adreßinformation wird in den ersten Defekthandhabungsbereich aufgenommen. In einem Beispiel, wo der Sektor "3" der Spur "1" wie in Fig. 7 defekt ist, wird der Sektor "4" der Spur "1" als ein Ersatzsektor für den defekten Sektor verwendet. In diesem Beispiel wird die Information "13 -> 14", welche repräsentiert, daß der Sektor "3" der Spur "1" durch den Sektor "4" der Spur "1" ersetzt ist, in den ersten Defekthandhabungsbereich aufgenommen. Wenn der Ersatzsektor defekt ist, wird ein Ersatzsektor für den defekten Ersatzsektor hergestellt. In einer letzten Spur wird, wenn ein Ersatzsektor für einen defekten Sektor nicht hergestellt werden kann, die Herstellung oder Vorbereitung des Ersatzsektors verlassen. Wenn der vorhergehend erwähnte Ersatzprozeß abgeschlossen ist, sind alle der defekten Sektoren in dem ersten Defekthandhabungsbereich registriert. Defekte Sektoren in dem Benutzerdatenbereich werden durch Ersatzsektoren benachbart den defekten Sektoren ersetzt. Der Ersatzprozeß wird über den Steuerabschnitt 60 oder 61 (siehe Fig. 3 oder Fig. 4) ausgeführt.
  • Wenn das Formatieren der optischen Platte abgeschlossen ist, wird ein Ersatzbereich für defekte Sektoren vorbereitet oder hergestellt, welche später auftreten. Die später defekten Sektoren werden durch Sektoren in dem Ersatzbereich ersetzt. Ein Ersatzsektor wird nicht für einen defekten Sektor in den ersten und zweiten Defekthandhabungsbereichen vorbereitet und eine defekt repräsentierende Marke wird in den Datenaufnahmebereich 2 (siehe Fig. 1 oder Fig. 2) des defekten Sektors aufgenommen. Wenn ein defekter Sektor in dem Ersatzbereich oder dem Benutzerdatenbereich gefunden wird, wird eine defekt repräsentierende Marke in dem Datenaufnahmebereich 2 (siehe Fig. 1 oder Fig. 2) des defekten Sektors aufgenommen und ein entsprechender Ersatzsektor wird in dem Ersatzbereich vorbereitet. In diesem Fall werden die Adreßinformation des defekten Sektors und die Adreßinformation des entsprechenden Ersatzsektors in dem zweiten Defekthandhabungsbereich aufgenommen. In einem Beispiel, wo der Sektor "4" der Spur "in" wie in Fig. 7 gezeigt defekt ist, wird der Sektor "3" der Spur "n" als ein Ersatzsektor für den defekten Sektor verwendet. In diesem Beispiel wird die Information "m4 -> n3", welche darstellt, daß der Sektor "4" der Spur "m" durch den Sektor "3" der Spur "n" ersetzt wird, in den zweiten Defekthandhabungsbereich aufgenommen.
  • Während ein Ersatzsektor für einen früh defekten Sektor dem defekten Sektor in diesem Ausführungsbeispiel benachbart ist, kann ein Ersatzsektor ein anderer Sektor innerhalb einer Spur sein, die den defekten Sektor enthält.
  • BESCHREIBUNG ANDERER BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Diese Erfindung kann auf ein vorformatiertes plattenförmiges Medium, ein vorformatiertes kartenförmiges Medium wie eine optische Karte und ein Informationsaufnahmemedium mit einer Halbleiterplatte, die einen RAM verwendet, angewendet werden.

Claims (8)

1. Vorrichtung zum Aufnehmen und Wiedergeben von Daten aus einem Informationsaufnahmemedium, das in eine Vielzahl von Sektoren (5) geteilt ist, mit
einem Mittel zum Registrieren jedweder anfänglich defekter Sektoren in einem ersten Defekthandhabungsbereich eines Informationsaufnahmemediums, wobei die anfänglich defekten Sektoren jene Sektoren sind, welche defekt waren, als das Aufnahmemedium zuletzt formatiert wurde;
einem Mittel zum Registrieren später defekter Sektoren in einem zweiten Defekthandhabungsbereich des Informationsaufnahmemediums, wobei die später defekten Sektoren jene Sektoren sind, welche defekt geworden sind, seit das Aufnahmemedium zuletzt formatiert wurde;
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung weiter umfaßt
ein Mittel zum Aufnehmen von Identifikationsinformation (80; 81) in jedem der Sektoren, die zu dem ersten oder zweiten Defekthandhabungsbereichen gehören, worin die Identifikationsinformation erlaubt, daß Sektoren, die zu dem ersten Defekthandhabungsbereich gehören, von Sektoren unterschieden werden, die zu dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehören;
ein Mittel zum Wiedergeben der Identifikationsinformation (30); und
einem Mittel zum Aufnehmen und Löschen von Information in und aus den Sektoren des ersten und/oder des zweiten Defekthandhabungsbereiches in Übereinstimmung mit der wiedergegebenen Identlfikationsinformation.
2. Die Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Identifikationsinformation eines speziellen Sektors in einem Identifikationsinformationsbereich (6, 7; 10), welcher einen Bestandteil dieses Sektors bildet, aufnehmbar und daraus reproduzierbar ist, und dadurch, daß vorzugsweise ein Mittel zum Aufnehmen und Löschen der so abgelegten Identifikationsinformation (80; 81) in irgendeinem Sektor und daraus heraus vorgesehen ist, und zwar in Übereinstimmung mit der wiedergegebenen Identifikationsinformation.
3. Die Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Informationsaufnahmemedium ein optisches Aufnahmemedium umfaßt.
4. Die Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Informationsaufnahmemedium eine optische Platte (21) umfaßt.
5. Ein Informationsaufnahmemedium, das in eine Vielzahl von Sektoren (5) geteilt ist, mit
einem ersten Defekthandhabungsbereich, in welchem jedwede anfänglich defekten Sektoren registriert sind, wobei die anfänglich defekten Sektoren jene Bereiche sind, welche defekt waren, als das Aufnahmemedium zuletzt formatiert wurde;
einem zweiten Defekthandhabungsbereich, in welchem später defekte Sektoren registriert sind, wobei die später defekten Sektoren jene Sektoren sind, welche defekt geworden sind, seit das Aufnahmemedium zuletzt formatiert wurde; und
dadurch gekennzeichnet, daß das Medium weiter Identifikationsinformation umfaßt, die in jedem Sektor zum Identifizieren von Sektoren, die zu dem ersten oder zweiten Defekthandhabungsbereich gehören, vorliegt und aus welcher Sektoren, die zu dem ersten Defekthandhabungsbereich gehören, von Sektoren unterscheidbar sind, welche zu dem zweiten Defekthandhabungsbereich gehören.
6. Das Informationsaufnahmemedium von Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Identifikationsinformation eines speziellen Sektors in einem Identifikationsinformationsbereich (6, 7; 10) abgelegt ist.
7. Das Informationsaufnahmemedium von Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Informationsaufnahmemedium ein optisch aufnehmendes Medium ist.
8. Das Informationsaufnahmemedium von Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium eine optische Platte (21) ist.
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